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- Brunei stellt seine Banknotenserie 2026 vor
Am 22. September 2025 gab die Zentralbank von Brunei (BDCB) ihre neue Banknotenserie mit den Stückelungen 1, 5, 10, 100 und 500 BND bekannt, die in der ersten Hälfte des Jahres 2026 in Umlauf kommen soll. Die neuen Banknoten haben eine ähnliche grafische und farbliche Gestaltung wie die derzeit im Umlauf befindlichen Scheine. Zu den bekannten Motiven gehören Porträts des derzeitigen Sultans von Brunei Haji Hassanal Bolkiah (auf den Stückelungen von 1 bis 100), und seines Vaters und früheren Herrschers Al-Marhum Sultan Haji Omar 'Ali Saifuddien (auf der neuen 500-Dollars-Banknote), sowie nationale Symbole. Somit bleiben die neuen Banknoten für die Öffentlichkeit erkennbar und vertraut und bewahren ihre nationale Identität. Die neue Serie wird auf dem GUARDIAN™-Polymersubstrat gedruckt. Zu den verbesserten Sicherheitsmerkmalen, die zur Bekämpfung von Fälschungen entwickelt wurden, gehören: Auffällige transparente Fenster auf der linken Seite jeder Banknote mit Kamee-Abbildungen der Sultan-Omar-'Ali-Saifuddien-Moschee (auf den 1-, 5- und 100-Nennwerten) oder der Jame-Asr-Hassanil-Bolkiah-Moschee (auf den 10- und 100-Nennwerten). Kleine Fenster auf der rechten Seite in Form eines Bunga Tabor (oder eines Daun Lukut auf der 500er-Banknote). Eine Kombination aus zwei farbwechselnden Druckfarben (AURORA™), die dynamische Effekte erzeugen. Wenn man die Banknote kippt, wechseln die Ränder des Fensters je nach Nennwert zwischen verschiedenen Farben. Auch ein traditionelles Muster im großen Fenster wechselt die Farbe. VIVID White™ und ultraviolette Elemente (Kontrollnummern, das Staatswappen, ein verstecktes BDCB-Logo, der Text „Brunei Darussalam Central Bank“ und andere Elemente), die unter UV-Licht und Infrarotkameras sichtbar sind. METALIX™ (Metallic-Druckfarbe): Beim Kippen erscheint auf der rechten Seite jedes Nennwertes ein metallischer Farbglanz in Form eines vertikalen Musters (unterschiedliche Farbglanzfarben je nach Nominal). Sicpas SPARK® Live Sandune-Effekt: Ein farbwechselndes Muster in Form eines Bunga Jambangan (oder eines Calak Kuya), das je nach Nennwert zwischen verschiedenen Farben wechselt. Die oben genannten Sicherheitsmerkmale können auf der offiziellen Website der BDCB für jede Stückelung im Detail eingesehen werden. Ein neues DOMINO™-Merkmal der neuen Banknotenserie unterstützt sehbehinderte Menschen. Es besteht aus erhabenen Punkten in der unteren rechten Ecke jedes Scheins, wobei jede Stückelung eine einzigartige Anordnung aufweist, damit sie leicht zu erkennen ist. Darüber hinaus bekräftigt die neue Serie die offizielle Währungseinheit von Brunei gemäß der Währungsverordnung von 2004, nämlich den Dollar. Der Begriff Ringgit wurde auf allen Stückelungen durch Brunei-Dollar ersetzt. Diese Änderung zielt darauf ab, die Vertrautheit der Öffentlichkeit mit dem Begriff zu stärken und seine breitere Akzeptanz zu fördern. Die BDCB hat versichert, dass alle derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten weiterhin gesetzliche Zahlungsmittel und neben der neuen Banknotenserie weiter im Umlauf bleiben werden. Interessant ist, dass keine neuen 50-Dollars- und 1000-Dollars-Banknoten angekündigt wurden. Daraus lässt sich schließen, dass die gelbe 50-Dollars-Banknote Bruneis weiterhin im Umlauf bleiben wird und die derzeitige 1000-Dollars-Banknote Bruneis höchstwahrscheinlich das Schicksal der 1000-Dollars-Banknote Singapurs teilen und in nicht allzu ferner Zukunft aus dem Umlauf genommen werden wird. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Bolivien: 200 Jahre Unabhängigkeit
Anfang August 2025 gab die Banco Central de Bolivia (BCB) eine Polymer-Gedenknote zum 200-jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit heraus. Der Schein sollte einen Nennwert von 200 Bolivianos haben. Aufgrund interner politischer Umstände sah sich die BCB jedoch gezwungen, diese Idee zu verwerfen. Da die Banknote aber bereits entworfen war, beschloss die Bank, sie dennoch auszugeben, allerdings ohne Nominal. Somit hat die Note keinen Nennwert und ist auch kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der bolivianische Unabhängigkeitskrieg (1809-1825) begann mit der Einrichtung von Regierungsjuntas in Sucre und La Paz nach den Chuquisaca- und La Paz-Revolutionen. Diese Juntas wurden kurz darauf besiegt, und die Städte fielen wieder unter spanische Kontrolle. Nachdem Simón Bolívar und Antonio José de Sucre die Royalisten im Norden Südamerikas besiegt hatten, führte Sucre einen Feldzug, um die Royalisten in Charcas (einer Provinz im Norden Boliviens) endgültig zu schlagen. Der letzte royalistische General, Pedro Antonio Olañeta, erlitt in der Schlacht von Tumusla, der letzten Schlacht des bolivianischen Unabhängigkeitskriegs, Tod und Niederlage durch seine eigenen abtrünnigen Truppen. Die Unabhängigkeit Boliviens wurde am 6. August 1825 verkündet. Auf der Vorderseite der Note sind die wichtigsten Persönlichkeiten abgebildet, die zur Unabhängigkeit Boliviens beigetragen haben, darunter Simón Bolívar und Antonio José de Sucre.. Außerdem ist das Staatswappen und ein MOTION SURFACE®-Streifen (hergestellt von Crane Currency) mit einem blauen Ara-Bild mit 3D-Bewegungseffekt zu sehen. Die Jahreszahlen 1825 / 2025 sind oben links auf der Note zu erkennen. Das transparente Fenster enthält Abbildungen des Nevado Illimani (einem hoch aufragenden Berg in der Nähe von La Paz), des Salar de Uyuni (der größten Salzpfanne der Welt), des bolivianischen Flussdelphins und oben den Text „BICENTENARIO DE BOLIVIA“. Die Rückseite zeigt die Fassade der Casa de la Libertad (Haus der Freiheit in Sucre, wo am 6. August 1825 die Unabhängigkeitserklärung Boliviens unterzeichnet wurde), Bäume, einen Bergarbeiterhelm, die Galionsfigur der Nationalen Münzanstalt und das Andenkreuz. „DOSCIENTOS AÑOS“ (200 JAHRE) erscheint unten rechts beim Gebäude. Der obere Rand der Note mit Mikrotext BS200. Wie bereits erwähnt, wurde die Gestaltung einer 200-Bolivianos-Banknote in eine Souvenirnote ohne Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel umgewandelt. Der Mikrotext „BS200“ (200 Bolivianos) am oberen und unteren Rand wurde jedoch nicht korrigiert/geändert, sodass dies entweder als Fehler oder einfach als Erinnerung an die Entwicklung der Note angesehen werden kann. Laut der offiziellen Pressemitteilung der BCB wurde die Note bis zum 31. August 2025 für 50 Bolivianos pro Stück verkauft. Nach diesem Datum konnte jede beliebige Menge für 70 Bolivianos pro Stück erworben werden. Es wurden 1000000 Noten hergestellt, zusätzlich zu einer kleinen Anzahl schwarzer Mappen. Die Note hat eine Größe von 150 mm x 70 mm und wurde auf Guardian™-Polymersubstrat gedruckt. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- MIF Paper Money Fair (September 2025)
Die MIF-Herbstmesse für Papiergeld fand in der letzten Septemberwoche in Maastricht, Niederlande, statt. Dimitri Waltmans, der Organisator der Veranstaltung, seine Familie und Mitarbeiter richteten erneut die weltweit größte Banknotenbörse aus. Dieses Mal nahmen mehr als 225 Aussteller teil, einige davon zum ersten Mal. Händler und Aussteller warten auf den Einlass. Das Format der Veranstaltung war wie zuvor: drei Tage Vorbörse nur für Händler, gefolgt von einem weiteren Tag nur für Händler in der Haupthalle. Am Samstag und Sonntag war die Öffentlichkeit eingeladen, die Veranstaltung kostenlos zu besuchen, und viele Sammler reisten zu diesem Anlass nach Maastricht. Die Sicherheit war allgegenwärtig, während der gesamten Veranstaltung wurde in diesem Jahr kein einziger Diebstahl gemeldet. Hauptsponsor der MIF war erneut das Auktionshaus Stack's Bowers mit Sitz in Costa Mesa, Kalifornien. Co-Sponsoren waren Paper Money Guaranty (PMG), Banknote World, PCGS Europe und ein neuer Sponsor, Monalisa Money Modo aus Kanada. SBERATEL war ebenfalls wieder vor Ort und versorgte alle mit kostenlosem tschechischem Bier. PMG bot zum sechsten Mal Grading vor Ort auf einer europäischen Messe an. Die professionellen Mitarbeiterer leisteten wie immer einen erstklassigen Service. Die sechs Tage vergingen wie im Flug, als wären es nur sechs Stunden gewesen. Neue Ausgaben sind immer sehr gefragt, und die Bestseller dieser Herbstveranstaltung waren zweifellos die neuen Polymerbanknoten der Falklandinseln. Mehr darüber erfahren Sie HIER in unserem Blog. Das Finanzministerium der Falklandinseln verschickt keine Banknoten an Sammler. Einige Händler nahmen die lange Reise nach Stanley auf sich, um die Neuausgaben für die MIF zu besorgen. Weitere gefragte neue Banknoten waren die neue mexikanische Gedenkserie , die neue Gedenkbanknote aus Papua-Neuguinea , die neuen 50- und 100-Kwacha-Banknoten aus Sambia und die neue Gedenkbanknote aus Sri Lanka . Klassische Banknoten in guter Erhaltung waren wie immer sehr gefragt. Der Autor mit Schülern und Lehrern des Qrios Campus de Helix Gymnasiums. Mein persönliches Highlight der Veranstaltung war mein Vortrag vor einer Gruppe von etwa 25 Schülern im Alter von etwa 17 Jahren vom Qrios Campus de Helix Gymnasium in Maasmechelen, Belgien. Mehrere Banknotenhändler, auch PMG, hatten Banknoten gespendet, die ich während meines Vortrags verwenden und verteilen konnte. Ich sprach über Banknoten im Allgemeinen und nutzte die gespendeten Banknoten, die die Schüler erhalten hatten, als Gesprächsstoff. Ich erklärte die verschiedenen Arten von Substraten und die Werte, die eine Banknote oder Münze hat: einen Eigenwert, einen Nennwert und einen Sammlerwert. Als eines meiner Beispiele verwendete ich eine 10.000-Dollars-Polymerbanknote aus Brunei . Ich bat um Schätzungen zum Nennwert: 10 Cent, 10 Euro, 20 Euro waren die Antworten... Alle waren schockiert, als sie den tatsächlichen Nennwert von 6.608 € und den Sammlerwert in UNC-Zustand von etwa 10.000 € erfuhren. Der Umgang mit jungen Menschen ist immer erfüllend. Die Schüler waren aufmerksam und fasziniert von dem, was sie gelernt haben. Nach meiner Präsentation erhielten sie eine zweite Präsentation von der niederländischen Druckerei Royal Joh. Enschedé über die Herstellung von Banknoten. Anschließend konnten die Schüler die Messe auf eigene Faust erkunden, die Stände der Händler besuchen und Banknoten tauschen und kaufen. Einige Händler auf der MIF aus Belgien, Katar, Kolumbien, Österreich und Deutschland. Wenn Sie noch nie eine große Banknotenshow besucht haben, sollten Sie sich die MIF nicht entgehen lassen. Wir hoffen, Sie bei der nächsten Show Anfang Mai 2026 begrüßen zu dürfen! Bleiben Sie gesund und viel Spaß beim Sammeln! Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Neue Weltbanknoten-Varianten: September 2025, Teil 2
Guinea, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Polen, Tunesien, Ungarn, Westafrikanische Staaten (Togo) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Guinea 10.000 Francs Guinéens von 2024 BNB B343d: wie BNB B343c (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Soumah/Kaba), neuem Jahr, einem Pulsar™-Sicherheitsfaden und einem stärkeren Papiersubstrat. 20.000 Francs Guinéens von 2024 BNB B344c: wie BNB B344b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Soumah/Kaba), neuem Jahr und neuem 5-mm grün-zu-blauem gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetalisiertem GNF 20000. Über 1 Million von diesen Banknoten wurden gestohlen, die Kontrollnummern sind der Polizei bekannt, HIER im Blog darüber berichtet. Pakistan 100 Rupees von 2025 BNB B235z: wie BNB B235y (SCWPM 48), aber mit neuem Jahr. 500 Rupees von 2025 BNB B237w: wie BNB B237v (SCWPM 49A), aber mit neuem Jahr. 1000 Rupees von 2025 BNB B238z: wie BNB B238y (SCWPM 50), aber mit neuem Jahr. 5000 Rupees von 2025 BNB B239u: wie BNB B239t (SCWPM 51), aber mit neuem Jahr. Papua-Neuguinea 5 Kina von 2024 BNB B155d: wie BNB B155c (SCWPM 51), aber mit neuen Unterschriften (Genie/Oaeke) und neuem Jahr. 20 Kina von 2024 BNB B157b: wie BNB B157a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Genie/Oaeke) und neuem Jahr. Philippinen 500 Piso von 2024 BNB B1099c: wie BNB B1099b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Marcos/Remolona) und neuem Jahr. 1000 Piso von 2024 BNB B1103.5a: wie BNB B1100 (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Marcos/Remolona), neuem Jahr und SPARK® Live 1000 (Nennwert) auf der Vorderseite vertikal links. Polen 20 Złotych vom 19.03.2025 BNB B860c: wie BNB B860b (SCWPM 184), aber mit neuen Unterschriften (Glapinski/Jaroszek) und neuem Datum (19 MARCA 2025). Tunesien 50 Dinars vom 25.07.2025 BNB B540b: wie BNB B540a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (2025-07-25). Ungarn 2000 Forint von 2025 BNB B589c: wie BNB B589b (SCWPM 204), aber mit neuen Unterschriften (Patai/Varga/Virág) und neuem Jahr. Westafrikanische Staaten (Togo) 500 Francs CFA von 2025 BNB B120Tn: wie BNB B120Tm (SCWPM 819T), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe T = Togo. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )
- Aus privaten Sammlungen: 5 Pounds von Neuseeland aus dem Jahr 1934
Neuseeland (Aotearoa) ist ein Inselstaat im südwestlichen Pazifik. Es besteht aus zwei Hauptlandmassen—der Nordinsel (Te Ika-a-Māui) und der Südinsel (Te Waipounamu)—und über 600 kleineren Inseln. Es ist flächenmäßig der sechstgrößte Inselstaat und liegt östlich von Australien über die Tasmanische See und südlich der Inseln Neukaledonien, Fidschi und Tonga. Die abwechslungsreiche Topografie des Landes, die scharfen Berggipfel und die spektakuläre Landschafted, darunter die Südalpen, sind größtenteils auf tektonische Hebungen und Vulkanausbrüche zurückzuführen. Neuseelands Hauptstadt ist Wellington und die bevölkerungsreichste Stadt ist Auckland. Die Inseln Neuseelands waren das letzte große bewohnbare Land, das von Menschen besiedelt wurde. Zwischen etwa 1280 und 1350 begannen Polynesier, sich auf den Inseln niederzulassen, und entwickelten in der Folge eine ausgeprägte Māori-Kultur. Im Jahr 1642 war der niederländische Entdecker Abel Tasman der erste Europäer, der Neuseeland sichtete und aufzeichnete. 1769 setzte der britische Entdecker Kapitän James Cook als erster Europäer seinen Fuß auf Neuseeland und kartografierte es. Im Jahr 1840 unterzeichneten Vertreter des Vereinigten Königreichs und der Māori-Häuptlinge den Vertrag von Waitangi, der den Weg für die britische Souveränitätserklärung im selben Jahr und die Gründung der Kronkolonie Neuseeland im Jahr 1841 ebnete. Neuseeland wurde 1907 zum Dominion und erlangte 1947 die volle gesetzliche Unabhängigkeit, wobei der Monarch als Staatsoberhaupt beibehalten wurde. Das erste Papiergeld in Neuseeland wurde von der Union Bank of Australia im Jahr 1840 ausgegeben. Auch die New Zealand Banking Company gab 1840 Papiergeld aus, doch ist über diese Scheine nur wenig bekannt. Erst 1847 wurde die Colonial Bank of Issue gegründet, die das alleinige Recht hatte, nationale Banknoten auszugeben. Dieses Monopol wurde jedoch 1856 aufgehoben, als das Parlament den Bank Currency Act verabschiedete, der es privaten Banken wieder ermöglichte, Banknoten zu emittieren. Mehr als ein Dutzend privater Handelsbanken, die durch eine königliche Charta gegründet wurden, gaben offiziell Banknoten aus. Am 1. August 1934 wurde die Reserve Bank of New Zealand mit der ausschließlichen Befugnis zur Ausgabe von Banknoten eröffnet. Die privaten Banknoten wurden nach und nach aus dem Verkehr gezogen und sind seit 1976 nicht mehr gesetzliches Zahlungsmittel. Die Banknoten der Serie 1934 zu 10 Shillings sowie 1, 5 und 50 Pfund waren eigentlich als Übergangslösung gedacht. Sie wurden in aller Eile und nach heftigen Debatten entworfen, woraufhin sie lediglich Gestaltungsmerkmale der bereits in Umlauf befindlichen Banknoten aufnahmen. Die Farben dieser Scheine ähneln denen der früheren Handelsbanknoten. Alle Noten sind gleich gestaltet, zeigen aber unterschiedliche Farben zur Unterscheidung der Stückelungen. Die folgende (zweite) Serie wurde im Februar 1940 herausgegeben. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Neuseeland Emittent: The Reserve Bank of New Zealand Nominal: 5 Pounds Datierung: 1st AUGUST 1934. Vorderseite: Oben „THE RESERVE BANK OF NEW ZEALAND“, darunter das Wappen des Landes, darunter „PROMISES TO PAY ON DEMAND IN WELLINGTON THE SUM OF FIVE POUNDS PURSUANT TO THE RESERVE BANK OF NEW ZEALAND ACT 1933.“ („VERSPRICHT, AUF VERLANGEN IN WELLINGTON DIE SUMME VON FÜNF PFUND GEMÄSS DEM RESERVE BANK OF NEW ZEALAND ACT 1933 ZU ZAHLEN“), darunter das Datum und die Unterschrift des Gouverneurs. Der Nennwert „£5“ in allen Ecken. Links der Kiwi, Neuseelands Nationalsymbol, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, rechts ein Porträt von König Tūkaroto Matutaera Pōtatau Te Wherowhero Tāwhiao (1822-1894), dem zweiten Māori-König, mit tätowiertem Gesicht und einer Feder im Haar. Vertikale Māori-Holzschnitzereien ganz rechts und ganz links. Guilloche-Muster oben, unten und unten in der Mitte sowie um die Nennwerte herum. Rückseite: „THE RESERVE BANK OF NEW ZEALAND“ oben, die Bezeichnung „FIVE POUNDS“ in Worten unten, die Bezeichnung „£5“ in allen Ecken und groß in der Mitte, links und rechts, flankiert eine ruhige Szene von Mitre Peak im Hintergrund, Mitre Sound im Vordergrund, mit Spiegelungen des Berges im Wasser. Unterschriften: Leslie Lefeaux (GOVERNOR) Material: Papier mit Wasserzeichen (RESERVE BANK OF NEW ZEALAND) Wasserzeichen nur mit Rücklicht sichtbar. Druck: THOMAS DE LA RUE & COY. LTD. LONDON, England Format: 178 mm x 89 mm Nummerierung: 3K 120379 Zitate: New Zealand 156 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B103 ( The Banknote Book : New Zealand, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 48 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 65EPQ (TOP POP, 1 Stück), 64EPQ (1 Stück), 58EPQ (1 Stück). Die häufigsten Grades sind 35 (10 Stück) und 25 (9 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Papua-Neuguinea: Die Julius-Chan-Gedenkbanknote wird im Januar 2026 herausgegeben
Im August 2019 gab Papua-Neuguinea erstmals bekannt, dass Sir Julius Chan auf einer neuen 100-Kina-Polymerbanknote geehrt werden soll. Dies wurde erstmals HIER in unserem Blog berichtet. Nachdem jahrelang keine weiteren Ankündigungen erfolgten, gab die Bank dann bekannt, dass die Banknote kurz nach der Gedenkbanknote zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes herausgegeben werden würde, wie HIER im Blog berichtet wurde. Elizabeth Genia, Gouverneurin der Bank von Papua-Neuguinea, hat nun bekannt gegeben, dass die Julius-Chan-Polymerbanknote am 30. Januar 2026 herausgegeben wird. Sir Julius, der erste Finanzminister von Papua-Neuguinea, spielte eine führende Rolle bei der Entwicklung einer lokalen Währung, dem Kina und Toea, die im April 1975, nur wenige Monate vor der Unabhängigkeit, den australischen Dollar und Cent ersetzte. Sir Julius Chan (29. August 1939 – 30. Januar 2025) war ein papua-neuguineischer Politiker, der von 1980 bis 1982 und von 1994 bis 1997 auch als Premierminister von Papua-Neuguinea amtierte. Er war Mitglied des Parlaments für die Provinz New Ireland, nachdem er bei den nationalen Wahlen 2007 den Sitz gewonnen hatte. Von 2007 bis zu seinem Tod im Jahr 2025 war er Gouverneur der Provinz New Ireland. Außerdem war er während des jahrelangen Bougainville-Konflikts eine führende Persönlichkeit seines Landes. Julius Toea Chan, der jüngste Sohn des ehemaligen Premierministers, sprach im Namen der Familie Chan und sagte, sein Vater habe zu Lebzeiten nie nach Anerkennung gestrebt. „Es gibt keine Straße und kein Gebäude, die nach ihm benannt sind, aber jetzt würdigt das Land zum ersten Mal offiziell seine Verdienste“, sagte er. „Er war ein Verfechter des Volkes, der sich dafür einsetzte, die Stimmen unserer vielfältigen Bevölkerung mit Tausenden von Stämmen und über 800 Sprachen zu verstärken.“ Da Papua-Neuguinea im Jahr 2025 sein 50-jähriges Unabhängigkeitsjubiläum feiert, sagen nationale Führungskräfte, dass dieser Moment nicht nur eine Reflexion über die Geschichte ist, sondern ein Schritt vorwärts, um die Identität des Landes, seine Währung und das Erbe derer zu würdigen, die es geprägt haben. Die neue Banknote wird von Premierminister James Marape im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen im Vorfeld des Unabhängigkeitstags von Papua-Neuguinea am 16. September vollständig und offiziell vorgestellt. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die Bank of Thailand führt neue Polymerbanknoten ein
Am 29. August 2025 kündigte der Gouverneur der Bank of Thailand, Sethaput Suthiwartnarueput, die Einführung von haltbareren und sichereren 50- und 100-Baht-Noten an, die voraussichtlich am 21. November 2025 in Umlauf kommen werden. Unter Verweis auf die erfolgreiche Einführung der 20-Baht-Polymerbanknote, die im Durchschnitt viermal länger hält als Papier, merkte er an, dass diese Maßnahme die Produktionskosten und den Ressourcenverbrauch erheblich senken würde. Die Bank rechnet damit, die Anzahl der neuen Banknoten, die zum Ersatz beschädigter Noten benötigt werden, um mindestens 350 Millionen pro Jahr reduzieren zu können. Die neuen Polymerbanknoten behalten das Gestaltung der aktuellen Papierversionen bei: König Maha Vajiralongkorn (Rama X.) auf der Vorder- und Rückseite, der 50-Baht-Schein ehrt die Könige Rama III. und Rama IV., während der 100-Baht-Schein die Könige Rama V. und Rama VI. zeigt. Die neuen Polymerbanknoten werden mit verbesserten Sicherheitsmerkmale gegen Fälschung ausgestattet sein, darunter transparente Fenster, eine geprägte Zahl innerhalb jenes Fensters und eine spezielle farbwechselnde Druckfarbe, die ihre Farbe ändert, wenn die Banknote gekippt wird. Die neuen Banknoten werden auch verbesserte taktile Merkmale für Sehbehinderte aufweisen. Dazu gehören ein Prägesymbol in Brailleschrift zur Angabe des Nennwerts und erhabene schräge Linien an beiden Rändern. Die 50-Baht-Polymerbanknote misst 72 mm x 144 mm und die 100-Baht-Note 72 mm x 150 mm. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die Zentralbank von Sri Lanka feiert ihr 75-jähriges Bestehen
Am 29. August 2025 gab die Central Bank of Sri Lanka (CBSL) eine 2000-Rupien-Banknote heraus, um das 75-jährige Bestehen der Zentralbank zu feiern. Der Gouverneur der CBSL, Dr. Nandalal Weerasinghe, überreicht Präsident Anura Kumara Dissanayake die neue Banknote. Sie ist die fünfte Gedenkbanknote, die von der CBSL herausgegeben wurde und steht im Einklang mit dem Jubiläumsthema „Stabilität für Wohlstand“. Auf der Vorderseite (mit einem horizontalen Format) sind das Hauptgebäude der Bank und der Uhrturm des Leuchtturms von Colombo abgebildet, zusammen mit einer stilisierten Skyline von Colombo, die die jüngsten städtischen Entwicklungen und das Logo zum 75-jährigen Jubiläum zeigt. Neben dem stilisierten Lotus Tower stehen die Luxuswohnkomplexe Altair, Trizen, Cinamon Life und ITC – eine Ansammlung ausgewählter privater, kommerzieller Projekte, die sich an eine wohlhabende Elite richten. Ihre Aufnahme als Motive für die Landeswährung scheint die Grenze zwischen öffentlichem Symbol und privater Werbung zu verwischen. Ein 5-mm breiter, farbwechselnder Sicherheitsfaden mit einem entmetallisierten Uhrturm und der Zahl 2000 ist in die Banknote eingebettet, um die Sicherheit zu erhöhen und die Echtheitsprüfung durch die Öffentlichkeit zu erleichtern. Die Farbe des Fadens wechselt von Blau zu Grün, wenn man die Banknote kippt. Um sehbehinderten Menschen die Identifizierung der Banknote durch Berührung zu erleichtern, zieren sechs erhabene Balken, die jeweils mit einer Rautenform enden, den linken und rechten Rand der Banknote. Auf der Rückseite der Banknote (mit einem vertikalen Format) sind eine stilisierte Karte von Sri Lanka, eine Seerose und das Leitbild der Zentralbank abgebildet. Die Note misst 151 mm x 67 mm und wurde auf einem Papiersubstrat aus 100% Baumwolle gedruckt. Das Wasserzeichen zeigt einen Löwen mit einem Schwert. Alle Texte sind in Englisch, Singhalesisch und Tamilisch verfasst. Die Banknote ist auf den 28.08.2025 datiert und der Kontrollnummer sind die Serienbuchstaben CB vorangestellt. Für diese Gedenkausgabe wurde kein eigener Folder für Sammler hergestellt. Die Auflage ist auf 50 Millionen Banknoten begrenzt, die nach und nach über zugelassene Geschäftsbanken in Umlauf gebracht werden. Sie ist in Sri Lanka gesetzliches Zahlungsmittel. Die Zentralbank stellt in diesem Video die neue Gedenkbanknote vor: Donald Ludwig
- Neue Weltbanknoten-Varianten: September 2025, Teil 1
Kuba, Mauretanien, Rumänien, Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Kuba 1 Peso von 2020 BNB B902e: wie BNB B902d (SCWPM 121), aber mit neuer Unterschrift (Wilson) und neuem Jahr. 5 Pesos von 2021 BNB B905i: wie BNB B905h (SCWPM 116), aber mit neuem Jahr. 500 Pesos von 2024 BNB B917g: wie BNB B917f (SCWPM 131), aber mit neuer Unterschrift (Delgado), gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem BCC, neuem Drucker (Gosnak) und neuer Schriftart mit Serifen für die Kontrollnummern. 1000 Pesos von 2025 BNB B918e: wie BNB B918d (SCWPM 132), aber mit neuem Jahr, gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem BCC 1000, neuem Drucker (Impresos de Seguridad) und neuer Schriftart ohne Serifen für die Kontrollnummern. Mauretanien 50 Ouguiya, neue Auflage BNB B131d: wie BNB B131c (SCWPM nicht gelistet), aber mit einem geänderten SPARK Flow®-OVI (50) und einem neuen Motion Surface®-Streifen anstelle eines gefensterten Sicherheitsfadens. Die Kontrollnummern fangen mit Präfix DA an und enden mit Suffix F. Rumänien 5 Lei von 2025 BNB B287d: wie BNB B287c (SCWPM 118), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) 1000 Francs CFA von 2025 BNB B121Ay: wie BNB B121Ax (SCWPM 115A), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. 2000 Francs CFA von 2025 BNB B122Ay: wie BNB B122Ax (SCWPM 116A), aber mit neuem Jahr (20)25 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )
- Mexiko gibt eine Gedenkserie "100 Jahre Banco de México" heraus
Am 25. August 2025 gab die Banco de México überdruckte Versionen ihrer aktuellen Banknoten in den Nennwerten zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Pesos heraus, um den 100. Jahrestag ihrer Gründung zu feiern. Die 50- und 100-Pesos-Banknoten sind Polymer-, die höheren Stückelungen Papierbanknoten. Die Gestaltungen der Gedenkbanknoten entspricht denen der derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten, nur ergänzt um den Gedenküberdruck „100 Aniversario / 1925 – 2025“. Der Überdruck befindet sich unterhalb des Banklogos auf der Vorderseite jeder Banknote. Die 20-Pesos-Polymerbanknote wurde nicht überdruckt. Diese Gedenkbanknoten werden nur für einen begrenzten Zeitraum ausgegeben. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Aus privaten Sammlungen: 10 Shillings von Sambia aus dem Jahr 1964
Sambia, offiziell die Republik Sambia, ist ein Binnenstaat an der Kreuzung von Zentral-, Süd- und Ostafrika. In der Regel wird es als im südlichen Zentralafrika oder im südlichen Afrika liegend bezeichnet. Der Name Sambia leitet sich von dem Fluss Sambesi ab. Ursprünglich von Khoisan-Völkern bewohnt, wurde die Region von der Bantu-Expansion des 13. Jahrhunderts betroffen. Nach der Kolonisierung im 18. Jahrhundert wurde sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten in die britischen Protektorate Barotziland-Nordwestrhodesien und Nordostrhodesien aufgeteilt. Diese wurden 1911 zu Nordrhodesien zusammengelegt. Den Hauptteil der Kolonialzeit wurde Sambia von einer Verwaltung regiert, die von London aus mit Beratung durch die British South Africa Company ernannt wurde. Am 24. Oktober 1964 wurde Sambia unabhängig. Die Bank of Zambia (BoZ) wurde im August 1964 gegründet und löste die Bank of Northern Rhodesia ab. 1964 gab die BoZ Banknoten im Wert von 10 Shillings sowie 1 und 5 Pfund aus, die die britische Kolonialvergangenheit des Landes widerspiegeln und die gleichen Farben und das gleiche Design wie die zuvor von der Bank of Rhodesia and Nyasaland ausgegebenen Noten haben. Obwohl in Sambia mehr als 70 einheimische Sprachen gesprochen werden, ist die offizielle Amtssprache Englisch, die auch auf allen Banknoten verwendet wird. Mit dem Währungsgesetz von 1967 wurde das Sambische Pfund durch den Kwacha ersetzt. Banknoten, die auf Kwacha und Ngwee lauten (100 Ngwee entsprechen einem Kwacha), wurden im folgenden Jahr ausgegeben. Mit Ausnahme der zwischen 2003 und 2012 ausgegebenen Polymerbanknoten im Wert von 500 und 1000 Kwacha wurden alle sambischen Banknoten bis 2022 auf Papier gedruckt. Die neuen 10- und 20-Kwacha-Banknoten, die am 31. März 2025 ausgegeben wurden, sind Hybridbanknoten (Durasafe® von Landqart AG). Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Sambia Emittent: Bank of Zambia Nominal: 10 Shillings Datierung: kein Datum (1964 ausgegeben) Vorderseite: Der Feigen-Bartvogel, die einzige echte endemische Vogelart Sambias, auf einem Ast rechts. Oben „BANK OF ZAMBIA“. Der Nennwert „10/-“ in allen Ecken, Wasserzeichenbereich links. Der Nennwert „TEN SHILLINGS“ in Worten in der Mitte, unter einem Auszug aus dem Staatswappen des Landes. Guilloche-Muster rahmen die Banknote ein und umschließen den Auszug des Staatswappens. Die Unterschrift des Gouverneurs befindet sich in der unteren Mitte. Rückseite: In allen Ecken der Nennwert „10/-“, in der Mitte eine landwirtschaftliche Szene (ein Traktor pflügt im Vordergrund, zwei Männer mit einem Ochsengespann pflügen im Hintergrund, ein Baumwollzweig unten rechts), flankiert von einer Kaffeepflanze links und einem Maisstängel rechts. Guilloche-Muster oben und unten. Oben „BANK OF ZAMBIA“ und unten in der Mitte der Nennwert „TEN SHILLINGS“ in Worten. Unterschriften: Richard C. H. Hallet (Governor) Material: Papier mit Wasserzeichen (Gnu-Kopf) Druck: Thomas de la Rue & Company Ltd., England Format: 134 mm x 75 mm Nummerierung: A/3 508289 Zitate: Zambia 1 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B101 ( The Banknote Book : Zambia, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 55 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 4 Stück), 66EPQ (10 Stück), 65EPQ (8 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Die Schweizerische Nationalbank entwickelt neue Banknoten - Umfrage gestartet
Im Februar 2025 haben wir HIER im Blog erstmals über die neue, zehnte Banknotenserie „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ berichtet, die von der Schweizerische Nationalbank (SNB) im Oktober 2024 angekündigt wurde. Diese neuen Banknoten sollen eine Hommage an die einzigartige Topografie des Landes, vom Jura über das Mittelland bis zu den Alpen sein, und die Schweiz von ihren tiefsten Tälern bis zu ihren höchsten Gipfeln zeigen. Die neue Serie soll außerdem die Vielfalt des Lebens in den verschiedenen Höhenlagen widerspiegeln. In den vergangenen Monaten haben zwölf Teams im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs Entwürfe für die neuen Banknoten erarbeitet. Die SNB lädt alle herzlich ein, die eigene Meinung zu den Entwürfen für die neue Banknotenserie zu äußern. Hierzu führt die Demo SCOPE AG im Auftrag der Nationalbank eine Meinungsumfrage durch. So sehen die 12 Konzepte aus: Konzept A Dieser Notenentwurf ist der erste, der als Hauptelement auf die helvetische Esskultur setzt. Denn diese ist mehr als blosse Ernährung: sie ist Kulturträgerin, steht für Genuss und schafft nationale Verbundenheit. Die typischen Schweizer Speisen hängen stark mit den jeweiligen Höhenlagen und deren Traditionen zusammen. Ergänzend läuft als literarische Vertiefung der Thematik ein fortlaufendes Mikrogramm von Robert Walser in den vier Landessprachen über die Notenserie. Die Rückseiten der Banknoten zeigen Flora und Fauna der Höhenlagen, jeweils exemplarisch dargestellt durch ein typisches Tier sowie eine herausragende Pflanze. So ziert beispielsweise die Urmutter der heutigen Steinbock-Population die 1000er-Note. Ihr verdankt man, dass nach der Ausrottung wieder Steinböcke in den schweizerischen Alpen leben. 1906 in den Wildpark Peter und Paul nach St. Gallen geschmuggelt, ermöglichten ihre Nachfahren die erfolgreiche Wiederauswilderung. Als Beispiel der Flora greift man den Klatschmohn auf der 20er-Note auf: Einst durch die Getreideproduktion weit verbreitet, ging er durch die intensive Landwirtschaft stark zurück. Dank zunehmend umweltbewusster Landwirtschaft sorgt der Klatschmohn heute wieder vermehrt für Farbtupfer am Wegesrand. Diese Beispiele verdeutlichen die Wechselwirkung und fragile Abhängigkeit von Mensch und Natur in ihrem Zusammenleben in allen Höhenlagen der Schweiz. Technisch verleihen 3D-Scans der Tiere den Banknoten eine zusätzliche ästhetische Komplexität, die dem Schweizer Streben nach Erforschen und Vermessen gerecht wird. Die dreidimensionale Aufbereitung erzeugt visuelle Tiefe und schafft technische Gestaltungsoptionen. Die der Sicherheit dienenden Wasserzeichen werden – der Bezeichnung folgend – mit Lebewesen aus dem Wasser gestaltet, welches alle Höhenlagen durchfliesst und verbindet. Abgebildet ist etwa der Fischotter, der Bergmolch oder die Kieselalge – sie alle erzählen eine spannende Geschichte ihrer spezifischen Lebenswelt. Konzept B Das Konzept dieser Banknotenserie stellt den Facettenreichtum visuell durch drei Aspekte dar, die sich wechselseitig bedingen: Lage, Licht und Leben. Lage – Topografie als Identität Die geografische Charakteristik der Schweiz wird auf der Notenvorderseite durch die aufsteigende Silhouettenlinie visualisiert, die sich fortlaufend über die Serie hinwegzieht. Die Sicherheitselemente konkretisieren spezifische Bezugspunkte und Merkmale der jeweiligen Höhenlage. Licht – Rhythmus des Lebens Zeitgefühl, Alltag und die schweizerische Kultur werden durch das Licht beeinflusst. Das diagonale Layout nimmt diesen Aspekt auf: Die unterschiedlichen Winkel über die Notenserie hinweg visualisieren den Jahresrhythmus vom Tiefststand der Sonne im Winter (Tieflagen) bis zu deren Höchststand zur Sommersonnenwende (Hochgebirge). Die Notenrückseite thematisiert den Tagesverlauf, visualisiert durch das Analemma, vergleichbar mit der Form einer Acht. Es stellt auf jeder Note die Sonnenposition zu einer bestimmten Tageszeit während eines Jahres dar. Die jeweiligen Lichtstimmungen werden in den Akzentfarben der Noten wiederaufgegriffen. Leben – Wechselspiel von Topografie und Rhythmus Durch die Verknüpfung von bildhaften Momentaufnahmen und grafischen Informationsebenen entstehen visuelle Zusammenhänge, die das Wechselspiel von Mensch, Kultur und Landschaft erfahrbar machen. Die Auswahl der bildlichen Sujets orientiert sich mitunter an der nationalen Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz, dem UNESCO-Weltkulturerbe sowie an Entwicklungen der Zukunft. CHF 10 – Im Wechselspiel Die Tieflagen verbinden über Grenzen hinweg. Das Wasser als symbolisches Element steht für Bewegung, überbrückt Höhenunterschiede und vernetzt Regionen. CHF 20 – Lebendigkeit und Wandel Das Landesmuseum vereint die Geschichte der Schweiz an einem Ort – Vergangenheit begegnet dem Puls der Zeit. Geprägt von Kontrasten treffen Wissenschaft, Landwirtschaft, Kunst und Kultur aufeinander. CHF 50 – Präzision der Zeit Diese Note steht für Geschichte in geologischer Form und für die Bedeutung von Zeit im Handwerk. Symbolisch für die hohe Innovationskraft der Schweiz steht das erste Schweizer Patent, ein Uhrwerk. CHF 100 – Kraft im Ursprung In den Voralpen zeigt sich die Stärke von Natur und Schweizer Identität. Die Note thematisiert Ursprünglichkeit, Gemeinschaft und gelebte Tradition. CHF 200 – Vielfalt Erleben Das raue Gebirge ermöglicht Begegnungen mit allen Facetten der Natur. Vermessung und Verortung sind elementar, um die Schweizer Bergwelt zu entdecken. CHF 1000 – Perspektivenwechsel Diese Note steht für Vision: Der Blick aus der Höhe eröffnet uns die Weite der Welt. Die Forschung nutzt neue Perspektiven, um Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen. Die Notenserie zeigt ein vielschichtiges Bild des Landes – im Rhythmus eines Tages, im Verlauf eines Jahres und im Spannungsfeld von Tradition, Wandel und Zukunft. Konzept C Dieses Konzept thematisiert „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ im Spannungsfeld von Natur und Identität. Jeder Nennwert beleuchtet dabei einen individuellen Aspekt des Landes und zeigt auf, wie der Mensch mit der jeweiligen Höhenlage in Beziehung tritt. Auf der Vorderseite jeder Banknote steht ein Gestein im Zentrum, das eine bestimmte Höhenlage sowie eine charakteristische Eigenschaft der Schweiz repräsentiert. Dieses nationale Selbstverständnis spiegelt sich in sämtlichen Gestaltungselementen der Note wider und wird im Kontext von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur verflochten. Das Bildelement im oberen Bereich greift das Hauptmotiv auf, ergänzt es narrativ und vertieft dessen inhaltliche Aussage. Der Sicherheitsstreifen dient als weiterführende visuelle Erzählebene und enthält zudem einen Dünnschliff des dargestellten Gesteins als Hologramm. Sowohl das Fenster als auch das Durchsichtsregister zeigen das Schweizerkreuz, wobei letzteres mit steigendem Nennwert zunehmend räumlich inszeniert ist. Das Wasserzeichen enthält Elemente der Flora und führt das visuelle und konzeptuelle Thema weiter. Die geometrischen Formen basieren auf topografisch inspirierten Strukturen. Sie prägen den Familiencharakter der Banknoten und fügen die einzelnen Elemente zu einem Gesamtbild zusammen. Jeder Nennwert besteht aus einer Primär-, einer Sekundär- und einer Schmuckfarbe. Diese Farben dienen als visuelle Brücke zur nächsten Note und stärken die serielle Kontinuität. Die Rückseite setzt die Topografie in einen gesellschaftlichen Kontext und zeigt die sozio-ökonomische Bedeutung der jeweiligen Region. Die grafische Struktur, eine einheitliche Farb- und Formenwelt und konsistente Platzierung zentraler Elemente sorgen für den visuellen Zusammenhalt der Serie. Der Collagen-Charakter und die geometrischen Formen verdichten sich zu einem visuellen Mosaik, in das die landschaftliche, sprachliche und regionale Vielfalt sowie die Eigenheiten der verschiedenen Höhenlagen integriert sind. So entsteht ein zeitloses Gesamtbild, das nationale Identitäten vermittelt und den Werten der Schweiz im Spannungsfeld von Innovation und Tradition gerecht wird. 10 – Tiefenlagen: Fundament Findling „Repère Pierre du Niton“ – Referenzpunkt der Schweizer Höhenmessung Diplomatische Schweiz und Gastgeberstaat in Politik und Tourismus 20 – Mittelland: Vielfalt Geschiebe – durch Gewässer ins Mittelland transportiert Wirtschaft, Gesellschaft und Diversität 50 – Jura: Präzision Ammonit – über Millionen Jahre natürlich geformt Akribie und Sorgfalt in Handwerk und Städtebau 100 – Voralpen: Transformation Karst – von Wasser über Jahrtausende erodiert Landwirtschaft, Tradition und kulinarisches Erbe 200 – Gebirge: Stabilität Wegzeichen – Sicherheit, Orientierung und menschliche Kreativität im Gebirge Industrie, Technik und Energie 1000 – Hochgebirge: Transparenz Bergkristall – Klarheit und Offenheit Forschung, Innovation und Wissenschaft Konzept D Die Vorderseiten visualisieren Essenz, Qualität und Charakter der Höhenlagen. Ikonografische Merkmale der Wiedererkennbarkeit für die jeweilige Höhenlage und Thematik werden abgebildet: 10 Traube–Kultur, 20 Apfelblüte–Fruchtbarkeit, 50 Buchenblatt–Komplexität, 100 Meisterwurz–Gesundheit, 200 Stein–Beständigkeit, 1000 Eis, Wasser–Lebenselixier. Die Hintergrundbilder illustrieren typische Elemente wie Landschaft, Infrastruktur, Architektur, Menschen, Tiere und Vegetation der jeweiligen Höhenlage. Die Rückseiten zeigen zukunftsweisende Momente und dokumentiert eigenständige Beiträge der Schweiz, exemplarische Beispiele von Entdeckungen, Erfindungen, Pionierleistungen und Innovationen als typischer Beitrag zum Fortschritt: 10 Quantum Computing, AI, Internet, 20 Robotic Labs, Intelligent Systems, 50 Cryo‑Electron Microscopy, 100 3D Concrete Printing, Immersive Performance Space 200 Energy Storage System, 1000 Exoplanet, Dimidium Pegasi 51b. 10 Vorderseite: Die urbanen Zentren der Tiefenlage und die Nähe zu den Nachbarstaaten fordern und fördern Dialog und Offenheit gegenüber anderen Kulturen 10 Rückseite: Errungenschaften wie Internet, Sprachmodelle oder KI‑Werkzeuge dienen als Katalysatoren zur Vernetzung 20 Vorderseite: Die polyzentrische, räumliche Vielfalt des Mittellands mit Landwirtschaft, Industrie, Wirtschaft und Bildung schafft die Grundlage für Gemeinschaft, Versorgung und Wohlstand 20 Rückseite: Robotics und Intelligente Systeme revolutionieren Produktion und Effizienz 50 Vorderseite: Die Ruhe der Jura-Landschaft begünstigt Konzentration und Präzision 50 Rückseite: Hochpräzise Instrumente ermöglichen innovative Einblicke und Erkenntnisse 100 Vorderseite: Die Welt der Voralpen bietet Inspiration und Erholung 100 Rückseite: Die Synthese aus Kreativität, Technologie und Kunst wirkt als Innovationsmotor 200 Vorderseite: Das Gebirge mit seiner unbändigen Energie generiert Vitalität und Respekt 200 Rückseite: Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen schafft konstruktive Beiträge zum Umweltbewusstsein 1000 Vorderseite: Das Hochgebirge als Wissensspeicher des Klimawandels fordert Weitsicht, um unsere Zukunft zu gestalten 1000 Rückseite: Die Erforschung unbekannter Welten bringt Horizonterweiterung Konzept E Diese Notenserie zeigt die Natur als aktiven Raum – nicht als Kulisse – in dem der Mensch gestaltet, schützt und weiterdenkt. Die Höhenlagen sind dabei Struktur und thematischer Rahmen. Jede Banknote erzählt, wie Natur und menschliche Kreativität miteinander verflochten sind – in einem Narrativ von Vielfalt, Verantwortung und Fortschritt. Das Zentrum jeder Banknote bilden die kraftvollen Hauptsujets, um welche die Geschichten gestrickt sind. Sie sind erzählerisch mit den Höhenlagen sowie den kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Schlüsselbereichen der Schweiz verknüpft. Jede Note zeigt so das vielfältige Zusammenleben auf den verschiedenen Höhenlagen: Themen 10 (Tieflagen) – Heilpflanze: Wissenschaft, Medizin, Weinbau, Handel. 20 (Mittelland) – Honigbiene: Bauen/Wohnen, Zusammenleben, Mobilität, Wirtschaft. 50 (Jura) – Fossil: Geschichte, Feinmechanik, Windenergie, Sprachregionen. 100 (Voralpen) – Pilz: Wandern, Alp- und Milchwirtschaft, gelebte Traditionen, Tunnelbau. 200 (Gebirge) – Zapfen: Berg- und Wintersport, Tourismus, obere Waldgrenze, Wasserkraft. 1000 (Hochgebirge) – Kristall: Alpinismus, Lawinenverbauung, Gletscher und Permafrost, Meteorologie. Vorderseiten Hauptsujet: Spitzwegerich (Heilpflanze), Carnica Biene, Ammonit (Fossil), Parasol (Pilz), Lärchenzapfen, Bergkristall. Illustration: Vom Menschen erschaffene Objekte und Landschaften. Rückseiten 3D‑Relief: Lago Maggiore, Rheinfall, Gorges de Moutier, Fürstein Gebiet, Furka Pass, Weisshorn Gipfel. Infrastruktur: Hafen Basel, Bahnhof Zug, Windpark Mont Crosin, Gotthard Strassentunnel, Staumauer Grimselsee, Wetterstation Weissfluhgipfel. Schweizerkarte: Gewässer, Bevölkerungsdichte, Sprachregionen, Wanderwege, obere Baumgrenze, Gletscher. Konzept F Jede Note wird zum visuellen Prozess, der Transformation ausdrückt. Die Bildsprache ist bewusst symbolisch gehalten. Sie fördert die Vorstellungskraft über das Offensichtliche hinaus und weckt die Neugierde, die Schweiz mit neuen Sinnen zu entdecken. So entsteht Raum für individuelle Interpretation, Assoziation und Reflexion über Themen, die die Schweiz heute und in Zukunft prägen. Jeder der sechs Banknoten wird passend zur Höhenlage ein Thema zugewiesen. Diese wird von Symbolen auf dem Sicherheitsstreifen ergänzt. Auf der Rückseite bildet die ganze Notenreihe ein fortlaufendes, geologisches Profil, das durch kartographische Aufsichten vertieft wird. Jede Note enthält ein Wasserzeichen mit typischen Bäumen der entsprechenden Höhenlage – eine stille Verankerung in der regionalen Ökologie. Zu diesem Lebensraum gehören auch die in ihrem charakteristischen Bewegungsablauf dargestellten Tiere. Im Fenster erscheint eine Aussicht auf die nächste Höhenlage. 10 – Am Fluss der Forschung Darstellung einer menschlichen Zelle in mehreren Entwicklungsstadien. Sie interagiert mit einem System aus Fasern, die sowohl für den Körper als auch für Kommunikation und Wissenstransfer stehen können. Es geht um Biologie, den Informationsfluss, Forschung und Bildung als vernetzte Systeme. 20 – Mitten im urbanen Leben Gezeigt wird eine architektonische Struktur mit urbaner Bepflanzung und Räumen für Sport und Kultur. Das Becken steht für Baden, Freizeit, die Symbiose von Stadt und Wasser. Thematisiert wird der Stadtraum als Ort der Kultur und Begegnung. 50 – Von der Pfeilspitze zum Präzisionswerkzeug Abbildung einer historischen Pfeilspitze aus Kristall auf einem Screen, unten als Teil des ursprünglichen Kristalls im Neolithikum. Dazwischen Linsen, die eine verborgene Vergangenheit sichtbar machen. Neuste Präzisionswerkzeuge formen die Zukunft und erzählen von der Herkunft unserer Gesellschaft. 100 – Sprachen durch Berg und Tal Die vier Berge stehen für die Landessprachen um den zentralen Berg Schweiz gruppiert. Auf den Spitzen brennen Höhenfeuer. Um den Gipfeln schweben Follen als Sprachrohre und Verstärker die miteinander kommunizieren. Die Topografie als prägende Struktur von Sprache und Brauchtum. 200 – Wasserschloss, von der Quelle zum Strom Wolken, Regen, ein Stausee. Darunter ein fantastisches Kraftwerk, oben fliesst Wasser rein unten strahlt die Energie. Verhandelt wird das Gebirge als Infrastruktur zur Energiegewinnung. 1000 – Der Atem der Gipfel Das Bild zeigt eine Eisstruktur, gleichzeitig Gebirge und Gletscher, umgeben von Wolken. Ein Bohrkern zeigt Luftblasen aus der Vergangenheit. Die Themen sind Klima, Meteorologie und Zeit. Konzept G Dieses Konzept würdigt den so entstehenden Reichtum an Tradition und Innovation in der Schweiz. Es zeigt, wie eng beides mit den Gegebenheiten der Höhenlagen verflochten ist. Die Vorderseiten zeigen jeweils ein Objekt, das für eine Innovation steht, die mit der jeweiligen Höhenlage verbunden ist – vom Mikroskopisch‑Kleinen bis ins Unendliche des Alls. Die Rückseiten würdigen eine mit der Höhenlage verbundene Tradition. Sie zeigen eingangs Mensch und Natur (10 CHF), wohin sie über Gegenstände und Tiere schliesslich wieder zurückführen (1000 CHF). 10 CHF: Wissenschaft und Wasser Ein Basler Professor isolierte erstmals „Nuklein“ (DNA) – ein biochemischer Meilenstein. Möglich wurde dies durch den wissenschaftlichen Austausch in den Tieflagen, geprägt von Gewässern, die auch im Südtessin Handel, Begegnung und eine lebendige Badekultur fördern. 20 CHF: Vernetzung und Demokratie Im urbanen Mittelland entstand das World Wide Web – samt erster Website. Beides stammt aus dem CERN bei Genf, das wegen der politischen Stabilität unserer direkten Demokratie dort angesiedelt wurde. 50 CHF: Natur und Präzision Die im Jura wachsende Klettpflanze inspirierte die Erfindung des Klettverschlusses. Auch die Uhrmacherkunst hat im Jura Wurzeln – ein weltweit bekanntes Beispiel für Präzision, das sich in kargen Wintermonaten aus bäuerlicher Heimarbeit entwickelte. 100 CHF: Wasserkraft und Alpwirtschaft Wasserkraft ist die wichtigste Quelle der schweizerischen Energieproduktion. Sie nutzt die Höhenunterschiede in den Voralpen mit zahlreichen Turbinen und Stauseen. Die Region ist zugleich Schauplatz der festlichen Alpauf‑ und -abzüge, die unsere Wertschätzung für Nutztiere ausdrücken. 200 CHF: Forschung und Fürsorge Die Schweiz gilt als Vorreiterin der Lawinen‑, Schnee‑ und Gletscherforschung – gestützt auf eine lange Tradition des Lawinenmanagements im Gebirge. Sinnbild dafür sind Bernhardinerhunde, die auf über 2400 m ü. M. zur Rettung eingesetzt wurden und bis heute ein Zeichen für Schutz und Fürsorge sind. 1000 CHF: Vermessung und Alpinismus Im Hochgebirge trifft Forschung auf Grenzerfahrung – von historischen Triangulationskarten (Vorlage der Dufourkarte) bis zu modernster Technik zur Vermessung von Himmel und Erde. Gleichzeitig ist es Schauplatz der Patrouille des Glaciers – eines der härtesten Skitourenrennen der Welt. Konzept H Kein Land in Europa ist so stark durch Höhenunterschiede geprägt wie die Schweiz. Rund 70 Prozent ihres Territoriums bestehen aus Gebirge – eine landschaftliche Besonderheit, die kulturell und wirtschaftlich prägend ist. Als harte Währung steht der Schweizer Franken international wiederum für Stabilität und Verlässlichkeit. Diese beiden Aspekte verbindet das Konzept zu einer gestalterischen Erzählung: Gestein als Sinnbild geografischer Herkunft und ökonomischer Substanz. Ein weiterer Aspekt ergänzt das Konzept: Die Banknote wird zur Trägerin eines archaischen Werts. Denn lange vor der Einführung von Münzen oder Papiergeld dienten ausgewählte Steine als Zahlungsmittel – symbolisch und greifbar. Jede Note zeigt ein Gestein, hyperrealistisch wiedergegeben und kunstvoll fotografiert. Die Steine werden so zu Botschaftern regionaler Identität, zeitlicher Tiefe und wirtschaftlicher Stabilität. Jede Banknote zeigt einen typischen Stein der jeweiligen Höhenlage – vor Ort gesammelt, in Originalgrösse und mit höchster Detailtreue wiedergegeben. Sie symbolisieren die Spannweite zwischen Tieflagen und Hochgebirge: 10 (Tieflagen): Flusskiesel (Basel, BS); 20 (Mittelland): Nagelfluh (Amden, SG); 50 (Jura): Kalk (Rüttenen, SO); 100 (Voralpen): Schiefer (Elm, GL); 200 (Gebirge): Granit (Gotthard, UR); 1000 (Hochgebirge): Bergkristall (Wergenstein, GR) Mikrotexte beschreiben die Qualität des jeweiligen Gesteins und seine ökonomische Bedeutung. Jede Note ziert somit ein einzigartiges mineralisches Porträt. Rückseiten: Die Landschaft als geografischer Resonanzraum. Die Rückseiten zeigen abstrahierte Landschaften auf Basis von swisstopo‑Daten – reale Orte, reduziert auf ihre Topografie, Lichtführung und Form. Dabei verdeutlicht die harte Gradation die typischen Siedlungsstrukturen der Höhenstufen. Die Auswahl steht stellvertretend für die entsprechende Höhenlage: 10: Luganer See (TI); 20: Senseschlucht (BE/FR); 50: St. Ursanne (JU); 100: Entlebuch (LU); 200: Alpstein (AI); 1000: Weisshorn (VS) Konzept I Diese neue Banknotenserie schildert eine Wanderung durch verschiedene Regionen der Schweiz. Es handelt sich dabei um eine Entdeckungsreise. Die im Reisetagebuch dargestellten Landschaften zeigen die Vielfalt der Fauna und der Flora. Jede Note beleuchtet die natürlichen und kulturellen Eigenschaften der besuchten Regionen, vom Flachland bis hin zu den hochalpinen Gipfeln. Auf der Vorderseite befindet sich für jede Region ein symbolisches Element eines der drei Naturreiche (Mineral-, Pflanzen- und Tierreich). Es zeugt von der Vielseitigkeit der Schweiz. Durch diese prägnanten Erkennungsmerkmale ist jede einzelne Note in ihrer Einzigartigkeit begreifbar. Auf der Rückseite ist sinnbildlich eine Landschaft für die betreffende Region wiedergegeben. Dabei existieren die Natur und der Einfluss des Menschen nebeneinander. Die Darstellung der zurückgelegten Strecke vervollständigt das Bild. Somit stellen die Noten auch einen Blick ins Reisetagebuch dar. Der grafischen Gestaltung der Noten liegt jeweils eine feine Mischung aus Foto-Kompositionen und Illustrationen zugrunde. Die fein eingezeichneten Raster wirken dabei wie ein unverwechselbarer Fingerabdruck. Den letzten Schliff verleihen kleine Dreiecke als kartografische Symbole sowie die Abkürzung des jeweiligen Kantons. 10: Mineralreich, Kanton Tessin Vorderseite: das Steinmännchen aus Granit Rückseite: Ich erblicke... einen Bach, der sich seinen Weg durch den Felsen bahnt. Eine altertümliche Brücke überspannt elegant den Bach. Im Schatten der Kastanienbäume räkelt sich ein Steinhäuschen. 20: Pflanzenreich, Kanton Schaffhausen Vorderseite: eine Pinot-Noir-Traube Rückseite: Ich erblicke… das grossartige Spektakel des Rheinfalls sowie die von Weinbergen umgebene Festung Munot. In der Ferne zeichnen sich die sanften Weinberge am Horizont ab. 50: Tierreich, Kanton Jura Vorderseite: das Freiberger-Pferd Rückseite: Ich erblicke… Pferde sowie einen Uhrmacher-Bauernhof über einem Wald, der einen friedlichen, kleinen See umgibt. Die Trockenmauern verschmelzen in der Ferne mit der Linie des Höhenzugs. 100: Pflanzenreich, Kanton Luzern Vorderseite: die Flachsblüte Rückseite: Ich erblicke… ein historisches Schiff, das auf dem Vierwaldstättersee fährt. Flachsfelder, soweit das Auge reicht, stehen für das handwerkliche Können der Textilregion. Darüber wacht der mächtige Pilatus. 200: Tierreich, Kanton Graubünden Vorderseite: der Bartgeier Rückseite: Ich erblicke… in der Weite des Nationalparks eine Gämse, die von einem Felsen aus ins Tal schaut. Dort herrscht die Natur. 1000: Mineralreich, Kanton Wallis Vorderseite: der Amethyst Rückseite: Ich erblicke… eine(n) Bergsteiger(in), welche(r) den Kamm hinaufklettert. Rechts befindet sich die hochmoderne Monte-Rosa-Hütte, die von der Dufourspitze, dem Dach der Schweiz, überragt wird. Konzept J Auf den Vorderseiten sind – massstabgetreu – heimische Pflanzen zu sehen: eine Einladung, Vertrautes bewusster wahrzunehmen – an der Bushaltestelle, beim Mittagessen oder beim Wandern. Rückseitig weitet sich die Perspektive. Die fragmentarischen Kompositionen verweisen auf identitätsstiftende zivilisatorische Leistungen. Zudem wimmelt es von vielschichtigen Informationen, die diese Banknotenserie zu einem Werkzeugkasten für die Erkundung ses Landes machen. Im Durchsichtsregister erscheinen einheimische Insekten. Im Wasserzeichen sind prähistorische, in der Schweiz gefundene Tiere verborgen, im Sicherheitsstreifen verlaufen geologische Schichten – beides Sinnbilder für den helvetischen Untergrund. Alle Nennwerte hängen visuell zusammen und zeigen einen Querschnitt durch die vielschichtige Schweiz. Die Elemente der Höhenlagen treten in Beziehung, Pflanzen wachsen über ihren Nennwert hinaus, Verkehrsmittel verbinden – ein Sinnbild: Alles hängt zusammen. Tiefenlagen (10): Der Breitwegerich – Nahrung für Insekten und Symbol urbaner Biodiversität – wächst unbeachtet überall dort, wo Menschen gehen. Auch im Ballungsraum: ein Zug, Sinnbild für Mobilität und Zusammenspiel zwischen Regionen und Sprachen, das Forschungszentrum CERN und das aus Stampfbeton gebaute Schaulager, Symbol für Bewahrung und Vermittlung. Mittelland (20): Die eiweissreiche Erbse gedeiht in der Gemüsekammer der Schweiz und auch im urbanen Hochbeet. Die lebendige Tradition des Aareböötlens, das NEST als Testumgebung für zukünftige Bau‑ und Energietechnologien sowie Wohnformen in der Stadt und auf dem Land zeigen die Kalibrierung mit der Natur. Jura (50): Von der Rotbuche – Symbol für Stabilität – hat massstabgetreu nur ein kleiner Ausschnitt Platz. Rückseitig entfaltet sich der Laubbaum in voller Pracht – umgeben von einer Trockensteinmauer, der Messstation La Dôle und regionaler Architektur, die das überlieferte Handwerk der Bauern‑Uhrmacher verkörpert. Tradition und Moderne treten in Dialog. Voralpen (100): In blühenden Wiesen wächst Goldhafer – Futtergras und Heu für das Vieh. Die Landschaft ist geprägt von Alpwirtschaft und Tourismus: Alp‑Käserei mit Schindeln, Wanderwege, Seilbahn. Gebirge (200): Dichte Heidelbeersträucher bieten Lebensraum und Nahrung für Kleinsäuger und schützen den Boden vor Erosion. Zudem ist die Kultur das Sammeln von Wildpflanzen, Teil des immateriellen Kulturerbes der Schweiz. Von Technik in der Natur zeugen auch der Glacier Express und die Staumauer. Hochgebirge (1000): Kaum eine Blütenpflanze wächst so hoch oben wie der Gletscher‑Hahnenfuss. Auch der Mensch zeigt hier Pioniergeist: forschend im Sphinx‑Observatorium auf dem Jungfraujoch, kletternd im alpinen Extremraum, nachhaltig bauend in anspruchsvoller Umwelt bei der Monte‑Rosa‑Hütte. Konzept K Dieses Konzept widmet sich der Schweiz und setzt sie anhand zweier Schwerpunkte in Szene: Land und Landschaft auf der Vorderseite, Beziehung zwischen Mensch und Natur auf der Rückseite. Jede Seite ist einem Grundwert verpflichtet: „Demut“ vor der Kraft der Natur (Vorderseite), „Solidarität“ als Fundament einer auf gegenseitiger Unterstützung beruhenden Gesellschaft (Rückseite). Vorderseiten Sechs Ansichten zeigen die geografische Vielfalt der Schweiz. Die Landschaften sind keine Darstellungen der Wirklichkeit, sondern konstruierte Erinnerungen – Kompositionen anhand von echten Fotos, um die Atmosphäre einer Region einzufangen, anstatt diese realitätsgetreu abzubilden. Keine der Landschaften existiert genau so wie dargestellt, aber alle sind unverkennbar schweizerisch. Rückseiten Auf den Rückseiten bewegen wir uns weg von der physischen Welt und hin zur Symbolik – wo sich die Proportionen auflösen und die Bedeutung zum Vorschein kommt. In jeder Verbindung von Mensch und Natur offenbart ein visueller Dialog verborgene Geometrien und unerwartete Synergien. Jede Note bringt mit Symbolfiguren aus Natur, Kultur, Arbeit und Freizeit den Facettenreichtum der Höhenlagen und Regionen der Schweiz zum Ausdruck. Das Konzept der Banknotenserie übersetzt ein Gefühl – eine Erinnerung, eine Stimmung, eine Atmosphäre – in Bildsprache. Nicht durch grosse Gesten, sondern durch die leise Kraft unscheinbarer persönlicher Erfolgsmomente: das Morgenlicht auf 4.027 m ü. M., ein Sprung ins eiskalte Wasser, die Stille vor einer Vorführung, die Freude an der Innovation. Unser Ziel war es, nicht nur die Höhenlagen selbst abzubilden, sondern auch ihren Geist – einen Ort, der vertraut und einzigartig zugleich ist. Einen Ort, den wir alle Schweiz nennen. Konzept L Diese Banknotenserie setzt den Reichtum und die Vielfalt der Schweizer Natur in Szene. Dies erfolgt durch ein verbindendes Motiv: das Ökosystem. Das Thema „Die Schweiz und ihre Höhenlagen“ wird somit ergänzt und die verschiedenen Höhenstufen werden durch einen übergreifenden Ansatz verbunden. Ob Gebirgsbach oder Auenwiese – es handelt sich jeweils um Ökosysteme, in denen Leben (Biozönose) und Umwelt (Biotop) dynamisch in Wechselwirkung stehen. Diese ganzheitliche Betrachtung zeigt, wie die Schweizer Landschaft – vom Alpengipfel bis zum Flachland – durch ökologische Geflechte durchzogen ist. Das Motiv des Ökosystems ist darüber hinaus mit einer der grossen Herausforderungen unserer Zeit verbunden: der Erhaltung der Arten und der Schonung ihrer Lebensräume im Zusammenhang mit den Auswirkungen menschlichen Handelns. Diese Banknotenserie beschränkt sich nicht darauf, das Naturreich und die Höhenlagen der Schweiz zur Geltung zu bringen. Vielmehr lädt sie uns auch dazu ein, über unseren Platz in diesem grossen lebendigen System nachzudenken. Auf den Vorderseiten werden die Schönheit und Harmonie jeder Höhenlage intuitiv veranschaulicht. Ein Panorama des Reliefs verläuft horizontal über jede Stückelung, während eine vertikale Skala Auskunft über die Höhenlage gibt. Durch die Ikonografie wird das Ökosystem anhand von vier Schlüsselelementen in den Vordergrund gestellt: ein Symbol als wesentlicher Bestandteil des Ökosystems. ein Tier mit Symbolcharakter. ein Zoom zur Hervorhebung eines Details des Panoramas. ein Geflecht zur Veranschaulichung der unsichtbaren Interaktionen (Flüsse, Verbindungen, Energien). Die Rückseiten sind eher analytischer und kartografischer Natur. Sie zeigen einen Ausschnitt der Schweizer Landkarte und veranschaulicht dabei Daten im Zusammenhang mit dem Symbol auf der Vorderseite: Wärmeindex (10), Bevölkerungsdichte (20), Vegetationsdecke (50), Gewässernetz (100), geologische Zusammensetzung (200) sowie Strahlung und Wellen (1000). Werden die sechs Noten auf ihrer Hälfte übereinandergelegt, bilden sie eine vollständige Landkarte im Massstab 1:1'500'000 und somit einen Miniatlas der Schweiz. Zusätzliche Details zu allen Konzepten find man HIER . So gelangt man zur Umfrage, HIER klicken. Donald Ludwig












