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  • Die UV-Merkmale der neuen philippinischen Polymerbanknoten: Klein aber fein!

    Die Philippinen haben unlängst Polymerbanknoten für die vier im Umlauf am meisten verwendeten Stückelungen ausgegeben. Die 1000-Piso-Banknote wurde erstmals im April 2022 ausgegeben, und die drei kleinere Nennwerte (50, 100 und 500 Piso) folgten im Dezember 2024. Sehen Sie HIER in diesem Blog, wo die neuesten Polymerbanknoten angekündigt wurden. Das Design der Banknoten ist wunderschön und zeigt auf jeder Vorderseite bedrohte, einheimische Tiere der Philippinen. Zusätzlich zu den Sicherheitsmerkmalen, die in dem oben genannten Beitrag beschrieben werden, fluoreszieren Teile der Banknoten unter UV-Licht: 50-Piso-Polymerbanknote (Vorderseite). 50-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Vorderseite). 50-Piso-Polymerbanknote (Rückseite). 50-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Rückseite). 100-Piso-Polymerbanknote (Vorderseite). 100-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Vorderseite). 100-Piso-Polymerbanknote (Rückseite). 100-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Rückseite). 500-Piso-Polymerbanknote (Vorderseite). 500-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Vorderseite). 500-Piso-Polymerbanknote (Rückseite). 500-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Rückseite). 1000-Piso-Polymerbanknote (Vorderseite). 1000-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Vorderseite). 1000-Piso-Polymerbanknote (Rückseite). 1000-Piso-Polymerbanknote unter UV-Licht (Rückseite). Die kleinen UV-Merkmale aller Polymerbanknoten vergrößert. Die transparenten Fenster und die simulierten Sicherheitsstreifen sind ebenfalls sehr gut gelungen: Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2025, Teil 2

    Kuwait, Mongolei, Peru, Rumänien, Vietnam BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Kuwait 5 Dinars, neue Auflage BNB B232d: wie BNB B232c (SCWPM 32), aber mit neuen Unterschriften (Al-Haroon/Al-Fassam). Mongolei 50 Tugrik von 2024 BNB B441b: wie BNB B441a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Lkhagvasuren) und neuem Jahr. Peru 100 Soles vom 16.12.2021 BNB B540b: wie BNB B540a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Alarco/Velarde/Olivera) und neuem Datum (16 DE DICIEMBRE DE 2021). Rumänien 100 Lei von 2025 BNB B290g: wie BNB B290f (SCWPM 121), aber mit neuem Jahr (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). 500 Lei von 2024 BNB B292b: wie BNB B292a (SCWPM 123), aber mit neuem Jahr (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Vietnam 10.000 Dong von 2024 BNB B343p: wie BNB B343o (SCWPM 119), aber mit neuem Jahr (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Kanadische 2-Dollars-Banknote von 1870 (Victoria) für 360.000 US-Dollars versteigert!

    Bei der „January 2025 World Collectors Choice Auction: The Canadian Banknote Sale“ verkaufte Stack's Bowers Galleries am 28. Januar 2025 eine einzigartige kanadische Banknote für USD 360.000. Los 70102, „CANADA. Dominion of Canada. 2 Dollars, 1.7.1870. DC-3e. Payable at Victoria. PMG Choice Very Fine 35“. (so beschrieben) hatte eine Vorauktionsschätzung von USD 50.000 - USD 75.000. Nach einem lebhaften Bietergefecht fiel der Hammer und die Banknote fand einen neuen Besitzer. Diese Banknote ist eine der größten numismatischen Raritäten Kanadas. Von der Vorderseite aus betrachtet scheint es sich um eine seltene 2-Dollars-Note aus dem Dominion von Kanada von 1870 zu handeln, die in einem bemerkenswerten Zustand erhalten ist. Man könnte erwarten, dass auf der Rückseite Montreal oder vielleicht Toronto oder sogar Halifax zu sehen ist, was auf die Stadt hinweist, in der die Banknote zahlbar war. Doch stattdessen ziert der Name VICTORIA die Rückseite dieser Banknote. Seit der ersten Ausgabe des kanadischen Spezialkatalogs (Charlton) wurde die DC-3e einfach als „Keine bekannt“ aufgeführt. Das änderte sich plötzlich, als dieses Stück kürzlich in Europa auftauchte. Berichten zufolge wurden 24.000 Scheine gedruckt und an die Pazifikküste verschifft, aber alle scheinen mit der Zeit verloren gegangen zu sein. Zu der Zeit, als diese 2-Dollars-Note von 1870 ausgegeben wurde, war der Westen Kanadas dünn besiedelt und verfügte nur über wenige Finanzinstitute, so dass die Ausgabe und der Umlauf von Papiergeld begrenzt waren. Die Region British Columbia, die am 20. Juli 1871 zu einer kanadischen Provinz wurde, hatte damals etwa 36.000 Einwohner. Die Finanzlandschaft der Hauptstadt Victoria war in den frühen 1870er Jahren durch seinen Status als Grenzlandwirtschaft und seine strategische Rolle bei der Integration der Provinz in Kanada geprägt. Die Stadt hatte sich während des Fraser-Canyon-Goldrauschs (1858-1860) zu einem Handelszentrum entwickelt, das Bergleute und Kaufleute anzog. Anfang der 1870er Jahre war der Goldrausch jedoch weitgehend abgeklungen, und die Wirtschaft Victorias verlagerte sich auf Branchen wie Holzeinschlag, Fischerei und Handel mit den Vereinigten Staaten und Asien. Victoria hatte im April 1871 nur 3.630 Einwohner. Die einsame Lage, die Abhängigkeit von Gold- und Silbermünzen und die Konkurrenz durch US-amerikanische und private Bankwährungen verringerten den Bedarf an großen Mengen von staatlich ausgegebenem Papiergeld, selbst nachdem British Columbia der Kanadischen Konföderation beigetreten war. Es ist daher recht überraschend, dass nach der Erhebung zur kanadischen Provinz überhaupt noch solche Banknoten ausgegeben wurden. Aber als Hauptstadt von British Columbia muss die Ausgabe dieser Banknoten, die in Victoria zahlbar waren, als wichtiger Beitrag zum Wachstum der Region angesehen worden sein. Die Summe von 360.000 USD ist allerdings nicht der höchste Betrag, der jemals für eine kanadische Banknote gezahlt wurde. Am 27. Juni 2021 wurde bei der „Prominence Sale IV“ der Canadian Numismatic Company eine 500-Dollars-Note des Dominion von Kanada aus dem Jahr 1911 (DC-19), die gemeinhin als heiliger Gral der kanadischen Banknoten gilt, für 528.750 CAD (damals ca. USD 430.000) verkauft und damit der Rekord für eine kanadische Banknote aufgestellt, der bis heute noch anhält. Donald Ludwig

  • Aus privaten Sammlungen: 2 Dollars von Britisch-Honduras aus dem Jahr 1928

    Britisch-Honduras war von 1783 bis 1964 eine Kronkolonie an der Ostküste Mittelamerikas, südlich von Mexiko, und danach eine selbstverwaltete Kolonie. Im Juni 1973 wurde es in Belize umbenannt, bis es im September 1981 die volle Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich erlangte. Britisch-Honduras war der letzte kontinentale Besitz des Vereinigten Königreichs auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Die Kolonie ging aus dem Vertrag von Versailles (1783) zwischen Großbritannien und Spanien hervor, der den Briten das Recht einräumte, zwischen den Flüssen Hondo und Belize Holz zu schlagen. Die Londoner Konvention (1786) weitete diese Konzession auf das Gebiet zwischen den Flüssen Belize und Sibun aus. 1862 wurde die Siedlung Belize in der Bucht von Honduras zur britischen Kolonie mit dem Namen Britisch-Honduras erklärt, und der Vertreter der Krone wurde zum Gouverneurs-Leutnant ernannt, der dem Gouverneur von Jamaika unterstellt war. Die Regierung der Kronkolonie (Government of British Honduras) gab 1894 die ersten Geldscheine aus, die in der Kolonie zirkulierten, gefolgt von aufwändiger gestalteten Scheinen in den Jahren 1895 bis 1920. Die gleichen Entwürfe, aber mit überarbeiteten Farbschemata und einem Druckeraufdruck (THOMAS DE LA RUE & COMPANY LIMITED LONDON), wurden 1924 und 1928 ausgegeben. Im Jahr 1939 wurde Staatspapiergeld in Werten zu 1, 2, 5 und 10 Dollars mit dem Bildnis von König Georg VI. ausgegeben. Ab Dezember 1952 wurde das Porträt des damals verstorbenen Königs durch ein Porträt seiner Tochter, Königin Elisabeth II., ersetzt. Eine 20-Dollars-Note wurde als Nennwert hinzugefügt. Die Banknoten mit dem Porträt der Königin sind vom 1. Dezember 1952 bis zum 1. Januar 1973 datiert und tragen alle das gleiche Motiv. Objekttyp: Staatspapiergeld Sammlung: Die „The Ambergris Caye Collection of British Honduras and Belize“-Sammlung (bis Januar 2025), davor die „Amon Gamaliel Carter Jr. Collection“. Verkauft in der „2025 January WKL“-Lyn-Knight-Auktion für USD 8400. Authentizität: Original Land/Region/Ort: Britisch-Honduras Emittent: The Government of British Honduras Nominal: 2 Dollars Datierung: 1st OCTOBER 1928. Vorderseite: Oben: „The Government of British Honduras“, darunter „PROMISES TO PAY THE BEARER ON DEMAND THE SUM OF“, darunter „TWO DOLLARS“. Oben in der Mitte das Wappen der Kolonie mit der lateinischen Phrase „SUB UMBRA FLOREO“ („Ich gedeihe unter dem Schatten“). Die Zahl „2“ erscheint neunmal über die Vorderseite der Banknote verteilt. Ein guillochiertes Muster mit sechszackigen Sternen bildet den Rahmen um die Banknote, mit einem Blattmuster im mittleren Hintergrund. Rückseite: Drei unterschiedlich große Guilloche-Muster mit dem Wort „BRITISH" in der Mitte des Musters auf der linken Seite und „HONDURAS“ in der Mitte des Musters auf der rechten Seite. Die Guilloche-Muster sind mit einem floralen Brackett-Muster verbunden. Der Nennwert ist nicht auf der Rückseite der Banknote angegeben. Unterschriften: Edward Walker Evans, Hugh Arthur William Moulder, Sydney Cuthbert (COMMISSIONERS OF CURRENCY) Material: Papier ohne Wasserzeichen Druck: THOMAS DE LA RUE & COMPANY LIMITED LONDON Format: 180 mm x 82 mm Nummerierung: B048517B Zitate: British Honduras 15 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B114 ( The Banknote Book : British Honduras, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 5 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 35EPQ (TOP POP, 1 Stück), 20 (1 Stück), 15 (1 Stück), 12 (1 Stück), 10 (1 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Schweiz: Entwicklung einer neuen Banknotenserie

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) beginnt mit der Entwicklung ihrer zehnten Banknotenserie. Damit stellt sie sicher, dass die Schweizer Banknoten in Bezug auf Funktionalität und Sicherheit auch langfristig den neuesten Standards entsprechen. Das Thema der neuen Banknotenserie lautet „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“. Die neuen Banknoten sollen eine Hommage an die einzigartige Topografie des Landes, vom Jura über das Mittelland bis zu den Alpen sein, und die Schweiz von ihren tiefsten Tälern bis zu ihren höchsten Gipfeln zeigen. Die neue Serie soll außerdem die Vielfalt des Lebens in den verschiedenen Höhenlagen widerspiegeln. Als ersten Schritt im Entwicklungsprozess der neuen Banknoten lanciert die SNB einen Gestaltungswettbewerb. Bis zum 11. Dezember 2024 konnten sich alle in der Schweiz tätigen Designerinnen und Designer für die Teilnahme am Gestaltungswettbewerb bewerben. Insgesamt haben sich über 300 Gestalter beworben. Anhand von Kriterien wie der Qualität ihres bisherigen Portfolios, der Kreativität ihrer Entwürfe und ihrer fachlichen Qualifikation wählte die SNB zwölf Teams und Einzelpersonen für die Teilnahme am Wettbewerb aus. Diese werden bis Juli 2025 ihre Entwürfe für die neuen Banknoten ausarbeiten, die dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zur Beurteilung der Entwürfe wird die SNB einen Beirat konsultieren, der sich aus anerkannten Experten aus den Bereichen Kunst, Design und Banknotenentwicklung zusammensetzt. Im Rahmen einer Online-Umfrage haben die Schweizerinnen und Schweizer dann die Möglichkeit, ihre Meinung zu den Entwürfen zu äußern. Die neuen Banknoten werden frühestens Anfang der 2030er Jahre in Umlauf kommen. Die Banknotenstückelungen werden diese Höhenlagen der Schweiz präsentieren: Die Tieflagen (The Lowlands): Dicht besiedelte Regionen, wie Basel, Genf und das Tessin. Das Mittelland (Central Plateau): Geprägt von Industrie und Landwirtschaft, mit vielen Städten und Wirtschaftszentren. Der Jura: Geprägt durch lange Bergketten und ausgedehnte Wälder, reich an landwirtschaftlichen und handwerklichen Traditionen. Die Voralpen (The Alpine Foothills): Eine von Wiesen und Weiden geprägte Landschaft, in der die alpine Landwirtschaft und der Tourismus die regionale Wirtschaft bestimmen. Das Gebirge (The Alps): Eine rauere Landschaft, in der Bergsport und Energieerzeugung eine große Rolle spielen. Das Hochgebirge (The High Alps): Berggipfel, schroffe Felsen, Schnee und Eis, ein Raum für wissenschaftliche Forschung und Alpinismus. Das folgende Video stellt die „Schweiz und ihre Höhenlagen“ vor: Das Video ist HIER auch auf Englisch zu genießen. Donald Ludwig

  • Sambia: Eine neue Serie von Banknoten und Münzen kommt im März 2025

    Die Bank von Sambia wird am 31. März 2025 eine neue Serie von Banknoten und Münzen ausgeben, die aus sechs Papierbanknoten (10, 20, 50, 100, 200 und 500 Kwacha) und sechs Münzen (5, 10 und 50 Ngwee sowie 1, 2 und 5 Kwacha) besteht. Die derzeit im Umlauf befindlichen 2- und 5-Kwachas-Banknoten werden in Münzen umgewandelt, und es werden Banknoten in den neuen Stückelungen zu 200 und 500 Kwachas ausgegeben. In der offiziellen Pressemitteilung vom 11. Februar 2025 heißt es: „Das Design der neuen Währung ist vom reichen Erbe des Landes inspiriert und enthält Elemente, die unsere einzigartige Flora und Fauna sowie die atemberaubenden Wasserfälle feiern. Durch die Einbeziehung dieser Elemente ehrt die neue Währung nicht nur unser kulturelles Erbe, sondern sie stärkt auch ihre Rolle als Symbol des Stolzes und der Einheit für alle sambischen Bürger, wie es unser nationales Motto ' Ein Sambia, eine Nation' verdeutlicht.“ Die Vorderseite jeder Banknote zeigt den fliegenden afrikanischen Fischadler, eine große Adlerart, die in ganz Afrika südlich der Sahara überall dort vorkommt, wo große offene Gewässer mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot vorhanden sind, sowie einen der wichtigsten ökologischen Sektoren Sambias im Hintergrund. Einheimischen Blumen dienen als Durchsichtsregister. Das Staatswappen des Landes ist unten rechts abgebildet. Die Rückseiten der Banknoten zeigen in der Mitte sechs der wichtigsten Wasserfälle Sambias und am unteren Rand jeder Banknote einheimische Tiere Sambias abgebildet. Auf der linken Seite sind einheimische Bäume abgebildet. 10 Kwachas Vorderseite: Der Kariba-Staudamm, ein doppelt gekrümmter Betonbogendamm in der Kariba-Schlucht des Sambesi-Flussbeckens zwischen Sambia und Simbabwe, im Hintergrund. Rückseite: Zwei Schuppentiere, die Kabwelume-Wasserfälle und der Sambesi-Teakbaum. 20 Kwachas Vorderseite: Ein landwirtschaftlicher Traktor, im Hintergrund. Rückseite: Zwei Pukus, die Chishimba-Fälle und der Kandelaberbaum. 50 Kwachas Vorderseite: Ein Lastwagen, der Gestein transportiert, im Hintergrund. Rückseite: Zwei „Schwarzhals-Unzertrennliche“, die Lumangwe-Fälle und der Baobab-Baum. 100 Kwachas Vorderseite: Die Victoriafälle am Sambesi-Fluss an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe, einer der größten Wasserfälle der Welt mit einer Breite von 1708 m, im Hintergrund. Rückseite: Zwei Thornicroft-Giraffen, die Sioma-Fälle und der Mukuyu-Baum. 200 Kwachas Vorderseite: Die Kazungula-Brücke, eine 923 Meter lange Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Sambesi-Fluss zwischen Sambia und Botsuana bei der Stadt Kazungula, im Hintergrund. Rückseite: Ein Breitmaul- und ein Spitzmaulnashorn, die Kalambo-Fälle und der Ing'ombe-Ilede-Baum. 500 Kwachas Vorderseite: Der Hauptsitz der Bank of Zambia in Lusaka, im Hintergrund. Rückseite: Zwei Kaffernbüffel, die Victoriafälle und der Akazienbaum. Die neuen Banknoten weisen die folgenden Sicherheitsmerkmale auf: Wasserzeichen: Der Kopf des afrikanischen Fischadlers und die entmetallisierte Banknotenstückelung werden sichtbar, wenn man sie gegen das Licht hält. Sicherheitsfäden: Sie scheinen sich auf den Banknoten zu bewegen, wenn sie gekippt werden. Bei den 10er- und 20er-Noten laufen Linien auf dem Faden auf und ab. Bei den höheren Werten ändern sich die Farben der gefensterten Sicherheitsfäden: 50 (Grün zu Magenta), 100 (Gold zu Jade), 200 (Gold zu Grün) und 500 (Magenta zu Grün). Durchsichtsregister: Sie bilden bei Betrachtung gegen eine Lichtquelle Bilder der in Sambia heimischen Blumen. Farbwechselnde SPARK® OVI-Druckfarbenfelder von SICPA hergestellt, wechseln die Farbe von Gold zu Grün, wenn sie auf den 50-, 100-, 200- und 500er-Noten gekippt werden. Erhabene Intaglio-Druckfarbenmuster auf der linken und rechten Seite jeder Banknote helfen Sehbehinderten, den Nennwert schnell zu erkennen. Ein latentes Bild einer stilisierten Blume erscheint neben dem Nennwert in der unteren linken Ecke. Auf der Rückseite sind die übereinstimmenden vertikalen und horizontalen Kontrollnummern aufgedruckt. Donald Ludwig

  • Falklandinseln: Eine neue 5-Pfund-Polymerbanknote wird am 14. August 2025 ausgegeben

    Die Falklandinseln haben zum ersten Mal seit über vier Jahrzehnten ein neues Banknotendesign vorgestellt. Es handelt sich um eine Polymerbanknote, auf der König Charles III. und ikonische Tiere der Region, darunter ein Königspinguin, abgebildet sind. Die Neugestaltung erfolgte, nachdem ein Mangel an 5-Pfund-Scheinen im vergangenen Jahr zu einer öffentlichen Konsultation geführt hatte. „Einheimische Pflanzen und Tiere erwiesen sich als das Lieblingsthema der Öffentlichkeit“, so die Behörden, die mit dem Banknotenhersteller De La Rue und einer Arbeitsgruppe von Einheimischen zusammenarbeiteten, um das Konzept zum Leben zu erwecken. Falkland-Banknoten wurden zuletzt in den 1980er Jahren gedruckt. Die neuen Banknoten werden am Falklandtag (14. August) in Umlauf gebracht. Der 5-Pfund-Schein zeigt auf der Vorderseite König Karl III. zusammen mit Schwarzbrauen-Albatrossen und einem Königspinguin. Die Rückseite zeigt die National-Blume, die blasse Jungfrau, die Insel Steeple Jason und Abbildungen von fünf Pinguin-Arten. Das gleiche Design wird für die neuen 10- und 20-Pfund-Noten verwendet, während die bestehenden 50-Pfund-Noten in Gebrauch bleiben und die Bestände voraussichtlich noch 90 Jahre lang reichen werden. „Dieses Design würdigt unser einzigartiges Erbe und unsere Tierwelt“, so die Arbeitsgruppe. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Belize: Neue Banknotenserie ehrt das Erbe von Belize

    Am 23. Januar 2025 stellte die Zentralbank von Belize eine neue Papier-Banknotenserie vor, die von De La Rue entworfen und gedruckt wurde. Die neuen Banknoten werden am 4. August 2025 in Umlauf gebracht. Die neuen Entwürfe zelebrieren die belizianische Kultur, wobei das Porträt von Königin Elisabeth II. durch die Porträts der Nationalhelden Philip Goldson und George Cadle Price ersetzt wurde. Philip Goldson war ein Zeitungsredakteur, Aktivist und Politiker, der dem Repräsentantenhaus von Belize angehörte. George Cadle Price war ein Staatsmann, der von 1961 bis 1984 und von 1989 bis 1993 als Regierungschef von Belize diente. Er war der erste Minister und Premierminister unter britischer Herrschaft bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1981 und der erste Premierminister des Landes nach der Unabhängigkeit. Nationalhelden Philip Goldson (links) und George Cadle Price (rechts). Die neue belizianische Dollarserie enthält die neuesten Innovationen im Bereich der Sicherheitsfäden mit einem holografischen PUREIMAGE™-Faden auf den 2- und 5-Dollars-Noten und einem IGNITE®-Sicherheitsfaden sowie einem holografischen Streifen auf den 10-, 20-, 50- und 100-Dollars-Noten. Unter UV-Licht erscheinen verbesserte GEMINI®-Muster auf allen Stückelungen. Mit diesen Sicherheitsmerkmalen ist die neue Banknotenserie mit der neuesten Fälschungssicherheits-Technologie ausgestattet. Die neue 2-Dollars-Banknote zeigt Wasserfälle und Flüsse in Belize sowie ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Antelope-Wasserfall im Mayflower-Bocawina-Nationalpark in der Mitte und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt links den Sapodilla-Wasserfall im Elijio-Panti-Nationalpark und in der Mitte den 1000-Fuß-Wasserfall. Die Schwarze Orchidee ist im PUREIMAGE™-Sicherheitsfaden enthalten, der beim Kippen die Farbe wechselt. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts sind taktile Linien angebracht. Auf der neuen 5-Dollars-Banknote sind historische Gebäude von Belize sowie ein Porträt von George Cadle Price abgebildet. Die Vorderseite zeigt das Gebäude der Nationalversammlung in der Mitte und George Cadle Price auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt oben in der Mitte die Halbinsel Belize City und Haulover Creek, unten in der Mitte das Gebäude des Obersten Gerichtshofs in Belize City und rechts die St. John's Cathedral in Belize City. Die Spitze des Obersten Gerichtshofs von Belize City befindet sich im PUREIMAGE™-Sicherheitsfaden, der beim Kippen die Farbe wechselt. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Taktile Linien sind auf der Vorderseite, unten links und rechts enthalten. Die neue 10-Dollars-Banknote zeigt Vögel aus Belize und ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Grünreiher in der Mitte und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt in der Mitte den Kielschnabeltukan, den Nationalvogel von Belize, und rechts den Langschnabel-Einsiedlerkolibri und den Schuppenbrustkolibri. Der Scharlachara ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten und der Kielschnabeltukan ist in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind taktile Linien angebracht. Die neue 20-Dollars-Banknote zeigt das Leben im Dschungel von Belize sowie ein Porträt von George Cadle Price. Die Vorderseite zeigt den Baird-Tapir, das Nationaltier von Belize, und George Cadle Price auf der linken Seite. Auf der Rückseite sind der Jaguar und ein Grüner Leguan (rechts) abgebildet. Der Blaue Morpho-Schmetterling ist im holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten und das Wappen des Landes ist im IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Taktile Linien sind auf der Vorderseite, unten links und rechts, angebracht. Die neue 50-Dollars-Banknote zeigt archäologische Sehenswürdigkeiten von Belize sowie ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Maskentempel in Lamanai und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt links den Gipfel von Caana in Caracol, in der Mitte die Maya-Ruine von Xunantunich und rechts ein Stück des Xunantunich East Freize. Der Maskentempel in Lamanai ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten, und das Segment des Xunantunich-Ost-Frieses ist in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind taktile Linien angebracht. Die neue 100-Dollars-Banknote zeigt die Meeresattraktionen und die Unterwasserwelt von Belize sowie das Porträt von George Cadle Price. Die Vorderseite zeigt den Königin-Drückerfisch und George Cadle Price auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt eine Karettschildkröte, das Great Blue Hole, den Ammenhai, ein Paar Kaiserfische und eine Rillenhirnkoralle . Die Echte Karettschildkröte ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite und das Langschnauzen-/Schlankseepferdchen in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind ebenfalls taktile Linien für Sehbehinderte angebracht. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Bermudas neue Polymerbanknoten: Ein genauerer Blick

    Am 19. November 2024 gab die Bermuda Monetary Authority (BMA) ihre neuen Polymer-Versionen der derzeit im Umlauf befindlichen 2-Dollars- und 5-Dollars-Hybridbanknoten aus. Diese neuen Polymerbanknoten wurden HIER in diesem Blog angekündigt. Die neuen Polymerbanknoten tragen jeweils das Datum „20 FEBRUARY 2024“. Sie wurden von De La Rue auf dem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Jede Banknote misst 66 mm x 136 mm. Die 2-Dollars-Banknote zeigt auf der Vorderseite einen Rotkehl-Hüttensänger, der auf einem Ast sitzt, und auf der Rückseite den Uhrenturm und die Statue von Poseidon, der seinen Dreizack hält, in der Royal Naval Dockyard. Die 5-Dollars-Banknote zeigt auf der Vorderseite einen blauen Marlin, der aus dem Wasser springt, und auf der Rückseite die Horseshoe Bay (Hufeisen-Bucht) und ein Boot, das die Somerset Bridge unterquert. In diese Banknoten wurde eine Vielzahl der modernsten Sicherheitsmerkmale integriert. Ein simulierter, silberner Sicherheitsfaden verläuft horizontal über jede Banknote und ist auf beiden Seiten sichtbar. Er enthält die Buchstaben BMA. Das Sicherheitsmerkmal ARGENTUM™ ist eine spezielle Silberdruckfarbe, die spiegelnde Freiformen auf der fertigen Banknote ermöglicht. Der Thunfisch oben rechts auf jeder Banknote wurde mit ARGENTUM™ gedruckt. Voll- und teiltransparente Halbfenster zeigen einen bewölkten Himmel, die Buchstaben BMA und eine Unterwasserszene auf jeder Banknote, die von beiden Seiten betrachtet werden kann. Um diese Fenster herum sind Sicherheitsmerkmale wie ILLUMINATE™ und ROTATE vollständig in das schillernde Druckfarbendesign aus Wellen, mehreren Fischen und einer Sonne integriert, das erscheint, wenn die Banknoten gekippt werden. ILLUMINATE™ verwendet eine Kombination von Druckfarben, darunter matt und irisierend, um lebendige Farben und eine einzigartige Textur in das Polymerfenster zu bringen. ROTATE ist eine Designtechnik, die ein vollständig registriertes Bild auf beiden Seiten der Polymernote erzeugt. Auf der Rückseite jeder Banknote schimmern ein Wellenmuster, mehrere Fische und eine Sonne, die alle mit goldener Druckfarbe gedruckt sind, wenn die Banknote gekippt wird. Die obigen im Sonnenlicht gemachten Fotos zeigen die verschiedenen Sicherheitsmerkmale. GEMINI™ ist ein unverwechselbares und vielseitiges Druckmerkmal, das sich unter ultraviolettem Licht offenbart; das verborgene Bild erscheint bei UV-Beleuchtung als zwei Farben und ist eng mit dem Bild oder Muster des sichtbaren Drucks verbunden. Der UV-Druck auf der Vorderseite jeder Banknote zeigt den Nennwert jeweiligen in einem Kasten mit zusätzlicher Fluoreszenz der Kontrollnummer und einem kleinen UV-aktiven Teil des Designs oben und unten. Der Nennwert-Kasten ist mit BLINK ™ bedruckt, einer speziellen, sicheren Druckfarbe, die unter UV-Licht aufleuchtet und mit der Zeit verblasst, wenn das Licht entfernt wird (sie ermöglicht es Maschinen, verschiedene Banknoten zu authentifizieren und zu sortieren). Beim verstärkten GEMINI™-Druck auf der Rückseite jeder Banknote fluoresziert die untere Hälfte jeder Banknote vollständig in verschiedenen Schattierungen der Farben Orange und Türkis. Die 2-Dollars-Polymerbanknote unter UV-Licht. Die 5-Dollars-Polymerbanknote unter UV-Licht. Die neuen Banknoten sind zusätzlich mit taktilen Punkten versehen, um Sehbehinderten das Erkennen und Unterscheiden von Nominalen zu erleichtern. Auf der 2-Dollars-Banknote sind Punkte in Form eines Dreiecks eingeprägt, während die 5-Dollars-Banknote Punkte in Form eines Kreises aufweist. Das Bildnis von König Charles III. in der linken unteren Ecke der Vorderseite, das das seiner verstorbenen Mutter ersetzt, zeigt das „Thorne“-Porträt (das auf australischen Münzen verwendet wird) von Dan Thorne, einem jungen walisischen Illustrator und Designer, der seit einigen Jahren zum Produktdesign-Team der Royal Mint gehört. Mit seinem bemerkenswerten Talent und Fachwissen hat er seither bedeutende Beiträge zum Bereich der Numismatik geleistet und unauslöschliche Spuren in der Branche hinterlassen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2025, Teil 1

    Angola, Armenien, Bahamas, Burundi, Costa Rica, Kenia, Nigeria, Singapur, Uganda BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Angola 500 Kwanzas vom April 2024 BNB B558b: wie BNB B558a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Dias) und neuem Datum (Abril de 2024). Armenien 20.000 Dram von 2024 BNB B323c: wie BNB B323b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Galstyan/Hovhannisyan), den Nennwert auf der Rückseite unten links mit optisch variabler Druckfarbe gedruckt, und neuem Jahr. Bahamas 1 Dollar von 2024 BNB B357a: wie BNB B349 (SCWPM 77), aber mit leuchtenderen Grüntönen und einem breiteren Sicherheitsstreifen, auf dem Hybrid-Green-Substrat gedruckt, einer umweltfreundlicheren Version der bisherigen Hybrid-Technologie. Hybrid-Green-Banknoten erzeugen bei ihrer Herstellung bis zu 24% weniger Kohlendioxid als vergleichbare Polymerbanknoten und reduzieren die Emissionen im Bargeldkreislauf um 13%. Burundi 100 Francs vom 10.05.2024 BNB B231c: wie BNB B231b (SCWPM 44), aber mit neuen Unterschriften (Ndayishimiye/Bigendako) und neuem Datum (10-05-2024). Costa Rica 2000 Colones vom 07.09.2022 BNB B565b: wie BNB B565a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Madrigal/Valverde) und neuem Datum (7 de setiembre de 2022). 10.000 Colones vom 07.09.2022 BNB B567b: wie BNB B567a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Madrigal/Valverde) und neuem Datum (7 de setiembre de 2022). Kenia 50 Shillings von 2024 BNB B144b: wie BNB B144a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Thugge/Kiptoo) und neuem Jahr. Gedruckt von Giesecke+Devrient. Nigeria 5 Naira von 2024 BNB B234o: wie BNB B234n (SCWPM 38), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Solaja) und neuem Jahr. Singapur 10 Dollars, neue Auflage BNB B210q: wie BNB B210p (SCWPM 48), aber mit einem ungefüllten Dreieck auf der Rückseite unter „SPORTS“. Uganda 10.000 Shillings von 2024 BNB B157i: wie BNB B157h (SCWPM 52), aber mit neuem Jahr. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Falschgeld in der DDR in den 1980er Jahren

    Während nach der Währungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) im Juni 1948 und der Ausgabe neuer Banknoten durch die Deutsche Notenbank ab Ende Juli 1948 bis in die 1950er Jahre hinein in der DDR diverse Fälschungen im Geldumlauf auftauchten, ging das Aufkommen falscher Banknoten ab Mitte der 1950er Jahre stark zurück [1] . Anfang der 1980er Jahre waren Fälschungen von Banknoten in Mark der DDR im Zahlungsverkehr unbedeutend. Für das Jahr 1982 verzeichnete die Staatsbank insgesamt nur drei Fälschungen im Gesamtwert von 110,- Mark. 1983 wurden drei falsche Banknoten zu 100 Mark der Ausgabe 1975 angehalten [2]  – es handelte sich um einfache Schwarzweiß-Kopien, die mit der Hand koloriert worden waren. Leider ist nicht mehr festzustellen, aus welcher Quelle diese Fälschungen stammten. Zum Vergleich: In der Bundesrepublik wurden 1983 durch die Deutsche Bundesbank 2156 gefälschte Bundesbanknoten mit einem Gesamtwert von 181.700 DM angehalten, 1982 waren es noch 3317 Stück im Wert von 250.700 DM gewesen [3] . Fälschung einer Banknote zu 100 Deutsche Mark Ausgabe Bbk I vom 1. Juni 1977 (zu Grabowski BRD-22, Ro. 278a). Fälschungen von Bundesbanknoten fanden ihren Weg auch in die DDR. Quelle: Sammlung Uwe Bronnert. Fälschung einer Banknote zu 100 Deutsche Mark Ausgabe Bbk I vom 1. Juni 1977, Rückseite. Mitarbeiter aus der Zentrale der Staatsbank der DDR in Berlin schulten Mitarbeiter in den Kreisfilialen im Erkennen von Fälschungen. Die Staatsbank setzte ab 1983 vereinzelt Banknotenprüfgeräte westlicher Bauart ein. Ein großflächiger Einsatz solcher Geräte scheiterte jedoch an den Kosten, so dass die Mitarbeiter von Banken und Interhotels, die mit Banknoten in Fremdwährungen in Kontakt kamen, in der Regel auf Schulungen, vertrauliche Merkblätter der Staatsbank über auftretende Fälschungen sowie Lupen angewiesen waren, um Fälschungen beim Geldumtausch zu erkennen. Mitteilungen an die Öffentlichkeit über Falschgeld erfolgten nicht. Zudem lieferte die Staatsbank Meldungen von auftretenden Fälschungen an Interpol und erhielt von dort im Rahmen der Publikation „Journal de falsification et contrefaçons“ entsprechende Informationen von anderen Notenbanken. Auch über in der Bundesrepublik aufgetretenen Fälschungen und die dazu von der Bundesbank herausgegeben Merkblätter wusste man bei der Staatsbank Bescheid, so dass man dort 1983 etwa nachverfolgen konnte, dass von den neu in diesem Jahr in der Bundesrepublik aufgetreten falschen Banknoten zu 100 DM innerhalb einiger Monate elf Stück ihren Weg in die DDR gefunden hatten. Auch in Polen und der Tschechoslowakei traten im selben Zeitraum Fälschungen von Banknoten in einheimischer Währung nur in geringem Umfang auf, jedoch mengenmäßig häufiger als in der DDR. In der Regel stammten diese Scheine von heimischen Fälschern und blieben Einzelfälle. Insgesamt war das Falschgeldaufkommen in heimischer Währung auch in diesen Ländern zu vernachlässigen. Anders verhielt es sich jedoch mit falschen Banknoten in ausländischen Währungen, die seit Mitte der 1970er Jahren verstärkt in den RGW-Staaten und auch in der DDR auftauchten. Zwar blieben die Gesamtzahlen gering und stellten keine ernsthafte volkswirtschaftliche Gefahr dar. Für die devisenschwache DDR war jedoch das Risiko, beim Geldwechsel Fälschungen aufzusitzen und dadurch Verluste zu erleiden, nicht unbedeutend. 1982 waren falsche Münzen und Banknoten mit einem Gesamtwert von 20.986 Valutamark [4] bei in der Staatsbank eingegangen, 1983 waren es bereits 238 Fälschungen mit einem Gesamtwert von 30.704,50 Valutamark (VM). Etwa die Hälfte der Fälschungen wurde bei Inzahlungnahme nicht erkannt. Unter ihnen befanden sich 73 falsche DM-Banknoten und Münzen, aber etwa auch 26 falsche Banknoten zu 200 Französischen Francs der Ausgabe 1982 [5]  die, wie sich später herausstellte, durch zwei französische Monteure zwischen September und November 1983 unerkannt in Rostock abgesetzt wurden. Spitzenreiter aber waren Fälschungen von US-Dollarnoten, von denen 1983 insgesamt 123 Stück aus diversen Fälschungsklassen im Gesamtwert von 11.140 VM angehalten wurden. Diese Fälschungen tauchten in Berlin auf, anlässlich der Leipziger Messe sowie in der Hafenstadt Rostock, und zwar sowohl in Hotels, bei der Mitropa als auch in Tankstellen der Minol. Das Auftreten von Dollarfälschungen bereitete der Staatsbank seit Ende der 1970er Jahre zunehmend Sorgen, zumal das Aufkommen falscher Dollars auch in anderen osteuropäischen Staaten zunahm, insbesondere in der Tschechoslowakei, in Ungarn sowie in Polen, wo der US-Dollar als inoffizielle Zweitwährung galt, und die FX-Zertifikate der PEWEX [6]  und Baltona-Geschäfte [7]  auf US-Dollar lauteten. Ein weiteres Ansteigen falscher Dollarnoten wurde auch in der DDR befürchtet, u.a. wegen des Aufkommens technisch ausgereifter Fotokopiergeräte in den westlichen Ländern und einer weiteren Zunahme des touristischen Reiseverkehrs. Technisch waren die Wechselstellen kaum weiter aufzurüsten, auch die Kapazitäten für Schulungen durch die Staatsbank waren begrenzt [8] . Jedoch konnte ein Austausch zwischen den Notenbanken der RGW-Staaten ein weiterer Baustein zur Früherkennung von Fälschungen sein. Die National- bzw. Staatsbanken von Bulgarien, der Tschechoslowakei, Kuba, Polen, Rumänien, Ungarn, der UdSSR und der DDR verabredeten daher im August 1977 einen Austausch von jährlichen Berichten über das Falschgeldaufkommen in den jeweiligen Ländern, zu dem auch die Staatsbank der DDR in den Folgejahren zulieferte. Zudem verpflichteten sich die Banken zu einer gegenseitigen Warnung, sollte in einem Land eine größere Anzahl von Fälschungen auftreten. So berichteten etwa tschechoslowakische Behörden im April 1978 an das Generalkonsulat der DDR in Bratislava über ein verstärktes Auftreten falscher Banknoten in DM und US-Dollar an mehreren Orten in der Slowakei, deren Herstellung man im Ausland vermutete und die u.a. vor Tuzex-Geschäften und Hotels an Bürger verkauft wurden. Hinter der Verteilung dieser Fälschungen wurden organisierte kriminelle Strukturen vermutet. Schnell sah man das Risiko der Ausbreitung solcher Straftaten auch in anderen RGW-Staaten wie der DDR. Befürchtungen, dass Fälschungen von Geldscheinen ausländischer Währungen die DDR überschwemmen würden, bewahrheiteten sich nicht. Das Falschgeldaufkommen auch in Fremdwährungen blieb in der DDR bis 1989 auf einem sehr niedrigen Niveau.   Dr. Sven Gerhard Anmerkungen Dr. Peter Leisering, Falschgeld in der DDR, Berlin 2014, S. 235 ff. Es traten jedoch einige Münzfälschungen auf, die sich hauptsächlich in Automaten anfanden. Geschäftsbericht der Deutschen Bundesbank für das Jahr 1983, S. 136. Interessant ist, dass in diesem Zusammenhang in den Unterlagen Staatsbank der Begriff der Valutamark verwendet wird. Sie findet sich auch auf den Gutscheinen des VEB Deutfracht/Deutsche Seereederei Rostock zum Einkauf in den internationalen Basaren. Pick 155 Pick FX 1 bis FX 46 Pick FX47 bis FX56 1982 führte die Staatsbank Sektor Geldzeichen 10 Schulungen durch.

  • Halbmondförmige Einkerbungen auf Banknoten

    Manchmal befinden sich kleine, halbmondförmige Einkerbungen an den Rändern von Papierbanknoten. Während des Druck- und Schneidevorgangs drückt eine Maschine das Papier nach unten, um die Banknoten aus den Druckbogen zu schneiden und voneinander zu trennen. Diese Einkerbungen entstehen an den Rändern der Banknoten, wo ein metallischer Sicherheitsfaden eingebettet ist. Der Druck des Schneidegeräts in Verbindung mit dem Widerstand dieses dickeren Metallfadens verursacht eine kleine halbmondförmige Markierung im Papier, die oft sowohl am oberen als auch am unteren Rand sichtbar ist. Auch wenn diese halbmondförmigen Einkerbungen manchen Sammlern als Fehler erscheinen mögen, sind sie doch ein häufiges Merkmal vieler moderner Papierbanknoten. Sie sind lediglich ein Nebeneffekt der Hochgeschwindigkeitsmaschinen, die zur Verarbeitung von Sicherheitspapier eingesetzt werden, und kein absichtliches Designmerkmal. 20 Maloti von Lesotho (2009): Vorderseite mit einer starken halbmondförmigen Einkerbung am oberen Rand Papierbanknoten mit halbmondförmigen Einkerbungen werden als unzirkulierte Banknoten angesehen und gegradet. Oft sind moderne Papierbanknoten nur mit solchen Markierungen zu finden. Zögern Sie also nicht, solche Banknoten in Ihre Sammlung aufzunehmen. Solche Einkerbungen rechtfertigen keine Herabstufung des Erhaltungsgrades oder Wertes einer Banknote. Polymerbanknoten weisen keine solchen Markierungen auf, da sie keine metallischen Sicherheitsfäden enthalten. Donald Ludwig

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