

Lexikon: Münzscheine oder -zettel
Münzscheine oder Münzzettel waren staatliches Papiergeld in Österreich-Ungarn, das ab 1849 vom K. K. Hauptmünzamt als Ersatz für Münzen bei Kleingeldmangel gegen Hinterlegung in Banknoten ausgegeben wurde. Es gab Münzzettel des Hauptmünzamtes in Wien von 1849 über 6 und 10 Kreuzer und von 1860 über 10 Kreuzer sowie in Ungarn (Ofen) ausgegeben 1849 über 6 und 10 Kreuzer. Bereits Ende 1805 hatte der Magistrat der Stadt Wien sog. Münzzettel zur "Erleichterung des kleinen Verkehr
vor 2 Tagen


Aus alten Zeitungen: 17jährige entlarvt raffinierten Fälscher
Gefunden in: "Hamburger Morgenpost" vom 31. Mai 1955 Delia Ward (Abb. mit KI bearbeitet). 17jährige entlarvt raffinierten Fälscher 20 Jahre lang unentdeckt – Komfortable Druckerei im Keller Leeds (England), 31. Mai (Eig. Ber.) Scotland Yard und die Bank von England atmen auf. Eine 17jährige Verkäuferin entlarvte am Wochenende einen raffinierten Geldfälscher, der Südengland seit fast 20 Jahren mit Tausenden falscher Pfundnoten überschwemmte. Das junge Mädchen, Delia Ward, ist
vor 2 Tagen


Banknoten zu 5 Reichsmark der Sächsischen Staatsbank von 1945 aus den Beständen der Deutschen Notenbank
1964 erfasste die Deutsche Notenbank in Berlin bei ihr vorhandene Bestände an deutschen Militär- und Besatzungsgeldscheinen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Diese Erfassung stand zunächst im Zusammenhang mit Überlegungen, solche Scheine Museen für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. Die erfassten Zahlen sind durchaus interessant[1] – so verzeichnete man einen erheblichen Bestand an Reichskreditkassenscheinen der Wertstufen zu 5 (10.564 Stücke) und 20 Reichsmark (8.438
vor 3 Tagen


Neue Weltbanknoten-Varianten: Mai 2026, Teil 2
Guinea, Iran, Kuba, Liberia, Mexiko, Nigeria, Rumänien, Saudi-Arabien, Westafrikanische Staaten (Benin, Mali, Niger, Senegal, Togo) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Guinea 5000 Francs Guinéens von 2024 BNB B340e: wie BNB B340d (SCWPM 49), aber mit neuen Unterschriften (Soumah/Kaba), neuem gefensterten Sicherheitsfaden mit entmetalisiertem „GNF 5000“ und neuem Jahr. Iran 2.000.000 Rials, neue Auflage BN
vor 3 Tagen


Neuauflage des Katalogs zum Papiergeld in Böhmen, Mähren und der Slowakei 1900 - 2026
Pavel Hejzlar Papírová platidla na území Čech, Moravy a Slovenska 1900 – 2026 (Papiergeld in Böhmen, Mähren und der Slowakei 1900 - 2026). 436 Seiten, 3. Auflage Prag 2026. Format 14,8 x 21 cm, Softcover und gebunden, durchgehend farbig mit zahlreichen Abbildungen. In tschechischer Sprache. ISBN 978-80-11-07995-6 (Softcover) ISBN 978-80-11-07994-6 (gebundene Ausgabe). Kosten ca. 31 EUR (Softcover) und ca. 33 EUR für die gebundene Ausgabe. Zu bestellen beim Autor – info@bankov
vor 3 Tagen


Aus privaten Sammlungen: der Suttner-1000er vom 1. Juli 1966
Bertha von Suttner ist auf der österreichischen 1000-Schilling-Banknote vom 1. Juli 1966 abgebildet. Dieser Schein wurde am 21. September 1970 in Umlauf gebracht. Die Friedensnobelpreisträgerin ist nun wieder in den Schlagzeilen, da sie auf der neuen 200-Euro-Banknote erscheinen soll, worüber wir HIER in unserem Blog erstmals berichtet haben. Die vorherige 1000-Schilling-Note war der „Große Kaplan“, der am 26. November 1962 ausgegeben wurde. Ein informativer Artikel über den
vor 4 Tagen


Die Reichsmark in den eingegliederten französischen Gebieten Elsass und Lothringen von 1940 bis 1945
Die historischen Gebiete Elsass und Lothringen stehen seit knapp 400 Jahren fast ausschließlich unter französischer Herrschaft. Schon seit 1633 kam das Elsass (französisch: Alsace) durch Annexionen und Verträge zum französischen Königreich. Lothringen (französisch: Lorraine) wurde größtenteils nach dem Westfälischen Frieden 1648 ebenfalls dem Machtbereich des jugendlichen Königs Ludwig XIV. zugesprochen. Das blieb – mit territorialen Abweichungen – bis zur Regierungszeit Napo
vor 4 Tagen


Guatemala: Eine neue Gedenkbanknote, die an frühere Designs erinnert
Am 18. Mai 2026 stellte die Banco de Guatemala (Banguat) eine neue Gedenkbanknote vor, die 100 Jahre Zentralbankwesen im Land und 80 Jahre seit der Gründung der obersten Bankinstitution, der Banco de Guatemala, würdigt. Der Nennwert beträgt 100 Quetzales. Álvaro González Ricci, Gouverneur der Bank, kündigte an, dass am 25. Mai 15 Millionen Stück ausgegeben und über das Bankensystem verteilt werden. Während der Präsentation betonten die Währungsbehörden, dass diese Banknote ni
20. Mai


Auktionshaus Christoph Gärtner: Vorschau auf die 65. Auktion 8. - 9. Juni 2026
Das Auktionshaus Christoph Gärtner veranstaltet am 8. und 9. Juni 2026 seine 65. Auktion. Während am ersten Auktionstag internationale Numismatik, Münzen und Uhren angeboten werden, richtet sich das besondere Interesse der Banknotensammler auf den zweiten Auktionstag am 9. Juni ab 15:30 Uhr mit dem umfangreichen Angebot „Banknoten Alle Welt / Deutschland“. Neue Webseite: https://www.auktionen-gaertner.de/de/ und neuer Online-Katalog: https://www.auktionen-gaertner.de/de/aukti
19. Mai


Geldscheinporträts: Skanderbeg – Albaniens „Athlet Christi“
Reihe zu Porträts bedeutender Persönlichkeiten auf Geldscheinen. Geburtsname: Georg Kastrioti (gen. „Skanderbeg“) Zur Person: Fürst, Militärführer, Nationalheld Nationalität: Albanisch Lebensdaten: 6. Mai 1405 – 17. Januar 1468 Geburtsort: Dibra Sterbeort: Lezha Cristofano dell’Altissimo (1527–1605): Georgius Castriotus Scanderbecus, Öl auf Leinwand, entstanden zwischen 1552 und 1568. Georgius Castriotus Scanderbecus, Öl auf Leinwand, entstanden zwischen 1552 und 1568. G
19. Mai


Leserpost: Katalogergänzung zu den Gutscheinen des Winterhilfswerks von 1942/43
Sehr geehrter Herr Grabowski, in Ihren Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" (22. Auflage von 2022) müsste eine Ergänzung für die nächste Auflage vorgesehen werden. Diese betrifft den unter WHW-38 aufgeführten Gutschein des Winterhilfswerks zu 5 Reichsmark von 1942/43, den es auch mit Serie C gibt (Abbildungen anbei). WHW-38: Gutschein des Winterhilfswerks zu 5 RM von 1942/43 mit Serie C, Vorderseite. WHW-38: Gutschein des Winterhilfswerks zu 5 RM von 1942/43 mit Serie C,
19. Mai


Krone, Króna, Koruna, Kroon und Круна
Sprachwissenschaftlich geht der Währungsname „Krone“ über das lateinische „corona“ (= Kranz) auf das griechische „κορώνα“ (= gekrümmt) zurück. So galten gebogene Lorbeerkränze im Altertum als Kopfzierde für Herrscher und hießen „korṓnē“. In der Geldgeschichte tauchen Kronen erstmals 1544 als geprägte „crowns“ während der Regierungszeit von König Edward VI. auf. Die silberne Sterling-Münze entsprach einem Wert von ¼ Pfund (fünf Schilling = 60 Pence). Ab 1618 gab es die Corona
19. Mai


Die Gutscheine der österreichischen Auslands-Siedlungsgesellschaft in Brasilien
Die österreichische Auslands-Siedlungsgesellschaft m.b.H. wurde durch Andreas Thaler und andere am 29. März 1933 in Wien gegründet und verfügte über eine Zweigstelle in Innsbruck. Thaler wurde mit Einzelprokura ausgestattet. Dies ermöglichte ihm, Liegenschaften im Ausland zu erwerben. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1959 aufgelöst. Zweck der Siedlungsgesellschaft war die Organisation von Auswanderung und der Aufbau von Siedlungen, hauptsächlich für Tiroler Bauern, um der Arbei
18. Mai


Lexikon: Münzfuß
Der Münzfuß war der gesetzlich bestimmte Maßstab, nachdem ein Staat seine Münzen ausprägte und nach dem sich der innere Wert der Münzen richtete. Der preußische oder Graumann'sche Münzfuß vom 29. März 1764, auch 21-Gulden- oder 14-Thaler-Fuß genannt, bestimmte, dass aus der Kölnischen Mark (233,8 g) 14 Thaler bzw. 21 Gulden geprägt wurden. Preussen, Haupt-Verwaltung der Staats-Schulden: Königlich preussische Cassen-Anweisung über 5 Thaler Courant nach dem Münzfuß von 1764 vom
18. Mai


Aus privaten Sammlungen: Empfangsbestätigung über 10 Mark für Entnahme von Waren aus Hameln
Während des Ersten Weltkriegs zog die Reichsbank zunächst Gold- und Silbermünzen aus dem Verkehr, später auch Nickel- und Kupfermünzen. Die von den Münzanstalten als Ersatz geprägten Eisen- und Aluminiummünzen konnten den Bedarf bei Weitem nicht decken, sodass Kommunen und Unternehmen zur Selbsthilfe schritten und Notgeld emittierten. Bekanntlich macht Not erfinderisch. So druckte die Buchdruckerei W. Hesse in Hameln besondere Quittungskarten, die auf 5 bzw. 10 Mark lauteten.
18. Mai










































