Otto Leiber – Ein Künstler über eine von ihm entworfene Banknote
- Hans-Ludwig Besler (Grabowski)

- vor 2 Stunden
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Aus dem persönlichen Nachlass einer der letzten Direktoren der Badischen Bank ist eine einzigartige Sammlung von Mustern und Druckproben zu deren Banknoten aus der Zeit von 1918 bis 1924 erhalten geblieben, die erst vor Kurzem bekannt geworden ist. Darin befand sich auch ein umfangreicher Brief des Künstlers Otto Leiber, der die 100-Mark-Note der Badischen Bank von 1918 entworfen hatte.
In seinem Brief geht der Künstler ausführlich auf seine Gestaltung dieser Banknote ein
und erläutert diese aus künstlerischer wie auch sicherheitstechnischer Sicht.
Dem Schreiben sind eine Reihe von jeweils einseitigen Druckproben der Vorder- und Rückseite des Hunderters von 1918 mit oder ohne handschriftliche Nummerierung in verschiedenfarbigen Ausführungen beigelegt. Diese stammen ausgehend von zum Teil vorhandenen Kleberesten an allen vier Ecken wahrscheinlich aus einem Musterbuch.

Der Künstler
Otto Ferdinand Leiber wurde am 11. Mai 1878 in Straßburg im Elsass geboren. In Straßburg und München studierte er Psychologie und Biologie, erlernte aber daneben die Technik des Radierens. Von 1901 bis 1903 studierte er an der Karlsruher Kunstakademie in der Akt-Klasse und wurde Meisterschüler beim Akademie-Direktor. 1911 zog er nach München, wo er in figürlichen Studien und der Bildhauerei unterrichtet wurde. Künstlerische Studienreisen führten ihn in die Mittelmeerregion, nach Nordafrika, Konstantinopel (heute Istanbul), in den Kaukasus sowie nach Frankreich, Österreich und die Länder Nordeuropas bis nach Island und Spitzbergen. 1912 waren Arbeiten von ihm in der Kunsthalle Bremen zu sehen, wo der Deutsche Künstlerbund ausstellte, dem Leiber angehörte.

1913 heiratete Otto Leiber Elisabeth Freiin von Babo und nach fünf Jahren in Berlin zog die junge Familie 1920 nach Buchenberg bei Königsfeld im Schwarzwald. Hier gründete er zusammen mit Kunsthandwerkern die Gesellschaft für Schwarzwälder Volks- und Eigenkunst GmbH, die kunsthandwerkliche Produkte herstellte (darunter auch von ihm selbst entworfenes Kunsthandwerk), aber die Inflation von 1923 nicht überstand.
1928 richtete er ein bescheidenes Haus mit Atelier ein, in dem er seine künstlerisch bedeutendste Phase erlebte. Trotz turbulenter Zeiten in der "Weimarer Republik" erhielt er zahlreiche Aufträge, darunter auch von namhaften Persönlichkeiten wie Albert Schweitzer.

Otto Leiber bekannte sich sein ganzes Leben zur realistischen Kunst und lehnte Expressionismus und Abstrakte Kunst ab. Die Ästhetik seiner Arbeiten entsprach dem Zeitgeschmack im Nationalsozialismus, weshalb er sogar Aufträge von der Reichsregierung erhielt. Auch bei den Großen deutschen Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst
in München war er mit Gemälden und Plastiken vertreten. Sein Gemälde "Der Sämann" von 1935 befand sich sogar im Privatbesitz von Hitler und verbrannte bei Kriegsende in der Reichskanzlei in Berlin.

Nach dem Krieg hatte es Otto Leiber schwer wieder Fuß zu fassen. Er erhielt nur noch wenige Aufträge und lebte bis zu seinem Tod (27. Januar 1958 in St. Georgen im Schwarzwald) zurückgezogen in seinem Haus in Buchenberg.
Leibers umfangreiches Werk umfasst neben Gemälden und Zeichnungen auch Plastiken und bildhauerische Arbeiten. Er hinterließ allein bis zu 2500 Gemälde und eine unbekannte Anzahl von Zeichnungen, einige davon auch in Museen. Hin und wieder werden Arbeiten von ihm im Auktionshandel angeboten. Dass Leiber auch eine Banknote entworfen hat, war bislang kaum bekannt.


Der Brief
Das Schreiben von Otto Leiber vom 12. März 1922 zu dem von ihm entworfenen 100-Mark-Schein der Badischen Bank aus der Zeit unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs und zumindest ein Teil der beigefügten Druckproben kann im Zusammenhang mit der Vorbereitung des 500-Mark-Scheins der Badischen Bank vom August 1922 gesehen werden. Evtl. wollte der Künstler damit seine Expertise bei der Gestaltung von Banknoten unterstreichen und sich für den Entwurf neuer Ausgaben positionieren. Interessant für den Numismatiker ist die authentische Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner Arbeit in künstlerischer wie auch sicherheitstechnischer Sicht, da in aller Regel nur hin und wieder nachträgliche Interpretationen von Geldscheingestaltungen durch Kunsthistoriker, Druckexperten, Bankiers oder Numismatikern zu lesen sind.

Bei der Erfindung der beiliegenden Entwürfe für die 100 Mark-Banknote liess ich mich von folgenden Gesichtspunkten leiten: Eine Banknote ist in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand, und muss als solcher seinen Zweck denkbar gut erfüllen; erst nach Festlegung des Zweckmässigen hat die Frage Sinn, wie dies Zweckmässige künstlerisch möglichst gefällig gestaltet werden kann. Zunächst muss eine Urkunde dieser Art den ihre Bedeutung kennzeichnenden Text für jedermann, und gerade auch für den, in dessen Hände sie nicht häufig kommt, in sofort und eindeutig erkennbarer Weise zur Schau tragen. Die Worte "Hundert Mark" und die Zahl "100" konnten nicht gross und deutlich genug angebracht werden… Um die Urkunde auch schon bei teilweisem Verdecktsein zu erkennen, insbesondere auch in Hinsicht auf die zwar unerwünschte, aber naheliegende und jedenfalls vielgeübte Unsitte des Zusammenfaltens der Scheine, muss die Zahl "100" an allen Ecken sichtbar sein. Im Interesse des leichten Erkennens liegt ferner Beibehaltung des gewohnten Blau als domizilierende Farbe. Noch wichtiger ist der Gesichtspunkt der Unfälschbarkeit. Nach dieser Richtung war ich in der Lage, Erfahrungen zu verwerten, die ich während meiner mehrjährigen Kriegstätigkeit als Graphologe bei der wissenschaftlichen Abteilung des Nachrichten Offiziers Berlin, teils aus der eigenen Tätigkeit, teils aus der meiner Kameraden von den verschiedenen technischen Nebenabteilungen zu sammeln Gelegenheit hatte. Falsifikate werden entweder auf menuellem oder auf phototechnischem Weg hergestellt. Der erstere ist um so leichter gangbar, je mehr das Original nachkonstruierbar ist, d.h. je mehr der Gedanke und das Werkzeug zur Gestaltung des Originals selbst rationalen, eindeutigen Charakters sind (Zirkel, Lineal und dergl.). Sein Gelingen ist im Wesentlichen eine Frage …

der aufzuwendenden Zeit und Mühe. Solche Erzeugnisse stehen prinzipiell in denkbar weitem Gegensatz zu organischen Naturgebilden. Während vergleichsweise selbst ein so komplizierter Apparat wie etwa ein Zweirad oder eine Schreibmaschine von seinesgleichen nicht ohne Weiteres unterscheidbar ist, erweist sich z.B. von den vielen Tausenden von Blättern desselben Baumes, die doch alle nach demselben Grundgedanken "gebaut" scheinen, jedes einzelne als ein einzig existierendes und sich von allen anderen sinnenfällig unterscheidendes Individium. Es fragt sich nun, ob wir nicht die hoffnungslose Unfälschbarkeit solcher organischer Naturerzeugnisse irgendwie in den Dienst der Sache stellen können. In diesem Gedankengang stellt sich dem Graphologen die hallische Unfälschbarkeit einer ungezwungenen natürlichen Handschrift ein, bei der es sich ja tatsächlich nur dem Zweck nach um ein Artefakt, tatsächlich aber um eine Art Naturprodukt habdelt, nämlich um den (natürlich gar nicht beabsichtigten) graphischen Niederschlag des individuellen Rhytmus einer einzig existierenden Persönlichkeit. Es wäre – wenn nicht Gesichtspunkte anderer Art dagegen sprächen – nicht schwer, mit Hilfe von einigermassen geschickt ausgewählter und in verschiedenen Farbtönen über- und durcheinander gedruckten Handschriften ein unfälschbares Dokument herzustellen. Was aber der natürlichen Handschrift als solcher die individuelle (= unnachahmbare) Eigenart gibt, zeichnet im selben Masse die sogenannte "künstlerische Handschrift" des bildenden Künstlers aus, wo sie nämlich rein zu Tage tritt, d.h. da, wo bei Gestaltungsakten sich zwischen die ungehemmte, lediglich vom Leitbild geführte Auswertung des individuellen Rhythmus keine störenden Ablenkungen, insbesondere nichts Maschinelles oder "Kanalisierendes" einschaltet. Die Ausführung der Zeichnung sowie die verschiedenen Druckplatten, müssen also, um unfälschbar zu werden, was das Manuelle ihres Entstehens betrifft, den Charakter der hemmungslosen Skizze (oder der natürlichen Handschrift, was dasselbe ist) tragen; …

d.h. sie muss mit ungehemmter Flottigkeit und Unbekümmertheit um die korrekten (d.h. "toten") Einzelheiten des Leitbildes von Einem, der das kann, hingeworfen werden. Da dies Leitbild selber aber durchaus nicht erst im Augenblick der Gestaltung sich dem geistigen Auge allein einzustellen braucht, sondern sehr wohl in aller Ruhe als künstlerische Komposition in den hierzu wesentlichen Zügen festgelegt sein kann, ist nicht gesagt, dass auch diese künstlerische Komposition selbst skizzenhaften Charakter trage müsse; sie kann vielmehr im Voraus als (nicht heilwirkende) Vorzeichnung zu Grunde gelegt werden, nachdem sie bis zu jedem beliebigen Grad der Durchbildung gebracht wurde, der sich mit dem natürlichen Augenblicke der vom betreffenden Künstler gemeinten Einzelbestrebungen verträgt. Für die Auswirkung meines persönlichen Rhythmus z.B. ist das Format der vorgelegten Entwürfe zu klein, weshalb das von mir gemeinte "Handschriftliche" auf ihnen erst in sehr beschränktem Masse vorliegt; umal es sich nicht einmal um eigentliche Reinarbeiten, sondern um die Originalentwürfe selber handelt mit all ihren Korrekturen und sonstigen Hemmungen. Die Grösse der Originalzeichnung für die Druckplatte kann aber so gewählt werden, dass die Verkleinerung (fotografisch) auf den endgiltigen Massstab fast jede beliebige, jedenfalls jede drucktechnisch mögliche Feinheit aufweisen kann. Eine so entstandene Zeichnung hat neben der direkten Unfälschbarkeit den Vorzug vor einer durch"konstruierten", dass "nichts stimmt", nämlich mit dem korrekten Leitbild, sodass bei dem Versuch eines geschickten Fälschens, auf ähnlichem Wege eine ähnliche Gesamtwirkung zu erreichen, entsprechende Formen, Richtungen, Abstände u.s.w. gleichfalls "nicht stimmen", aber ihrerseits nicht nur nicht mit dem Leitbild, sondern ebensowenig mit dem Original. Eine Nachweisung der versuchten Fälschung wäre also sehr leicht; es lässt sich auf diese Weise die Entstehung vieler tausende von charakteristischen Merkmalen herbeiführen, von denen sich jedermann sein eigenes Wiedererkennungszeichen einprägen mag. Somit blieben dem Fälscher nur die fotografischen Verfahren, deren Anwendung wurde auf folgende Weise vorgebeugt: Zunächst ist ein Herausfotografieren der optischen Grundfarben an sich möglich. Da jedoch dieselbe Grundfarbe in den verschiedenen Mischtönen in verschiedener Intensität verwendet wurde, würde für die einzelnen Grundfarbenplatten ein tonartlich abgestuftes Bild entstehen, also nur durch ein Rasterverfahren wiedergebbar …


Bei allen nummerierten Druckproben findet sich auf den Rückseiten unten ein Druckvermerk "C. NAUMANN'S DRUCKEREI. FRANKFURT A. M.", der bei den ausgegebenen Banknoten fehlt! Alle Vorderseiten mit je zwei Kontrollnummern „B No246385 ✻“ versehen.

sein, das als solches leicht zu erkennen und deshalb für die Fälschung ungeeignet wäre. So bliebe die Aufgabe, ein Herausfotografieren der tatsächlich verwendeten Mischtöne mit Hilfe entsprechend zusammengesetzter Farbfilter – unmöglich oder unzweckmässig zu machen. Zu diesem Zweck werden zunächst Mischtöne gewählt, die optisch nahe beieinander liegen, so dass bei dem Versuch, sie filterfotografisch zu isolieren, das Verfahren wechselreicher Abschwächung und Verstärkung sehr nachhaltig in Anwendung gebracht werden müsste. Gleichzeitig würden aber zeichnerisch solche Formen bevorzugt, bei denen dies Verfahren einen den Gesamtcharakter der Zeichnung augenfällig verändernden Nebenerfolg mit sich bringt. aus hier nicht weiter zu untersuchenden physikalischen Gründen werden nämlich sehr spitzwinkelig verlaufende Liniensysteme bei jenem Verfahren in aus nebenstehenden Figuren ersichtlicher Weise verändert; überhaupt laufen sehr dichtstehende Linien Gefahr, "zusammenzulaufen", freistehende, aber dünne, "auszufallen". Ich suchte mir daher Liniensysteme, bei denen diese Gefahr besonders nahe liegt und liess mich durch sie zu einer Ornamentik anregen, die gleichzeitig dem handschriftlichen Charakter der Ausführung möglichst günstig sind, z.B. [siehe zweite Zeichnungen im Originalbrief] sie finden sich leicht und haben zunächst nur den Nachteil, dass bei ihnen leicht ein ganz ähnliches verklexendes Zusammenfliessen auftritt und an denselben Stellen wie beim Abschwäche- und Verstärkungsverfahren. Diesem Uebelstand war bei meinen Entwürfen nicht abzuhelfen, es ist aber eine Kleinigkeit bei der Druckausführung, wo die Möglichkeit besteht, jede Korrektur vorzunehmen, ehe die Platte druckfertig ist. Es muss demnach in der Weise vorgegangen werden, dass nach genügender Vorbereitung des Leitbildes die Ausführung selbst in flotter Weise "heruntergehauen" und ausser an etwaigen positiven Entgleisungen nur …



an den spitzwinkeligen oder sonstigen zusammengelaufenen Stellen korrigiert wird, ohne den entstandenen Formen im übrigen ihren persönlichen irrationalen Diktus zu nehmen (was bisher in der Regel das Ideal des Drucktechnikers zu sein pflegte). Dies geschieht praktisch am besten durch Herstellung der Platten zunächst in grossem Massstabe lithographisch und entsprechendes Verkleinern auf fotografischem Wege erst nach endgiltiger Korrektur und Ganz besonders gilt dies alles von dem mit spiralenartigen, feinen, dichten und durchaus unregelmässigen Formen voll"geschriebenen" Hintergrund, der mit der Technik, die sich für meinen Entwurf aus andern Gründen empfahl, nur sehr andeutungsweise und sehr "verklext" gebracht werden konnte. Auf dem beschriebenen Umweg über die Lithographie würde er einen ruhigen, rasterartigen Eindruck machen. Bei Verwendung zweier Farbtöne für diesen Hintergrund könnten ausserdem künstlerisch reizvolle und zugleich die Nachbildung ihrerseits erschwerende Farbtonübergänge hineingearbeitet werden. ––––––––––– Schliesslich möchte ich noch auf eine Möglichkeit weiterer Sicherung gegen Fälschung hinweisen, zu der sich mein Entwurf gut eignet, die aber dabei nicht zum Ausdruck gebracht werden konnte: Eine der Zeichnungsplatten würde in willkürlicher Weise in zwei Platten zerlegt, das Druckergebnis scheinbar einer Platte wäre tatsächlich, aber für keinen Unbefangenen erkennbar das von zwei Platten und zwar von optisch nicht voneinander unterscheidbaren Druckfarben, die aber verschiedene physikalische Eigenschaften hätten, sodass sie, von Kontrollbeamten mit geeigneter Filterbrille gesehen, deutlich in ihre nun verschiedenfarbig erscheinenden Komponenten zerlegt erschiene. Die beiden scheinbar …


gleichen, physikalisch verschiedenen Druckfarben liessen sich überdies ihrer Zusammensetzung nach, selbst für die Druckerei nur schwer geheim halten. Daher glaube ich an dieser Stelle, solange es sich nur um eine Anregung handelt, nicht hierauf eingehen zu sollen, doch möchte ich bemerken, dass nur einzelne bestimmte und sichere Persönlichkeiten zur Bearbeitung dieser Sache in Frage kämen, und erwähnen, dass z.B. unsere Unterseebote mit für das blose Auge unsichtbaren grauen Zeichen auf dem grauen Anstrich gekennzeichnet waren, die erst mit der betreffenden Filterbrille des "Wissenden" sichtbar werden. ––––––––––– Im Einzelnen bemerke ich noch zu meinen Entwürfen: Die Vorderseite ist hergestellt mit 1.) Graublauem Ton (Lithographie oder Rasterdruck) 2.) Violettgraue Zeichnung (Buchdruck) 3.) Graugrüne Hintergrundfarbe [Buchdruck] 4.) Blaugraue Hintergrundfarbe [Buchdruck] 5.) Schwarze (bez. tiefblaue oder dunkelbraune) Textfarbe (Buchdruck) Die Rückseite mit: 1.) Violettgraue Zeichnung (Buchdruck) 2.) Graugrüne Hintergrundzeichnung (Buchdruck) 3.) Balugraue [Hintergrundzeichnung (Buchdruck)] 4.) Schwarze (bezw. tiefblaue oder braune Textfarbe) (Buchdruck). Die Vorderseite könnte unter Verzicht auf 1.) oder 3.) oder 1.) und 3.) mit 4 bzw. 3 Platten in künstlerischer Wirkung hergestellt werden. Die Rückseite unter Verzicht auf 2.) desgl.: andererseits könnte auch für die Rückseite als 5. Platte …


ein Generalton in der Art von 1.) der Vorderseite Verwendung finden. Auch eine Umarbeitung für Rotationstiefdruck in Verbindung mit Buchdruck wäre denkbar. Königsfeld, 12.III.22 Otto Leiber


Bleibt noch anzumerken, dass die ausführlichen Auslassungen von Otto Leiber über die Gestaltung der Entwürfe seines Hunderters von 1918 die Verantwortlichen bei der Badischen Bank nicht dazu veranlasst haben, ihm auch den Entwurf der Ausgaben der Bank von 1922/23 anzuvertrauen. Die Entwürfe für die außergewöhnlichen Banknoten der Badischen Bank aus der Zeit der Inflation fertigte der Künstler Ottohans Beier.
Ottohans Beier (* 9. 10.1892 in Karlsruhe; † 2.2.1979 in München) war ein deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Exlibris-Künstler, der überwiegend in München gearbeitet hat.
Hans-Ludwig Besler (Grabowski)




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