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Leserpost: Reichsbanknote zu 10.000 Mark auf braunem Papier

Sehr geehrter Herr Grabowski!

Ich weiß, von DEU-79 gibt es wahrscheinlich viele Fälschungen, die auch noch nach allem Möglichen riechen oder mit Absicht verfälscht worden sind. Ich habe eine dieser Noten, die nicht riechen und auch die Fasern sind orange. Ich würde Ihnen diese sonst gern mal einschicken, um zu schauen. Für mich ist dieser Schein echt mit braunem Papier. Also auch bei Serie G vielleicht? Wenn es so wäre, ist diese bisher unentdeckt! Würde mich über eine Antwort freuen Danke im Voraus und mit freundlichen Grüßen

M. Berg


DEU-79: Deutsche Reichsbank, Reichsbanknote zu 10.000 Mark vom 19. Januar 1922,

Firmendruck mit Buchstabe G auf braunem Papier? Vorder- und Rückseite.


Antwort der Redaktion

Ja, das mit dem „braunen“ Papier ist eine Krux. Ich habe bei verschiedenen Scheinen die Ausführungen in braunem Papier katalogisiert, weil es nun mal echte Scheine gibt.

Mir ist bewusst, dass viele Manipulationen existieren und man diese zum Teil auch am Geruch erkennen kann (ich sage nur Tee). Man sollte auch unbedingt darauf achten, dass wirklich nur das Papier braun ist und nicht der gesamte Druck braun eingefärbt erscheint. Auch lässt sich eine nachträgliche Einfärbung von gebrauchten Scheinen besonders gut an Gebrauchsstellen wie z. B. Knicken und Abriebstellen erkennen.

Schön ist es, dass ich den Schein selbst prüfen konnte. Ich kann von einem Original ausgehen, womit natürlich auch eine Nennung im Katalog erfolgen sollte, wo bisher beim Druck auf braunem Papier bei diesem Wert nur die Firmenbuchstaben B und N verzeichnet waren.

Vielen Dank für die Einsendung des Scheins und Gratulation zu dem seltenen Stück.


Hans-Ludwig Grabowski

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