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  • Neue Funktionen im Blog!

    Liebe Leser, wir haben die vergangenen Wochen genutzt, um den Blog umfangreich zu modernisieren. So erhielt Geldscheine-Online nicht nur eine grafische Überarbeitung, sondern auch mehr Funktionalität, die Ihnen hilft schnell und gezielt Beiträge zu finden, die Sie interessieren. START Auf der Startseite finden Sie die sechs neuesten Blogbeiträge sowie sechs empfohlene Fachartikel, Werbung und Links. Zum gesamten Geldschein-Blog gelangen Sie entweder über den Hauptmenüpunkt "BLOG" oder über den Button "ALLE BEITRÄGE" über den ausgewählten Beiträgen. BLOG Das Blogmenü wurde auf feste Kategorien reduziert, die wie Zeitschriften-Rubriken angelegt sind. Hier finden Sie NACHRICHTEN (Aktuelle Nachrichten zu Weltbanknoten und deren Varianten) ARTIKEL (Fachartikel zu deutschen und Weltbanknoten, zu Notgeld und vielem mehr) HANDEL (Beiträge zum Fachhandel und zu Auktionen) VERANSTALTUNGEN (Meldungen und Berichte zu Börsen, Messen usw.) LITERATUR (Buchvorstellungen für Geldscheinsammler) LEXIKON (neue bearbeitet und illustrierte Begriffe aus dem Papiergeld-Lexikon) SAMMLUNGEN (hier werden Scheine aus verschiedenen Sammlungen vorgestellt) LESERPOST (Leserfragen und Anmerkungen sowie Antworten der Online-Redaktion) ALLGEMEIN (allgemeine Posts zum Blog) Über das Lupen-Symbol ganz rechts im Blog-Menü kann man übrigens den gesamten Blog in Volltextsuche nach Begriffen durchforsten. Schlagwörter Mit großem Aufwand wurden alle bereits erschienenen Blogbeiträge nachträglich verschlagwortet. Über die Schlagwörter kann man schnell alle Beiträge zu einem Begriff aufrufen. Die Schlagwort-Auswahl findet man hier: https://www.geldscheine-online.com/tags Klicken Sie einfach auf den Button "SCHLAGWÖRTER" rechts über dem Blog-Menü. Auf der Schlagwort-Auswahlseite finden Sie eine Übersicht aller vergebenen Schlagwörter (Tags) mit der Anzahl der dazugehörigen Artikel. Es wurden Schlagwörter zu folgenden Kategorien vergeben: Geografische Angaben (Erdteile und betreffende Länder) Währungsangaben (Währungsbezeichnungen) Geldarten (Banknoten, Besatzungsausgaben, Notgeld, Lagergeld usw.) Rund ums Geld (Wertpapiere, Schecks, Spendenbelege usw.) Herstellung (Entwürfe, Muster, Druckproben, Fehldrucke usw.) Motive (Porträts, Bauwerke, Landschaften, Tierwelt usw.) Autoren (Namen der Autoren) Geschichtliche Angaben (Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg usw.) Ein Klick auf ein Schlagwort führt Sie zur Blog-Anzeige aller Beiträge, die mit diesem Schlagwort versehen wurden. Am Ende jedes Blogbeitrags finden Sie jetzt übrigen auch noch einmal eine Aufstellung der vergebenen Schlagwörter in Form von Buttons, über die Sie direkt zu verwandten Themen gelangen können. Blogarchiv Rechts neben der Schlagwort-Wolke finden Sie außerdem ein nach Erscheinungsmonaten gegliedertes Blog-Archiv. TEAM Damit Sie wissen, wer für Sie jede Woche neue Beiträge schreibt finden Sie über den neuen Hauptmenüpunkt "TEAM" eine Übersicht zu den Mitgliedern der Online-Redaktion sowie zu den wichtigsten Autoren des Blogs. https://www.geldscheine-online.com/team Über die Button „Fachartikel“ unter den Bildern kann man alle Fachbeiträge des/der jeweiligen Autors/Autorin aufrufen. Angezeigt werden alle Post der Kategorien ARTIKEL SAMMLUNGEN ARCHIV Über den Hauptmenüpunkt "ARCHIV" gelangen Sie in unser neues Newsletter-Archiv. Hier sind alle bisher erschienenen Geldschein-Newsletter mit Themen aufgeführt und natürlich auswählbar. Sie können also auch alle älteren Newsletter lesen, sollten Sie sich erst später angemeldet haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den neuen Möglichkeiten unseres Geldschein-Blogs, in dem Sie nun noch viel schneller alle Themen finden können, für die Sie sich interessieren- Hans-Ludwig Grabowski

  • Die International Banking Corporation in China

    1901 taten sich Marcellus Hartley, ein Geschäftsmann und Inverstor in Connecticut, Thomas H. Hubbard, ein Anwalt und Geschäftsmann sowie einige weitere Unternehmer zusammen und bereiteten die Organisation der „International Banking Corporation“ vor. Diese Interessen-gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Handel mit Ostasien zu fördern. 1882 war der Spanisch-Amerikanische Krieg zugunsten der USA ausgegangen, die Philippinen waren in den Besitz der USA gelangt. Man wollte die neu erworbenen Gebiete als Basis für die Märkte in Ostasien nutzen. Die International Banking Corporation (im Folgenden IBC genannt) war eine Manifestation dieser Ziele. 1902 wurde die IBC mit einem Schutzbrief („charter“) des Bundesstaates Connecticut offiziell gegründet. Hubbard wurde Vorstandsvorsitzender (chairman), Hartley wurde Bankdirektor (president). Hartley starb allerdings schon bald und Hubbard übernahm seinen Posten. Im April 1902 wurde die erste Filiale in London eröffnet, aber schon im Mai folgte Shanghai, im Juli 1902 eröffneten Filialen in Singapur, Yokohama und Manila, im Oktober dann eine Zweigstelle in Hongkong. 1914 gab es schon 16 Filialen in Ostasien. Vor dem Ersten Weltkrieg war die IBC zwar nicht die einzige US-Bank in Ostasien, aber sicherlich die größte und erfolgreichste. Die IBC war auch der offizielle Vertreter der US-Regierung in Ostasien. So beauftragte 1902 die US-Regierung die IBC, die Wiedergutmachungszahlungen der durch den Boxeraufstand den USA entstandenen Schäden abzuwickeln. Im chinesischen Volksmund war die Shanghaier Filiale der US-Bank überall bekannt als 花旗銀行, also Huāqí-Bank. “Huāqí” bedeutet “bunte Flagge”, das bezieht sich auf die rot-weiß-blaue US-Flagge, die auf dem Gebäude der Shanghaier Filiale wehte. So entschloss Bankdirektor Hubbart sich, das Finanzinstitut auf Chinesisch 美商花旗銀行 zu nennen, was Huāqí-Bank für US-Handel bedeutet. In Hongkong dagegen war die Bank unter dem Namen 萬國寶通銀行 = Wànguó-Bǎotōng Bank bekannt. Der Name ist leider nicht bis ins Letzte deutbar, Wànguó heißt wörtlich „10.000 Länder“ und steht für „international“, aber „Bǎotōng“ ist auch für heutige Chinesen (ich habe mehrere gefragt) unverständlich. Da Canton in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hongkong liegt, benutzte die dortige Filiale dann auch diesen Namen, wie auf den von ihr ausgegebenen Banknoten zu sehen ist (siehe Abb.4). Die IBC hatte das Recht, Banknoten zu emittieren. Sechs Filialen machten von diesem Recht Gebrauch, wobei mir die Noten von Hā'ěrbīn (Harbin) nur als Specimen bekannt geworden sind, ob sie jemals ausgegeben wurden, ist ungewiss. Es existieren zahlreiche Signatur-Varianten. Manche der Unterschriften kann man bestimmten Bankangestellten zuordnen, andere aber noch nicht. Běijīng / PEKING (北京): - gegründet 1909 Hā'ěrbīn / HARBIN (哈爾濱) Hànkǒu / HANKOW (漢口) Shāmiàn (Guǎngdōng) (沙面) – gegründet 1904 Shànghǎi / SHANGHAI (上海) – gegründet 1902 Tiānjīn / TIENTSIN (天津) - gegründet 1916 Die Noten, von ABNCo. gedruckt, zeigen alle dasselbe Motiv: Adler auf einer Säule, beiderseits eine Weltkugel (links: Neue Welt, rechts Alte Welt). 1915 erwarb die National City Bank of New York die Aktienmehrheit der IBC. Die Bank wurde reorganisiert, wobei die Struktur der Filialen in Ostasien fast unberührt blieb. Für Sammler chinesischer Noten sind manche Scheine der IBC nicht schwierig zu erwerben. Aber aufgepasst: im Internet werden oft Scheine angeboten, die aus zwei Hälften zusammengeklebt sind! Vor vielen Jahren tauchten derartige Scheine plötzlich auf. Man hatte nämlich in den Safes der Pekinger Filiale Unmengen von unzirkulierten oberen Hälften aller Wertstufen von 1 bis 100 Yuan gefunden. Als diese Scheine ungültig wurden, wollte man sichergehen, dass die noch nicht ausgegebenen, aber schon unterschriebenen Scheine nicht gestohlen und zur Einlösung vorgelegt wurden. Man schnitt die Noten in zwei gleich große Teile und vernichtete die untere Hälfte mit den handschriftlichen Signaturen. Die obere Hälfte verwahrte man, um zu beweisen, dass diese Scheine wirklich ungültig gemacht worden waren. Als man dann viele Jahrzehnte später die oberen Hälften in den Banksafes entdeckte, wollte man sie zunächst wegwerfen. Doch kam jemand auf den Gedanken, man könne doch die beiden oberen Hälften wieder zusammenfügen und eine Geschichte erfinden, es handle sich um eine offizielle Notausgabe dieser Noten. Über Hongkong und Taiwan gelangten dann die Noten auf Verkaufsplattformen wie ebay oder Delcampe. Erwin Beyer Abbildungsnachweis: Abb.1, 5 und 6 Yangming Auctions (Erlaubnis durch Cai Xiaojun) Abb.2, 3 und 4: Peter Mösselberger Abb.7 chinazhibi.com (Erlaubnis durch Wang Jie)

  • Das Geld der Zukunft!

    Beschlagnahmen – Einziehen – Verbieten Im Frühjahr 1932 häuften sich bei der Reichsbank in Berlin Meldungen, Berichte und Anfragen bezüglich eines „Geldscheines“, der mit „Deutsches Freigeld“ überschrieben war und stets die rote Kontrollnummer „E-33019311.“ trug. Er war 178 mm x 78 mm groß und das Papier wies weder Wasserzeichen noch Fasern auf, ansonsten aber hatte er auf den ersten Blick das Aussehen einer Banknote. Der Druck dieses Papiers war dunkelbraun mit gelbbräunlicher Schraffierung auf der linken Seite. Unter der großen zweizeiligen Wertangabe „Hundert / Mark“ folgt ein ungewöhnlicher Text: „Dieser HUNDERTMARKSCHEIN ist an den bezeichneten Tagen / vom jeweiligen Besitzer mit einer 10-Pfg.-Freigeldmarke / zu bekleben. Dieser vollgeklebte Hundertmarkschein / wird Januar 1934 gegen einen neuen umgetauscht“. Dann groß zweizeilig: „BERLIN, den 1. Januar 1933 / Das Reichswährungsamt“, es folgen die stilisierten Unterschriften von Silvio Gesell, Dr. Christen, Ernst Frankfurth und Georg Blumenthal.[1] Links neben dem Unterschriftenblock ein rundes Sigel mit der Umschrift „Reichswährungsamt Berlin“ und in der Mitte „FFF“[2]. Rechts von der Mitte das Kopfbildnis von Silvio Gesell in einem Zierrahmen. Auf dem rechten Schaurand schräg in rot „Das Geld der Zukunft“. Das Geld der Zukunft war also als Schwundgeld konzipiert, d.h., dass der Wert am Ende eines bestimmten Zeitraums um einen bestimmten Betrag abnahm. In unserem Fall sollte der Schein jede Woche 10 Pfennig an Wert verlieren. In einem Jahr also 5,2 % des Ausgangs-wertes. Der Wertverlust sollte durch Aufkleben von Freigeldmarken vom jeweiligen letzten Besitzer des Scheins ausgeglichen werden. Weil niemand dieser letzte Besitzer sein wollte, würde das Geld möglichst schnell ausgegeben und damit die Wirtschaft angekurbelt. So zumindest die Theorie. Die Rückseite ist demnach in vier Feldern aufgeteilt, die jeweils Platz für 13 aufzuklebende Marken bieten. Die ersten drei roten 10-Pfennig-Freigeldmarken sind bereits aufgedruckt. Die anderen Felder sollten nach Ablauf des auf dem Feld angegeben Datums aufgeklebt werden. In der Mitte des Scheins in einem schraffierten Feld die „100 Mark“. Quer über dem Schein der große rote Aufdruck „Das Geld der Zukunft“. Dieser Schein sollte nicht nur die Wuppertaler Polizei beschäftigten, sondern auch die Reichsbankstelle Wuppertal-Elberfeld, das Reichsbank-Direktorium in Berlin, den Reichsminister für Finanzen, den Preußischen Minister des Inneren sowie den Preußischen Minister für Handel und Gewerbe.[3] Begonnen hatte alles im Mai 1932 mit einer Anfrage des Vorsitzenden des Freiwirtschafts-bundes in Wuppertal-Ronsdorf beim Polizeipräsidenten in Wuppertal, ob gegen die Verteilung des Scheins zu Werbezwecken Bedenken bestünden. Der Polizeipräsident wandte sich mit der Frage seinerseits an die Reichsbankstelle Wuppertal-Elberfeld, die jedoch nicht in der Lage war, eine entscheidende Antwort zu geben. Da von einer nennenswerten Verbreitung der Scheine nicht ausgegangen werden konnte, wurde auch kein Verbot ausgesprochen. Der Polizeipräsident bemerkte dazu, dass der Freiwirtschaftsbund (F.F.F.) in seinem Bezirk nur im Bergischen Land (Wuppertal, Remscheid und Solingen) einigen Anhang habe. Sonst sei er nicht in Erscheinung getreten. „Bei der letzten Reichstagswahl hat die Bewegung 3314 Stimmen von 2.316.146 … abgegebenen gültigen Stimmen erhalten.“ Dennoch beschlagnahmte die Wuppertaler Polizei einen Schein und übergab ihn an die Reichsbankstelle Wuppertal-Elberfeld, die am 10. Juni 1932 „gehorsamst das Muster eines Deutschen Freigeldscheins zu 100 Mark“ an das Reichsbank-Direktorium in Berlin weiterleitete. Die Polizei begründete ihr Vorgehen damit, dass es sich bei diesem Schein um Propaganda zur Förderung von Notgeldausgaben handele und wünschte nun die Bestätigung, dass man richtig gehandelt habe. Das Reichsbank-Direktorium wollte oder konnte hierzu keine abschließende Stellung nehmen und wandte sich daher an den Reichsjustizminister und den Preußischen Innenminister. Am 24. Juli 1932 kam die Antwort aus dem Justizministerium im typischen Juristendeutsch: „Ein Einschreiten auf Grund der Verordnung über Notgeld vom 30. Oktober 1931 halte ich nicht für möglich. Die Scheine stellen Notgeld nicht dar; auch liegt eine Propaganda für Notgeld im Sinne von §2 Ziff. 3 a. a. O. nicht vor. Notgeld kommt nicht in Betracht, da die Scheine, wie schon der Aufdruck ‚Das Geld der Zukunft‘ besagt, nicht in den Verkehr gebracht werden sollen. Nach dem Bericht der Reichsbankstelle in Wuppertal-Elberfeld vom 10. Juni 1932 werden die Scheine von dem Freiwirtschaftsbund zur Propaganda für den Anschluß an diesen Verein verteilt. Richtig mag sein, daß die Verteilung der Scheine für deren spätere Verwendung den Boden bereiten soll. Eine Aufforderung, Notgeld zu erwerben, wird hierin indes nicht erblickt werden können. Das von dem Polizeipräsidium in Wuppertal-Elberfeld ausgesprochene Verbot der Verteilung der Scheine halte ich gleichwohl für gerechtfertigt. Ich bin der Meinung, daß es sich bei den Scheinen um Drucksachen handelt, die in der Form dem Papiergeld ähnlich sind und deren Anfertigung und Verbreitung nach § 360 Ziffer 6 R.Str.G.B. unter Strafe gestellt ist. Danach besteht gegen ein Verbot der Verteilung dieser Scheine kein Bedenken (§§ 14 Abs. 1 Pol.Vers.Ges.). Ich erkläre mich im Einvernehmen mit dem Herr Reichsjustizminister ergebenst damit Einverstanden, daß die Reichsbankstelle in Wuppertal-Elberfeld den Herrn Polizeipräsidenten im vorstehenden Sinne unterrichtet. Den übersandten Schein gebe ich in der Anlage zurück. Auch bitte ich, die Angelegenheit im Auge zu behalten und zu diesem Zweck die Reichsbankstellen in Westdeutschland auf sie aufmerksam zu machen.“ Nur zu gerne hätte man gewusst, wer diese Scheine herstellte. Daher wandte man sich an Herrn Eichelhardt aus Remscheid, von dem man wusste, dass er ein Anhänger des Freiwirtschaftsbundes war. Dieser weigerte sich jedoch die Bezugsquelle preiszugeben. Eichelhart war aufgefallen, da sein Unternehmen, Eichelhardt & Comp., Remscheid-Hasten, einen Schein an ein Unternehmen in Leipzig geschickt hatte, mit dem es in irgendeiner geschäftlichen Beziehung stand. Die Vereinigte Extraktfabrik Scholtze & Winkler, kurz Vex, erhielt das folgende Schreiben, das vom 18. April 1932 datierte: „Ihrem Wunsche gemäß laut Schreiben vom 25. Sep. teile ich Ihnen mit, dass das Reichswährungsamt sich in Anbetragt (sic!) der heutigen Notlage an umlaufenden Zirkulationsmittel entschlossen hatt (sic!) die erste Serie von Noten in den Verkehr zu bringen. Anbei sende ich Ihnen ein Hundert Mark zur gefälligen Ansicht, und hoffe, dass Sie in einiger Zeit sich mit dem Gelde der Zukunft auch vertraut machen müssen. Beachten Sie bitte den Umlaufzwang oder den Motor auf der Rückseite, welcher dem Gelde eingebaut ist. Der Motor treibt das Geld in die Wirtschaft, so, dass es tauschen muss, und wir bekommen in kürze eine gesunde natürliche Wirtschaftsordnung. Da Sie zur Zeit ja zu ängstlich waren, mir etwas Waren zu senden, weil kein Zirkulationsmittel vorhanden waren, deshalb habe auch ich Ihre Ware nicht an den Verbraucher schaffen können, und dadurch ist Arbeitslosigkeit entstanden. Also richten Sie sich für die zukünftige Konjunktur ein. Inzwischen zeichnet hochachtungsvoll.“ Wie es scheint, war die Geschäftsleitung verunsichert und wandte sich mit dem beigefügten „Geldschein“ an die Dresdner Bank, die verständlicherweise nichts dazu sagen konnten und Vex an die Reichsbank verwies. Die Angelegenheit gelangte schließlich zum Preußischen Minister für Handel und Gewerbe. Das Ministerium vermutete als Urheber der Scheine die Wära-Tauschgesellschaft, die eine Geschäftsstelle in Berlin, Lausitzerstr. 32, unterhielt. Aber genaueres wurde wohl nicht ermittelt. Die Reichsbankstelle Wuppertal-Elberfeld informierte am 6. August 1932 den Polizeipräsidenten, über den Erlass des Reichsministers der Finanzen vom 24.7.32 – F 4603-184 I C –, der die Behörden anwies, die Verbreitung von Freigeldscheinen in Zukunft zu unterbinden. Uwe Bronnert Anmerkungen [1] Johann Silvio Gesell (* 17. März 1862 in Sankt Vith, Rheinprovinz; † 11. März 1930 in der Obstbau-Genossenschaft Eden bei Oranienburg) war ein deutsch-argentinischer Kaufmann, Finanztheoretiker, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre. Georg Blumenthal (eigentlich George Heinrich Blumenthal; * 29. Oktober 1872 in Hermsdorf, Kreis Heiligenbeil in Ostpreußen; † 27. Juni 1929 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Herausgeber mehrerer Zeitschriften, Mitbegründer der deutschen Physiokratischen Bewegung und Mitarbeiter Silvio Gesells. Theophil Friedrich Christen (* 1. April 1873 in Basel; † 6. Mai 1920 im Genfersee) war ein Schweizer Arzt, Mathematiker und Physiker. Er betätigte sich auch als Volkswirtschaftler im Rahmen der von Silvio Gesell entwickelten Freiwirtschaftslehre, war engagierter Esperantist und Lebensreformer. Alle Angaben nach Wikipedia (24.03.2021) Georg Blumenthal gehörte ebenfalls zur führenden Gruppe, die die Freiwirtschaftslehre propagierten. [2] FFF ist das Logo der Freiwirtschaftsbewegung in den 1920er Jahren und steht für Freigeld, Freiland und Freihandel. [3] Alle weiteren Angaben und Zitate beziehen sich auf den Aktenbestand R/14663 im Bundesarchiv Berlin.

  • Venezuela: Neue Höchstnominale eingeführt

    Am 8. März 2021 gab der Banco Central de Venezuela neue Banknoten zu 200.000, 500.000 und 1.000.000 Bolívares aus, die die umlaufenden Scheine zu 10.000, 20.000 und 50.000 Bolívares ergänzen sollen. Der Grund für die Einführung dieser neuen Wertstufen liegt in der anhaltenden Inflation: Im Januar 2021 betrug die Inflationsrate nach offiziellen venezolanischen Quellen 2665 %. Das neue Höchstnominal zu 1 Mio. Bolívares entspricht jedoch auch nur 0,52 USD – in der venezolanischen Bevölkerung kommt bereits seit Jahren der US-Dollar im alltäglichen Zahlungsverkehr zum Einsatz. Auf den Vorderseiten ist der Nationalheld Simón Bolívar abgebildet, während die Rückseiten dessen nach Plänen von Hugo Chávez errichtetes Mausoleum in Caracas (200.000 und 500.000 Bolívares) sowie eine Szene aus der Schlacht von Carabobo zeigen, dem entscheidenden Kampf im Unabhängigkeitskrieg Venezuelas, der sich am 24. Juni 2021 zum 200. Mal jährt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #Venezuela #Bolívar #Totsuka

  • USA: Doch noch ein neuer Zwanziger?

    Am 22. Mai 2019 hatte der damalige US-Finanzminister Steven Mnuchin verkündet, die noch unter Barack Obama geplante Ausgabe neuer 20-Dollars-Noten mit dem Porträt der afroamerikanischen Abolitionistin Harriet Tubman auf Eis zu legen – Trump hatte dieses Vorhaben kritisiert. Am 25. Januar dieses Jahres verkündete jedoch der neue US-Präsident Joe Biden, diese Pläne wiederaufzunehmen. Seit 1928 ist auf den 20-Dollars-Noten der US-Präsident Andrew Jackson (reg. 1829–1837) abgebildet, der selbst Sklavenhalter und außerdem für die Zwangsumsiedlung amerikanischer Ureinwohner in Reservate und in weiterer Folge am Hunger und Tod tausender Ureinwohner verantwortlich war – Trump äußerte während seiner Amtszeit mehrmals seine Bewunderung für Jackson. 2016 gaben Millionen US-Bürger im Rahmen einer unter Finanzminister Jack Lew durchgeführten Umfrage ihre Stimme ab, wessen Porträt anstelle von Andrew Jackson auf den 20-Dollars-Scheinen dargestellt werden solle; die Wahl fiel auf Harriet Tubman. Harriet Tubman, um 1885. Quelle: Wikipedia. Harriet Tubman (1822–1913) konnte 1849 aus der Sklaverei fliehen und engagierte sich seither in der "Underground Railroad", einer Fluchtorganisation, um Sklaven aus den Südstaaten in die sicheren Nordstaaten zu schleusen: Insgesamt 19 mal reiste sie in den Süden und verhalf so 300 Sklaven zur Flucht. Nach dem Bürgerkrieg gründete Tubman ein Altersheim für ehemalige Sklaven. Auch die Frauenbewegung war ihr ein großes Anliegen: Sie warb für das Frauenwahlrecht und betonte die Ebenbürtigkeit von Männern und Frauen. Kana Totsuka #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #USA #Dollar #Totsuka

  • Aus der HVB Stiftung: 10 Gulden der Oesterreichisch-ungarischen Bank von 1880

    Die Napoleonischen Kriege hatten die Finanzen Österreichs so zerrüttet, dass eine Neuordnung des Geldwesens unabdingbar war. Zu diesem Zweck wurde 1816 die Privilegierte Österreichische Nationalbank gegründet. Zunächst zog sie die alten Scheine ein und wechselte sie in Münzen um. Noch im Gründungsjahr gab sie eine erste Banknotenserie heraus. Es gelang ihr schnell, die Währung zu stabilisieren und das Vertrauen der Bevölkerung in Papiergeld wieder herzustellen. Erst die Revolutionsjahre 1848/49 führten wieder zu vermehrten Staatsausgaben und damit zu einer steigenden Geldmenge. Nach dem sogenannten "Ausgleich" zwischen Ungarn und Österreich im Jahr 1867 wurde die Nationalbank 1878 in die Oesterreichisch-ungarische Bank umgewandelt. Bis zum Zerfall Österreich-Ungarns war sie nun die zentrale Notenbank. Die Banknoten wurden zweisprachig, in Deutsch und Ungarisch, gedruckt. Der Friedensvertrag von St. Germain von 1919 bestimmte ihre Liquidation. 1922 wurde in Anlehnung an das Vorgängerinstitut die Österreichische Nationalbank gegründet. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank Österreichs. Oesterreichisch-ungarische Bank 10 Gulden vom 1. Mai 1880 Österreich, Oesterreichisch-ungarische Bank: Anweisung über 10 Gulden vom 1. Mai 1880 Vorderseite: Sprache: Deutsch; links und rechts je ein Frauenkopf, darunter Strafsatz. Rückseite: Sprache: Ungarisch; links und rechts je ein Frauenkopf, darunter Strafsatz. Entwurf: Josef von Storck und Ferdinand Laufberger. Format: 133 x 90 cm. Katalogisiert ist diese Banknoten im Standard-Katalog "World Paper Money – General Issues" unter Austria Nummer AUT-1. Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 29 Scudi des Vatikan von 1796

    Die Bank des Heiligen Geistes (Banco di Sancto Spirito di Roma) wurde am 13.12.1605 von Papst Paul V. gegründet und verwaltet von Angehörigen des Ordens zum Heiligen Geist. Später ging die Verwaltung auf Laien über. Eine erste Ausgabe der frei übertragbaren Zettel erfolgte 1786. Sie lauteten auf Scudi Romani, die Währung im Kirchenstaat, und waren innerhalb im ganzen Kirchenstaat gültig. Die Wertstufen reichten von 3 bis 3.000 Scudi. Vatikan, Banco di Santo Spirito di Roma: Zettel zu 29 Scudi vom 29. Februar 1796 Vorderseite: Links päpstliches Wappen mit Umschrift "Pius VI. oberster Priester im Jahre XXII", rechts Kardinalswappen mit Umschrift "Johannes Castillionaeus, Leiter". Legende: Dieser Zettel ist gültig 29 Scudi römischer Währung zu 10 Groschen für einen Scudo, zahlbar an den Überbringer. Rückseite: Indossierungen, Wertangabe in Buchstaben und Ziffern. Wasserzeichen: Fischgrätenmuster, "BANCO DI S. SPIRITO", "S. SPIRITO", Wappen der Bank, Doppelkreuz, Taube. Format: 203 mm x 143 mm Katalogreferenz: ITA-S403 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 10 Gulden der Bank in St. Gallen von 1838

    Die ersten Banknoten in der Schweiz wurden 1826 von der Deposita-Cassa der Stadt Bern herausgegeben. Weitere Notenbanken folgten, im Jahr 1870 gab es schließlich über 28 Institute, die Banknoten emittierten. Die Bank in St. Gallen wurde 1837 gegründet, eine erste Notenausgabe folgte vermutlich schon ein Jahr später. Da nur Muster der ersten Serie vorhanden sind, die kein Datum tragen, ist die Jahresangabe unsicher. Eine weitere Emission folgte 1852. Bis 1882 wurden alle Noten aus dem Verkehr gezogen. Zur Vereinheitlichung des Geldwesens wurde 1881 beschlossen, dass alle Noten ein gleiches Erscheinungsbild haben sollten. Lediglich der Bankname und die Unterschriften waren unterschiedlich. Schließlich wurde mit der Gründung der Schweizerischen Nationalbank per Gesetz von 1905 das Notenbankwesen vereinheitlicht. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank der Schweiz und damit für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich. Schweiz, Bank in St. Gallen: Anweisung über 10 Gulden von 18 (38?), Muster mit Lochentwertung Vorderseite: Links ein Dampfschiff und ein Ruderboot, rechts eine Eisenbahn auf einer Brücke, in der Mitte oben ein Knabe mit Hermesstab, neben ihm ein Hund mit Schlüssel und ein Korb. Rückseite: Druck einseitig. Format: 196 mm x 77 mm Druck: Draper, Toppan, Longacre & Co., New York & Piladelphia, USA Katalogreferenz: CHE-S431 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 1000 Gulden der Nederlandschen Bank vom 7. Mai 1945

    Auf Betreiben des Königs der Niederlande Wilhelm I. (1772–1843), wurde 1814 die Nederlandsche Bank gegründet. Sie sollte durch Kreditvergabe helfen, die Wirtschaft in den Niederlanden zu stärken. Eine weitere Aufgabe war die Banknotenemission, ein Privileg, das ausschließlich der Nederlandschen Bank erteilt wurde. Eine erste Ausgabe von Banknoten erfolgte noch im Gründungsjahr 1814. Diese erste Serie ist heute leider kaum noch erhalten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Nederlandsche Bank immer mehr zur Nationalbank. Ab 1904 emittierte sie eine zweite Banknotenserie, die sich auf sieben Wertstufen zwischen 25 und 1.000 Gulden verteilte. Eine weitere Ausgabe erfolgte 1914, ergänzt um 10 Gulden als zusätzliche Wertstufe. Eine dritte Banknotenserie kam ab 1919 in den Umlauf. Sie wurde ab 1930 durch neue Banknoten ersetzt, bestehend aus sechs Wertstufen zwischen 10 und 500 Gulden. Während der deutschen Besetzung zwischen 1940 und 1945 galten neben den Banknoten der Nederlandschen Bank auch die Reichsbanknoten als Zahlungsmittel. Am 5. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht in den Niederlanden, der Befreiungstag wurde zum nationalen Feiertag erklärt. Die Serie von 1945 erinnert an dieses Ereignis: Alle Banknoten tragen das Datum 7. Mai 1945, der Tag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands vor den Westalliierten. Niederlande, Königreich, Nederlandsche Bank: Banknote über 1.000 Gulden vom 7. Mai 1945 Vorderseite: Rechts Porträt von Wilhelm von Nassau-Dillenburg, der Schweiger (1533–1584). Rückseite: In der Mitte Blick auf den Abschlussdeich (Afsluitdijk), der Damm verbindet die niederländischen Provinzen Noord-Holland und Fryslân (Friesland). Wasserzeichen: Phönix Format: 152 mm x 84 mm Druck: Waterlow & Sons Ltd, London Katalogreferenz: NLD-80 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 5 Dollars aus Pennsylvania von 1858

    In den Vereinigten Staaten von Amerika dauerte es lange, um das Banknotenwesen zu zentralisieren. Vor der Unabhängigkeitserklärung gaben die Kolonien eigenes Papiergeld aus. Eine erste gemeinschaftliche Ausgabe stellten die Noten des Kontinentalkongresses dar, die auf die neue Währungseinheit "Dollar" lauteten. Dennoch gaben auch die 13 Staaten weiterhin Banknoten aus. Erste Versuche zur Zentralisation erfolgten mit Gründung der First Bank of the United States im Jahr 1791 und der 1816 gegründeten Second Bank of the United States. Die Bundesstaaten selbst vergaben das Recht zur Notenausgabe an private Banken. Während es im Jahr 1800 noch 28 private Notenbanken in den USA gab, stieg diese Zahl bis 1860 auf 1.562 an. Diese Noten waren keine gesetzlichen Zahlungsmittel, aber sie konnten im ganzen Unionsgebiet als Zahlungsmittel verwendet werden. Der "National Currency Act" von 1863 sollte eine Vereinheitlichung bewirken. Alle Banken, die sich diesem Gesetz unterwarfen, erhielten als National Banks gleichartige Banknoten, die sich nur durch die Bankbezeichnungen unterschieden. Weitere Gesetze folgten, schließlich konnte mit dem "Federal Reserve Act" im Jahr 1913 das Papiergeldwesen in den USA zentralisiert werden. USA, Pennsylvania, Monongahela Valley Bank, McKeesport: Banknote über 5 Dollar von 1858 Vorderseite: Links Porträt eines Mannes, rechts ein Mädchen mit zwei Kälbern, im Hintergrund eine Landschaft. Rückseite: Druck einseitig. Wasserzeichen: Jeweils in den vier Ecken Wertzahl "1" und Währung "THLR". Format: 187 mm x 77 mm Druck: American Banknote Company, New York City Katalogreferenz: M-680 (Grover C. Criswell, North American Currency, Citra 1969) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 5 Pfund der National Bank of Egypt von 1918

    Durch Dekret vom 25. Juni 1898 wurde die National Bank of Egypt gegründet. Sie erhielt das alleinige Notenrecht. Die von ihr ausgegeben Banknoten galten als gesetzliche Zahlungsmittel, sie mussten also jederzeit und überall zur Zahlung angenommen werden. Ägypten, National Bank of Egypt: Banknote über 5 Ägyptische Pfund vom 21. November 1918 Vorderseite: In der Mitte Blick auf den Nil und die Pyramiden von Gizeh Rückseite: Ornamentik Format: 167 mm x 88 mm Druck: Bradbury Wilkinson & Company Ltd., London Katalogreferenz: EGY-13a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 1 Thaler des Fürstemtums Reuss jüngere Linie von 1870

    Zur Unterstützung der Staatsfinanzen wurde 1849 im thüringischen Fürstentum Reuß jüngere Linie (Gera) Staatspapiergeld ausgegeben. Die Kassenanweisungen wurden von allen staatlichen Kassen zur Zahlung angenommen. In den Jahren 1860 und 1870 erfolgte eine erneute Ausgabe der Scheine zu 1 Taler. Fürstentum Reuß jüngere Linie, Kommission für Verwaltung der Staaatsschulden: Kassenschein über 1 Thaler vom 4. Juli 1870 Vorderseite: In der Mitte oben Wappen des Fürstentums Reuß jüngere Linie mit Banner "Ich bau auf Gott" und zwei Löwen als Schildhalter, unten Strafsatz. Rückseite: In der Mitte Wappen des Fürstentums Reuß jüngere Linie im Hermelinmantel. Wasserzeichen: Jeweils in den vier Ecken Wertzahl "1" und Währung "THLR". Format: 120 mm x 78 mm Druck: Giesecke & Devrient, Leipzig Katalogreferenz: A367 (Pick/Rixen: Papiergel-Spezialkatalog Deutschland) GER-S590 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

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