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  • Nikaragua: Überarbeitete 10- und 20-Córdobas-Banknoten im Umlauf

    Am 18. November 2021 kündigte die Banco Central de Nicaragua die Ausgabe neuer 10- und 20-Córdobas-Noten an. Die überarbeiteten Scheine behalten die gleiche Gestaltung wie die 2014-datierten Noten, enthalten jetzt jedoch neue technologische Verbesserungen. Im unteren rechten Eck wurden taktile Elemente hinzugefügt, um die Identifizierung für Menschen mit Sehbehinderung zu erleichtern: 10: Sechs Punkte in zwei Spalten zu je drei Punkten. 20: Neun Punkte in drei Spalten zu je drei Punkten. Auf den Rückseiten der Banknoten wurden irisierende Streifen angebracht: 10: Palmen und die Zahl 10. 20: Algen und die Zahl 20. Die neuen Noten tragen die gleichen Unterschriften wie die Scheine mit dem Datum 2014. Sie tragen das Datum „08 DE ABRIL DE 2019“. Die derzeit im Umlauf befindlichen 10- und 20-Córdobas-Banknoten behalten ihren Wert. Sie werden zusammen mit diesen neuen Scheine weiterhin kursieren und im Laufe der Zeit nach und nach ersetzt werden. Zum Video zu den neuen Banknoten: https://www.youtube.com/watch?v=lSOZp_BlxDs&ab_channel=BancoCentraldeNicaragua Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Sammlertreff in Heigenbrücken am 20.11.2021

    Das 3. Geldscheinsammlertreffen mit Börse fand am Samstag, den 20. November 2021 wieder im Luftkurort Heigenbrücken in Unterfranken statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Thomas Rossberg und Curt Banspach von der Firma RBcurrency Germany. Es trafen sich einige Händler und Sammler, u.a. Bernd Beyer, Curt Banspach, Dieter Pitt, Don Ludwig, Gerhard Kluge, Giesbert Roloff, Jos F.M. Eijsermans, Karl-Heinz Goll, Lisa Dörrbecker, Lothar Volkert und Mikdat Ortacbayram. Mehrere Sammler aus der Umgebung fanden ebenfalls trotz Corona den Weg zum Sammlertreffen. Veranstaltungsort war die Gasthof-Pension „Zur Frischen Quelle“ in Heigenbrücken. Eintritt in die Pension war 2G (geimpft oder genesen) mit FFP2-Maske, die einige dann im Saal abgenommen haben, da im Saal selbst keine Maskenpflicht mehr bestand. Meistens wurden deutsche und ausländische Scheine und auch viel Notgeld angeboten, für jeden war etwas dabei. RBcurrency Germany hat eine große Vase mit gebrauchten Geldscheinen gefüllt, die beim gemeinsamen Abendessen für 150,50 Euro versteigert wurde. Die jeweils 10 € Tischgebühr (insgesamt 100 €) wurde vom Veranstalter übernommen und es gab noch zusätzliche Spenden der unterlegenen Bieter. Insgesamt kamen so über € 455 Euro zusammen, die der Kinderkrebshilfe gespendet wurden. Eine tolle Aktion! Einige der teilnehmenden Händler und Sammler verbrachten die Nacht in der Pension und trafen sich am Sonntag zu einem gemeinsamen Frühstück. Danach sind alle zufrieden nach Hause gefahren und alle freuen sich auf das nächste Treffen, geplant für den 19. November 2022. Donald Ludwig

  • Gefälschte Scheine der Roten Khmer

    Als „Rote Khmer“ (Khmer Rouge) wurden im Volksmund die Mitglieder der Kommunistischen Partei von Kampuchea (CPK) und damit auch das Terror-Regime unter Führung von Pol Pot bezeichnet, durch das die CPK Kambodscha zwischen 1975 und 1979 regierte und dem Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Roten Khmer wurden im Januar 1979 von einer vietnamesischen Invasion aus Phnom Penh vertrieben, aber nie vollständig besiegt. Sie kämpften bis zum Ende des Krieges 1989 weiter gegen die Vietnamesen und die Regierung der neuen Volksrepublik Kampuchea. Die kambodschanischen Exilregierungen (einschließlich die Roten Khmer) hielten den Sitz der Vereinten Nationen (mit beträchtlich internationaler Unterstützung) bis 1993, als die Monarchie wiederhergestellt und der Name des Staates in Königreich Kambodscha geändert wurde. Ein Jahr später ergaben sich Tausende Guerillas der Roten Khmer im Rahmen eines Amnestieprogramms der Regierung. Die Hauptwährung, die in den von den Roten Khmer kontrollierten nördlichen Gebieten Kambodschas zirkulierte, war der thailändische Bhat. Die Verwendung von offiziellen Geldern des Staates Kambodscha war ausdrücklich untersagt. Eigene Geldscheine wurden sehr spät gedruckt, um anfangs neben dem Bhat zu zirkulieren und schließlich dessen Verwendung in den Gebieten unter Kontrolle der Roten Khmer zu ersetzen. Nordkambodscha (Rote Khmer): 5 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 10 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 20 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 50 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 100 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Die Scheine wurden im Februar 1993 auf einer Druckmaschine in der nordkambodschanischen Stadt Anlong Veng gedruckt. Da sehr primitive Druckverfahren verwendet wurden, war es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, jede Note einzeln zu nummerieren, so dass große Mengen der scheine gleiche Kontrollnummern tragen. Die Scheine zirkulierten in den von den Roten Khmer kontrollierten Gebieten, hatten jedoch eine sehr kurze Lebensdauer: Die Roten Khmer ordneten bereits im August 1993 deren Verbrennung an, um ihre Existenz vor der neuen königlich kambodschanischen Regierung geheim zu halten. Einige der zu vernichtenden Scheine fanden trotzdem ihren Weg zu einem thailändischen Sammler in Bangkok. Weitere Scheine wurden 1994 in Kambodscha gefunden und einige Stücke gelangten in die internationale Sammlergemeinde. Die Scheine waren selten und wurden zu hohen Preisen verkauft. Echte Stücke blieben bis heute selten und sind nur schwer zu finden. Oben echt: Schwarze Kontrollnummer und schwarzer Text solide und deutlich! Unten falsch: Schwarze Kontrollnummer und schwarzer Text unscharf und undeutlich! 2001 erschien plötzlich eine große Menge kompletter Sätze aller fünf Stückelungen (5, 10, 20, 50 und 100 Riels) in kassenfrischer Erhaltung auf dem Markt, die recht günstig (unter 25 USD pro Satz) angeboten wurden. Wurde etwa ein Restbestand nicht mehr ausgegebener Scheine entdeckt? Nein, jemand hat Fälschungen angefertigt, was eigentlich ganz einfach war, da die meisten Nominale die gleiche Kontrollnummer trugen. Wie erkennt man also, ob ein Schein eine Fälschung ist oder nicht? Ganz einfach: Scannen Sie Ihren Schein mit 1200 dpi oder höher und schauen Sie Sich die schwarze Kontrollummer und den schwarzen gedruckten Text genau an: • Schwammig und gepunktet wie ein Zeitungsdruck? Sie haben eine Fälschung! • Scharfer und gut definierter schwarzer Druck? Sie haben einen echten Schein! Viele der echten Stücke wurden zusätzlich in der Ecke mit roter Farbe gestempelt. Die Bedeutung dieses Stempels ist jedoch leider unbekannt. Echte Scheine sind selten und nicht preiswert. Wenn Sie einen Schein oder einen kompletten Satz auf dem Markt finden, werden Ihnen höchstwahrscheinlich Fälschungen angeboten. Die Fälschungen werden leider in der Regel als echte Scheine angeboten. Vorsicht ist also geboten! Donald Ludwig

  • Die verborgene Welt des ultravioletten Lichts: Jeder trägt sie in der Geldbörse!

    Wie wir alle wissen, gibt es zwei Euro-Banknotenserien. Die zweite Serie, auch „Europa-Serie“ genannt, besteht aus sechs Nominalen. Sie begann mit der Ausgabe der neuen 5-Euro-Banknote am 2. Mai 2013 und wurde am 28. Mai 2019 mit der Ausgabe der neuen 100-Euro- und 200-Euro-Banknoten ( hier angekündigt ) vervollständigt: Ultraviolett-Fluoreszenz ist eines der vielen Sicherheitsmerkmale, die in unsere Banknoten integriert sind, die wir täglich verwenden. Ultraviolett-Fluoreszenz (Strahlung) wird in drei Bereiche unterteilt: UV-A: 315-400 nm (Nanometer) UV-B: 280-315 nm UV-C: 100-280 nm Sie kann je nach Expositionsdauer und Wellenlänge mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein. Als ein weiteres Sicherheitsmerkmal jedoch ist sie gut geeignet und wird meistens, wenn überhaupt, nur für kurze Dauer zur Echtheitsprüfung eingesetzt. Man sollte nie direkt in die Lichtquelle schauen. Die Euro-Banknoten fluoreszieren unter normalem ultraviolettem Licht: UV-A (365 nm). Das Papier selbst leuchtet nicht, bleibt also dunkel. Kleine, in das Papier eingearbeitete Fasern werden sichtbar. Jede Faser weist drei verschiedene Farben auf. Die Sterne der Flagge der Europäischen Union, die kleinen Kreise und die großen Sterne leuchten gelb. Einige andere Stellen fluoreszieren ebenfalls gelb. Auf der Rückseite leuchten ein Viertel eines Kreises in der Banknotenmitte sowie mehrere andere Stellen grün. Die horizontal verlaufende Kontrollnummer sowie der Glanzstreifen fluoreszieren rot. Die Ultraviolett-Fluoreszenz ist ähnlich, jedoch anders auf jedem Nennwert. Besonders auffällig ist die 200-Euro-Banknote, die weit mehr auf der Vorderseite fluoresziert als die anderen Nennwerte. 5 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 10 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 20 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 50 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 100 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 200 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. Unter UV-C Licht werden weitere Merkmale sichtbar. Abbildungen davon und weitere Sicherheitsmerkmale unserer Euro-Scheine finden Sie hier . Donald Ludwig

  • 350 neue Gedenkbanknoten über 20 Pfund von der Royal Bank of Scotland

    Das Vereinigte Königreich war vom 31. Oktober bis 13. November 2021 Gastgeber der 26. UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow. Der COP26-Gipfel brachte Parteien zusammen, um die Ziele des Pariser Abkommens und der UN-Klimarahmenkonvention voranzubringen. Zum Gedenken an die Konferenz und die auf ihr getroffenen Vereinbarungen überdruckte die Royal Bank of Scotland (RBS) ihre aktuelle 20-Pfund-Banknote mit dem Porträt von Kate Cranston mit: dem offiziellen Logo der Konferenz. den Worten „Together for our planet“ („Zusammen für unsere Erde“) in der Handschrift einer Schülerin (Varshu, 11 Jahre alt) der Flora Stevenson Primary School in Edinburgh, die im Rahmen eines Klimaprojekts einen Handschriftwettbewerb veranstaltete. Es handelt sich um die erste Gedenknote der RBS, die auf einem Polymersubstrat gedruckt und in Zusammenarbeit mit der schottischen Bevölkerung entworfen wurde. Sieben Jahre sind vergangen, seitdem die letzte RBS-Gedenkbanknote zur Ankunft des Ryder Cup 2014 in Gleneagles herausgegeben wurde. Die Banknote wurde von DeLaRue auf ihrem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Nur 350 COP26-Gedenkbanknoten wurden hergestellt. Weitere Informationen zu Verfügbarkeit und Ausgabe sind derzeit nicht bekannt. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mauritius: 25- und 50-Rupien-Noten mit neuem Sicherheitsmerkmal

    Am 3. November 2021 wurde hier über die neuen 25- und 50-Rupien-Banknoten von Mauritius berichtet. Die neuen Polymer-Banknoten tragen das Ausgabejahr 2021 und folgende Unterschriften: Herr Mardayah Kona Yerukunondu, First Deputy Governor Herr Harvesh Kumar Seegolam, Governor Frau Hemlata Sadhna Sewraj-Gopal, Second Deputy Governor. Die UV-Abbildungen zeigen die Vergleiche zwischen den 2013-Ausgaben (oben) und den 2021-Ausgaben (unten). Abb. 1.1: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. Abb. 1.2: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Vs. unter UV-Licht. Abb. 1.3: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. unter UV-Licht. Abb. 2.1: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. Abb. 2.2: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Rs. unter UV-Licht. Abb. 2.3: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. unter UV-Licht Abb. 3.1: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. Abb. 3.2: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Vs. unter UV-Licht. Abb. 3.3: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. unter UV-Licht. Abb. 4.1: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. Abb. 4.2: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Rs. unter UV-Licht. Abb. 4.3: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. unter UV-Licht. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mexiko: Neue 50-Pesos-Polymerbanknote ausgegeben

    Am 28. Oktober 2021 stellten Alejandro Alegre, Emissions-Generaldirektor, Alejandro Díaz de León, Gouverneur, und die anderen Gouverneure der Banco de México offiziell die neue 50-Pesos-Polymer-Banknote vor, die am selben Tag in Umlauf gebracht wurde. Diese Wertstufe vervollständigt die neue „Familie G“-Reihe der Bank. Die Gestaltung des neuen Fünfzigers zeigt Motive, die auf das antike Mexiko zurückgehen: Die Gründung von Tenochtitlán sowie das Ökosystem der Flüsse und Seen vom UNESCO-Weltnaturerbe Xochimilco mit seiner typischen Flora und Fauna. Die Hauptfarbe der Banknote ist Violett; der Schein misst 125 mm x 65 mm und hat ein vertikales Format. Vorderseite: Die Hauptvignette mit der Bildunterschrift „TEOCALLI DE LA GUERRA SAGRADA“ besteht aus einem Fragment von der Rückseite des gleichnamigen Monolithen, der einen Adler auf einem Kaktus mit dem „Atl-tlachinolli“ im Schnabel zeigt (im Auftrag vom Aztekenherrscher Montezuma II. geschaffen; derzeit ausgestellt im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko-Stadt). Im Hintergrund ist eine Darstellung der Stadt Tenochtitlán mit der Bildunterschrift „LA GRAN TENOCHTITLAN (VISTA DESDE EL MERCADO DE TLATELOLCO)“ zu sehen, die auf einem Ausschnitt eines Wandgemäldes von Diego Rivera im Nationalpalast in Mexiko-Stadt basiert. Name und Monogramm der Bank befinden sich zwischen Hauptmotiv und transparentem Fenster. Das transparente Hauptfenster hat die Form des Ollin-Symbols (aztek. „Bewegung“; Tag im aztekischen Kalender, der mit Xolotl, dem Gott der sich verändernden Formen, Zwillingen und Venus, dem Abendstern verbunden ist); es ändert seine Farbe und enthält die Zahl „50“ und ein tastbares Element aus fünf im Halbkreis angeordneten Punkten. Das Fenster ist außerdem umgeben von einer abstrahierten Darstellung eines Sonnensteins. In der unteren linken Ecke befindet sich ein zweites, kleineres transparentes Fenster in Form eines Ollins, auf dem der mehrfarbige Nennwert „50“ aufgedruckt ist, der sich je nach Blickwinkel von Gold auf Grün ändert, mit weiteren Ausführungen der Wertzahl. Rückseite : Dargestellt ist das Ökosystem der Flüsse und Seen in Xochimilco im Süden von Mexiko-Stadt. Im zentralen Bereich befindet sich als Hauptmotiv das Bild eines mexikanischen Axolotls (Ambystoma mexicanum, ein Schwanzlurch, der ohne Metamorphose erwachsen wird). Im Hintergrund sind die Kanäle von Xochimilco zu sehen, umgeben von Chinampas (eine Technik in der mesoamerikanischen Landwirtschaft, die auf kleinen, rechteckigen Flächen fruchtbaren Ackerlandes auf künstlichen Inseln beruhte, um Getreide auf den flachen Seebetten im Tal von Mexiko anzubauen), Maisfeldern und Bonpland-Weiden (eine Art einheimischer Weidenbäume, die häufig entlang der Chinampas in Xochimilco zu finden sind). Im unteren rechten Eck unter dem Axolotl sieht man das zweite transparente Fenster in Form eines Ollin, das seine Farbe von Gold zu Grün ändert und als Abstraktion der Topographie von Xochimilco gestaltet ist. 60 Mio. Banknoten wurden jetzt zur Ausgabe an die Banken geliefert, wobei eine Gesamtzahl von 180 Mio. Stück im Zeitraum von 2021–2022 in Umlauf gegeben werden soll. Kurzes Video zum neuen Fünfziger Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mauritius: 25- und 50-Rupien-Noten mit neuem Sicherheitsmerkmal

    Am 28. Oktober 2021 gab die Bank of Mauritius bekannt, dass ihre Polymer-Banknoten über 25 und 50 Rupien mit dem neuen De-la-Rue-Sicherheitsmerkmal GEMINI™ ausgerüstet wurden, einem unter UV-Licht sichtbaren, dualen Fluoreszenz-Merkmal. Die aktualisierten Banknoten wurden am 29. Oktober 2021 in Umlauf gebracht. Sie zirkulieren zeitgleich mit den derzeit im Umlauf befindlichen Noten mit Datum von 2013. Ob ein neues Datum und neue Unterschriften auf den überarbeiteten Noten erscheinen, ist noch nicht bekannt. Abbildungen liegen noch nicht vor, vermutlich werden sie aber identisch oder fast identisch mit den alten Scheinen sein. Hier abgebildet sind die alten Banknoten von 2013; der abgebildete 50-Rupien-Schein ist eine Ersatznote (Präfix JZ). Lesen Sie hier mehr über GEMINI™: https://www.delarue.com/currency/products/gemini Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Philippinen: Wechsel zu Polymer-Banknoten?

    Werden die Philippinen nun auch komplett zu Polymer wechseln? Polymer-1000-Piso-Banknoten kommen nächstes Jahr! Am 25. Oktober 2021 gab die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) bekannt, dass sie im nächsten Jahr mit der Ausgabe von 1000-Piso-Polymer-Banknoten beginnen wird. Die Ankündigung erfolgte durch den stellvertretenden Gouverneur der BSP für Zahlungen und Währungsmanagement, Mamerto Tangonan. Danach plane die Zentralbank im Jahr 2022 „einige Millionen“ Stück der Polymer-Banknote zu 1000 Piso auszugeben. Die BSP suche nach Möglichkeiten, Banknoten sicherer, haltbarer und weniger anfällig für die Übertragung von Keimen im Vergleich zu herkömmlichen Papierbanknoten zu machen. „Wir erwägen, einen Test mit einigen hundert Millionen Banknoten durchzuführen. Die Polymer-Banknoten müssen ausgegeben werden, sie müssen landesweit in Umlauf gebracht werden, sie müssen von der Öffentlichkeit verwendet werden, damit wir dann sehen können, wie sie sich halten. Wir können auch Erkenntnisse darüber erhalten, wie die Öffentlichkeit damit umgeht“, erklärte Tangonan. „Die Anzahl der Keime auf der Banknote sollte verringert werden, denn das ist einer der Gründe, warum wir Polymer testen möchten. Der wirtschaftliche Faktor spielt auch eine Rolle, dazu Haltbarkeit und Kosten. Dann gibt es noch die Umweltbelastung“, fügte Tangonan hinzu. Die Polymer-Testbanknoten haben das gleiche Aussehen wie die aktuellen 1000-Piso-Noten, weisen jedoch neue Sicherheitsmerkmale auf. Obwohl die neuen Polymer-Banknoten glatter sein werden als die aktuellen Papier-Banknoten, werden die Leute sie immer noch erkennen können. Er fügte hinzu, dass die BSP nach dem Test Daten erheben wird, um zu überprüfen, ob der Übergang zu Polymer-Banknoten durchzusetzen sei. Ihr Test könne mindestens drei Jahre dauern, um beweisen zu können, ob die Polymer-Banknoten unter philippinischen Bedingungen tatsächlich 2,5-mal länger halten als herkömmliche Scheine. Die aktuellen Banknoten halten durchschnittlich 18 Monate. Dies ist nicht das erste Mal, dass die BSP die Verwendung von Polymer-Banknoten in Erwähgung zieht. Sie wurden bereits 2009 vorgeschlagen, aber nicht angenommen. Tangonan nannte auch die COVID-19-Pandemie sowie erhöhte Umweltbedenken als Anlass für den erneuten Anlauf. Die Abbildung zeigt die derzeit im Umlauf befindliche Papier-Banknote. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Costa Rica: 1000- und 10.000-Colones-Polymer-Banknoten komplettieren die Serie

    Die Banco Central de Costa Rica wird am 15. Oktober 2021 ihre neuen 1000- und 10.000-Colones-Banknoten in Umlauf bringen. Die Ausgabe dieser Stückelungen vervollständigt Costa Ricas neue Serie von fünf Polymer-Noten. Die 2000-, 5000- und 20.000-Colones-Banknoten wurden Ende 2020 in Umlauf gebracht und hier sowie hier gemeldet. Alle Banknoten der neuen Polymer-Serie enthalten die gleichen Porträts, Motive, Farben und Größen der Noten aus Baumwollpapier/Polymer, die sie ersetzen. Der neue Tausender (Serie C) ist eine Weiterentwicklung der derzeit im Umlauf befindlichen Polymer-Banknoten der Serien A und B. Die Banknote hat die gleichen Sicherheitsmerkmale wie die Polymer-Banknoten über 2000 und 5000 ₡ [Colones]. Der neue Zehntausender (Serie B) weist die gleichen Sicherheitsmerkmale wie der 20.000-Colones-Schein aus Polymer-Kunststoff auf. Im transparenten Fenster findet man einen holografischen Streifen, in dem Farbveränderungen im Wappen und eine optische Reaktion in der Zahl 10 unter dem Wappen zu sehen sind. Am unteren Rand des Hologramms ändert sich der Text „BCCR“ beim Kippen der Banknote in „10 MIL“. Auf der Rückseite sind mehrfarbige Effekte im Bild des Faultiers enthalten. Die neuen 1000- und 10.000-Colones-Banknoten werden neben den bereits im Umlauf befindlichen Scheinen zirkulieren. Die Banco Central de Costa Rica gab auch die Daten bekannt, an denen die Banknoten über 2000, 5000, 20.000 und 50.000 Colones – alle auf Baumwollpapier gedruckt – entmonetarisiert werden: 50.000 ₡ und 20.000 ₡: am 1. Januar 2022 5000 ₡: am 1. März 2022 2000: am 1. Mai 2022 Offizielle Pressemitteilung (in spanischer Sprache) Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Alles Gute zum 60-jährigen Jubiläum, IBNS!

    Band 60, Nummer 3, 2021 des Journals der International Bank Note Society (IBNS) kommt jetzt bei den Mitgliedern zu Hause an. Diesem Journal liegt eine von De La Rue auf Safeguard®-Substrat produzierte Polymer-Werbe-„Hausnote“ bei. Was für ein wunderbares Geschenk! Die International Bank Note Society (IBNS) wurde 1961 gegründet. Sie ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation und verfolgt das Ziel, das Studium von Banknoten und Papiergeld in pädagogischer, wissenschaftlicher und historischer Hinsicht weltweit zu fördern. Derzeit hat die IBNS über 2.000 Mitglieder in mehr als 90 Ländern. Die Mitglieder genießen eine Reihe von Vorteilen: eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift mit Informationen zu Neuerscheinungen und Artikeln zum Thema Papiergeld, ein Mitgliederverzeichnis mit Kontakten und Händlern sowie professionelle Hilfestellung im Fall von Streitigkeiten zwischen Sammlern und vieles mehr. Möchten Sie mehr erfahren oder der IBNS beitreten? Hier: https://www.theibns.org/ Pam West, derzeitige IBNS-Präsidentin, schrieb in dieser Journal-Ausgabe: „DLR-HAUSNOTE Ich möchte Alan Eckford von De la Rue, Basingstoke, dafür danken, dass er all unseren Mitgliedern eine auf Safeguard®-Polymersubstrat gedruckte Hausnote mit einem holografischen Streifen und mit einer Kombination der klassischen und fortschrittlichen digitalen Effekte aus ihrer neuen DLR-Feature-Serie gegeben hat. Wir schätzen ihr Sponsoring eines Geschenks für das 60-jährige Jubiläum, das Ihrer Zeitschrift in einer Archivierungsmappe beigefügt wurde. Jede Hausnote hat eine abgeschnittene Ecke.“ Thomas de la Rue (1793–1866) ist auf beiden Seiten der Werbehausnote abgebildet. Designelemente der Note beziehen sich auf wichtige Ereignisse im Leben von Thomas de la Rue, dem Mann und dem Unternehmen: die Zeitung „Le Miroir Politique“, Spielkartenfarben, Briefumschläge, Crystal Palace und der Onoto-Kugelschreiber: „Le Miroir Politique“ war eine Wochenzeitung, die von Thomas de la Rue auf Guernsey herausgegeben wurde. Die Erstausgabe wurde am 6. Februar 1813 gedruckt. Die moderne Spielkarte wurde mit der Erfindung eines neuen Verfahrens entwickelt: der typografischen Methode. Thomas de la Rue erhielt von König William IV. ein Royal Letters Patent für die Herstellung von Spielkarten. 1846 erfand Warren De La Rue die Briefumschlag-Faltmaschine, die 2.700 Briefumschläge in einer Stunde herstellen konnte. Sie wurde 1851 auf der Großen Ausstellung im Crystal Palace, London, und später in New York und Paris ausgestellt. De La Rue entwickelte 1881 den ersten praktischen Füllfederhalter, der später zum berühmten Onoto-Kugelschreiber weiterentwickelt wurde. Darüber hinaus druckte DLR ihr erstes Papiergeld im Jahr 1860: die Mauritius-Banknoten im Wert von 10 Schilling, 1 und 5 Pfund. Die erste Banknote mit dem Safeguard®-Polymersubstrat von DLR kam im Januar 2013 in Fidschi in Umlauf. Auf beiden Seiten der Hausnote befindet sich außerdem das DLR-Logo und auf der Rückseite ein QR-Code, der Sie auf die DLR-Website führt. Die an die Mitglieder verschickte Hausnote ist nicht mit einem holografischen Streifen ausgestattet, sondern ist die Variante mit Safeguard® ARGENTUM. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Hausnoten der Feature-Serie des DLR – sehen Sie sich die beiden Videos an! https://www.delarue.com/currency/housenotes/firstedition Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mexiko: Polymer-Gedenknote zum Unabhängigkeitsjubiläum

    Am Freitag, den 24. September 2021, brachte die Bank von Mexiko ihre Polymer-Gedenkbanknote „Zweihundertjährige Feier der Vollendung der nationalen Unabhängigkeit“ über 20 Pesos in Umlauf. Neben den modernsten Sicherheitsmerkmalen ist dies die erste mexikanische Banknote mit einem gemischten Format: Die Vorderseite der Banknote ist im Quer- und die Rückseite im Hochformat gestaltet. Der mexikanische Unabhängigkeitskrieg endete am 27. September 1821 und führte zur Unabhängigkeit Mexikos von Spanien. Trotz der Gründung der neuen mexikanischen Nation gelang es den Spaniern noch bis November 1825, einen Hafen in Veracruz zu halten. Versuche von spanischer Seite, die Kontrolle über Mexiko wiederherzustellen, scheiterten endgültig in der Schlacht von Tampico im Jahre 1829, in der die umzingelte spanische Invasionstruppe gezwungen wurde, sich zu ergeben. Am 28. Dezember 1836 erkannte Spanien schließlich die Unabhängigkeit Mexikos im Rahmen des Vertrags von Santa María-Calatrava an. So wurde Mexiko die erste ehemalige Kolonie Spaniens, deren Unabhängigkeit von Spanien anerkannt wurde; die zweite war Ecuador im Jahr 1840. Die Vorderseite der Gedenknote gibt eine Vignette wieder, die aus einem Fragment des Ölgemäldes mit dem Titel „Feierlicher und friedlicher Einzug der Armee der drei Garantien in Mexiko-Stadt am 27. September 1821“ besteht. Das Werk eines anonymen Malers befindet sich in der Sammlung des Nationalmuseums für Geschichte im Schloss Chapultepec in Mexiko-Stadt. Die Vignette wird links von der Flagge der Armee der Drei Garantien und rechts von der Flagge Mexikos flankiert. Das auf dem Guardian™-Substrat von CCL Secure gedruckte Design enthält ein großes und komplexes vertikales transparentes Fenster mit zwei G-SWITCH™-Tinten. Das G-SWITCH-Sicherheitsmerkmal ändert die Farbe, wenn die Banknote gekippt oder aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird. Auf der neuen 20-Pesos-Banknote wechselt eine Tinte von Gold zu Rot, während die zweite von Gold zu Grün wechselt. Die rote und grüne Farbe „wehen im Wind“ wie die mexikanische Fahne. Das Jahr 2021 ist oben und 1821 unten zu sehen. Ein zweites Fenster ist mit einem weiteren CCL-Secure-Sicherheitsmerkmal, der VIGNETTE™, unten links überdruckt, und stellt eine effektive Alternative zum gewöhnlichen Wasserzeichen dar. Des Weiteren ist ein Magnetdesign in Form einer Blume integriert. Die Rückseite der Banknote zeigt das Biosphärenreservat Sian Ka'an, ein Mangroven-Ökosystem im Bundesstaat Quintana Roo. Es ist ein Gebiet von erhabener natürlicher Schönheit, das von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt wurde. Hauptmotiv ist ein Beulenkrokodil mit Roten Mangroven und einem fliegenden Rosalöffler im Hintergrund. Die Grundfarben dieser Polymer-Gedenknote, die 120 x 65 mm misst, sind Rot und Grün; der Schein ist auf den 6.1.2021 datiert. Diese 20-Pesos-Gedenkbanknote wird vermutlich Mexikos letzter jemals ausgegebener Schein dieses Nominals sein, da die derzeit im Umlauf befindlichen blauen 20-Pesos-Noten durch eine Münze ersetzt wurden. Pressemitteilung der Bank von Mexico CCL Secures Pressemitteilung Donald Ludwig ( polymernotes.com )

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