Banknoten der österreichischen Inflation 1922


Oesterreichisch-ungarische Bank: 5000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Vorderseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 5000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Rückseite.

Wie in Deutschland, so kam es auch in Österreich nach dem Ersten Weltkrieg zu einer Inflation. Während die deutsche Hyperinflation Ende 1923 sogar Billionen-Beträge hervorbrachte, wurden die höchsten Nominale bei den österreichischen Banknoten zu 5000, 50.000 und 100.000 Kronen mit Datum vom 2. Januar 1922 sowie zu 500.000 Kronen mit Datum vom 20. September 1922 ausgegeben.


Oesterreichisch-ungarische Bank: 50.000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Vorderseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 50.000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Rückseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 100.000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Vorderseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 100.000 Kronen vom 2. Jänner 1922, Rückseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 500.000 Kronen vom 20. September 1922, Vorderseite.

Oesterreichisch-ungarische Bank: 500.000 Kronen vom 20. September 1922, Rückseite.

Mit Datum vom 11. September 1922 hatte die Oesterreichisch-ungarische Bank auch Kassenscheine über 1 und 5 Millionen Kronen ausgegeben, die zwar von allen öffentlichen Kassen und Ämtern angenommen werden mussten, nicht aber im privaten Zahlungsverkehr.


Oesterreichische Nationalbank: 100 Schillinge vom 2. Jänner 1925, Vorderseite.

Oesterreichische Nationalbank: 100 Schillinge vom 2. Jänner 1925, Rückseite.

Die Oesterreichische Nationalbank trat die Nachfolge der Oesterreichisch-ungarischen Bank an. Eine von ihr geplante Note zu 1 Million Kronen mit Datum vom 1. Juli 1924 wurde wegen der Einführung der Schilling-Währung nicht mehr in Umlauf gesetzt.

Das Klischee wurde dann aber für einen 100-Schillinge-Schein vom 2. Januar 1925 verwendet.


Text und Abb. Hans-Ludwig Grabowski

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