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  • Die Zentralbank von Sri Lanka feiert ihr 75-jähriges Bestehen

    Am 29. August 2025 gab die Central Bank of Sri Lanka (CBSL) eine 2000-Rupien-Banknote heraus, um das 75-jährige Bestehen der Zentralbank zu feiern. Der Gouverneur der CBSL, Dr. Nandalal Weerasinghe, überreicht Präsident Anura Kumara Dissanayake die neue Banknote. Sie ist die fünfte Gedenkbanknote, die von der CBSL herausgegeben wurde und steht im Einklang mit dem Jubiläumsthema „Stabilität für Wohlstand“. Auf der Vorderseite (mit einem horizontalen Format) sind das Hauptgebäude der Bank und der Uhrturm des Leuchtturms von Colombo abgebildet, zusammen mit einer stilisierten Skyline von Colombo, die die jüngsten städtischen Entwicklungen und das Logo zum 75-jährigen Jubiläum zeigt. Neben dem stilisierten Lotus Tower stehen die Luxuswohnkomplexe Altair, Trizen, Cinamon Life und ITC – eine Ansammlung ausgewählter privater, kommerzieller Projekte, die sich an eine wohlhabende Elite richten. Ihre Aufnahme als Motive für die Landeswährung scheint die Grenze zwischen öffentlichem Symbol und privater Werbung zu verwischen. Ein 5-mm breiter, farbwechselnder Sicherheitsfaden mit einem entmetallisierten Uhrturm und der Zahl 2000 ist in die Banknote eingebettet, um die Sicherheit zu erhöhen und die Echtheitsprüfung durch die Öffentlichkeit zu erleichtern. Die Farbe des Fadens wechselt von Blau zu Grün, wenn man die Banknote kippt. Um sehbehinderten Menschen die Identifizierung der Banknote durch Berührung zu erleichtern, zieren sechs erhabene Balken, die jeweils mit einer Rautenform enden, den linken und rechten Rand der Banknote. Auf der Rückseite der Banknote (mit einem vertikalen Format) sind eine stilisierte Karte von Sri Lanka, eine Seerose und das Leitbild der Zentralbank abgebildet. Die Note misst 151 mm x 67 mm und wurde auf einem Papiersubstrat aus 100% Baumwolle gedruckt. Das Wasserzeichen zeigt einen Löwen mit einem Schwert. Alle Texte sind in Englisch, Singhalesisch und Tamilisch verfasst. Die Banknote ist auf den 28.08.2025 datiert und der Kontrollnummer sind die Serienbuchstaben CB vorangestellt. Für diese Gedenkausgabe wurde kein eigener Folder für Sammler hergestellt. Die Auflage ist auf 50 Millionen Banknoten begrenzt, die nach und nach über zugelassene Geschäftsbanken in Umlauf gebracht werden. Sie ist in Sri Lanka gesetzliches Zahlungsmittel. Die Zentralbank stellt in diesem Video die neue Gedenkbanknote vor: Donald Ludwig

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: September 2025, Teil 1

    Kuba, Mauretanien, Rumänien, Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Kuba 1 Peso von 2020 BNB B902e: wie BNB B902d (SCWPM 121), aber mit neuer Unterschrift (Wilson) und neuem Jahr. 5 Pesos von 2021 BNB B905i: wie BNB B905h (SCWPM 116), aber mit neuem Jahr. 500 Pesos von 2024 BNB B917g: wie BNB B917f (SCWPM 131), aber mit neuer Unterschrift (Delgado), gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem BCC, neuem Drucker (Gosnak) und neuer Schriftart mit Serifen für die Kontrollnummern. 1000 Pesos von 2025 BNB B918e: wie BNB B918d (SCWPM 132), aber mit neuem Jahr, gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem BCC 1000, neuem Drucker (Impresos de Seguridad) und neuer Schriftart ohne Serifen für die Kontrollnummern. Mauretanien 50 Ouguiya, neue Auflage BNB B131d: wie BNB B131c (SCWPM nicht gelistet), aber mit einem geänderten SPARK Flow®-OVI (50) und einem neuen Motion Surface®-Streifen anstelle eines gefensterten Sicherheitsfadens. Die Kontrollnummern fangen mit Präfix DA an und enden mit Suffix F. Rumänien 5 Lei von 2025 BNB B287d: wie BNB B287c (SCWPM 118), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) 1000 Francs CFA von 2025 BNB B121Ay: wie BNB B121Ax (SCWPM 115A), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. 2000 Francs CFA von 2025 BNB B122Ay: wie BNB B122Ax (SCWPM 116A), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Mexiko gibt eine Gedenkserie "100 Jahre Banco de México" heraus

    Am 25. August 2025 gab die Banco de México überdruckte Versionen ihrer aktuellen Banknoten in den Nennwerten zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Pesos heraus, um den 100. Jahrestag ihrer Gründung zu feiern. Die 50- und 100-Pesos-Banknoten sind Polymer-, die höheren Stückelungen Papierbanknoten. Die Gestaltungen der Gedenkbanknoten entspricht denen der derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten, nur ergänzt um den Gedenküberdruck „100 Aniversario / 1925 – 2025“. Der Überdruck befindet sich unterhalb des Banklogos auf der Vorderseite jeder Banknote. Die 20-Pesos-Polymerbanknote wurde nicht überdruckt. Diese Gedenkbanknoten werden nur für einen begrenzten Zeitraum ausgegeben. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Aus privaten Sammlungen: 10 Shillings von Sambia aus dem Jahr 1964

    Sambia, offiziell die Republik Sambia, ist ein Binnenstaat an der Kreuzung von Zentral-, Süd- und Ostafrika. In der Regel wird es als im südlichen Zentralafrika oder im südlichen Afrika liegend bezeichnet. Der Name Sambia leitet sich von dem Fluss Sambesi ab. Ursprünglich von Khoisan-Völkern bewohnt, wurde die Region von der Bantu-Expansion des 13. Jahrhunderts betroffen. Nach der Kolonisierung im 18. Jahrhundert wurde sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten in die britischen Protektorate Barotziland-Nordwestrhodesien und Nordostrhodesien aufgeteilt. Diese wurden 1911 zu Nordrhodesien zusammengelegt. Den Hauptteil der Kolonialzeit wurde Sambia von einer Verwaltung regiert, die von London aus mit Beratung durch die British South Africa Company ernannt wurde. Am 24. Oktober 1964 wurde Sambia unabhängig. Die Bank of Zambia (BoZ) wurde im August 1964 gegründet und löste die Bank of Northern Rhodesia ab. 1964 gab die BoZ Banknoten im Wert von 10 Shillings sowie 1 und 5 Pfund aus, die die britische Kolonialvergangenheit des Landes widerspiegeln und die gleichen Farben und das gleiche Design wie die zuvor von der Bank of Rhodesia and Nyasaland ausgegebenen Noten haben. Obwohl in Sambia mehr als 70 einheimische Sprachen gesprochen werden, ist die offizielle Amtssprache Englisch, die auch auf allen Banknoten verwendet wird. Mit dem Währungsgesetz von 1967 wurde das Sambische Pfund durch den Kwacha ersetzt. Banknoten, die auf Kwacha und Ngwee lauten (100 Ngwee entsprechen einem Kwacha), wurden im folgenden Jahr ausgegeben. Mit Ausnahme der zwischen 2003 und 2012 ausgegebenen Polymerbanknoten im Wert von 500 und 1000 Kwacha wurden alle sambischen Banknoten bis 2022 auf Papier gedruckt. Die neuen 10- und 20-Kwacha-Banknoten, die am 31. März 2025 ausgegeben wurden, sind Hybridbanknoten (Durasafe® von Landqart AG). Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Sambia Emittent: Bank of Zambia Nominal: 10 Shillings Datierung: kein Datum (1964 ausgegeben) Vorderseite: Der Feigen-Bartvogel, die einzige echte endemische Vogelart Sambias, auf einem Ast rechts. Oben „BANK OF ZAMBIA“. Der Nennwert „10/-“ in allen Ecken, Wasserzeichenbereich links. Der Nennwert „TEN SHILLINGS“ in Worten in der Mitte, unter einem Auszug aus dem Staatswappen des Landes. Guilloche-Muster rahmen die Banknote ein und umschließen den Auszug des Staatswappens. Die Unterschrift des Gouverneurs befindet sich in der unteren Mitte. Rückseite: In allen Ecken der Nennwert „10/-“, in der Mitte eine landwirtschaftliche Szene (ein Traktor pflügt im Vordergrund, zwei Männer mit einem Ochsengespann pflügen im Hintergrund, ein Baumwollzweig unten rechts), flankiert von einer Kaffeepflanze links und einem Maisstängel rechts. Guilloche-Muster oben und unten. Oben „BANK OF ZAMBIA“ und unten in der Mitte der Nennwert „TEN SHILLINGS“ in Worten. Unterschriften: Richard C. H. Hallet (Governor) Material: Papier mit Wasserzeichen (Gnu-Kopf) Druck: Thomas de la Rue & Company Ltd., England Format: 134 mm x 75 mm Nummerierung: A/3 508289 Zitate: Zambia 1 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B101 ( The Banknote Book : Zambia, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 55 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 4 Stück), 66EPQ (10 Stück), 65EPQ (8 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Die Schweizerische Nationalbank entwickelt neue Banknoten - Umfrage gestartet

    Im Februar 2025 haben wir HIER im Blog erstmals über die neue, zehnte Banknotenserie „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ berichtet, die von der Schweizerische Nationalbank (SNB) im Oktober 2024 angekündigt wurde. Diese neuen Banknoten sollen eine Hommage an die einzigartige Topografie des Landes, vom Jura über das Mittelland bis zu den Alpen sein, und die Schweiz von ihren tiefsten Tälern bis zu ihren höchsten Gipfeln zeigen. Die neue Serie soll außerdem die Vielfalt des Lebens in den verschiedenen Höhenlagen widerspiegeln. In den vergangenen Monaten haben zwölf Teams im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs Entwürfe für die neuen Banknoten erarbeitet. Die SNB lädt alle herzlich ein, die eigene Meinung zu den Entwürfen für die neue Banknotenserie zu äußern. Hierzu führt die Demo SCOPE AG im Auftrag der Nationalbank eine Meinungsumfrage durch. So sehen die 12 Konzepte aus: Konzept A Dieser Notenentwurf ist der erste, der als Hauptelement auf die helvetische Esskultur setzt. Denn diese ist mehr als blosse Ernährung: sie ist Kulturträgerin, steht für Genuss und schafft nationale Verbundenheit. Die typischen Schweizer Speisen hängen stark mit den jeweiligen Höhenlagen und deren Traditionen zusammen. Ergänzend läuft als literarische Vertiefung der Thematik ein fortlaufendes Mikrogramm von Robert Walser in den vier Landessprachen über die Notenserie. Die Rückseiten der Banknoten zeigen Flora und Fauna der Höhenlagen, jeweils exemplarisch dargestellt durch ein typisches Tier sowie eine herausragende Pflanze. So ziert beispielsweise die Urmutter der heutigen Steinbock-Population die 1000er-Note. Ihr verdankt man, dass nach der Ausrottung wieder Steinböcke in den schweizerischen Alpen leben. 1906 in den Wildpark Peter und Paul nach St. Gallen geschmuggelt, ermöglichten ihre Nachfahren die erfolgreiche Wiederauswilderung. Als Beispiel der Flora greift man den Klatschmohn auf der 20er-Note auf: Einst durch die Getreideproduktion weit verbreitet, ging er durch die intensive Landwirtschaft stark zurück. Dank zunehmend umweltbewusster Landwirtschaft sorgt der Klatschmohn heute wieder vermehrt für Farbtupfer am Wegesrand. Diese Beispiele verdeutlichen die Wechselwirkung und fragile Abhängigkeit von Mensch und Natur in ihrem Zusammenleben in allen Höhenlagen der Schweiz. Technisch verleihen 3D-Scans der Tiere den Banknoten eine zusätzliche ästhetische Komplexität, die dem Schweizer Streben nach Erforschen und Vermessen gerecht wird. Die dreidimensionale Aufbereitung erzeugt visuelle Tiefe und schafft technische Gestaltungsoptionen. Die der Sicherheit dienenden Wasserzeichen werden – der Bezeichnung folgend – mit Lebewesen aus dem Wasser gestaltet, welches alle Höhenlagen durchfliesst und verbindet. Abgebildet ist etwa der Fischotter, der Bergmolch oder die Kieselalge – sie alle erzählen eine spannende Geschichte ihrer spezifischen Lebenswelt. Konzept B Das Konzept dieser Banknotenserie stellt den Facettenreichtum visuell durch drei Aspekte dar, die sich wechselseitig bedingen: Lage, Licht und Leben. Lage – Topografie als Identität Die geografische Charakteristik der Schweiz wird auf der Notenvorderseite durch die aufsteigende Silhouettenlinie visualisiert, die sich fortlaufend über die Serie hinwegzieht. Die Sicherheitselemente konkretisieren spezifische Bezugspunkte und Merkmale der jeweiligen Höhenlage. Licht – Rhythmus des Lebens Zeitgefühl, Alltag und die schweizerische Kultur werden durch das Licht beeinflusst. Das diagonale Layout nimmt diesen Aspekt auf: Die unterschiedlichen Winkel über die Notenserie hinweg visualisieren den Jahresrhythmus vom Tiefststand der Sonne im Winter (Tieflagen) bis zu deren Höchststand zur Sommersonnenwende (Hochgebirge). Die Notenrückseite thematisiert den Tagesverlauf, visualisiert durch das Analemma, vergleichbar mit der Form einer Acht. Es stellt auf jeder Note die Sonnenposition zu einer bestimmten Tageszeit während eines Jahres dar. Die jeweiligen Lichtstimmungen werden in den Akzentfarben der Noten wiederaufgegriffen. Leben – Wechselspiel von Topografie und Rhythmus Durch die Verknüpfung von bildhaften Momentaufnahmen und grafischen Informationsebenen entstehen visuelle Zusammenhänge, die das Wechselspiel von Mensch, Kultur und Landschaft erfahrbar machen. Die Auswahl der bildlichen Sujets orientiert sich mitunter an der nationalen Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz, dem UNESCO-Weltkulturerbe sowie an Entwicklungen der Zukunft. CHF 10 – Im Wechselspiel Die Tieflagen verbinden über Grenzen hinweg. Das Wasser als symbolisches Element steht für Bewegung, überbrückt Höhenunterschiede und vernetzt Regionen. CHF 20 – Lebendigkeit und Wandel Das Landesmuseum vereint die Geschichte der Schweiz an einem Ort – Vergangenheit begegnet dem Puls der Zeit. Geprägt von Kontrasten treffen Wissenschaft, Landwirtschaft, Kunst und Kultur aufeinander. CHF 50 – Präzision der Zeit Diese Note steht für Geschichte in geologischer Form und für die Bedeutung von Zeit im Handwerk. Symbolisch für die hohe Innovationskraft der Schweiz steht das erste Schweizer Patent, ein Uhrwerk. CHF 100 – Kraft im Ursprung In den Voralpen zeigt sich die Stärke von Natur und Schweizer Identität. Die Note thematisiert Ursprünglichkeit, Gemeinschaft und gelebte Tradition. CHF 200 – Vielfalt Erleben Das raue Gebirge ermöglicht Begegnungen mit allen Facetten der Natur. Vermessung und Verortung sind elementar, um die Schweizer Bergwelt zu entdecken. CHF 1000 – Perspektivenwechsel Diese Note steht für Vision: Der Blick aus der Höhe eröffnet uns die Weite der Welt. Die Forschung nutzt neue Perspektiven, um Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen. Die Notenserie zeigt ein vielschichtiges Bild des Landes – im Rhythmus eines Tages, im Verlauf eines Jahres und im Spannungsfeld von Tradition, Wandel und Zukunft. Konzept C Dieses Konzept thematisiert „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ im Spannungsfeld von Natur und Identität. Jeder Nennwert beleuchtet dabei einen individuellen Aspekt des Landes und zeigt auf, wie der Mensch mit der jeweiligen Höhenlage in Beziehung tritt. Auf der Vorderseite jeder Banknote steht ein Gestein im Zentrum, das eine bestimmte Höhenlage sowie eine charakteristische Eigenschaft der Schweiz repräsentiert. Dieses nationale Selbstverständnis spiegelt sich in sämtlichen Gestaltungselementen der Note wider und wird im Kontext von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur verflochten. Das Bildelement im oberen Bereich greift das Hauptmotiv auf, ergänzt es narrativ und vertieft dessen inhaltliche Aussage. Der Sicherheitsstreifen dient als weiterführende visuelle Erzählebene und enthält zudem einen Dünnschliff des dargestellten Gesteins als Hologramm. Sowohl das Fenster als auch das Durchsichtsregister zeigen das Schweizerkreuz, wobei letzteres mit steigendem Nennwert zunehmend räumlich inszeniert ist. Das Wasserzeichen enthält Elemente der Flora und führt das visuelle und konzeptuelle Thema weiter. Die geometrischen Formen basieren auf topografisch inspirierten Strukturen. Sie prägen den Familiencharakter der Banknoten und fügen die einzelnen Elemente zu einem Gesamtbild zusammen. Jeder Nennwert besteht aus einer Primär-, einer Sekundär- und einer Schmuckfarbe. Diese Farben dienen als visuelle Brücke zur nächsten Note und stärken die serielle Kontinuität. Die Rückseite setzt die Topografie in einen gesellschaftlichen Kontext und zeigt die sozio-ökonomische Bedeutung der jeweiligen Region. Die grafische Struktur, eine einheitliche Farb- und Formenwelt und konsistente Platzierung zentraler Elemente sorgen für den visuellen Zusammenhalt der Serie. Der Collagen-Charakter und die geometrischen Formen verdichten sich zu einem visuellen Mosaik, in das die landschaftliche, sprachliche und regionale Vielfalt sowie die Eigenheiten der verschiedenen Höhenlagen integriert sind. So entsteht ein zeitloses Gesamtbild, das nationale Identitäten vermittelt und den Werten der Schweiz im Spannungsfeld von Innovation und Tradition gerecht wird. 10 – Tiefenlagen: Fundament Findling „Repère Pierre du Niton“ – Referenzpunkt der Schweizer Höhenmessung Diplomatische Schweiz und Gastgeberstaat in Politik und Tourismus 20 – Mittelland: Vielfalt Geschiebe – durch Gewässer ins Mittelland transportiert Wirtschaft, Gesellschaft und Diversität 50 – Jura: Präzision Ammonit – über Millionen Jahre natürlich geformt Akribie und Sorgfalt in Handwerk und Städtebau 100 – Voralpen: Transformation Karst – von Wasser über Jahrtausende erodiert Landwirtschaft, Tradition und kulinarisches Erbe 200 – Gebirge: Stabilität Wegzeichen – Sicherheit, Orientierung und menschliche Kreativität im Gebirge Industrie, Technik und Energie 1000 – Hochgebirge: Transparenz Bergkristall – Klarheit und Offenheit Forschung, Innovation und Wissenschaft Konzept D Die Vorderseiten visualisieren Essenz, Qualität und Charakter der Höhenlagen. Ikonografische Merkmale der Wiedererkennbarkeit für die jeweilige Höhenlage und Thematik werden abgebildet: 10 Traube–Kultur, 20 Apfelblüte–Fruchtbarkeit, 50 Buchenblatt–Komplexität, 100 Meisterwurz–Gesundheit, 200 Stein–Beständigkeit, 1000 Eis, Wasser–Lebenselixier. Die Hintergrundbilder illustrieren typische Elemente wie Landschaft, Infrastruktur, Architektur, Menschen, Tiere und Vegetation der jeweiligen Höhenlage. Die Rückseiten zeigen zukunftsweisende Momente und dokumentiert eigenständige Beiträge der Schweiz, exemplarische Beispiele von Entdeckungen, Erfindungen, Pionierleistungen und Innovationen als typischer Beitrag zum Fortschritt: 10 Quantum Computing, AI, Internet, 20 Robotic Labs, Intelligent Systems, 50 Cryo‑Electron Microscopy, 100 3D Concrete Printing, Immersive Performance Space 200 Energy Storage System, 1000 Exoplanet, Dimidium Pegasi 51b. 10 Vorderseite: Die urbanen Zentren der Tiefenlage und die Nähe zu den Nachbarstaaten fordern und fördern Dialog und Offenheit gegenüber anderen Kulturen 10 Rückseite: Errungenschaften wie Internet, Sprachmodelle oder KI‑Werkzeuge dienen als Katalysatoren zur Vernetzung 20 Vorderseite: Die polyzentrische, räumliche Vielfalt des Mittellands mit Landwirtschaft, Industrie, Wirtschaft und Bildung schafft die Grundlage für Gemeinschaft, Versorgung und Wohlstand 20 Rückseite: Robotics und Intelligente Systeme revolutionieren Produktion und Effizienz 50 Vorderseite: Die Ruhe der Jura-Landschaft begünstigt Konzentration und Präzision 50 Rückseite: Hochpräzise Instrumente ermöglichen innovative Einblicke und Erkenntnisse 100 Vorderseite: Die Welt der Voralpen bietet Inspiration und Erholung 100 Rückseite: Die Synthese aus Kreativität, Technologie und Kunst wirkt als Innovationsmotor 200 Vorderseite: Das Gebirge mit seiner unbändigen Energie generiert Vitalität und Respekt 200 Rückseite: Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen schafft konstruktive Beiträge zum Umweltbewusstsein 1000 Vorderseite: Das Hochgebirge als Wissensspeicher des Klimawandels fordert Weitsicht, um unsere Zukunft zu gestalten 1000 Rückseite: Die Erforschung unbekannter Welten bringt Horizonterweiterung Konzept E Diese Notenserie zeigt die Natur als aktiven Raum – nicht als Kulisse – in dem der Mensch gestaltet, schützt und weiterdenkt. Die Höhenlagen sind dabei Struktur und thematischer Rahmen. Jede Banknote erzählt, wie Natur und menschliche Kreativität miteinander verflochten sind – in einem Narrativ von Vielfalt, Verantwortung und Fortschritt. Das Zentrum jeder Banknote bilden die kraftvollen Hauptsujets, um welche die Geschichten gestrickt sind. Sie sind erzählerisch mit den Höhenlagen sowie den kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Schlüsselbereichen der Schweiz verknüpft. Jede Note zeigt so das vielfältige Zusammenleben auf den verschiedenen Höhenlagen: Themen 10 (Tieflagen) – Heilpflanze: Wissenschaft, Medizin, Weinbau, Handel. 20 (Mittelland) – Honigbiene: Bauen/Wohnen, Zusammenleben, Mobilität, Wirtschaft. 50 (Jura) – Fossil: Geschichte, Feinmechanik, Windenergie, Sprachregionen. 100 (Voralpen) – Pilz: Wandern, Alp- und Milchwirtschaft, gelebte Traditionen, Tunnelbau. 200 (Gebirge) – Zapfen: Berg- und Wintersport, Tourismus, obere Waldgrenze, Wasserkraft. 1000 (Hochgebirge) – Kristall: Alpinismus, Lawinenverbauung, Gletscher und Permafrost, Meteorologie. Vorderseiten Hauptsujet: Spitzwegerich (Heilpflanze), Carnica Biene, Ammonit (Fossil), Parasol (Pilz), Lärchenzapfen, Bergkristall. Illustration: Vom Menschen erschaffene Objekte und Landschaften. Rückseiten 3D‑Relief: Lago Maggiore, Rheinfall, Gorges de Moutier, Fürstein Gebiet, Furka Pass, Weisshorn Gipfel. Infrastruktur: Hafen Basel, Bahnhof Zug, Windpark Mont Crosin, Gotthard Strassentunnel, Staumauer Grimselsee, Wetterstation Weissfluhgipfel. Schweizerkarte: Gewässer, Bevölkerungsdichte, Sprachregionen, Wanderwege, obere Baumgrenze, Gletscher. Konzept F Jede Note wird zum visuellen Prozess, der Transformation ausdrückt. Die Bildsprache ist bewusst symbolisch gehalten. Sie fördert die Vorstellungskraft über das Offensichtliche hinaus und weckt die Neugierde, die Schweiz mit neuen Sinnen zu entdecken. So entsteht Raum für individuelle Interpretation, Assoziation und Reflexion über Themen, die die Schweiz heute und in Zukunft prägen. Jeder der sechs Banknoten wird passend zur Höhenlage ein Thema zugewiesen. Diese wird von Symbolen auf dem Sicherheitsstreifen ergänzt. Auf der Rückseite bildet die ganze Notenreihe ein fortlaufendes, geologisches Profil, das durch kartographische Aufsichten vertieft wird. Jede Note enthält ein Wasserzeichen mit typischen Bäumen der entsprechenden Höhenlage – eine stille Verankerung in der regionalen Ökologie. Zu diesem Lebensraum gehören auch die in ihrem charakteristischen Bewegungsablauf dargestellten Tiere. Im Fenster erscheint eine Aussicht auf die nächste Höhenlage. 10 – Am Fluss der Forschung Darstellung einer menschlichen Zelle in mehreren Entwicklungsstadien. Sie interagiert mit einem System aus Fasern, die sowohl für den Körper als auch für Kommunikation und Wissenstransfer stehen können. Es geht um Biologie, den Informationsfluss, Forschung und Bildung als vernetzte Systeme. 20 – Mitten im urbanen Leben Gezeigt wird eine architektonische Struktur mit urbaner Bepflanzung und Räumen für Sport und Kultur. Das Becken steht für Baden, Freizeit, die Symbiose von Stadt und Wasser. Thematisiert wird der Stadtraum als Ort der Kultur und Begegnung. 50 – Von der Pfeilspitze zum Präzisionswerkzeug Abbildung einer historischen Pfeilspitze aus Kristall auf einem Screen, unten als Teil des ursprünglichen Kristalls im Neolithikum. Dazwischen Linsen, die eine verborgene Vergangenheit sichtbar machen. Neuste Präzisionswerkzeuge formen die Zukunft und erzählen von der Herkunft unserer Gesellschaft. 100 – Sprachen durch Berg und Tal Die vier Berge stehen für die Landessprachen um den zentralen Berg Schweiz gruppiert. Auf den Spitzen brennen Höhenfeuer. Um den Gipfeln schweben Follen als Sprachrohre und Verstärker die miteinander kommunizieren. Die Topografie als prägende Struktur von Sprache und Brauchtum. 200 – Wasserschloss, von der Quelle zum Strom Wolken, Regen, ein Stausee. Darunter ein fantastisches Kraftwerk, oben fliesst Wasser rein unten strahlt die Energie. Verhandelt wird das Gebirge als Infrastruktur zur Energiegewinnung. 1000 – Der Atem der Gipfel Das Bild zeigt eine Eisstruktur, gleichzeitig Gebirge und Gletscher, umgeben von Wolken. Ein Bohrkern zeigt Luftblasen aus der Vergangenheit. Die Themen sind Klima, Meteorologie und Zeit. Konzept G Dieses Konzept würdigt den so entstehenden Reichtum an Tradition und Innovation in der Schweiz. Es zeigt, wie eng beides mit den Gegebenheiten der Höhenlagen verflochten ist. Die Vorderseiten zeigen jeweils ein Objekt, das für eine Innovation steht, die mit der jeweiligen Höhenlage verbunden ist – vom Mikroskopisch‑Kleinen bis ins Unendliche des Alls. Die Rückseiten würdigen eine mit der Höhenlage verbundene Tradition. Sie zeigen eingangs Mensch und Natur (10 CHF), wohin sie über Gegenstände und Tiere schliesslich wieder zurückführen (1000 CHF). 10 CHF: Wissenschaft und Wasser Ein Basler Professor isolierte erstmals „Nuklein“ (DNA) – ein biochemischer Meilenstein. Möglich wurde dies durch den wissenschaftlichen Austausch in den Tieflagen, geprägt von Gewässern, die auch im Südtessin Handel, Begegnung und eine lebendige Badekultur fördern. 20 CHF: Vernetzung und Demokratie Im urbanen Mittelland entstand das World Wide Web – samt erster Website. Beides stammt aus dem CERN bei Genf, das wegen der politischen Stabilität unserer direkten Demokratie dort angesiedelt wurde. 50 CHF: Natur und Präzision Die im Jura wachsende Klettpflanze inspirierte die Erfindung des Klettverschlusses. Auch die Uhrmacherkunst hat im Jura Wurzeln – ein weltweit bekanntes Beispiel für Präzision, das sich in kargen Wintermonaten aus bäuerlicher Heimarbeit entwickelte. 100 CHF: Wasserkraft und Alpwirtschaft Wasserkraft ist die wichtigste Quelle der schweizerischen Energieproduktion. Sie nutzt die Höhenunterschiede in den Voralpen mit zahlreichen Turbinen und Stauseen. Die Region ist zugleich Schauplatz der festlichen Alpauf‑ und -abzüge, die unsere Wertschätzung für Nutztiere ausdrücken. 200 CHF: Forschung und Fürsorge Die Schweiz gilt als Vorreiterin der Lawinen‑, Schnee‑ und Gletscherforschung – gestützt auf eine lange Tradition des Lawinenmanagements im Gebirge. Sinnbild dafür sind Bernhardinerhunde, die auf über 2400 m ü. M. zur Rettung eingesetzt wurden und bis heute ein Zeichen für Schutz und Fürsorge sind. 1000 CHF: Vermessung und Alpinismus Im Hochgebirge trifft Forschung auf Grenzerfahrung – von historischen Triangulationskarten (Vorlage der Dufourkarte) bis zu modernster Technik zur Vermessung von Himmel und Erde. Gleichzeitig ist es Schauplatz der Patrouille des Glaciers – eines der härtesten Skitourenrennen der Welt. Konzept H Kein Land in Europa ist so stark durch Höhenunterschiede geprägt wie die Schweiz. Rund 70 Prozent ihres Territoriums bestehen aus Gebirge – eine landschaftliche Besonderheit, die kulturell und wirtschaftlich prägend ist. Als harte Währung steht der Schweizer Franken international wiederum für Stabilität und Verlässlichkeit. Diese beiden Aspekte verbindet das Konzept zu einer gestalterischen Erzählung: Gestein als Sinnbild geografischer Herkunft und ökonomischer Substanz. Ein weiterer Aspekt ergänzt das Konzept: Die Banknote wird zur Trägerin eines archaischen Werts. Denn lange vor der Einführung von Münzen oder Papiergeld dienten ausgewählte Steine als Zahlungsmittel – symbolisch und greifbar. Jede Note zeigt ein Gestein, hyperrealistisch wiedergegeben und kunstvoll fotografiert. Die Steine werden so zu Botschaftern regionaler Identität, zeitlicher Tiefe und wirtschaftlicher Stabilität. Jede Banknote zeigt einen typischen Stein der jeweiligen Höhenlage – vor Ort gesammelt, in Originalgrösse und mit höchster Detailtreue wiedergegeben. Sie symbolisieren die Spannweite zwischen Tieflagen und Hochgebirge: 10 (Tieflagen): Flusskiesel (Basel, BS); 20 (Mittelland): Nagelfluh (Amden, SG); 50 (Jura): Kalk (Rüttenen, SO); 100 (Voralpen): Schiefer (Elm, GL); 200 (Gebirge): Granit (Gotthard, UR); 1000 (Hochgebirge): Bergkristall (Wergenstein, GR) Mikrotexte beschreiben die Qualität des jeweiligen Gesteins und seine ökonomische Bedeutung. Jede Note ziert somit ein einzigartiges mineralisches Porträt. Rückseiten: Die Landschaft als geografischer Resonanzraum. Die Rückseiten zeigen abstrahierte Landschaften auf Basis von swisstopo‑Daten – reale Orte, reduziert auf ihre Topografie, Lichtführung und Form. Dabei verdeutlicht die harte Gradation die typischen Siedlungsstrukturen der Höhenstufen. Die Auswahl steht stellvertretend für die entsprechende Höhenlage: 10: Luganer See (TI); 20: Senseschlucht (BE/FR); 50: St. Ursanne (JU); 100: Entlebuch (LU); 200: Alpstein (AI); 1000: Weisshorn (VS) Konzept I Diese neue Banknotenserie schildert eine Wanderung durch verschiedene Regionen der Schweiz. Es handelt sich dabei um eine Entdeckungsreise. Die im Reisetagebuch dargestellten Landschaften zeigen die Vielfalt der Fauna und der Flora. Jede Note beleuchtet die natürlichen und kulturellen Eigenschaften der besuchten Regionen, vom Flachland bis hin zu den hochalpinen Gipfeln. Auf der Vorderseite befindet sich für jede Region ein symbolisches Element eines der drei Naturreiche (Mineral-, Pflanzen- und Tierreich). Es zeugt von der Vielseitigkeit der Schweiz. Durch diese prägnanten Erkennungsmerkmale ist jede einzelne Note in ihrer Einzigartigkeit begreifbar. Auf der Rückseite ist sinnbildlich eine Landschaft für die betreffende Region wiedergegeben. Dabei existieren die Natur und der Einfluss des Menschen nebeneinander. Die Darstellung der zurückgelegten Strecke vervollständigt das Bild. Somit stellen die Noten auch einen Blick ins Reisetagebuch dar. Der grafischen Gestaltung der Noten liegt jeweils eine feine Mischung aus Foto-Kompositionen und Illustrationen zugrunde. Die fein eingezeichneten Raster wirken dabei wie ein unverwechselbarer Fingerabdruck. Den letzten Schliff verleihen kleine Dreiecke als kartografische Symbole sowie die Abkürzung des jeweiligen Kantons. 10: Mineralreich, Kanton Tessin Vorderseite: das Steinmännchen aus Granit Rückseite: Ich erblicke... einen Bach, der sich seinen Weg durch den Felsen bahnt. Eine altertümliche Brücke überspannt elegant den Bach. Im Schatten der Kastanienbäume räkelt sich ein Steinhäuschen. 20: Pflanzenreich, Kanton Schaffhausen Vorderseite: eine Pinot-Noir-Traube Rückseite: Ich erblicke… das grossartige Spektakel des Rheinfalls sowie die von Weinbergen umgebene Festung Munot. In der Ferne zeichnen sich die sanften Weinberge am Horizont ab. 50: Tierreich, Kanton Jura Vorderseite: das Freiberger-Pferd Rückseite: Ich erblicke… Pferde sowie einen Uhrmacher-Bauernhof über einem Wald, der einen friedlichen, kleinen See umgibt. Die Trockenmauern verschmelzen in der Ferne mit der Linie des Höhenzugs. 100: Pflanzenreich, Kanton Luzern Vorderseite: die Flachsblüte Rückseite: Ich erblicke… ein historisches Schiff, das auf dem Vierwaldstättersee fährt. Flachsfelder, soweit das Auge reicht, stehen für das handwerkliche Können der Textilregion. Darüber wacht der mächtige Pilatus. 200: Tierreich, Kanton Graubünden Vorderseite: der Bartgeier Rückseite: Ich erblicke… in der Weite des Nationalparks eine Gämse, die von einem Felsen aus ins Tal schaut. Dort herrscht die Natur. 1000: Mineralreich, Kanton Wallis Vorderseite: der Amethyst Rückseite: Ich erblicke… eine(n) Bergsteiger(in), welche(r) den Kamm hinaufklettert. Rechts befindet sich die hochmoderne Monte-Rosa-Hütte, die von der Dufourspitze, dem Dach der Schweiz, überragt wird. Konzept J Auf den Vorderseiten sind – massstabgetreu – heimische Pflanzen zu sehen: eine Einladung, Vertrautes bewusster wahrzunehmen – an der Bushaltestelle, beim Mittagessen oder beim Wandern. Rückseitig weitet sich die Perspektive. Die fragmentarischen Kompositionen verweisen auf identitätsstiftende zivilisatorische Leistungen. Zudem wimmelt es von vielschichtigen Informationen, die diese Banknotenserie zu einem Werkzeugkasten für die Erkundung ses Landes machen. Im Durchsichtsregister erscheinen einheimische Insekten. Im Wasserzeichen sind prähistorische, in der Schweiz gefundene Tiere verborgen, im Sicherheitsstreifen verlaufen geologische Schichten – beides Sinnbilder für den helvetischen Untergrund. Alle Nennwerte hängen visuell zusammen und zeigen einen Querschnitt durch die vielschichtige Schweiz. Die Elemente der Höhenlagen treten in Beziehung, Pflanzen wachsen über ihren Nennwert hinaus, Verkehrsmittel verbinden – ein Sinnbild: Alles hängt zusammen. Tiefenlagen (10): Der Breitwegerich – Nahrung für Insekten und Symbol urbaner Biodiversität – wächst unbeachtet überall dort, wo Menschen gehen. Auch im Ballungsraum: ein Zug, Sinnbild für Mobilität und Zusammenspiel zwischen Regionen und Sprachen, das Forschungszentrum CERN und das aus Stampfbeton gebaute Schaulager, Symbol für Bewahrung und Vermittlung. Mittelland (20): Die eiweissreiche Erbse gedeiht in der Gemüsekammer der Schweiz und auch im urbanen Hochbeet. Die lebendige Tradition des Aareböötlens, das NEST als Testumgebung für zukünftige Bau‑ und Energietechnologien sowie Wohnformen in der Stadt und auf dem Land zeigen die Kalibrierung mit der Natur. Jura (50): Von der Rotbuche – Symbol für Stabilität – hat massstabgetreu nur ein kleiner Ausschnitt Platz. Rückseitig entfaltet sich der Laubbaum in voller Pracht – umgeben von einer Trockensteinmauer, der Messstation La Dôle und regionaler Architektur, die das überlieferte Handwerk der Bauern‑Uhrmacher verkörpert. Tradition und Moderne treten in Dialog. Voralpen (100): In blühenden Wiesen wächst Goldhafer – Futtergras und Heu für das Vieh. Die Landschaft ist geprägt von Alpwirtschaft und Tourismus: Alp‑Käserei mit Schindeln, Wanderwege, Seilbahn. Gebirge (200): Dichte Heidelbeersträucher bieten Lebensraum und Nahrung für Kleinsäuger und schützen den Boden vor Erosion. Zudem ist die Kultur das Sammeln von Wildpflanzen, Teil des immateriellen Kulturerbes der Schweiz. Von Technik in der Natur zeugen auch der Glacier Express und die Staumauer. Hochgebirge (1000): Kaum eine Blütenpflanze wächst so hoch oben wie der Gletscher‑Hahnenfuss. Auch der Mensch zeigt hier Pioniergeist: forschend im Sphinx‑Observatorium auf dem Jungfraujoch, kletternd im alpinen Extremraum, nachhaltig bauend in anspruchsvoller Umwelt bei der Monte‑Rosa‑Hütte. Konzept K Dieses Konzept widmet sich der Schweiz und setzt sie anhand zweier Schwerpunkte in Szene: Land und Landschaft auf der Vorderseite, Beziehung zwischen Mensch und Natur auf der Rückseite. Jede Seite ist einem Grundwert verpflichtet: „Demut“ vor der Kraft der Natur (Vorderseite), „Solidarität“ als Fundament einer auf gegenseitiger Unterstützung beruhenden Gesellschaft (Rückseite). Vorderseiten Sechs Ansichten zeigen die geografische Vielfalt der Schweiz. Die Landschaften sind keine Darstellungen der Wirklichkeit, sondern konstruierte Erinnerungen – Kompositionen anhand von echten Fotos, um die Atmosphäre einer Region einzufangen, anstatt diese realitätsgetreu abzubilden. Keine der Landschaften existiert genau so wie dargestellt, aber alle sind unverkennbar schweizerisch. Rückseiten Auf den Rückseiten bewegen wir uns weg von der physischen Welt und hin zur Symbolik – wo sich die Proportionen auflösen und die Bedeutung zum Vorschein kommt. In jeder Verbindung von Mensch und Natur offenbart ein visueller Dialog verborgene Geometrien und unerwartete Synergien. Jede Note bringt mit Symbolfiguren aus Natur, Kultur, Arbeit und Freizeit den Facettenreichtum der Höhenlagen und Regionen der Schweiz zum Ausdruck. Das Konzept der Banknotenserie übersetzt ein Gefühl – eine Erinnerung, eine Stimmung, eine Atmosphäre – in Bildsprache. Nicht durch grosse Gesten, sondern durch die leise Kraft unscheinbarer persönlicher Erfolgsmomente: das Morgenlicht auf 4.027 m ü. M., ein Sprung ins eiskalte Wasser, die Stille vor einer Vorführung, die Freude an der Innovation. Unser Ziel war es, nicht nur die Höhenlagen selbst abzubilden, sondern auch ihren Geist – einen Ort, der vertraut und einzigartig zugleich ist. Einen Ort, den wir alle Schweiz nennen. Konzept L Diese Banknotenserie setzt den Reichtum und die Vielfalt der Schweizer Natur in Szene. Dies erfolgt durch ein verbindendes Motiv: das Ökosystem. Das Thema „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ wird somit ergänzt und die verschiedenen Höhenstufen werden durch einen übergreifenden Ansatz verbunden. Ob Gebirgsbach oder Auenwiese – es handelt sich jeweils um Ökosysteme, in denen Leben (Biozönose) und Umwelt (Biotop) dynamisch in Wechselwirkung stehen. Diese ganzheitliche Betrachtung zeigt, wie die Schweizer Landschaft – vom Alpengipfel bis zum Flachland – durch ökologische Geflechte durchzogen ist. Das Motiv des Ökosystems ist darüber hinaus mit einer der grossen Herausforderungen unserer Zeit verbunden: der Erhaltung der Arten und der Schonung ihrer Lebensräume im Zusammenhang mit den Auswirkungen menschlichen Handelns. Diese Banknotenserie beschränkt sich nicht darauf, das Naturreich und die Höhenlagen der Schweiz zur Geltung zu bringen. Vielmehr lädt sie uns auch dazu ein, über unseren Platz in diesem grossen lebendigen System nachzudenken. Auf den Vorderseiten werden die Schönheit und Harmonie jeder Höhenlage intuitiv veranschaulicht. Ein Panorama des Reliefs verläuft horizontal über jede Stückelung, während eine vertikale Skala Auskunft über die Höhenlage gibt. Durch die Ikonografie wird das Ökosystem anhand von vier Schlüsselelementen in den Vordergrund gestellt: ein Symbol als wesentlicher Bestandteil des Ökosystems. ein Tier mit Symbolcharakter. ein Zoom zur Hervorhebung eines Details des Panoramas. ein Geflecht zur Veranschaulichung der unsichtbaren Interaktionen (Flüsse, Verbindungen, Energien). Die Rückseiten sind eher analytischer und kartografischer Natur. Sie zeigen einen Ausschnitt der Schweizer Landkarte und veranschaulicht dabei Daten im Zusammenhang mit dem Symbol auf der Vorderseite: Wärmeindex (10), Bevölkerungsdichte (20), Vegetationsdecke (50), Gewässernetz (100), geologische Zusammensetzung (200) sowie Strahlung und Wellen (1000). Werden die sechs Noten auf ihrer Hälfte übereinandergelegt, bilden sie eine vollständige Landkarte im Massstab 1:1'500'000 und somit einen Miniatlas der Schweiz. Zusätzliche Details zu allen Konzepten find man HIER . So gelangt man zur Umfrage, HIER klicken. Donald Ludwig

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: August 2025, Teil 1

    Honduras, Indien, Malaysia, Philippinen, Rumänien, Thailand, Ungarn, Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Honduras 2 Lempiras vom 09.05.2024 BNB B345f: wie BNB B345e (SCWPM 97), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Ochoa) und neuem Datum (9 DE MAYO DE 2024). 100 Lempiras vom 09.05.2024 BNB B356b: wie BNB B356a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Ochoa) und neuem Datum (9 DE MAYO DE 2024). 500 Lempiras vom 09.05.2024 BNB B357b: wie BNB B357a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Ochoa) und neuem Datum (9 DE MAYO DE 2024). Indien 10 Rupees von 2025 BNB B298i: wie BNB B298h (SCWPM 109), aber mit neuem Jahr. 50 Rupees von 2025 BNB B300i: wie BNB B300h (SCWPM 111), aber mit neuem Jahr. 200 Rupees von 2025 BNB B302i: wie BNB B302h (SCWPM 113), aber mit neuem Jahr. Malaysia 1 Ringgit, neue Auflage BNB B148e: wie BNB 148d (SCWPM 51A), aber mit neuer Unterschrift (Ghaffour). Philippinen 500 Piso von 2025 BNB B1107b: wie BNB B1107a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Rumänien 10 Lei von 2025 BNB B288e: wie BNB B288d (SCWPM 119), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Thailand 500 Baht, neue Auflage BNB B196d: wie BNB B196c (SCWPM 138), aber mit neuen Unterschriften (Chunhavachira/Suthiwartnarueput). Ungarn 500 Forint von 2025 BNB B587.5c: wie BNB B587.5b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Virag/Varga/Kurali) und neuem Jahr. Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) 5000 Francs CFA von 2025 BNB B123Ay: wie BNB B123Ax (SCWPM 117A), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Aus privaten Sammlungen: 5 Rupien von Ceylon aus dem Jahr 1952

    Ceylon, heute offiziell die Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka, ist ein Inselstaat in Südasien. Die dokumentierte Geschichte des Landes reicht 3000 Jahre zurück, wobei prähistorische menschliche Siedlungen bereits vor 125.000 Jahren nachgewiesen wurden. Aufgrund seiner geografischen Lage und seiner tiefen Häfen war Sri Lanka immer schon von großer strategischer Bedeutung, von den Anfängen der alten Seidenstraße bis zur heutigen so genannten maritimen Seidenstraße. In einer Zeit großer politischer Krisen im singhalesischen Königreich Kotte kamen die Portugiesen 1505 nach Sri Lanka und versuchten, den Seehandel zu kontrollieren. In der Folge wurde ein Teil des Landes portugiesischer Besitz. Nach dem singhalesisch-portugiesischen Krieg, einer Reihe von Konflikten, die von 1527 bis 1658 ausgetragen wurden, übernahmen das niederländische Kolonialreich und das Königreich Kandy die Kontrolle über diese Gebiete. Das niederländische Ceylon wurde vom britischen Empire übernommen, das die Kontrolle über die gesamte Insel ausdehnte und 1815 die Kolonisierung von Britisch Ceylon abschloss. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand eine Nationalbewegung für politische Unabhängigkeit, und 1948 wurde Ceylon zu einem britischen „Dominion“ (Herrschaftsgebiet). An seine Stelle trat 1972 die Republik Sri Lanka. Das früheste Papiergeld stammt aus dem Jahr 1785, als der niederländische Gouverneur Van de Graaff die Ausgabe der Verenigde Oostindische Compagnie von 25.000 Stück Reichstalern in Werten von 5 bis 1000 „Ryxdaalders“ genehmigte. Diese als „kredit briven“ (Kreditbriefe) bezeichneten Schatzanweisungen waren gegen Vorlage von Kupfermünzen im Verhältnis von 48 Stuivers zu 1 Reichstaler an den Inhaber zahlbar. Im März 1800 genehmigte der britische Gouverneur Frederick North eine Ausgabe im Wert von 30.000 Rixdollars, gefolgt von einer zweiten Ausgabe von 45.000 Rixdollars. 1827 wurden die niederländischen Rixdollar-Noten eingezogen und Pfund-Banknoten eingeführt. Die 2- und 5-Rixdollar-Noten hatten einen Wert von 3 Shilling bzw. 7 Shilling 6 Pence. Die Bank of Ceylon wurde 1840 mit einem Kapital von 125.000 Pfund gegründet, sie scheiterte jedoch 1849 und wurde von der Oriental Bank übernommen. Die Währungsbezeichnung Rupee wurde erstmals in den 1870er Jahren verwendet. Die Geschichte des Bankwesens in Ceylon ist in der Tat reich an Banken und Behörden, die gegründet wurden, Banknoten ausgaben und dann von einer anderen Bank übernommen wurden oder ihr Recht zur Ausgabe von Geld verloren. Banknoten des „Government of Ceylon“ wurden von 1885 bis 1949 ausgegeben. Die erste „Government of Ceylon“-Banknote mit dem Bildnis von König Georg VI. wurde 1938 ausgegeben. Die Zentralbank von Ceylon wurde 1949 gegründet und nahm im August 1950 ihre Tätigkeit auf. Die ersten Banknoten der neuen Zentralbank, auf denen ebenfalls König Georg VI. abgebildet ist, wurden 1951 ausgegeben. Die ersten Banknoten, auf denen Königin Elisabeth II. abgebildet ist, sind auf den 3. Juni 1952 datiert. Ihr Porträt wurde jedoch 1956 entfernt und durch das Staatswappen von Ceylon ersetzt. Die Central Bank of Ceylon wurde 1985 in Central Bank of Sri Lanka (CBSL) umbenannt. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Ceylon Emittent: Central Bank of Ceylon Nominal: 5 Rupees (Rupien) Datierung: 3rd JUNE 1952 Vorderseite: Königin Elisabeth II. links mit dem „Girls of Great Britain and Ireland“-Diadem, das der zukünftigen Königin Mary, ihrer Großmutter, 1893 zur Hochzeit geschenkt wurde. Dieses Porträt wurde von Bradbury, Wilkinson & Co. Ld. angefertigt und auf den ceylonesischen Banknoten Pick 49-53 verwendet. Oben „CENTRAL BANK OF CEYLON“. Der Nennwert „5“ in allen Ecken, bunte, guillochierte Muster auf der gesamten Vorderseite, Wasserzeichenbereich rechts. Der Nennwert in Englisch „FIVE RUPEES“ in der Mitte, darunter das Datum und die Unterschriften. Der Nennwert (fünf Rupien) in Singhalesisch oben links und in Tamilisch unten rechts. Rückseite: Der Nennwert „5“ in allen Ecken, eine Statue von Parākramabāhu dem Großen in Polonnaruwa, einem singhalesischen König von Ceylon (1153-86), der die Insel unter einer Herrschaft vereinigte. In der Mitte „CENTRAL BANK OF CEYLON“ oben und der Nennwert „FIVE RUPEES“ in Englisch in der Mitte rechts, in Singhalesisch unten links und in Tamilisch unten rechts. Unterschriften: Junius Richard Jayewardene (Minister of Finance) und John Exter (Governor Central Bank of Ceylon). Material: Papier mit Wasserzeichen (Löwe mit Peitsche). Druck: Bradbury, Wilkinson & Co. Ld., England Format: 133 mm x 72 mm Nummerierung: G/7 924316 Zitate: Ceylon 51 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B305 ( The Banknote Book : Ceylon, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 164 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 4 Stück), 66EPQ (15 Stück), 65EPQ (12 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Neue Ausgaben am Falklands-Tag 2025

    Als die Falklandinseln im Januar 2025 die Entwürfe ihrer neuen Banknoten vorstellten, war zunächst unklar, ob alle drei Stückelungen (5, 10 und 20 Pfund) am selben Tag, dem Falklands-Tag, am 14. August 2025, ausgegeben werden würden. Die Regierung der Falklandinseln hat nun bestätigt, dass dies der Fall ist. Alle drei Banknoten haben das gleiche Design, wobei die 5-Pfund-Note überwiegend rot, die 10-Pfund-Note überwiegend grün und die 20-Pfund-Note überwiegend gelblich-braun ist. Die erste Ankündigung dieser neuen Polymerbanknoten finden Sie HIER in diesem Blog. Offizielle Ankündigungsblatt der Falklandinseln. Zu den hochmodernen Sicherheitsmerkmalen gehören ein transparentes Fenster, ein schimmernder Pinguin im Fenster, Tiefdruck des Porträts und der Unterschriften, Mikrotext, UV-Fluoreszenz und erhabene Punkte für Sehbehinderte. Die Regierung der Falklandinseln lädt die Öffentlichkeit zu einer Veranstaltung ein, um die Einführung der neuen Banknoten für die Falklandinseln zu feiern. Bei einer Wohltätigkeitsauktion besteht die Möglichkeit, auf einzigartige Banknoten aus der neuen Serie zu bieten. Um an der Auktion teilzunehmen, muss man allerdings persönlich anwesend sein. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Namibia: Die neue Banknotenserie 2025

    Am 24. Juli 2025 stellte die Bank von Namibia offiziell ihre überarbeitete Banknotenserie sowie eine komplett neu gestaltete Münzserie vor. Dies markiert einen historischen Meilenstein in der 35-jährigen Geschichte der Bank, die sich für Preis- und Finanzstabilität einsetzt. Unter dem passenden Motto „Unsere Währung, unser Erbe, unser Stolz – Lernen Sie die nächste Generation des namibischen Dollars kennen“ feiert die neue Serie sowohl Kontinuität als auch Innovation in der Entwicklung der namibischen Währung. Bei der Neugestaltung der Banknoten der dritten Generation, die in Zusammenarbeit mit De La Rue entworfen und gedruckt wurden, hat die Bank of Namibia Innovation mit Kontinuität in Einklang gebracht. Die verbesserten Banknoten zeichnen sich durch eine raffinierte, moderne Ästhetik mit satteren Farben, klareren Linien und verbesserten Sicherheitsmerkmalen aus, die einen robusten Schutz vor Fälschungen bieten. Eine bemerkenswerte Neuerung ist die Verwendung von Durasafe®, einem hochtechnologischen Hybrid-Substrat, auf dem die Werte zu 10 und 20 Namibia-Dollars gedruckt werden. Dieses Material kombiniert die Haltbarkeit von Polymer mit der vertrauten Haptik von Papier, an die die Namibier gewöhnt sind, und gewährleistet so eine längere Lebensdauer und Widerstandsfähigkeit. Die Gestaltungen sind nach wie vor tief im nationalen Erbe verwurzelt und ehren die Persönlichkeiten des Gründervaters, Dr. Sam Shafiishuna Nujoma, sowie Kaptein Hendrik Witbooi. Die Rückseiten zeigen weiterhin Namibias Tierwelt und spiegeln den natürlichen Reichtum und die beständige Schönheit des Landes wider. Antonio Riccio, Chief Commercial Officer von Landqart, und Cindy Fillipus, stellvertretende Direktorin für Währung und Bankwesen bei der Bank von Namibia. Die Bank hat bestätigt, dass die neue Banknotenserie im August 2025 offiziell in Umlauf gebracht wird, parallel zur aktuellen Serie, um einen reibungslosen und nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Um die Öffentlichkeit bei der Erkennung und Anpassung an die neuen Merkmale zu unterstützen, wird die Bank eine umfassende, landesweite Aufklärungskampagne durchführen. Namibias neue 10-Dollars-Hybrid-Banknote (Vorderseite). Zum Vergleich: Namibias jetzige 10-Dollars-Papierbanknote, Vorder- und Rückseite. Die 10-Dollars-Note zeigt weiterhin auf der Vorderseite Dr. Sam Nujoma und das Parlamentsgebäude in Windhoek. Ein transparenter Diamant mit einer latenten Wertzahl ist in das von Landqart hergestellte Durasafe®-Hybridsubstrat integriert. Auf der Rückseite sind das namibische Staatswappen und drei stehende Springböcke abgebildet. Die Buchstaben BON stehen für die Bank of Namibia. Der Sicherheitsfaden PUREIMAGE™ von De La Rue wird auf der Banknote verwendet, ebenso wie das Enhanced GEMINI™ UV-Druckmerkmal von De La Rue. Die Banknote misst 129 mm x 70 mm. Namibias neue 20-Dollars-Hybrid-Banknote (Vorderseite). Zum Vergleich: Namibias jetzige 20-Dollars-Papierbanknote, Vorder- und Rückseite. Die 20-Dollars-Banknote ist vergleichbar gestaltet. Die Rückseite zeigt das namibische Staatswappen und drei stehende rote Hartebeests. Die Banknote misst 134 mm x 70 mm. Namibias neue 50-Dollars-Papierbanknote (Vorderseite). Zum Vergleich: Namibias jetzige 50-Dollars-Papierbanknote, Vorder- und Rückseite. Die 50-Dollars-Papierbanknote zeigt weiterhin Kaptein Hendrik Witbooi und das Parlamentsgebäude in Windhoek auf der Vorderseite. Das Banklogo ist als SPARK-Sicherheitsmerkmal wiedergegeben. Die Rückseite zeigt das namibische Staatswappen und fünf stehende Kudu-Antilopen. Die Banknote misst 140 mm x 70 mm. Namibias neue 100-Dollars-Papierbanknote (Vorderseite). Zum Vergleich: Namibias jetzige 100-Dollars-Papierbanknote, Vorder- und Rückseite. Die 100-Dollars-Papierbanknote ist vergleichbar gestaltet. Die Rückseite zeigt das namibische Staatswappen und drei stehende Oryxantilopen. Die Banknote misst 147 mm x 70 mm. Namibias neue 200-Dollars-Papierbanknote (Vorderseite). Zum Vergleich: Namibias jetzige 200-Dollars-Papierbanknote, Vorder- und Rückseite. Die 200-Dollars-Papierbanknote zeigt auf der Rückseite das namibische Wappen und drei stehende Pferdeantilopen. Die Banknote misst 152 mm x 70 mm. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Juli 2025, Teil 2

    Dominikanische Republik, Guatemala, Westafrikanische Staaten (Mali) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Dominikanische Republik 50 Pesos Dominicanos von 2024 BNB B727g: wie BNB 727f (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. 100 Pesos Dominicanos von 2024 BNB B728f: wie BNB 728e (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. 200 Pesos Dominicanos von 2024 BNB B729f: wie BNB 729e (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. 2000 Pesos Dominicanos von 2024 BNB B732f: wie BNB 732e (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Guatemala 100 Quetzales vom 15.03.2023 BNB B601p: wie BNB B601o (SCWPM 126), aber mit neuen Unterschriften (Monterroso/González), neuem DATUM (15 DE MARZO DE 2023) und Galaxy®-gefenstertem Sicherheitsfaden. Westafrikanische Staaten (Mali) 500 Francs CFA von 2024 BNB B120Dm: wie B120Dl (SCWPM 419D), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe D = Mali. 1000 Francs CFA von 2024 BNB B121Dx: wie B121Dw (SCWPM 415D), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe D = Mali. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book )

  • Jemen: Eine neue 200-Rials-Banknote der Huthi

    Die von den Huthi kontrollierte Zentralbank in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat am 16. Juli 2025 eine neue 200-Rials-Banknote eingeführt, doch die Zentralbank in der de facto Hauptstadt Aden hat diesen Schritt als illegal verurteilt. Die neue 200-Rials-Note ist auf Papier gedruckt und enthält viele der aktuellen internationalen Sicherheitsmerkmale, sie misst 155,2 mm x 76 mm. Auf der Vorderseite ist die Al-Janad-Moschee abgebildet, die sich 20 Kilometer nordöstlich von Taiz befindet. Sie ist die älteste erhaltene Moschee im Jemen und gilt als die erste, die im Land gebaut wurde. Im Jahr 6 des islamischen Kalenders (628 unserer Zeitrechnung) sandte der islamische Prophet Mohammed Muadh ibn Jabal als Religionslehrer in den Jemen, um dessen Bevölkerung die Vorschriften der Religion zu lehren. Der ließ die Al-Janad-Moschee erbauen, die damit eine der wichtigsten religiösen Stätten in der Provinz Taiz ist. Sie ist auch als Mu'adh-Moschee bekannt. Auf der Rückseite ist der Hafen von Aden abgebildet, der etwa 170 Kilometer östlich der Meerenge von Bab Al Mandeb liegt, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Er ist einer der größten Naturhäfen der Welt. Als wichtiger Ölspeicher und Tankstelle für Tanker war der Hafen in den 1950er Jahren nach New York der zweitgrößte Hafen der Welt für das Betanken von Schiffen. Die neue Banknote wird im folgenden Video (auf Arabisch) vorgestellt: Die von den Huthi kontrollierte Zentralbank in Sanaa behauptet, diese Ausgabe diene dazu, das Problem beschädigter Banknoten, insbesondere derjenigen mit einem Wert von 250 Rial und darunter, zu lösen. Nach der Ankündigung verurteilte die Zentralbank mit Sitz in Aden, die mit der international anerkannten Regierung verbündet ist, die neue Banknote als „schwerwiegende Eskalation“ und warf der Gruppe vor, das von UN-Sondergesandtem Hans Grundberg vermittelte Abkommen vom Juni 2024 zu untergraben. „Ihr Versuch, die unverhohlene Plünderung des Kapitals und der Ersparnisse der Bürger fortzusetzen, ist Teil ihrer Bemühungen, ihre illegalen Netzwerke zu finanzieren, die ohne monetäre oder rechtliche Deckung mit großem Aufwand in Betrieb genommen wurden und sich auf Billionen Rial in der Landeswährung und Milliarden Dollar in Fremdwährungen belaufen“, heißt es in der Erklärung der Zentralbank in Aden. Die Zentralbank in Aden warnte alle Bürger, Finanzinstitute, Banken und Geldwechselunternehmen davor, mit diesen „gefälschten“ Banknoten einer „illegalen terroristischen Organisation“ zu handeln. Sie forderte sie auf, solche Banknoten bei Finanztransaktionen nicht anzunehmen, um ihre Gelder zu schützen und Strafen für den Handel mit einer international als terroristische Organisation gelisteten Gruppe zu vermeiden. Sie warnte außerdem, dass jeder, der im Besitz dieser neuen Banknoten ist, sie verwendet oder mit ihnen handelt, mit Strafen rechnen muss. Die Bank fügte hinzu, dass sie mit verbündeten Ländern zusammenarbeite, um die Kanäle für Finanz- und Bankgeschäfte in den von den Huthi kontrollierten Gebieten zu regulieren. Kürzlich traf sich der Gouverneur der Zentralbank in Aden mit den Botschaftern der Europäischen Union im Jemen. Die Botschafter erkannten die in Aden ansässige Zentralbank als die einzige Institution an, die zur Ausgabe von legalem Zahlungsmittel im Land berechtigt ist. Donald Ludwig

  • Finnland: Eine nicht ausgegebene 5000-Markkaa-Banknote

    Vor kurzem habe ich über eine irische 100-Pfund-Banknote berichtet, die nie ausgegeben wurde. Über diese Banknote können Sie HIER lesen. Einer unserer engagierten Leser in Thüringen machte uns auf eine weitere, nicht ausgegebene Vor-Euro-Banknote aufmerksam, diesmal aus Finnland. 1986 gab die Suomen Pankki (Bank von Finnland) eine neue Serie heraus, die prominente Finnen aus verschiedenen historischen Epochen zeigt. Die neuen Banknoten sollten in erster Linie die Sicherheit erhöhen, und ihre Ausgabe fiel mit dem 175-jährigen Bestehen der Bank zusammen. Die Motive der 10-, 20- und 50-Markkaa-Scheine spiegeln die Zeit der Unabhängigkeit Finnlands wider, die 100- und 500-Markkaa-Scheine beziehen sich auf das Großherzogtum Finnland (Teil des Russischen Reiches), und der 1000-Markkaa-Schein steht für die Zeit, als Finnland zum Königreich Schweden gehörte (vor 1809). Finnlands 1986 ausgegebene Serie ( prominente Finnen ). Die folgenden Porträts erscheinen auf den Banknoten in aufsteigender Reihenfolge der Nennwerte: Paavo Nurmi (olympischer Läufer), Alvar Aalto (Architekt und Designer), Jean Sibelius (Komponist), Elias Lönnrot (Universalgelehrter, Arzt, Philosoph, Dichter, Musiker, Sprachwissenschaftler, Journalist, Philologe und Sammler traditioneller finnischer mündlicher Poesie) und Anders Chydenius (lutherischer Pfarrer und Mitglied des schwedischen Reichstags). Auch eine 5000-Markkaa-Banknote wurde entworfen. Die Bank von Finnland gab die Zeichnungen für die Banknote bei Torsten Ekström in Auftrag, einem finnischen Grafiker, der sowohl Briefmarken als auch Banknoten entwarf. Die 5000-Markkaa-Note wäre eine Fortsetzung der Banknotenserie von 1986 gewesen, die von Ekström und Erik Bruun, ebenfalls einem finnischen Grafiker, entworfen worden war. Mit dem 5000-Markkaa-Schein sollte Mikael Agricola (1510-1557) geehrt werden, ein finnischer lutherischer Geistlicher, der de facto zum Begründer der finnischen Schriftsprache wurde und ein prominenter Befürworter der protestantischen Reformation in Schweden war, zu der damals auch Finnland gehörte. Er wird oft als „Vater des literarischen Finnisch“ bezeichnet. Die Hauptgründe für das Scheitern der Ausgabe der Banknote waren die langsame Inflation und die moderaten Abwertungen der Währung. Der Wert einer so großen Stückelung wurde zu dieser Zeit letztendlich als zu hoch angesehen. Im Jahr 1986 betrug der durchschnittliche Wechselkurs 1 DM = 2,3346 Markkaa. Im Jahr 1990 lag er bei 2,3665. Dies entsprach ca. 2142 DM (€ 1095) bzw. 2113 DM (€ 1080). Es gab einfach keinen wirklichen Bedarf für eine so große Stückelung. Außerdem wurden die Zentralbanken in den 1990er Jahren immer vorsichtiger. Banknoten in großen Nominalen zogen Geldwäscher, Steuerhinterzieher und andere Personen in den Grauzonen der Wirtschaft an. Torsten Ekström skizzierte das Gesicht von Mikael Agricola auf der Vorderseite der Banknote nach einer Statue von Oskari Jauhiainen, die 1952 vor dem Dom von Turku enthüllt wurde. Ekström zeichnete den Dom von Turku für die Rückseite des Scheins. Die Originalzeichnungen dieser geplanten Banknote und anderer Markkaa-Banknoten können im Geldmuseum der Bank von Finnland im Detail betrachtet werden. Donald Ludwig

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