top of page

3521 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Georgien führt seine erste „Euro-Sammelnote“ in den Niederlanden ein

    In einem historischen Moment für Georgien wurde Ende September 2024 in Maastricht, dem Geburtsort des Euro, die erste „Euro-Sammelnote“ des Landes offiziell vorgestellt. Diese auf 5000 Stück limitierte Ausgabe wurde mit Zustimmung der Europäischen Zentralbank produziert und von TRESURIUM entwickelt und finanziert. Enthüllung auf der MIF, dabei auch: der georgische Botschafter in den Niederlanden David Solomonia (2. von links), der Entwerfer der Sammlernote Christian Petermann, Oxenaar Development (3. von links) und der Herausgeber Yashar Ajami, Treasurium (4. von links). Weltweit führende Banknotendesigner und eine Gruppe von Spezialisten arbeiteten sechs Monate lang mit der georgischen Künstlerin Gia Japaridze und dem georgischen Kalligrafiemeister Davit Maisuradze an der Gestaltung dieses Sammlerstücks. Die Sammelnote ist reich an symbolischen georgischen Elementen und verkörpert ein jahrhundertealtes, reiches kulturelles und historisches Erbe. Die Stückelung von 8000 wurde gewählt, um die 8000 Jahre alte Weinbau-Tradition in Georgien als „Mutterland des Weins“ zu ehren. Das Kloster Alaverdi (georgisch: ალავერდის მონასტერი), ein Symbol des georgischen Weinbaus, ist auf der Vorderseite abgebildet. Alaverdi ist ein georgisches ostorthodoxes Kloster in der Region Kachetien im Osten Georgiens. Während Teile des Klosters auf das 6. Jahrhundert zurückgehen, wurde die heutige Kathedrale des Heiligen Georg im 11. Jahrhundert erbaut. Im Herzen der ältesten Weinbauregion der Welt gelegen, stellen die Mönche auch ihren eigenen Wein her, der als Alaverdi-Klosterkeller bekannt ist und auf das 10. bis 12. Jahrhundert zurückgeht. Das Kloster Alaverdi im Osten Georgiens. Vor der Klosterkathedrale auf dem Schein sehen wir Kvevri (große Steingutgefäße, die für die Gärung, Lagerung und Reifung des traditionellen georgischen Weins verwendet werden), Krüge und Trauben. Oben rechts befindet sich ein farbwechselndes, holografisches Sicherheitsmerkmal unseres Planeten sowie einen georgischen Text, der übersetzt „Du bist der Weinberg“ bedeutet und ausgewählt wurde, weil er aus drei Worten besteht, die die Heilige Dreifaltigkeit symbolisieren. Der georgische Satz besteht aus 12 Buchstaben, die für die 12 Apostel Jesu Christi stehen. Unten steht der englische Text [übersetzt]: „8000 JAHRE WEINANBAU FEIERN“. Unterzeichnet ist die Note vom Vorsitzenden der Royal Joh. Enschede („President“), Gelmer Leibrandt und Jochen Winkels („Secretary“). Auf der Rückseite sind Kvevri und das Kloster David  Gareji abgebildet. David  Gareji ist ein sehr wichtiges Kloster in der Geschichte Georgiens. Der Sohn von David dem Baumeister, König Demetrius I., der der Autor von „Du bist der Weinberg“ ist, komponierte diese Hymne im Kloster. In der Mitte ist ein Kvevri mit einem Mann dargestellt, der ihn umarmt. Außerdem sind drei Weintrauben und drei Blätter abgebildet, ebenfalls Symbole der Heiligen Dreifaltigkeit. Zur Einweihung des Sammlerscheins organisierte TRESURIUM eine zweitägige Veranstaltung. Am 26. September 2024 fand eine georgische Weinverkostung und -präsentation in der historischen Weinhöhle von Château Neercanne statt, einem geschichtsträchtigen europäischen Ort, an dem niederländische Königin Beatrix 1992 die zwölf europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Abendessen zum Vertrag von Maastricht empfing, um die Geburtsstunde des Euro zu feiern. Am 27. September 2024, zeitgleich mit der Eröffnung der Internationalen Geldmesse MIF im MECC Congress Center in Maastricht, präsentierte TREASURIUM offiziell die georgische Euro-Sammelnote in Anwesenheit georgischer und niederländischer Delegationen. Der stellvertretende Bürgermeister von Maastricht, John Aarts, erhielt den Schein mit der Nummer 001992 vom georgischen Botschafter in den Niederlanden. Bei der Präsentation war der georgische Leiter der EU-Mission, Vakthang Makharoblishvili, anwesend, der auch als Botschafter Georgiens für das Königreich Belgien und das Herzogtum Luxemburg tätig ist. Eine beträchtliche Anzahl von Sammlernoten wird als diplomatische Geschenke benutzt. Ein Schein mit Grading soll in einer Spink-Auktion im Dezember angeboten werden. Die Verfügbarkeit und der Verkauf an Sammler sind noch nicht bekannt gegeben worden. Ein neues Kapitel hat begonnen: Die Entwicklung der Null-Euro-Banknoten Wie wir oben gelesen haben, hat mit diesem georgischen Sammlerschein die zweite Generation der „Null-Euro-Banknoten“ begonnen. Die Designer sind nun nicht mehr durch die Null-Stückelung und die violette Farbe eingeschränkt. TREASURIUM hat eine neue Euro-Vorlage für die so genannte flexible Generation entwickelt. Sie besteht aus einem echten Wasserzeichen, einer Taube (abgebildet). Das Banknotenpapier ist von hoher Qualität, wird von der Banknotenpapierfabrik Radium in Slowenien hergestellt und enthält einen echten Sicherheitsfaden. Donald Ludwig Anmerkung der Redaktion Natürlich handelt es sich um keine Banknote und auch um keine Note, so dürfen sich nur Geldscheine nennen, die von einer konzessionierten Notenbank ausgegeben wurden. Es handelt sich schlicht und ergreifend, wie der Autor bereits erwähnte, um das erste Exemplar einer nächsten Generation von „0-Euro-Souvenirscheinen“, nur dass die jetzt nicht mehr an die Null und an die violette Farbe gebunden ist. Das wird heftig zur allgemeinen Verwirrung auf dem Sammlermarkt beitragen, die bereits durch eine Präsentation mit „offiziellen Vertretern“ eingeläutet wurde. Geldscheinsammler sollten sich auf echte Geldscheine konzentrieren und sog. „Sammlerscheine“ ganz nüchtern als das betrachten, was sie in diesem Fall sind: Fantasieprodukte, die kein Geld sind und nie Geld sein werden, aber um Geld damit zu verdienen an Sammler von Geld für echtes Geld verkauft werden. Dass das „Kunstprodukt“ Euro sich jetzt auch Fantasiescheinen in Euro-Währung mit der Angabe von Nennwerten geöffnet hat, stimmt sehr nachdenklich. Ich bin gespannt, wann mit den ersten Euro-Souvenirscheinen der Zweiten Generation versucht wird, in Supermärkten zu bezahlen oder für „8000 Euro“ einen Luxusurlaub im Reisebüro zu buchen. Wenn das erst der Anfang ist, dann gilt es Schlimmes zu befürchten, etwa eine Flut von „Euro-Noten“ mit Nennwerten in unterschiedlichsten farblichen Gestaltungen aus allen Teilen der Welt. Wie schon bei den von einschlägigen Firmen vertriebenen sog. „Sammlermünzen", die in Wahrheit nichts anderes als fantasiereiche Medaillen sind, besteht nun auch beim Papiergeld die Gefahr, dass der Sammlermarkt nachhaltigen Schaden nimmt, weil gutgläubige Sammler geprellt werden. Viel Spaß bei Sammeln echten Papiergelds wünscht die Redaktion! Hans-Ludwig Grabowski

  • Bangladesch: Porträt des „Vaters der Nation“ wird auf allen Banknoten ersetzt

    Die von Muhammad Yunus geführte Übergangsregierung in Bangladesch hat die Zentralbank angewiesen, neu gestaltete Banknoten einzuführen, auf denen das Porträt von Scheich Mujibur Rahman, dem Gründungspräsidenten des Landes und „Vater der Nation“, nicht mehr zu sehen ist. Nach Angaben der Bangladesh Bank werden die Banknoten zu 20, 100, 500 und 1000 Taka auf Anweisung der Übergangsregierung gedruckt. Zunächst wird das Design der vier Scheine geändert, die anderen werden dann schrittweise umgestaltet. Die derzeitige 100-Taka-Banknote mit dem Porträt von Scheich Mujibur Rahman. Nach der im September getroffenen Entscheidung werden die neuen Banknoten innerhalb von sechs Monaten in Umlauf gebracht. Sie werden Motive aufweisen, die vom Aufstand im Juli 2024 inspiriert sind, in dessen Folge die von Sheikh Hasina geführte Awami-Liga-Regierung im August abgesetzt wurde. Religiöse Strukturen, bengalische Traditionen und „Graffiti“, die während des Aufstandes im Juli gezeichnet wurden, werden auf den neuen Banknoten zu sehen sein, so die Bank. Scheich Mujibur Rahman (1920-1975), „Vater der Nation“. Mujibur Rahman wurde am 15. August 1975 bei einen Militärputsch ermordet. Sein Erbe wurde während der Proteste angegriffen, die sich zunächst gegen eine umstrittene Beschäftigungsquote richteten. Statuen und Wandgemälde mit seinem Bildnis wurden beschädigt, während seine Tochter nach Indien floh und Berichten zufolge immer noch dort lebt. In jüngsten Äußerungen hat sie Yunus direkt vorgeworfen, er habe es versäumt, die Minderheiten, einschließlich der Hindus, zu schützen. Das Internationale Tribunal für Verbrechen in Bangladesch hat ihre Äußerungen als Hassrede bezeichnet, und die Staatsführung des Landes erklärte, dass eine Verleumdungskampagne gegen die Regierung Yunus im Gange sei. Seit die geschäftsführende Regierung die Macht übernommen hat, wurden mehrere symbolische Darstellungen von Scheich Mujibur Rahman entfernt, darunter auch sein Porträt in der Residenz des Präsidenten. Feiertage, die mit ihm in Verbindung stehen, wurden gestrichen, und bei Protesten wurden Statuen umgestürzt und Wandmalereien verunstaltet. Die Entwürfe der neuen Banknoten werden hier vorgestellt, sobald sie verfügbar sind. Donald Ludwig

  • Belarus: Gedenkbanknote zum „80. Jahrestag des Großen Sieges“

    Am 31. März 2025 gab die Nationalbank der Republik Belarus (Weißrussland) anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion im „Großen Vaterländischen Krieg“ (dem Zweiten Weltkrieg) Gedenkmünzen und eine Gedenkbanknote heraus. Die belarussische Regierung veranstaltet in diesem Jahr große Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Die Gedenkbanknote „80 год Перамогі савецкага народа ў Вялікай Айчыннай вайне“ (80 Jahre Sieg des belarussischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg) hat einen Nennwert von 80 Rubel. Es wurden 80000 Stück ausgegeben. Auf der Vorderseite der überwiegend rosafarbenen Banknote sind das Denkmal für den Mut der Brester Festung, die Skulptur des Vaterlands, architektonische Bauwerke und für Belarus bedeutende Friedenssymbole abgebildet. Auf der Rückseite sind die Hand einer Mutter, die die Hand eines Kindes hält, vor dem Hintergrund des des Minsker Tors, einer Apfelblüte und aufsteigenden Störchen abgebildet. Derzeit sind in Belarus Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Rubel sowie Münzen im Wert von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Kopeken sowie 1 und 2 Rubel in Umlauf. Der 80-Rubel-Schein ist damit eine neue Stückelung für das Land. Anmerkung: Obwohl in den Pressemitteilungen der 31. März 2025 als Ausgabedatum für die Gedenkbanknote und die Gedenkmünzen angegeben wurde, wurden sie von der Nationalbank erst am 8. Mai 2025 an Sammler ausgegeben. Donald Ludwig

  • „IBNS Banknote of the Year Award 2024“... und der Gewinner ist: Bermuda

    Die Bermuda Monetary Authority (BMA) wurde von der International Bank Note Society mit dem prestigeträchtigen „Bank Note of the Year Award 2024“ ausgezeichnet. 21 Banknoten waren für diese Auszeichnung nominiert. Der Gewinner und überwältigende Favorit war die 5-Dollars-Banknote, die im November 2024 auf Bermuda ausgegeben wurde. Diese Banknote wurde von De La Rue auf ihrem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Die Vorderseite dieser überwiegend rosafarbenen Banknote mit violetten Akzenten zeigt einen blauen Marlin, Delfine und Thunfische sowie ein Profil von König Charles III. Die Rückseite der vertikal gestalteten Note zeigt Schmetterlinge, Flora, die Horseshoe Bay und ein Boot, das unter der Somerset Bridge hindurchfährt. Weitere Einzelheiten zu dieser Banknote finden Sie HIER und HIER . Interessant ist auch, dass die 2-Dollars-Polymerbanknote von Bermuda als „ Die Banknote des Jahres 2024 “ von Lesern dieses Online-Blogs und der Zeitschrift „Münzen & Sammeln“ gewählt wurde. Damit gehen beide Preise an Banknoten aus Bermuda. Der zweite Platz ging an die japanische 1000-Yen-Banknote, die den Bakteriologen Kitasato Shibasaburo und die „Große Welle von Kanagawa“ zeigt. Weitere Einzelheiten zu dieser Banknote finden Sie HIER und HIER . Der dritte Platz ging an die chinesische 20-Yuan-Banknote, auf der Drachen und Kinder abgebildet sind. Weitere Einzelheiten zu dieser Banknote finden Sie HIER . Die neue 500-Piso-Polymerbanknote der Philippinen (siehe HIER und HIER ) und die neue 50-Pfund-Polymerbanknote Englands, auf der König Charles III. abgebildet ist, vervollständigen die Top Five. Herzlichen Glückwunsch an alle! Sind Sie IBNS-Mitglied? Wenn nicht, treten Sie HIER bei! Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mexiko gibt eine Gedenkserie „100 Jahre Banco de México“ heraus

    Am 25. August 2025 gab die Banco de México überdruckte Versionen ihrer aktuellen Banknoten in den Nennwerten zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Pesos heraus, um den 100. Jahrestag ihrer Gründung zu feiern. Die 50- und 100-Pesos-Banknoten sind Polymer-, die höheren Stückelungen Papierbanknoten. Die Gestaltungen der Gedenkbanknoten entspricht denen der derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten, nur ergänzt um den Gedenküberdruck „100 Aniversario / 1925 – 2025“. Der Überdruck befindet sich unterhalb des Banklogos auf der Vorderseite jeder Banknote. Die 20-Pesos-Polymerbanknote wurde nicht überdruckt. Diese Gedenkbanknoten werden nur für einen begrenzten Zeitraum ausgegeben. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Syrien führt eine „neue Währung“ ein

    Am 31. Dezember 2025 erließ der syrische Interimspräsident Ahmad al-Sharaa das Dekret Nr. 293 von 2025, in dem die Einführung der neuen syrischen Landeswährung mit Wirkung zum 1. Januar 2026 festgelegt wurde. Zwei Tage zuvor waren die neuen Banknoten des Landes vorgestellt worden. Die neue Währungsserie umfasst Stückelungen von 10, 25, 50, 100, 200 und 500 „neuen“ syrischen Pfund. Gemäß Dekret werden die bestehenden syrischen Banknoten, die als „alte syrische Währung“ bezeichnet werden, nach einem von der syrischen Zentralbank festgelegten Zeitplan und über bestimmte Umtauschstellen schrittweise aus dem Umlauf genommen: innerhalb von 90 Tagen, mit einer möglichen Verlängerung. Der Erlass sieht vor, dass die neuen Banknoten, die „neue syrische Währung“, durch Streichung von zwei Nullen aus dem Nennwert der aus dem Verkehr gezogenen alten Währung ausgegeben werden. Deswegen entsprechen 100 syrische Pfund der alten Währung einem syrischen Pfund der neuen Währung. Der Erlass legt auch die kleinste Einheit des syrischen Pfunds als Qirsh fest, wobei 100 Qirsh einem syrischen Pfund im neuen Währungssystem entsprechen. Die neu gestalteten Banknoten zeigen landwirtschaftliche Symbole wie Rosen, Weizen, Oliven, Orangen und Maulbeeren, für die Syrien bekannt ist, und ersetzen damit politische Motive. Eine erste Ankündigung über die bevorstehende neue Serie wurde HIER in unserem Online-Blog veröffentlicht. Während der in der Verordnung festgelegten Übergangsphase werden sowohl die alte als auch die neue Währung gleichzeitig im Umlauf sein und den gleichen Status als gesetzliches Zahlungsmittel haben. Nach Ablauf der Umtauschfristen verliert die alte syrische Währung ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel, wird aus dem Umlauf genommen und ist dann für Finanztransaktionen ungültig. Die monetären und finanziellen Auswirkungen des Umtauschprozesses gelten für alle Preise von Waren und Dienstleistungen, Löhne, Gehälter, Transaktionen und finanziellen Verpflichtungen aller Art und Herkunft, unabhängig davon, ob sie rechtlicher, gerichtlicher, administrativer, vertraglicher oder steuerlicher Natur sind, gemäß dem in der Verordnung festgelegten Umtauschstandard. Alle öffentlichen und privaten Einrichtungen sind verpflichtet, während der Übergangszeit Geldbeträge sowohl in der alten als auch in der neuen Währung anzuzeigen. Donald Ludwig

  • Norddeutsches Papiergeld-Sammlertreffen am Samstag, den 30. Mai 2026 in Oberaula

    Das Norddeutsche Papiergeld-Sammlertreffen ist umgezogen: Es findet dieses Jahr am Samstag, den 30. Mai 2026 in Oberaula in Hessen statt. Grund für den Umzug ist die zentrale Lage Oberaulas in der Mitte Deutschlands, die eine bessere Anreise ermöglichen soll. Beginn ist wieder 10:00 Uhr mit Börse und Fachsimpelei. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot an Banknoten Deutschland und Welt sowie Notgeld. Ab 17:00 Uhr sind Vorträge geplant. Sammler und Händler sind willkommen, Händler- und Sammlertische sind noch verfügbar. Teilnehmer melden sich bitte an bei Hugo Schneider: schneider.hugo@gmx.de Veranstaltungsort: Park-Hotel Zum Stern, Hersfelder Straße 1, 36280 Oberaula. Parkplätze vorhanden. PKW: A4/A5/A7 Abfahrt Kirchheim. ÖPNV: Zug bis Bad Hersfeld, dann Bus. Dr. Sven Gerhard

  • Münzabbildungen auf Geldscheinen

    Viele Sammler von Geldscheinen legen sich als Beiwerk gern Dinge ins Album, die mit Geldscheinen im weitesten Sinne in Verbindung stehen. Das Material ist vielfältig und scheinbar unerschöpflich. Wir kennen Banknoten u. a. als Toilettenpapier, Schwämme, Handtücher, auf Streichholzheftchen, Postkarten und Telefonkarten, und – da grafisch oft anspruchsvoll – wohl am beliebtesten auf Briefmarken. Abb. 1: Block der Russischen Post von 2015 – 3 x 40 Rubel mit dem Porträt von Jewgeni Iwanowitsch Lamanski (russisch : Евгений Иванович Ламанский) 1825–1902, er war ein russischer Bankier und Direktor der Staatsbank des Russischen Reiches von 1867 bis 1881. In einigen Ländern bildete man aber Münzen auf Geldscheinen ab. Die Auswahl hier beschränkt sich jedoch auf Beispiele und soll Sammler anregen, sich auch mit diesem Nebengebiet der Notaphilie zu beschäftigen. Oftmals wurden antike Münzen abgebildet, die damit auf die lange Geschichte ihrer Länder hinweisen sollen. In den meisten Fällen wurden originale Münzen real dargestellt; es kommen aber auch zeichnerisch nachempfundene Abbildungen vor. Abb. 2: 20 Złotych 1994, Rs., Banknote der Polnischen Nationalbank mit einem abgebildeten silbernen Denar aus der Zeit von Bolesław I. Chrobry: Silhouette eines Vogels mit der Umschrift PRINCES POLONIE (auch der 10-Zl.-Schein aus dieser Banknotenserie zeigt einen Denar. Abb. 3: 5 Dollars 1886, Rs., Silver Certificate (US-Schatzamt) mit abgebildeten fünf Silbermünzen – 2 x 2 Rückseiten und 1 Vorderseite des sog. Morgan-Dollars; auf den kalifornischen sog. Gold-Nationalbank-Noten ab 1870 sind auf den Rückseiten mehrere Goldmünzen zu 1, 2½, 5, 10 und 20 $ abgebildet; eine 25-Cents-Münze ist auf einem 25-Cents-Schein 1839 des Bankbüros von George F. Hupp Winchester, Virginia, und eine 50-Cents-Münze auf einem 50-Cents-Schein der Lumbermen‘s Bank at Warren abgebildet. Abb. 4: 1 Gulden 15. Juni 1940, Rs., Muntbiljet mit abgebildeter 1-Gulden-Silbermünze – während des Zweiten Weltkriegs gab Niederländisch-Indien, das zu dieser Zeit vom Mutterland abgeschnitten war, aufgrund des Silbermangels entsprechende Geldscheine heraus. Abb. 5: 1 Riyal 1984, Vs., Banknote des saudi-arabischen Währungsamts mit der Abbildung eines ähnlich goldenen Dinars aus dem Umayyad Kalifat – die Nachfolger-Banknoten zeigen neben König Abdullah bin Abdul Aziz al-Saud die Vorderseite der ersten islamischen Münze. Abb. 6: 20 Yen 1873, Rs., Banknote des japanischen Finanzministeriums mit Vorder- und Rückseite einer goldenen 2-Yen-Münze von 1870. Abb. 7: 1 Rupee (1935), Vs., Geldschein des Government of India mit Wertangabe in acht indischen Sprachen; die silberne 1-Rupie-Münze von 1917 zeigt König Georg V. als Kaiser von Indien auf der Vorderseite – ähnlich den ¼-Rupie- und ½-Rupie-Münzen. Abb. 8: 50 Drachmai 1. Februar 1943, Rs., Banknote der Bank von Griechenland mit der Abbildung einer silbernen Didrachme des griechisch-mazedonischen Bundes Epeiros aus der Zeit 232–168 v. Chr. – Vs. Zeus und Dione, Rs. Stier und ΑΠΕΙ / ΡΩΤΑΝ (Herkunftsort); während der Hyperinflation wurden weitere Banknoten mit Münzabbildungen ausgegeben – z. B. 5 Mio. Drachmen vom 19. September 1944 oder 100 Mio. Drachmai vom 20. Oktober 1944 mit einer Dekradrachme aus Syrakus auf der Vorderseite. Abb. 9: 0,50 Franc 1917, Vs., Kassenbon der französisch-westafrikanischen Kolonialregierung/Senegal mit Vorder- und Rückseite einer gezeichneten silbernen 50-Centimes-Münze ohne Jahreszahl; ähnliche Ausgaben gibt es für die französischen Kolonien Dahomey, Elfenbeiküste und Guinea (1 und 2 Fr.). Abb. 10: 1 Peso 6. Dezember 1913, Rs., Banknote der Nationalbank von Mexiko mit einer abgebildeten silbernen 1-Peso-Münze von 1881, Vorder- und Rückseite. Abb. 11: 1 Afghani 1984, Vs., Banknote der afghanistanischen Zentralbank mit der Abbildung des Banklogos auf den Banknoten der Serien von 1979 bis 2022; im Logo der 1939 gegründeten Bank ist die Rückseite der angeblich größten antiken Goldmünze zu 20 Stater enthalten; sie wurde zwischen 171 und 145 v. Chr. im Gebiet des heutigen Afghanistan geprägt und zeigt die griechische Inschrift ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΜΕΓΑΛΟΥ / ΕΥΚΡΑΤΙΔΟΥ. Abb. 12: 1000 Dollar 1. Januar 2012, Rs., Banknote der Standard Chartered Bank Ltd. mit der Abbildung der Vorderseite eines bronzenen Cash Token aus der chinesischen Tang Dynastie (732–907 n. Chr.) mit der Inschrift Kaiyuan Tongbao. Abb. 13: 500 Dram 1993, Vs., Banknote der Zentralbank von Armenien, abgebildet ist das Porträt von König Tigranes II. dem Großen auf der Vorderseite einer silbernen Tetradrachme aus der Zeit etwa 95 bis 55 v. Chr.; auch die Vorderseite der 100.000-Dram-Banknote von 2009 zeigt eine antike Münze: silberne Drachme vom Typ „Napki“ – 475 bis 576 n. Chr. für die Westprovinzen der Hephthaliten geprägt. Angeblich bildete man lt. Wikipedia auf den 1-Rupien-Scheinen für Niederländisch-Indien eine wertgleiche 1-Rupien-Münze ab und wollte damit der größtenteils analphabetischen Bevölkerung helfen, den Wert der Muntbiljets zu erkennen. Möglicherweise gab es gleiche Überlegungen bei der Anfertigung der britisch-indischen 1-Rupien-Scheine von 1935 (Abb. 7), bei den Kassenbons der afrikanischen Kolonien Frankreichs (Abb. 9) und bei den Banknoten Mexikos (Abb. 10). Anders bei dem abgebildeten Schein zu 5 Dollars (Abb. 3): Statistiken geben etwa nur 15 Prozent Analphabeten für 1886 in den USA an. Deshalb gab es beim Bureau of Engraving an Printing (BEP) keine ähnlichen Überlegungen. Nicht nur auf Banknoten wurden alte und zeitgenössische Münzen abgebildet – auch auf Faltblättern für Gedenkmünzen findet man Münzabbildungen. Die Royal Australian Mint gab 2013 eine Serie anlässlich des Centenary of Banknotes von 2 x 20 Cents und 1 x 50 Cents aus: 20 Cents 2013/5 Pounds 1913 = Flussverlauf des Hawkesbury River, 20 Cents 2013/10 Shillings 1913 = Goulburn Weir, die Wehranlage am Goulburn River, 50 Cents 2013/1 Pound1913 = Victoria Hill Quartz Mine in Bendigo. Die Gedenkausgabe kombinierte somit historische australische Banknotenmotive mit Sujets auf Rückseiten der 2013-er Münzen. Bei der Dezimalisierung der australischen Währung wechselte man 1966 1 Australisches Pfund in 2 Australische Dollars. Abb. 14: Ausschnitt des Folders mit drei Münzen von 2013; hier wurde eine 20-Cents-Münze abgebildet, die den Hawkesbury River zeigt, und an die Ausgabe des 5-Pfund-Scheins von 1913 erinnert; dort ist auf der Rückseite ebenfalls ein ähnliches Motiv zu sehen. Häufig verwendet wurden spanische 8-Reales-Münzen aus der Zeit von 1791 bis 1808 als Illustration auf sog. "Wildkatzen-Banknoten" (Wildcat Notes). Diese Münzen liefen in den frühen USA um und wurden als „Spanish Dollars“ bezeichnet. Nicht nur in Neuengland wurden die 8-Reales-Münzen mitunter beschnitten und man erhielt dadurch Klein- bzw. Wechselgeld. Ein Real wurde umgangssprachlich als „Bit“ bezeichnet (= 12 ½ Cents), „two bits“ galten einen Vierteldollar, 4 Reales = ½ Dollar und 8 Reales = 1 Dollar. Ein Real bzw. mehrere Reales wurden auf 5-, 3-, 2- und 1 Dollar-Scheinen abgebildet, kommen aber auch auf Scheinen zu 50, 37 ½, 25 und hauptsächlich zu 12 ½ Cents vor – Beispiele: Abb. 15: 5 Dollars 1.Mai 1841, Vs., Manhattan Bank Ohio, abgebildet sind fünf Rückseiten der 8-Reales-Münzen von 1806; das Motiv der spanisch-amerikanischen Silbermünze findet man auf weiteren sog. Wildcat-Banknoten und Privatausgaben: 3 Dollars 1837 Dixon Hotel Co. Illinois, 2 Dollars 1856 Thames Bank Laurel Indiana, 1 Dollar 1861 Corporation of Richmond Virginia, 50 Cents 1861 Bank of Tennessee Nashville, 37 ½ Cents 1837 Whaling, Sealing & Manufacturing Co. Newark New Jersey, 25 Cents 1841 Manchester Insurance Co., 12 ½ Cents 1816 Union Bank of Maryland Baltimore. Schlussendlich kann man die Fantasiescheine mit einer Fantasiemünze nicht außer Acht lassen: die nicht offiziellen Geldzeichen der Kryptowährung „Bitcoin“. Das 2007 erfundene und 2009 bekannt gemachte digitale Geld kennt keine physischen Geldscheine und Münzen. Als Geldeinnahme wurden für Sammlerzwecke jedoch Scheine und Marken erdacht, die online und offline zum Kauf angeboten werden. Es existieren goldüberzogene Bitcoin-Münzen und vergoldete Bitcoin-Scheine und sogar Bitcoin-Spielgeldscheine. Abb. 16: 100 Bits 2009, Vs., abgebildet ist eine Bitcoin-Marke, die das ausgedachte Bitcoin-Logo zeigt; es gibt grafisch unterschiedliche 1-Bitcoin-Scheine aus verschiedenen Jahren, so den Einer von 2022, der an die erste Mondlandung erinnert und als "Moon Money" bezeichnet wird – bemerkenswert sind die 5-Millibit-Bitcoin-Noten (= 0,005 BTC) schweizer Herkunft von 2022, die 10.000-Satoshi-Scheine von 2025 „im Wert“ von 0,0001 Bitcoin (BTC), vergoldete 1-Mio.-Dollars-Scheine mit Bitcoin-Motiv und die Bitcoin-Bündel mit Banderolen; Bildbelege von Bitcoin-Scheinen und Bitcoin-Münzen gibt es zu Dutzenden. Auch von anderen Krypto-Währungen gibt es Fantasiescheine, z. B. Ethereum Goldfolie-ETH-Scheine von 2015 oder 1-, 5-, 10-, 20-, 50- und 100-ETH-Scheine sowie 1 Mio. Drops 2012 von Ripple (XRP), 1000 Lites 2014 von Litecoin (LTC), Xcoins and Dark Coins 2014 von Dash (DASH) oder 1 Zeg 2016 von Zcash (ZEC). Michael H. Schöne Quellen: https://auction.sedwickcoins.com https://de.numista.com https://de.wikipedia.org https://enumizmatyczny.pl https://nl.wikipedia.org https://www.ansichtskartenversand.com https://www.businesswire.com https://www.coinarchives.com https://www.coinbooks.org https://www.ebay.de https://www.pmgnotes.com https://www.ragoarts.com

  • Leserpost: Geldscheinfund

    Sehr geehrte Damen und Herren, beim Umzug meiner Mutter habe ich in einem Kuvert die Banknoten im Anhang gefunden. Haben diese einen Sammlerwert?  Danke Ihnen im Voraus für eine Rückmeldung! L. Baruzzo Antwort der Redaktion: Hallo Herr Baruzzo. Bei dem 1000-Dollars-Schein der Konföderierten Staaten von Amerika aus dem Jahr 1861 handelt es sich leider um kein Original (siehe Abb.), sondern um einen einfachen Nachdruck. Original zu 1000 Dollars der Konföderierten Staaten von Amerika vom 28. Mai 1861, Vorderseite. Abb. PMG. 1000 Dollars der Konföderierten Staaten von Amerika Von diesem Tausender wurden lediglich 607 Exemplare ausgegeben. Die Vorderseite zeigt links ein Porträt von John Caldwell Calhoun und rechts eines von Präsident Andrew Jackson. Die Konföderierten Staaten gaben ihr erstes Papiergeld im April 1861 in Montgomery in Alabama heraus, als die Konföderation gerade einmal zwei Monate alt war und der Ausbruch des Bürgerkriegs unmittelbar bevorstand. Anfangs wurde die Währung der Konföderierten im gesamten Süden als Zahlungsmittel mit hoher Kaufkraft akzeptiert. Im Verlauf des Krieges nahm jedoch das Vertrauen in den Erfolg der Konföderierten ab, die Menge an Papiergeld zu und die Einlösungsdaten wurden immer weiter in die Zukunft verschoben. Die Südstaaten-Währung verlor immer mehr an Wert und es kam zu einem für Inflationen typischen Preisanstieg. Dies war zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass die Union gefälschte Konföderationswährung druckte. Am Ende des Krieges war die Währung der Südstaaten praktisch wertlos geworden. Als die Konföderation dann als politische Einheit aufhörte zu existieren, verlor das Geld schließlich seinen gesamten Wert. Fast alle in Montgomery ausgegebenen Scheine, so auch Ihr Nachdruck und das abgebildete Original, tragen die Unterschriften von Alex B. Clitherall (Register) und E. C. Elmore (Treasurer). Bei den Originalen handelt es sich allerdings um Handunterschriften und bei dem Nachdruck um gedruckte Faksimile-Unterschriften. Die in der ursprünglichen Hauptstadt der Südstaaten Montgomery ausgegebenen Scheine zu 50, 100, 500 und 1000 Dollars sind Beispiele für Gravur- und Druckkunst von höchster Qualität. Im direkten Vergleich mit Ihrem einfachen Nachdruck werden die Unterscheide sehr deutlich, was sich nicht nur auf den beim Nachdruck fehlenden grünen Unterdruck bezieht, sondern auch auf die Qualität der Porträts und die gesamte Ausführung. Als die Regierung der Konföderation nach Richmond in Virginia verlegt wurde, waren qualifizierte Graveure und Drucker schwer zu finden und die Druckqualität der Scheine der Konföderierten nahm deutlich ab. Würde es sich bei Ihrem Schein um ein Original handeln, dann würde er einen stattlichen Sammlerwert besitzen, der in einer gebrauchten Erhaltung immer noch bei einigen Zigtausend Dollars läge. So kann hier leider kein verifizierbarer Wert angegeben werden. 100 Dinars von Jugoslawien Bei dem zweiten Schein handelt es sich um einen Hunderter der Nationalbank der Föderativen Republik Jugoslawien vom 1. Mai 1955. Diese Scheine kamen ab 25. April 1957 in Umlauf. In gleicher Gestaltung und mit gleichem Datum dann ab 1964 von der Nationalbank Jugoslawiens ausgegeben. Es handelt sich um den kleinsten Wert einer Serie Banknoten in Beträgen zu 100, 500, 1000 und 5000 Dinars, der ab der Serie 1965 entfiel. Diese Scheine sind sehr häufig und selbst in druckfrischer Qualität nur wenige Euro wert. Ihr sehr stark gebrauchter Schein besitzt deshalb praktisch keinen Sammlerwert. Mit den besten Grüßen Hans-Ludwig Besler (Grabowski)

  • Alfons Mucha – Die weniger bekannte Seite des Meisters des Jugendstils

    Wer war Alfons Mucha? Er war Künstler, d.h. Maler, Grafiker und Designer. Sein unverwechselbarer Jugendstil-Flair kennzeichnet seine Arbeiten. Schöne Frauen in neoklassizistischen Kleidern – poetisch umrahmt von floralen Motiven – waren sein Markenzeichen. Sie setzten Maßstäbe und fanden in allen Bereichen Nachahmung. Sein Hauptwerk zeigt ihn auch als glühenden Anhänger der slawischen Idee. Als 1918 die tschechoslowakische Republik ausgerufen wurde, war er einer der Ersten, die sich in den Dienst des neuen Staates stellten. Abb. 1: Alfons Mucha in seinem Pariser Studio um 1899, Abb. Wikimedia Commons. Restauriert mit KI. Abb. 2.1: Werbenote der „Státní tiskárna cenin, s. p.“, o. D., Vorderseite mit dem Brustbild Alfons Muchas. Abb. 2.2: Werbenote der „Státní tiskárna cenin, s. p.“, o. D., Rückseite. Alfons Mucha erblickte am 24. Juli 1860 im mährischen Städtchen Ivancice das Licht der Welt. Sein Vater Ondrej entstammte einer alten Winzerfamilie. „Er war ein launiger Mensch mit einer blühenden Fantasie, der im Freundeskreis mit Vorliebe seine Kriegserlebnisse schilderte.“ [1] Nach siebenjähriger Militärzeit musste der gelernte Schneider den Posten eines Gerichtsdieners annehmen, da die wenigen Äcker absterbenden Weinlands nicht zum Lebensunterhalt ausreichten. Aus erster Ehe hatte er drei Kinder: Aloisie, Antonie und Augusta. 1859 heiratete der 37jährige Witwer Amalie Malá. Sie stammte aus Budisov bei Trebic, wo ihr Vater eine Mühle besaß. Zweifellos brachte sie eine anständige Mitgift mit in die Ehe. „Amalie war schön, blauäugig, schwarzhaarig, und von der Mutter her, einer geborenen Ratkowska, polnischer Abstammung. Sie war fromm, von feinem Benehmen, sehr belesen ...“ [2] Aus der Ehe gingen wiederum drei Kinder hervor: Alfons, Andela und Anna. Sechs Jahre lang, bis 1871, besuchte Alfons die Schule in Ivancice. Für den Besuch des slawischen Gymnasiums in Brünn fehlte das Geld. Er durfte die Schule dennoch besuchen, weil er im Domchor unterkam. Er fiel jedoch weniger durch gute Leistungen auf, als durch häufiges unentschuldigtes Fehlen. Gute Noten hatte er nur im Zeichnen und Gesang. 17jährig verließ er vorzeitig die Schule und bemühte sich um die Aufnahme an der Prager Akademie. Professor Lhotas Urteil über die eingereichten Arbeiten: „einfach untalentiert“. Nach der Absage nahm der junge Mann die Stelle eines Gerichtsschreibers in seinem Geburtsort an. Etwa zwei Jahre später zog es ihn nach Wien, dem politischen und kulturellen Zentrum der Habsburgermonarchie. Hier fand er eine Anstellung bei der Firma Kautski-Brioschi-Burkhart als Maler von Bühnenbildern und Theaterkulissen. Als 1881 ein verheerender Brand das Ring-Theater, den Hauptkunden des Unternehmens, verwüstete, wurde Mucha arbeitslos. Mit dem Anfertigen von Porträts verdiente er sich in Mikuloy, einer Stadt in Südmähren, seinen bescheidenen Lebensunterhalt. Der Gutsbesitzer Graf Eduard Khuen Belasi erkannte sein Talent und beauftragte ihn, eine Reihe von Wandgemälden für sein Schloss Emmahof zu malen, sowie später auch für Schloss Gandegg in Tirol. Der Graf förderte den jungen Mucha und ermöglichte ihm Reisen   nach Venedig, Florenz und Mailand. Als es Mucha im September 1885 zum Studium an die renommierte Münchner Akademie der Bildenden Künste zog, übernahm der Graf großzügig die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten. R estriktive Maßnahmen der bayerischen Behörden gegenüber ausländischen Studenten veranlassten Mucha, München zu verlassen. 1888 zog er nach Paris und schrieb sich an der Académie Julian und im folgenden Jahr an der Académie Colarossi ein. Diese Institutionen boten Unterricht in einer breiten Palette künstlerischer Stile an. An der Académie Julian studierte Mucha bei Jules Lefebvre, einem Meister der weiblichen Akte und allegorischen Gemälde, sowie bei Jean-Paul Laurens, der für seine realistischen und dramatischen historischen und religiösen Werke bekannt war. Als sich Mucha jedoch 1889 dem dreißigsten Lebensjahr näherte, hielt sein Gönner seine Ausbildung für ausreichend und stellte seine finanzielle Unterstützung ein. Abb. 3: Muchas Plakat mit Sarah Bernhardt zur Oper Gismonda von 1894. Abb. Wikimedia Commons. Nun verdiente Mucha seinen Lebensunterhalt mit Illustrationen für die Wochenzeitschrift „La Vie populaire“. Ende 1894 nahm seine künstlerische Laufbahn eine unerwartete Wendung. Die Pariser Opernvirtuosin Sarah Bernhardt erteilte ihm den Auftrag, das Plakat für die Oper „Gismonda“ zu entwerfen. [3] Das Plakat fand eine außergewöhnliche Beachtung, sodass zahlreiche Aufträge von Unternehmen folgten. Mucha schuf nun zahlreiche Werbeplakate, darunter für JOB-Zigarettenpapier, Ruinart-Champagner, Lefèvre-Utile-Kekse, Nestlé-Babynahrung, Idéal-Schokolade, die Biere der Maas, Moët-Chandon-Champagner, Trappestine-Brandy sowie Waverly und Perfect Fahrräder. Der endgültige Durchbruch gelang ihm dann auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900. Während der Weltausstellung hatte Mucha die Idee zu einem Gemäldezyklus zur Geschichte der slawischen Völker. Im März 1904 reiste Mucha mit Empfehlungsschreiben der Baroness Salomon de Rothschild nach New York, um Finanziers für sein Projekt zu finden. Während eines panslawischen Banketts in New York City traf Mucha den wohlhabenden Geschäftsmann Charles Richard Crane, einen leidenschaftlichen Slawophilen, der den Weg für das ehrgeizige Projekt ebnete. 1909 kehrte Mucha aus den Staaten endgültig nach Prag zurück. In den Jahren 1911 bis 1928 entstand dann das Hauptwerk des tschechischen Malers, das „Slawische Epos“ – im Originaltitel „Slovanská Epopej“. Ein Gemäldezyklus zeigt in 20 großformatigen Tempera-auf-Leinwand-Bildern die Geschichte der slawischen Völker. Mucha wurde nicht nur durch seine öffentlichkeitswirksamen und den Stil einer ganzen Epoche repräsentierenden Werke berühmt. Er setzte sich auch aktiv für die Selbststbestimmung seiner Heimat ein. Schon im Mai 1918 unterhielt er Beziehungen zu illegalen tschechischen Organisationen. Er zeichnete die ersten tschechoslowakischen Briefmarken mit der Silhouette der Prager Burg, die noch vor dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie gestochen und gedruckt wurden, sodass sie schon am 18. Dezember 1918 an die Postschalter kamen. Abb. 4 – 6: Tschechoslowakische Briefmarken nach Entwürfen von Alfons Mucha. Für Mucha war es auch eine Selbstverständlichkeit, dass er sich an der Gestaltung der tschechoslowakischen Banknoten beteiligte. Der Entwurf des ersten neuen Geldscheins, der vom tschechoslowakischen Bankamt am 7. Juli 1919 ausgeben wurde, stammt von ihm. Es ist die graublaue 100-Kronen-Note mit dem Ausgabedatum vom 15. April 1919. Die Vorderseite zeigt ein florales Muster. Unter dem Textblock die vier Wappen der tschechoslowakischen Landesteile von links nach rechts: das Wappenschild mit dem doppelschwänzigen Löwen steht für Böhmen, das mit dem Adler für Mähren, es folgt das Wappen Schlesiens, das ebenfalls einen Adler mit einem weißen Halbmond mit einem Schwert zeigt. Den Abschluss bildet das Wappen der Slowakei, ein Patriarchenkreuz, aus einem Dreiberg ragend. Die Rückseitenabbildungen sind eine Liebeserklärung an seine Ehefrau Maruška Chytilová (1882 – 1959). [4]  Links und rechts ihr gespiegeltes Brustbild. Dazwischen ein Falke mit ausgebreiteten Flügeln über einem Herz. Die Komposition des Scheins ist typisch für Muchas Ikonographie. Die Note wurde bei Národní politika in Prag auf Papier ohne Wasserzeichen gedruckt. Da die einheimische Druckerei nicht über entsprechende Druckmöglichkeiten verfügte, wurde sie schon bald gefälscht und bereits am 31. Januar 1921 ungültig. Abb. 7.1: 100 Kronen, 15. April 1919 mit Perforation NEPLATNÉ, Vorderseite. Größe 165 x 95 mm. Im Umlauf vom 7. Juli 1919 – 31. Januar 1921. [5] Abb. 7.2: 100 Kronen, 15. April 1919 mit Perforation NEPLATNÉ, Rückseite. Auch der Schein zu 20 Kronen vom 15. April 1919 wurde von Alfons Mucha entworfen. Auf der Vorderseite eines seiner Lieblingsmotive, das Bildnis seiner Tochter Jaroslava (1909 – 1986) in vier Rondellen. Von der Rückseite blickt gespiegelt das Profil eines jungen Soldaten, der die Nationalflagge trägt. Zwischen den beiden Bildnissen ein Schwert, das auf der Spitze steht. Abb. 8.1: 20 Kronen, 15. April 1919 mit Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format 152 mm x 93 mm. Gedruckt auf Papier mit Wasserzeichen. Im Umlauf vom 31. Januar 1920 – 30. Juni 1928. Abb. 8.2: 20 Kronen, 15. April 1919 mit Perforation SPECIMEN, Rückseite. Auch die 10 Kronen-Note vom 15. April 1919 ist im perfekten Jugendstil ausgeführt, dennoch scheinen Vorder- und Rückseite keine rechte Einheit zu bilden. Während die Rückseite unverkennbar Muchas Stil widerspiegelt und die lächelnden Spiegelporträts seiner Tochter abbilden, wurde die Vorderseite von Rudolf Rössler entworfen, der hierbei zwei Medaillons mit hussitischen Soldaten verwendete, die Alois Mudruňka beisteuerte. Abb. 9.1: 10 Kronen, 15. April 1919. Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format 143 mm x 84 mm. Im Umlauf vom 26. Februar 1920 bis 31. Mai 1944. Abb. 9.2: 10 Kronen, Perforation SPECIMEN, 15. April 1919. Rückseite. Nach Gründung der tschechoslowakischen Nationalbank (Národná Banka Česloslovenska) wurde die Note mit veränderter Aufschrift nochmals ausgegeben. Abb. 10.1: 10 Kronen, 2. Januar 1927. Vorderseite. Format 143 mm x 84 mm. Im Umlauf vom 11. April 1927 bis 31. Mai 1944. Abb. 10.2: 10 Kronen, 2. Januar 1927. Rückseite. Der wahrscheinlich schönste und originellste Entwurf aus der Hand des großen tschechischen Künstlers dürfte die 500-Kronen-Note vom 15. April 1919 sein. Hier zeigt sich seine Meisterschaft in einer kompositorischen Allegorie die Personifizierung der slawischen Völker – die Slavia – mit den Zügen seiner Tochter, Vögeln und Früchten darzustellen. Die Vorderseite zeigt sich von ihrer besten Seite. In einem Bogen gibt sie den Blick auf die Prager Burg frei, dem architektonischen Symbol der tschechischen Hauptstadt. Ein kriegerischer Vater mit einem Dolch im Gürtel schaut mit seinem kleinen Sohn Richtung Burg. Dabei wenden sie dem Betrachter ihre Rückseite zu, während sich die junge Mutter lächelnd in Richtung ihres Mannes beugt. Dabei scheint sie mit ihrer rechten Hand, die eine Spindel hält, auch die Banknote zu halten. Ein wahrer Geniestreich des Künstlers. Wegen der zahlreichen Fälschungen, musste der Geldschein aber schon nach weniger als drei Jahre Umlaufzeit wieder eingezogen werden. Abb. 11.1: 500 Kronen, 15. April 1919. Vorderseite. Format 172 mm x 122 mm. Im Umlauf vom 20. Oktober 1919 bis 31. August 1922. Abb. < https://gallery.portu.cz/nabidka-investic/statovka-500-korun-1919/ > (23.11.2025). Abb. 11.2: 500 Kronen, 15. April 1919. Rückseite. 1920 ließ das tschechoslowakische Bankamt eine 100-Kronen-Noten bei der American Bank Note Company drucken. Der Entwurf stammt von Rytina Robert Savage. Für die Vorderseite verwendete er dabei einen Plaktentwurf Muchas aus seiner Zeit in den USA. Das Bild zeigt die Tochter seines US-amerikanischen Gönners Charles Richard Crane, einem wohlhabenden Förderer der slawischen Nationalbewegung: Josephine Crane Bradley, in der Rolle der Slavia. Abb. 12.1: 100 Kronen, 14. Januar 1920 mit Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format: 170 mm x 85 mm. Im Umlauf vom 10. November 1920 bis 30. Juni 1939. Abb. 12.2: 100 Kronen, 14. Januar 1920 mit Perforation SPECIMEN, Rückseite. Bei der 500-Kronen-Note vom 6. Oktober 1923 steuerte Mucha das Porträt des Soldaten im Medaillon bei. Diese Note wurde in veränderter Farbgebung nochmals emittiert. Sie trägt das Datum vom 2. Mai 1929. Ihre Ausgabe erfolgte durch die tschechoslowakische Nationalbank. Abb. 13.1: 500 Kronen, 6. Oktober 1923 mit Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format: 181 mm x 92 mm. Im Umlauf vom 25. Januar 1924 bis 31.12.1931. Abb. 13.2: 500 Kronen, 6. Oktober 1923 mit Perforation SPECIMEN, Rückseite. Abb. 14.1: 500 Kronen, 2. Mai 1929 mit Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format: 185 mm x 94 mm. Im Umlauf vom 16. März 1931 bis 31. Juli 1944. Abb. 14.2: 500 Kronen, 2. Mai 1929 mit Perforation SPECIMEN, Rückseite. Im April 1931 gab die Nationalbank eine Note zu 50 Kronen mit Datum  1. Oktober 1929 aus. Hier zeigt der Künstler noch einmal sein Können. Die Rückseite wird von der Darstellung eines Arbeiters und einer Bäuerin beherrscht, die symbolhaft für den Fleiß des tschechoslowakischen Volkes stehen. Wieder stand seine Tochter Jaroslava, nun zu einer jungen Frau herangewachsen, Modell. Interessanterweise sind die beiden Profile der Tochter, die in den Rondellen platziert sind, auf der Vorderseite links und auf der Rückseite rechts, eines fein schattiert in Hell-Dunkel und das andere kaum umrissen. Abb. 15.1: 50 Kronen, 1. Oktober 1929 mit Perforation SPECIMEN, Vorderseite. Format: 162 mm x 81 mm. Im Umlauf vom 27. April 1931 bis 30. November 1944. Abb. 15.2: 50 Kronen, 1. Oktober 1929 mit Perforation SPECIMEN, Rückseite. Leider musste Mucha sein politisches Engagement für die tschechoslowakische Sache persönlich bezahlen. Unmittelbar nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in die Tschechei, erhielt er von der Gestapo „Besuch“ und wurde inhaftiert. In der Haft zog er sich eine schwere Lungenentzündung zu, sodass er nach seiner Entlassung am 14. Juli 1939 starb. Uwe Bronnert Anmerkungen Jirí Mucha, Alfons Mucha Meister des Jugendstils, Prag 1965, S. 7. Ebenda. „Gismonda“ ist eine Oper in drei Akten von Eugen d’Albert (* 10. April 1864 in Glasgow; † 3. März 1932 in Riga) unter Benutzung des dramatischen Gedichtes „Die Opfer des Schweigens“ von Karl Immermann (* 24. April 1796 in Magdeburg; † 25. August 1840 in Düsseldorf). Die Uraufführung war am 28. November 1895 an der Staatsoper Dresden. Der Name „Maruška“ ist eine liebevolle tschechische Verkleinerungsform von „Marie“. Mucha hatte sie in den Vereinigten Staaten kennengelernt und 1906 bei einem Europabesuch in Prag geheiratet. Angaben der Umlaufzeiten nach Jan Bajer, Papírová platidla Československa 1919 – 1993, České republiky Slovenské republiky 1993 – 2003, Praha 2003.

  • Prof. Dr. Rainer Geike: Unterschriften auf Geldscheinen – Geldscheine als ­Zeitdokumente

    Rainer Geike: Unterschriften auf Geldscheinen – Geldscheine als ­Zeitdokumente 70 Seiten, Format 19 cm x 27 cm, Broschur. Preis: 21 Euro (als e-book 6,99 Euro). ISBN: 978-3-6951-2740-5 Professor Rainer Geike hat immer ein gutes Gespür für Details. Wir verdanken ihm schon einige Bücher, so bei Geldscheinen zu dem „Kleingedruckten“ auf dem Papiergeld, das man oft übersieht. Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte mit der Lektüre vielleicht auf der Rückseite beginnen, denn dort sind idealerweise zehn Punkte aufgeführt, die Fragen darstellen, die im Buch beantwortet werden. Das Inhaltsverzeichnis ist dem angepasst. Die nächste Seite zeigt einen 2-DM-Schein, der einst in den USA gedruckt wurde und mit dem B-Stempel für Berlin-West versehen ist. Auch hier gibt es keine Unterschriften, denn bei der Drucklegung war völlig unklar, wann und wie, auch von wem diese Geldscheine in den Verkehr gegeben werden sollten. Übrigens hat der Verfasser viele Fragen gut recherchiert. So ist auf Seite 8 sogar eine Leseranfrage und die Antwort des SED-Zentralorgans Neues Deutschland zu den Unterschriften (!) zu entdecken. Auf der Seite 9 dann finden wir Ausschnitte von Euro-Noten, bei denen alle vier EZB-Präsidenten unterschrieben haben. Unsere Nachkommen werden diese ohne Quellenangaben nicht entziffern können. Erfreulich für den Leser ist die hervorragende Farbqualität bei den dargestellten Banknoten. Es gibt viele aus den unterschiedlichsten Ländern mit Unterschriften auf Noten, die gesellschaftliche Verhältnisse dokumentieren. Selbst in der UdSSR wurden einige Scheine mit Unterschriften versehen. Der Autor kennt keine geografischen Grenzen bei seinem interessanten Thema und zeigt deutsches Notgeld ebenso wie Noten von Tadschikistan und Turkmenistan, um nur wenige Beispiele zu nennen. Es erwarten den Leser noch viele interessante Details zu Geldscheinen aus Transkaukasien und mehr. Bei der DDR konnte Professor Geike auch vier Noten-Ausschnitte der DDR zeigen, auf denen die Unterschrift von DDR-Ministerpräsident Willi Stoph zu finden ist. Reiseschecks der Staatsbank sind mit Unterschrift vom Bankpräsidenten Kaminsky dargestellt, dessen Name schon in Vergessenheit geraten ist. Kurios ist auch die „Amtshilfe für Ghana“. Das Buch endet mit Kuriositäten und etwas Spaß, so mit „Banknoten“ zu 10 Euro von der Firma Kärcher in drei Varianten. Was es alles gibt… was man alles so sammeln kann … Das fragt man sich nach der Lektüre dieses informativen und zugleich unterhaltsamen Sammler-Fachbuchs. Eine gute Idee war auch die Eigenwerbung auf den Seiten 66 und 67, wo zu erfahren ist, was der Autor noch geschrieben und für Leser zur Verfügung hat. Wolfgang J. Mehlhausen Anmerkung des Autors: Das Buch ist normal gelistet. Man kann es bei seinem Buchladen um die Ecke bestellen (dauert ein paar Tage) oder im Internet, dann vorzugsweise beim Verlag BoD in Hamburg. Bei Google "Geike" und "Unterschriften" eingeben reicht sicher auch. Mit freundlichen Grüßen, Rainer Geike

  • Wir sehen uns zur Numismata 2026 in München

    Am kommenden Wochenende (7. - 8. März 2026) findet wieder die traditionsreiche internationale Münzenmesse NUMISMATA in München statt. Veranstaltungsort ist, wie schon seit Jahren, das MOC Veranstaltungscenter München – Halle 3, Lilienthalallee 40, München. Angemeldet sind über 300 Händler aus aller Welt, die Münzen und Medaillen sowie Banknoten und mehr anbieten. Den Battenberg Bayerland Verlag mit seinem Angebot an Fachliteratur für Sammler finden Sie wie gewohnt an Box E2. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und persönliche Gespräche. Hans-Ludwig Besler (Grabowski)

www.geldscheine-online.com | Regenstauf

© 2025 Battenberg Bayerland Verlag GmbH

bottom of page