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- Lexikon: Food Coupons
Food Coupons, auch "Food Stamp Money", sind vom US-amerikanischen Department of Agriculture (Landwirtschaftsministerium) ausgegebene Unterstützungsscheine für bedürftige Familien zum Bezug von Lebensmitteln. Es gibt diese Scheine (in Markenform) bereits seit 1939. Die später geldscheinähnlich aussehenden "Coupons" werden bis heute ausgegeben. USA, U.S. Department of Agriculture: Food Coupon über 1 US-Dollar der Serie 1996, Vorder- und Rückseite. Abb. www.weltbanknote.de. Da das von den Lebensmittelgeschäften auszuhändigende Wechselgeld auch nur zur Bezahlung von Lebensmitteln verwendet werden darf, aber kleinwertige Coupons (unter 50 Cents) nicht zur Verfügung stehen, gaben und geben zahlreiche Firmen für diese Zwecke eigens hergestellte Scheine, Kartons oder Marken (Metall, Plastik oder Holz) aus (Food Stamp Change). Immer mehr Sammler befassen sich inzwischen mit diesen Ausgaben. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
- Der deutsche Beitrag zur finnischen Unabhängigkeit am Ende des Ersten Weltkriegs
Deutsche Intervention im Ersten Weltkrieg (3. April – 16. Mai 1918) 5 Markkaa der Suomen Pankki von 1897, Vorder- und Rückseite (G+D Stiftung Geldscheinsammlung). Im Jahr 1808 hatten russische Truppen Finnland besetzt und unter Gewährung von Autonomie 1809 dem Zarenreich einverleibt. Finnland blieb bis zum Ersten Weltkrieg als Großherzogtum Teil Russlands. Nach der russischen Oktoberrevolution übernahm der finnische Landtag am 15. November 1917 die Regierungsgewalt und erklärte das Land am 6. Dezember 1917 für souverän. Am 31. Dezember 1917 hatte Sowjetrussland die Unabhängigkeit Finnlands anerkannt. Damit hielt Lenin zwar sein Versprechen, einer Unabhängigkeit Finnlands nicht im Wege zu stehen, doch hatte er zuvor die finnischen Sozialisten aufgefordert, unverzüglich eine Revolution zu beginnen. Dokument der Anerkennung der Unabhängigkeit Finnlands durch Sowjetrussland vom 31. Dezember 1917, (Abb. Wikipedia). Um die russischen Truppen und die sie unterstützenden Roten Garden aus dem Land zu treiben, wurde mit der sog. Weißen Garde ein Bürgerheer aufgestellt und dem Befehl des Freiherrn von Mannerheim unterstellt. Im Januar 1918 brach ein blutiger Bürgerkrieg um die Unabhängigkeit aus. Am 27. Januar übernahm ein Volkskommissariat die Herrschaft über den Süden des Landes mit dem Ziel, eine Sozialistische Proletarische Republik Finnland zu bilden. Der finnische Senat war unterdessen nach Vaasa geflohen. Notgeld der Firma Ph. U. Strengberg aus Jokobstad über 1 Finnmark auf die Förenings Banken i Finland in Jakobstad vom 15. Februar 1918. In diesen turbulenten Zeiten kam es auch zu Problemen in der Geldversorgung, was zu privaten Notgeldausgaben führte. Notgeld (Vexelmärke = Wechselmarke) der Firma Ensio & Lagerboom über 15 Pen ohne Datum (1918) und ohne Ortsangabe (Oulu), Vorder- und Rückseite identisch. Nach dem Brest-Litowsker Frieden vom 3. März 1918 zwischen Russland und den Mittelmächten wurde am 7. März auch ein deutsch-finnischer Friedensvertrag geschlossen, und die Finnen baten durch Ersuchen des finnischen Politikers und Staatsmanns Pehr Evind Svinhufvud das Deutsche Reich um Unterstützung im Kampf gegen die Rotgardisten, die den Anschluss an Sowjetrussland forderten. Daraufhin wurde ein deutsches Expeditionskorps unter General von der Goltz entsandt, das am 3. April 1918 mit Unterstützung der Seestreitkräfte in Hangö landete und bereits am 14. April in Helsingfors (Helsinki) einrückte, wo es von einer begeisterten Menschenmenge empfangen wurde. Ende April haben deutsche Verbände Tawastehus von den Roten Garden befreit und nach dem Fall der Festung Wyborg blieb den Russen nur noch die Kapitulation. Der Versuch vieler „Revolutionäre“ mit dem Schiff nach Russland zu entkommen, wurde durch die deutsche Flotte verhindert. Am 16. Mai 1918 hielt General von Mannerheim mit seinen Truppen feierlichen Einzug in die Hauptstadt, Finnland war befreit. Deutsche Soldaten in einem offenen Güterwagen als Begleitschutz eines Eisenbahntransports in Finnland. Deutsche Soldaten am 13. April 1918 in Helsinki nach der Befreiung der Stadt. Foto Gunnar Lönnqvist, Wikipedia (Gemeinfrei). Freiherr Carl Gustaf Emil Mannerheim (1867–1951). Der Finnische Bürgerkrieg dauerte vom 27. Januar bis 15. Mai 1918. Von den 36.600 Toten und Vermissten starben rund 9.700 durch Hinrichtungen und 13.400 wegen der entsetzlichen Bedingungen in den Straflagern. Während auf Seiten der Weißgardisten rund 5.200 Opfer zu beklagen waren, verlor die Rote Garde rund 27.000 Menschen. Die restlichen 4.400 Opfer waren weder Weiß-, noch Rotgardisten, unter ihnen dann wohl auch deutsche Soldaten, die in Finnland gefallen sind. Am 21. Juni 1919 nahm das Parlament eine republikanische Verfassung an. Sowjet-Russland erkannte 1920 im Frieden von Dorpat die Unabhängigkeit Finnlands an. Suomen Pankki (Finlands Bank), Volkskommissariat 1918 Die Herstellung von Münzen und Banknoten fiel am 28. Januar 1918 an das Volkskommissa- riat im Süden Finnlands. Erst am 20. Mai 1918 konnte die rechtmäßige finnische Regierung wieder die volle Kontrolle über die Geldzeichenproduktion übernehmen. Das Volkskommissariat hatte Helsinki im April 1918 verlassen und war vor den deutschen Truppen nach Wyborg geflohen, wobei auch Prägemaschinen für neue Münzen mitgenommen wurden, die aber samt Münzproduktion der Weißen Garde und den verbündeten Deutschen in die Hände fielen. In der Zwischenzeit wurden verschiedene Banknotenwerte ausgegeben, die Dank der Aufzeichnungen der Bank anhand der Kontrollnummern klar dem Volkskommissariat zugeordnet werden können. Sie sind die einzigen Banknoten-Ausgaben des Finnischen Bürgerkriegs und werden hier komplett aufgeführt, auch wenn nach der deutschen Intervention nur noch wenige Geldscheine gedruckt wurden. 1 Markkaa von 1916 Kontrollnummern 20232001 – 20880000 (Ausgaben vom 6. – 21.3.1918) 5 Markkaa von 1909 Kontrollnummern 19397001 – 20789000 (Ausgaben vom 26.2 – 6.4.1918) 20 Markkaa von 1909 Kontrollnummern 9874001 – 10019000 (Ausgaben vom 28.2. – 26.3.1918) 100 Markkaa von 1909 Kontrollnummern 2775001 – 2983000 (Ausgaben vom 23.2. – 2.4.1918) 500 Markkaa von 1909 Kontrollnummern 170001 – 262000 (Ausgaben vom 2.4. – 3.4.1918) Friedrich Karl Ludwig Konstantin Landgraf von Hessen um 1918 (1868–1940) sowie Nachbildung des Entwurfs der finnischen Königskrone aus den 1980er Jahren aus der Juwelensammlung Kemi (Kemin Jalokivigalleria). Der deutsche König von Finnland Kaum bekannt ist, dass es im befreiten Finnland nicht nur Überlegungen, sondern sogar eine große Euphorie, zur Einführung einer Monarchie gegeben hat und dass mit Prinz Friedrich Karl von Hessen-Kassel als erster König Großfinnlands ein Schwager des deutschen Kaisers Wilhelm II. im Herbst 1918, als die deutschen Truppen im Westen schon fast geschlagen waren, den Thron besteigen sollte. Selbst als in Deutschland die Novemberrevolution die deutsche Monarchie beseitigt hatte und die Republik ausgerufen war, hielten die Finnen immer noch an ihrem deutschen König fest. Die Briten erklärten daraufhin, dass sie einen deutschen König von Finnland mit dem Erreichen eines Kriegsziels des Feindes gleichsetzen würden und die Franzosen froren ihre Beziehungen mit dem jungen finnischen Staat ein. Nun hoffte man in Finnland, dass der Deutsche nach einem Friedensschluss zum finnischen König gekrönt werden könnte, doch Friedrich Karl erklärte am 20. November 1918 seinen Verzicht auf die finnische Königswürde. Sowjet-Imperialismus unter Stalin Finnlands Unabhängigkeit musste 1939/40 erneut verteidigt werden, als Stalin mit dem Finnisch-Russischen Krieg versuchte, finnische Gebiete der Sowjetunion einzuverleiben. Der sowjetische Überfall begann am 30. November 1939 mit fünf Armeen. Die Finnen leisteten tapferen Widerstand, erlitten aber auch hohe Verluste. Finnland verlor mit dem finnisch-russischen Friedensschluss vom 12. März 1940 mit einem großen Gebiet um die Stadt Wyborg (Karelien oder auch Alt-Finnland), dem Gebiet Ost-Salla, der Fischerhalbinsel sowie Inseln im Finnischen Meerbusen ein Zehntel seines Landes an die Sowjetunion (35.100 qkm), das bis heute zu Russland gehört. Dem sowjetischen Eroberungsdrang war bis zum Beginn des Kriegs mit Deutschland am 21. Juni 1941 eine gewaltige Grenzverschiebung von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer Richtung Westen geschuldet, der neben einem Teil Finnlands auch die unabhängigen baltischen Länder Estland (45.300 qkm), Lettland (64.600 qkm) und Litauen (62.600 qkm, ohne das Memelgebiet), Ostpolen (201.000 qkm) sowie die Nordbukowina (nördliches Buchenland) und das Herza-Gebiet (zusammen rund 8.100 qkm) sowie Bessarabien (Moldawien, 45.600 qkm) von Rumänien zum Opfer gefallen waren. Insgesamt annektierte die Sowjetunion bis zum Einmarsch der deutschen Truppen im Sommer 1941 damit ein Gebiet von rund 462.300 qkm, zum Vergleich: das ist mehr als die Fläche der heutigen Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und Sloweniens zusammen. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung Hans-Ludwig Grabowski | Henning Huschka | Wolfgang Schamberg Ausländische Geldscheine unter deutscher Besatzung im Ersten und Zweiten Weltkrieg ISBN: 978-3-86646-505-3 Format: 14,8 x 21 cm 320 Seiten Zum Buch Zur Leseprobe
- Zahlungsmittel für deutsche Wehrmacht-Soldatenheime
Verwendeten im Zweiten Weltkrieg deutsche Wehrmachts-Soldatenheime und -Speiselokale eigene Zahlungsmittel? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer. Nach dem schnellen Sieg über Polen richtete sich die Wehrmachtsführung darauf ein, dass die Truppen auf längere Sicht in den besetzten Gebieten verbleiben würden. Von Anfang an war sie daher bestrebt, die Kampfmoral zu stärken und den Kriegsalltag der Soldaten so angenehm wie möglich zu gestalten; z. B. sollten Soldatenheime ein Stück Heimat ersetzen und Entspannung und Ablenkung inmitten der Kriegsgräuel bringen. Abb. der Redaktion: Zwei DRK-Schwestern mit Wehrmachtsangehörigen (Gebirgsjäger) bei einer musikalischen Einlage. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Im Dezember 1939 wandte sich der Oberbefehlshaber Ost an das DRK-Präsidium mit der Bitte, Frauen für die Betreuung geplanter Soldatenheime in den besetzten polnischen Gebieten zu suchen. „Damit erhob sich .. die Frage nach geeigneten Frauen, die als Leiterinnen und Mitarbeiterinnen diesen Heimen den Charakter geben konnten, den die Wehrmacht für ihre Truppe wünschte. Nichts lag näher, als daß die zuständigen Wehrmachtsdienststellen, denen die Schwestern des DRK aus den Lazaretten und die DRK-Helferinnen von den zahlreichen Erfrischungsstellen in der Heimat oder von den Verpflegungsstellen in den besetzten Gebieten als treue Pflegerinnen und Kameradinnen ihrer Soldaten bekannt waren, sich an das Deutsche Rote Kreuz wandten und um den Einsatz geeigneter Schwestern und Helferinnen baten.“[1] Nicht nur in Polen, sondern schon bald auch in den anderen besetzten Gebieten entstanden Soldatenheime. Insgesamt betreute das DRK Anfang 1941 bereits 265 Soldatenheime. In ihnen waren zu diesem Zeitpunkt 862 DRK-Schwestern und Helferinnen im Einsatz. Je nach Größe und Umfang des Soldatenheims und der anfallenden Arbeit wurden sie von einer Leiterin und bis zu acht Mitarbeiterinnen betreut. Abb. der Redaktion: Eine Gruppe Wehrmachtsangehöriger und vorüber gehende Französinnen vor dem Soldatenheim der Kommandantur Paris "La Brune" in der Avenue de La Motte Picquet 42. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Soldatenheim St. Helier auf der deutsch besetzten britischen Kanalinsel Jersey. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Alle Soldatenheime verfügten neben Speiseräumen, Lese- und Schreibzimmern über Unterhaltungs- und Spielräume, manche hatten sogar ein Kino oder einen Raum für Theateraufführungen. Vielfach wurden auch Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Abb. der Redaktion: Soldatenheim der Kreiskommandantur St. Jeanne de Luz. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Die DRK-Oberfeldführerin Cleve stellte in einem kleinen Zeitschriftenbeitrag die Vorzüge der Soldatenheime überschwänglich heraus: „Überall herrscht das gleiche Bestreben, durch die Baugestaltung der Spiel-, Lese- und Unterhaltungsräume die Soldatenheime wirklich zu Heimen werden zu lassen, in denen jeder Soldat sich wohl und zu Hause fühlt. Hier soll er sitzen können, wenn er nach Hause schreiben, wenn er sich mit seinen Kameraden unterhalten will; wenn er lesen oder sich mit Spielen die Zeit vertreiben möchte. Lange schon sind in den Soldatenheimen Billard-, Schach- und Tisch-Tennisturniere üblich, für die Wochen vorher eifrig geübt wird. Es haben sich auch Kreise zusammengefunden, die manchen Abend mit Hausmusik, mit gemeinsamen Vorlesungen oder auch mit Basteln verbringen. Der Soldat weiß: er kann in sein Heim gehen, um zu essen, doch ohne es zu müssen; er kann ein Glas Bier trinken, aber auch alkoholfreie Getränke nehmen, die besonders gern ausgegeben werden. Aber auch ohne Verzehr hat er warme, gemütliche Räume, die besonders im Osten oder im Norden für ihn so unbedingt notwendig sind.“ In Großstädten waren vielfach Wehrmacht-Speiselokale entstanden, denen die Heimräume angeschlossen waren. Hier wurden täglich bis zu 10.000 Soldaten beköstigt. Abb. der Redaktion: Links: Sitz des Platzkommandanten von Paris am Place de l'Opéra 2. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Waren in manchen Gegenden die einzelnen Soldatenheime weit voneinander entfernt und über das besetzte Gebiet verstreut, so gab es im Gebiet des Kommandanten von Groß-Paris elf Soldatenheime, im Stadtzentrum allein fünf große, zwei Fliegerheime, das bekannte Soldatenkaffee Madeleine, drei Soldatenkinos, drei Soldatentheater, ein Soldatenkaufhaus sowie zwei Front-Buchhandlungen. Abb. der Redaktion: Zwei DRK-Schwestern vor dem berühmten Soldatenkaffee Madeleine in Paris. Foto: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski. Abb. der Redaktion: Deutsches Soldatenkino "Rex" in Paris. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. "Merkblatt fuer die Truppenbetreuung des Kommandanten von Gross-Paris" Mancher Wehrmachtsoldat berichtete über Paris begeistert nach Hause. „Man kann sich kaum vorstellen, daß es für einen deutschen Soldaten irgendwo schöner sein könnte.“ Nicht nur Bordelle machten Paris zum „schönsten Ort“ für deutsche Soldaten. Der überaus günstige Wechselkurs der Reichsmark gegenüber dem Franc (1:20, für eine 1 RM gab es 20 Francs) sowie die exzellente Verpflegungslage – zumindest bis zur Kriegswende 1943 – nahmen die in Paris stationierten Streitkräfte als Privileg wahr. Geschlossene Truppeneinheiten, die außerhalb von Paris stationiert waren, besuchten die Stadt. Hierfür war extra beim Kommandanten von Groß-Paris eine besondere Stelle „Truppenbetreuung“ eingerichtet worden. Diese verteilte an die „Touristen“ unentgeltliche Reiseführer, die alle 14 Tage in einer Auflage von 8 – 10.000 Exemplaren erschienen. Der Soldatendampfer "Tourist" unternahm im Sommer unentgeltliche Sightseeing-Fahrten auf der Seine. Abb. der Redaktion: Kaum ein deutscher Soldat, der nach Paris kam, ließ sich nicht vor dem berühmten Eiffelturm fotografieren. Die Wehrmacht, damals scherzhaft als "größter Reiseveranstalter der Welt" bezeichnet, machte einen Ausflug nach Paris auch für die deutschen Soldaten möglich, die an einem anderen Ort im besetzten Teil Frankreichs stationiert waren. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Touristische Besuchergruppe deutscher Soldaten in der Nähe des Triumphbogens in Paris. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Besuchergruppen deutscher Soldaten vor der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Ein deutscher Soldat fotografiert die berühmte Basilika Sacré-Cœur auf dem Montmartre in Paris. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Immer wieder gern von deutschen Soldaten fotografiert: französische Damen. Hier am Montmartre. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Deutsche Soldaten besichtigen den Spiegelsaal von Schloss Versailles, wo 1919 die von den Verhandlungen ausgeschlossene deutsche Delegation gezwungen wurde, die Friedensbedingungen der Sieger zu akzeptieren. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Auch Propaganda gehörte zum Alltag unter deutscher Besatzung. "V" und Spruchband am Palais Bourbon, dem Sitz der französischen Abgeordnetenkammer. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Strandalltag unter deutscher Besatzung an der Küste der Normandie. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Abb. der Redaktion: Wehrmachtsangehörige in einem Pariser Soldaten-Kaffee. Foto der Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Soldatenheim "Champs-Élysées" in der Avenue des Champs Elysées 21. Speisekarte des Soldatenheims "Champs-Élysées" vom 10. Januar 1941, Deckblatt und Innenteil. Mancher dieser Besucher wird auch das zentral gelegene große Soldatenheime an der Av. des Champs Elysées 21 besucht haben. Es beherbergte auch das Wehrmachtspeiselokal, das vom Pächter Alois Righi bewirtschaftet wurde. Hier, wie in den übrigen Soldatenheimen wurde gegen Bezahlung und Abgabe von Lebensmittelmarken in der Zeit von 11 – 15 und 18 – 22.30 Uhr warmes Essen abgegeben. Der Besuch des Soldatenheims und des Wehrmachtspeiselokals war außer Wehrmachtsangehörigen, Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes, der Organisation Todt, des Deutschen Roten Kreuzes, der Reichspost, Nachrichtenhelferinnen und Feldpostangestellten in Uniform sowie Wehrmachtsgefolge gestattet, wenn sie im Besitz des Kommandantur-Ausweises waren. Soldatenheim / Wehrmachtspeiselokal Paris, 21 Av. des Champs Elysée, Wertmarke zu 1 RM ohne Datum, Vorder- und Rückseite. Soldatenheim / Wehrmachtspeiselokal Paris, 21 Av. des Champs Elysée, Wertmarke zu 2 RM ohne Datum, Vorderseite. Vor einigen Monaten wurden bei ebay bildgleiche Wertmarken des Soldatenheims (Wehrmachtspeiselokal) Paris, 21 Av. des Champs Elysée über 1 RM und 2 RM verkauft. Sie haben die Maße 76 x 40 mm und bestehen aus dünner Pappe. Betrachtet man diese Scheine etwas genauer, so kommen einem doch Zweifel, ob es sich hierbei um Originale aus der Zeit handelt. Schnell schleicht sich der Verdacht ein, dass sie mit Hilfe eines modernen Tintenstrahldruckers hergestellt sein könnten. Beim gedruckten Text der Scheine wurden verschiedene modernere Schriften verwendet, die auch bei „MS Word“ zu finden sind. Detailvergrößerung der Wertmarke zu 1 RM. Bei starker Vergrößerung ist der unsaubere Druck deutlich zu erkennen. Damit ist klar, dass diese Machwerke wahrscheinlich erst kürzlich hergestellt wurden. Allerdings hat der Fälscher der Wertmarken gut recherchiert: Das Wehrmachtspeiselokal und das Soldatenheim gab es wirklich, die Angabe zum Pächter ist korrekt und in einer Speisekarte des Lokals werden die Preise in Reichsmark ausgezeichnet. Übertrieben ist jedoch der Hinweis „Wehrpaß ist vorzulegen“. Welcher Sinn sollte dahinterstecken, da die Kundschaft aus Soldaten in Uniform bestand. Auch der Wert von einer bzw. zwei Reichsmark scheint bei den Preisen des Lokals überdimensioniert. Und was soll das Dreieck auf dem Schein? Damit erinnert die „Ausgabe“ ein wenig an das Geld der Kriegsgefangenenlager. Kommen wir zur wichtigsten Frage, warum sollte ausgerechnet bei einem Speiselokal in Paris die Notwendigkeit bestanden haben, ein besonders Geld zu schaffen? Die Frage mag sich jeder Leser selbst beantworten. Nun zurück zur Frage, gab es in Wehrmachtsoldatenheimen eigenes Geld? Mir ist nur ein Beispiel bekannt. Für das Wehrmachtsheim Oostburg ist ein „Heimgeld“ überliefert. Oostburg liegt in der Provinz Zeeland (Niederlande), nahe der Schelde-Mündung. 1942 begannen die deutschen Besatzer auch hier mit der Errichtung einer Reihe von Festungsbauten, die die Zufahrt zum Hafen von Antwerpen blockieren sollten. Sie waren Teil des 5.000 Kilometer langen Atlantikwalls, der von Norwegen bis Biarritz in Frankreich reichen sollte. Wehrmachtheim Oostburg, Strandhotel. Heimgeld des Wehrmachtsheims Oostburg über 12 Cent ohne Datum, Vorderseite. Das Wehrmachtheim Oostburg war im „Standhotel“ untergebracht. Von ihm stammt die bisher noch nicht publizierte Wertmarke. Das unscheinbare Scheinchen ist 25 x 25 mm klein und einseitig auf dünner roter Pappe gedruckt. In einem Schmuckrahmen findet sich der vierzeilige Text: „HEIMGELD / 12 Cent / Wehrmachts- / heim Oostburg“, wobei die vergrößerte Wertangabe jeweils durch eine durchgehende Linie vom übrigen Text getrennt wurde. Über den Verwendungszweck ist leider nichts überliefert worden. Es handelt sich aber um ein Exemplar, das von einem deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs mit nach Hause gebracht wurde. Uwe Bronnert Anmerkungen [1] DRK-Oberfeldführerin Cleve, Einsatz des DRK in den Soldatenheimen der Wehrmacht, in: Das Deutsche Rote Kreuz, Heft März 1941, S. 3. Anmerkung der Redaktion Bei den niedrigen Preisen, die man in der Speisekarte des Wehrmachtspeiselokals im Soldatenheim "Champs-Élysées" in Paris vom Januar 1941 findet (z. B. Seefisch mit Kartoffelbrei für 50 Reichspfennig oder ein Glas Wein für 15 Reichspfennig) muss bedacht werden, dass der Tagessold eines einfachen deutschen Soldaten im Krieg nicht mehr als 50 Reichspfennig betrug. Auch in der Heimat boten viele Gaststätten ein sog. "Tagesgericht" an, das 50 Reichspfennig kostete (meist eine Suppe) und das man ohne Lebensmittelkarten bestellen konnte. Die Redaktion möchte unsere Leser bitten, Mitteilung über ihnen bekannte andere Ausgaben von Ersatzzahlungsmitteln aus Soldatenheimen zu machen. Bitte schicken Sie uns Abbildungen und bekannte Angaben zu solchen Scheinen an: info@geldscheine-online.com. Vielen Dank für Ihre Hilfe bei der Unterstützung der Erforschung dieses interessanten Themas. Hans-Ludwig Grabowski
- Teutoburger Münzauktion: Auktionen 154 und 155
Vom 24.2. bis 2.3.2023 finden die Auktionen 154 und 155 der Teutoburger Münzauktion GmbH statt. Angeboten werden Banknoten, Briefmarken, Münzen und Medaillen. Hier eine kleine Auswahl aus dem Papiergeld-Bereich, der am 24. Februar aufgerufen wird. Los 68: Herzogtum Warschau, 2 Taler 2.12.1810. III-, äußerst selten, Ausruf: 500 Euro. Los 93: Eisenbahn-Cassen-Schein, 1 Thaler 2.3.1846. Anhalt-Cöthen-Bernburger Eisenbahn-Gesellschaft 1846-1856. III, winz. Einriss, Rs. Klebereste, Ausruf: 750 Euro. Los 123: 1 Thaler Courant 10.6.1848 Städtische Bank zu Breslau. IV-, teils hinterklebt, äußerst selten, Ausruf: 1000 Euro. Los 176: 100 Deutsche Mark (roter Hunderter), Serie 1948. Serie L/A. II-III, selten, Ausruf: 1000 Euro. Los 252: Oberpostdirektion, 10 Mrd. Mark 26.10.1923. Ohne Wz. II-III, von größter Seltenheit, Ausruf: 750 Euro. Los 371: Ohlauer Kleinbahn, 1 Mio. Mark 25.8.1923. Muster ohne Stempel und zusätzlichem Stern nach KN. Wz. verschlungene Quadrate. I-, von größter Seltenheit, Ausruf: 750 Euro. Los 380: Eulengebirgsbahn, 100 Tsd. Mark 25.8.1923. Muster ohne Stempel, Wz. verschlungene Quadrate. II-, äußerst selten, Ausruf: 500 Euro. Los 381: Eulengebirgsbahn, 1 Mio. Mark 25.8.1923. Muster ohne Stempel, Wz. verschlungene Quadrate. I-, äußerst selten, Ausruf: 600 Euro. Los 403: Eisenbahndirektion, 10 Pfg. (neue Währung) 16.6.1948. Ohne Wz. und KN. I-, von größter Seltenheit, Ausruf: 750 Euro. Hier geht es direkt zur Auktion 154 (Banknoten): https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/suche/8941/seite/1/?lot_range=1-1000
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2022" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2022 Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „geldscheine-online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2022 ausgegebenen Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2022 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2022“ teilnehmen möchten, dann senden Sie uns eine E-mail an info@geldscheine-online.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2022“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2023 von "Münzen & Sammeln" und zeitgleich über www.geldscheine-online.com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 1. März 2023! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2023 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Datenschutz Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2022" Vorschlag Nr. 1 – Ägypten 10 Pfund der Central Bank of Egypt aus Polymer-Kunststoff. In Umlauf ab 5. Juli 2022. Vorschlag Nr. 2 – Algerien: Polymer-Gedenkbanknote der Bank of Algeria über 2000 Dinars zur 31. Tagung des Rates der Liga der Arabischen Staaten. In Umlauf ab 2. November 2022. Vorschlag Nr. 3 – China: Polymer-Gedenkbanknote der Peoples Bank of China über 20 Yuan zu den XXIV. Olympischen Winterspielen 2022 in Peking. Umlauf ab 21. Dezember 2021. Vorschlag Nr. 4 – Fidschi: Gedenkbanknote über 7 Dollars zum Gewinn der Bronzemedaille im Rugby zu den XXXII. Olympischen Spielen in Tokyo. In Umlauf ab 28. März 2022. Vorschlag Nr. 5 – Guyana: Polymer-Gedenkbanknote der Bank of Guyana über 2000 Dollars zu 55. Jahrestag der Unabhängigkeit. In Umlauf ab Februar 2022. Vorschlag Nr. 6 – Katar: Polymer-Gedenkbanknote über 22 Riyals der Qatar Central Bank zur 22. Fußball-WM in Katar. In Umlauf ab 9. November 2022. Vorschlag Nr. 7 – Mauretanien: Polymer-Banknote der Banque Centrale de Mauritanie über 20 Ouguiya. In Umlauf ab November 2021. Vorschlag Nr. 8 – Nordirland: Neue 50-Pfund-Polymer-Banknote der Ulster Bank. In Umlauf ab 15. Juni 2022. Vorschlag Nr. 9 – Nordmazedonien: Neue 2000-Dinars-Note der Nationalbank von Nordmazedonien. In Umlauf ab Oktober 2022. Vorschlag Nr. 10 – Pakistan: Gedenkbanknote der Staatsbank von Pakistan über 75 Rupien zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit. In Umlauf ab 30. September 2022. Vorschlag Nr. 11 – Philippinen: Neue 1000-Piso-Polymer-Banknote von 2022. In Umlauf ab Dezember 2021. Vorschlag Nr. 12 – Schottland: Neue 100-Pfund-Note der Bank of Scotland. In Umlauf ab 9. Mai 2022. Soweit unsere Vorschläge. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Hans-Ludwig Grabowski Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de
- Neue Varianten: Januar 2023
Ägypten 10 Pounds Wie EGY-73 (Linzmayer B337b), aber mit Unterschrift "Hassan Abdalla". Bangladesch 50 Taka Wie Linzmayer B351.5b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschrift "Abdur Rouf Talukder" und Jahr 2022. Dänemark 1000 Kroner Wie DNK-69 (Linzmayer B939b), aber mit Jahr 2013. Dominikanische Republik 50 Pesos Wie Linzmayer B727b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Héctor Valdez Albizu/José Vicente Dubocq" und Jahr 2021. 100 Pesos Wie Linzmayer B728b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Héctor Valdez Albizu/José Vicente Dubocq" und Jahr 2021. 200 Pesos Wie Linzmayer B729b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Héctor Valdez Albizu/José Vicente Dubocq" und Jahr 2021. Guatemala 100 Quetzales Wie GTM-126 (Linzmayer B601m), aber mit Datum "14 DE ABRIL DE 2021". Indien 20 Rupees Wie Linzmayer B299c (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2022. 50 Rupees Wie IND-111 (Linzmayer B300e), aber mit Jahr 2022. Jamaika 100 Dollars Wie JAM-94 (Linzmayer B249f), aber mit Datum "01.06.2021". 100 Dollars Wie JAM-95 (Linzmayer B250g), aber mit Datum "01.06.2021". Kaiman-Inseln 50 Dollars Wie CYM-42 (Linzmayer B222b), aber mit Unterschriften "Cindy Scotland/Roy McTaggart" und Jahr 2018. Kanada 10 Dollars Wie Linzmayer B379b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Carolyn Rogers/Tiff Macklem". 20 Dollars Wie CAN-108 (Linzmayer B373b), aber mit Unterschriften "Timothy Lane/Tiff Macklem". Kongo, Demokratische Republik 500 Francs Wie COD-96 (Linzmayer B317g), aber mit Unterschrift "Malangu Kabedi Mbuyi" und Datum "04.01.2022". Libanon 100.000 Livres Wie LBN-95c (Linzmayer B546b), aber mit Datum "01.12.2022" und mit blauem Fenster-Sicherheitsfaden. Liberia 100 Dollars Wie Linzmayer B319a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2022. Macau 50 Patacas Wie MAC-81a (Linzmayer B070b), aber mit Unterschriften "Pedro Manuel de Oliveira Cardoso/unbekannt" und Datum "6 DE NOVEMBRO DE 2017". Madagaskar 100 Ariary Wie MDG-97 (Linzmayer B332a), aber mit Unterschrift "Henri Edmond Rabarijohn". 200 Ariary Wie MDG-98 (Linzmayer B333a), aber mit Unterschrift "Henri Edmond Rabarijohn". 2000 Ariary Wie MDG-101 (Linzmayer B336a), aber mit Unterschrift "Henri Edmond Rabarijohn". 5000 Ariary Wie MDG-102 (Linzmayer B337a), aber mit Unterschrift "Henri Edmond Rabarijohn". Mauritius 500 Rupees Wie MUS-66 (Linzmayer B434d), aber mit Jahr 2022. 1000 Rupees Wie MUS-63 (Linzmayer B429e), aber mit Jahr 2022. 2000 Rupees Wie Linzmayer B436a (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Mardayah Kona Yerukunondu/Harvesh Kumar Seegolam/Hemlata Sadhna Sewraj-Gopal" und Jahr 2022. Mexiko 500 Pesos Wie Linzmayer B717p (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "6 JUN. 2022". 1000 Pesos Wie Linzmayer B718c (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "7 JUL. 2022". Pakistan 1000 Rupees Wie PAK-50 (Linzmayer B238v), aber mit Unterschrift "Jameel Ahmad". Paraguay 5000 Guaranies Wie PRY-234 (Linzmayer B857c), aber mit Jahr 2022. 100.000 Guaranies Wie PRY-240 (Linzmayer B864c), aber mit Jahr 2021. Schweiz 50 Franken Wie CHE-77 (Linzmayer B357a), aber mit Unterschriften "Jean Steiner/Fritz Zurbrügg" und Jahr 2020. Ukraine 100 Griwen Wie Linzmayer B856c), aber mit Unterschrift "Andrij Pyschnyj"und Jahr 2022. Vietnam 20.000 Dong Wie VNM-120 (Linzmayer B344l), aber mit Jahr "(20)22". 200.000 Dong Wie VNM-123 (Linzmayer B347l), aber mit Jahr "(20)22". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Aus der HVB Stiftung: 500 Francs der Banque de la Guadeloupe von 1934
Guadeloupe, eine Insel der Kleinen Antillen, stand ab 1674 unter französischer Herrschaft. Seit 1946 ist sie ein französisches Überseedepartement. Das erste Papiergeld wurde 1848 von der Französischen Administration ausgegeben. Weitere Emissionen erfolgten durch den Trésor Colonial und vor allem durch die Banque de la Guadeloupe, die bis zum Ende des Zweiten Welkriegs Banknoten ausgab. Danach kursierten die Noten der Caisse Centrale de la France d'Outre-Mer (Zentralkasse von Französisch-Übersee). Banque de la Guadeloupe 500 Francs, o.D. (ausgegeben 1934) Vorderseite: Links eine Frau mit einem Stab, auf dessen Spitze eine ausgestreckte Hand, im Hintergrund mittig ein Schiff, rechts Fasces (Rautenbündel) und Attribute des Handels und der Schifffahrt sowie Eichenlaub. Rückseite: Am Rand umlaufend regionale Pflanzen und Bäume (links Bananenstaude und Ananas, rechts Palmen), in der Mitte ein mit Blumen gefülltes Boot, im Hintergrund Insel-Landschaft (Bucht von Saint-Pierre). Wasserzeichen: Frauenkopf im Durchsichts-Medaillon. Format: 182 x 120 mm. Entwurf: Georges Duval, Emile Crosbie; Jean-Baptiste Colbert (Wasserzeichen) Druckerei: Banque de France. Unterschriften: Philippe Marconnet, Emile Gascon, Jaques Picard. Katalogreferenz: GLP-17 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B320a (Linzmayer: The Banknote Book: Gouadelupe) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de
- Aus privaten Sammlungen: Kleingeldschein des Landes Baden unter französischer Besatzung von 1947
Objekttyp: Notgeld Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Mit Genehmigung der Militärbehörde gaben nach dem Zweiten Weltkrieg in der französischen Besatzungszone die Landesregierungen von Baden, Rheinland-Pfalz und Württemberg-Hohenzollern Notgeldscheine aus, um dem Mangel an Kleingeld zu begegnen. Auch nach der Währungsreform hatten diese Scheine noch kurze Zeit Gültigkeit, diejenigen über 5 Pfennig bis zum 31.8.1948 und die 10- und 50-Pfennig-Scheine bis zum 31.5.1949 zu einem Zehntel des Nennwerts. In Baden gab die Badische Staatsschuldenverwaltung für Südbaden (Freiburg i. Br.) mit Genehmigung der französischen Militärverwaltung Notgeld in Gesamthöhe von 500.000 RM für fehlende Münzen aus. Der badische 50-Pfennig-Schein von 1947 ist heute der seltenste aller Kleingeldscheine unter französischer Besatzung aus dieser Zeit. Land/Region/Ort: Deutsches Reich, Französische Besatzungszone, Land Baden Emittent: Badische Staatsschuldenverwaltung Nominal: 50 Pfennig Datum: 1947 Umlauf: 1947 bis 31. Mai 1949 Vorderseite: Text und Wertangabe im Rahmen. Rückseite: Landeswappen und Text. Material: Papier Wasserzeichen: "Pro Valore" Format: 74 mm x 51 mm Nummerierung: A No. 068770 Authentizität: Original Zitate: FBZ-3 (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) Ro/Gra-209 (Rosenberg/Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) BAD-28 (Grabowski: Das Papiergeld der deutschen Länder 1871 – 1948) GER-S1002 (Standard Catalog of World Paper Money – Vol. I, Specialized Issues) Rup-5.3 (Rupertus: Das Papiergeld von Baden 1849 – 1948) Schöne-0403 (Schöne: Das Papiergeld im besetzten Deutschland 1945 bis 1949) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Zwei Geldscheine der DDR mit Frauenmotiv
Die Staatsbank der DDR zeigte auf zwei ihrer Banknoten Frauen an ihrem Arbeitsplatz. Solche Geldscheine erfüllten durchaus auch einen Propagandazweck[1]. Die ikonographische Darstellung einer jungen Ingenieurin bei ihrer Tätigkeit als Reaktor-Operateurin an der Schalttafel der Blockwarte des AKW-1 im brandenburgischen Rheinsberg[2], sollte auch ein optischer Beleg für die Aufstiegschancen und die hohe Frauen-Erwerbsquote sein. Sie lag am Ende der DDR-Ära bei stolzen neunzig Prozent[3], näherte sich dann aber nach der Wiedervereinigung ab 1989 den viel niedrigeren Werten im Westen an. Die Ausweitung der Frauenarbeit im sozialistischen Teil Deutschlands erfolgte sowohl als Maßnahme der Gleichstellung der Geschlechter, als auch aus der Not heraus, den stetigen Abfluss von Arbeitskräften durch Flucht in den Westen zu kompensieren und dringend benötigte Arbeitskräfte aus der „stillen Reserve“ zu ersetzen. Zudem war das Recht auf Arbeit in der Verfassung der DDR[4] festgeschrieben. DDR-21a (Ro/Gra. 359, Pick 28): 10 Mark der Staatsbank der DDR von 1971. Vorderseite: Altersporträt von Clara Zetkin (1857–1933), Reichstagsabgeordnete der KPD 1920–1933, enge Freundin von Rosa Luxemburg. Rückseite: Frau an einem großen Schaltpult. Wasserzeichen: Kopfbildnis von Clara Zetkin. Die Darstellung der Familie blieb dagegen eher bürgerlich traditionell, was sich deutlich auf einem nicht verausgabten Schein aus der Endphase der DDR erkennen lässt: Mutter, Vater und zwei Kinder – Sohn neben der Mutter, Tochter mit Schmusetier auf dem Arm des Vaters, vor einem modernen Plattenbau, wie sie im Osten verstärkt in den 1960er und 1970erJahren erstellt wurden. Die Mutter bekleidet mit einem Rock, ohne Handtasche, der Vater im Anzug mit Krawatte. DDR-26a (Ro/Gra. 364, Pick 32): 200 Mark der Staatsbank der DDR von 1985. Vorderseite: Kindergärtnerin mit Kittelschürze und acht spielenden Kindern vor einem modernen Kindergarten.Wasserzeichen: Friedenstaube. Mit der Ablösung der Banknotenserie von 1964 in Mark der Deutschen Notenbank (MDN) durch die Staatsbank der DDR ergaben sich ab 1971 auffällige Veränderungen. Das Format der Geldscheine schrumpfte auf Spielgeld-Größe und zwei Porträts wurden ausgetauscht. Der international bekannte Naturforscher und Südamerikareisende Alexander von Humboldt auf der 5-Mark-Note wurde durch Thomas Müntzer ersetzt, den Anführer und Märtyrer im Bauernkrieg (1524–1526). Statt Friedrich Schiller erschien der 10-Mark-Schein nun außerdem mit dem ersten Porträt einer Frau auf einem DDR-Geldschein. Christian Merker Anmerkungen [1] Stefan Hartmann/ Christian Thiel, Hrsg. Der schöne Schein – Symbolik und Ästhetik von Banknoten, hier: Peter Leisering, DDR-Banknoten als Spiegel der gesellschaftlichen Situation, S. 127 – 148: © 2016, Battenberg Gietl Verlag GmbH [2] Sebastian Stude, Roter Strom – Die Geschichte des Kernkraftwerkes Rheinsberg 1956 – 2000, Dissertation Halle – Wittenberg 2020, 1. Auflage November 2022 [3] Robert Nemitz, Ostdeutsche Frauen auf dem Arbeitsmarkt, Studienarbeit 2002 [4] Die Verfassung der DDR garantierte in Art. 24 das Recht seiner Bürger auf Arbeit durch die Pflicht zur Arbeit!
- Geldscheinporträts: Saul Tschernichowski
Reihe zu Porträts bedeutender Persönlichkeiten auf Geldscheinen: Saul Tschernichowski auf einer Banknote zu 50 Neuen Schekel Israels von 2014. Abb. Saul Tschernichowski (1875–1943). Public Domain, Wikipedia. Quelle: Š. Bajeris (Laisvės Al. 58, Kaunas) – National Photo Collection D658-002). Aufnahme vom 1. Januar 1927. Saul Tschernichowski gilt als der erste moderne jüdische Poet. Er wurde am 20. August 1875 in Michailowka im Gouvernement Taurien geboren. Dort, in der südlichen Ukraine nahe der Krim, verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Er bewahrte sein Leben lang eine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimat und machte die Idylle der ukrainischen Steppe oftmals zum Thema seiner späteren Gedichte. Seine Mutter liebte russische Lieder und brachte ihn früh dazu, russische Literatur zu lesen. Sein Vater war ein einfacher Ladenbesitzer. Die weiteren Vorfahren Tschernichowskis waren ebenfalls aus der Ukraine. Die Familiengeschichte oder „Familienmythologie“, wie er sie nannte, beschrieb er in autobiographischen Entwürfen. So soll sich beispielsweise einer seiner Vorfahren auf der Flucht vor marodierenden Kosaken in einem Heuhaufen versteckt haben. Dort überlebte er nur durch pure Willenskraft: Obwohl sein Fuß von einem Speer, der in den Heuhaufen gestoßen wurde, durchbohrt wurde, harrte er schweigend in seinem Versteck aus und wurde nicht entdeckt. Seine Vorfahren nutzte er als Charaktere für viele seiner Gedichte. Er erzählte die Geschichten jedoch nicht nur nach, sondern verknüpfte und vermischte sie mit der antiken und biblischen Mythologie und der jüdischen Geschichte. Diese Verbindung zwischen seiner privaten Familiengeschichte und den Wurzeln des Judentums wurde ein Charakteristikum von Saul Tschernichowskis Werk. Tschernichowski besuchte zunächst eine Mädchenschule, weil es in seinem Heimatdorf keine Schule für Jungen gab. Er beendete seine Schulbildung in Odessa. Dort erwarb er Kenntnisse in Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch und betätigte sich erstmals als Übersetzer. 1899 ging er nach Heidelberg, um ein Medizinstudium zu beginnen. Während seines Aufenthalts in Deutschland besuchte er Vorlesungen in Philosophie, las und übersetzte klassische deutsche Literatur und lernte seine zukünftige Ehefrau kennen. Nachdem er in Lausanne seine Promotion abschloss, kehrte er in das Russische Kaiserreich zurück. Dort arbeitete er als Arzt, zunächst in Melitopol und anschließend, nach kurzer Inhaftierung wegen „politischer Agitation“, in Charkow (Charkiw) und St. Petersburg. Er dort in eher ärmlichen Verhältnissen. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er als Feldarzt in die russische Armee eingezogen und verbrachte zwei Jahre als Chirurg an der Front. Während der russischen Revolution wohnte er in Odessa, und 1922 zog er schließlich nach Berlin, wo er bis 1931 lebte. In Berlin betätigte er sich nicht mehr als Arzt, sondern übersetzte Werke wie Homers Illias und Odyssee, den Gilgamesch-Epos, die isländische Edda, Sophokles´ König Ödipus, Goethes Reineke Fuchs und Shakespeares Macbeth ins Hebräische. Bank of Israel: 50 Neue Schekel von 2014, Vorderseite mit einem Porträt von Saul Tschernichowski und in Mikroschrift übersetzt "Oh, mein Land, mein Heimatland", Rückseite: arabischer, englischer und hebräischer Text, Kapitell einer korinthischen Säule und stilisierte Menora. Wasserzeichen: Porträt von Saul Tschernichowski und Wertzahl. Format 136 x 71 mm. Tschernichowski lehnte die Idee eines „geteilten Lebens“ ab: Für ihn gab es keinen Widerspruch zwischen jüdischer und europäischer Kultur. Er schrieb nicht für verschiedene Milieus, sondern für einen Leser, der durch seine Poesie und seine Übersetzungsarbeit erst noch gebildet werden sollte. Er wollte europäische Poesie auf Hebräisch verfassen. In seinen Gedichten wurden Elemente der jüdischen Geschichte und seiner eigenen Kindheit zum Thema europäisch geprägter Dichtkunst. Die hebräische Sprache passte er dazu an europäische Metren und Genres an. 1931 siedelte Saul Tschernichowski mit seiner Familie nach Palästina über, wo er bis zu seinem Tod 1943 blieb. 2011 wurde beschlossen, dass Saul Tschernichowski als einer von vier jüdischen Dichtern (neben Leah Goldberg, Rachel Bluwstein, und Nathan Alterman) auf einer neuen Banknotenserie abgebildet werden soll. Die 50-Neue Schekel-Note wird seit dem 16. September 2014 ausgegeben. Die Entscheidung, Saul Tschernichowski mit dem neuen Fünfziger zu ehren, war umstritten. In religiös-orthodoxen Kreisen wurde teilweise sogar zu deren Boykott aufgerufen. Grund dafür war unter anderem Tschernichowskis Ehe mit Melania Karlova, einer russischen Frau christlichen Glaubens. So bezeichnete beispielsweise Hagai Ben-Artzi, der Bruder von Premierminister Benjamin Netanjahus Frau Sara, die Darstellung des Dichters auf dem Geldschein als „Skandal“ und hielt es für unbegreiflich, wie Saul Tschernichowski als Symbol der „Assimilierungsideologie“ zu einem Symbol des Staates Israel werden konnte. Elias Heindl Literatur/Quellen Schulte, J. (2014). Saul Tchernichovsky. Colloquia Humanistica, 3, 137–148. doi.org/10.11649/ch.2014.009 Silberschlag, Eisig (1946): Tschernichowsky: Poet of Myths, Commentary Magazine, aufgerufen über commentary.org/articles/eisig-silberschlag/tschernichowsky-poet-of-myths/ (18.01.2023) Silberschlag, Eisig (1968): Saul Tschernichowsky: Poet of Revolt, Übersetzung von Sholom J. Kahn et al., Cornell University Press Yoeli, Meir (1965): Shaul Tchernichovsky. New England Journal of Medicine, 272(22), 1173–1174. doi.org/10.1056/nejm196506032722210 www.timesofisrael.com/does-face-of-poet-who-intermarried-belong-on-new-currency/ (18.01.2023) Abbildungen 50-Neue Schekel-Note: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski
- Lexikon: Fliegendes Geld
"Fliegendes Geld" ist die Bezeichnung für die in China während der Zeit der Tang-Dynastie (618 bis 906) und auch der Sung-Dynastie (960 bis 1279) ausgegebenen Depositenscheine, die zunächst auch von privater Seite, dann nur noch vom Staat für Kaufleute ausgestellt und von diesen wieder gegen gemünztes Geld eingetauscht wurden. Es handelt sich damit um das älteste Papiergeld der Welt, von dem heute aber leider kein Belegstück mehr verfügbar ist. In der bedeutsamen Ming-Dynastie (1368 bis 1644) wurde das "Fliegende Geld" durch die sog. "Ming-Scheine" abgelöst. China, Staatspapiergeld des Reichsschatzamts der großen Ming-Dynastie nach 1375 zu 1 Kuan (= 1000 Käsch in Kupfermünzen oder 1 Tael in Silber), Originalgröße 215 x 335 mm. Mehr zum Thema "Fliegendes Geld" lesen Sie hier: https://www.geldscheine-online.com/post/zur-geschichte-des-geldes-fliegendes-geld-der-chinesen Mehr zur abgebildeten 1000-Käsch-Note aus der G+D Stiftung Geldscheinsammlung lesen Sie hier: https://www.geldscheine-online.com/post/aus-der-hvb-stiftung-1000-k%C3%A4sch-der-ming-dynastie-1368-1644 Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
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