Lexikon: Bank of Scotland

Die nur ein Jahr nach der Bank of England im Jahr 1695 gegründete Bank of Scotland hatte bis 1717 das Notenmonopol für Schottland. Sie ist bis heute die einzige vom schottischen Parlament gegründete Bank und entstand vorwiegend um den Ausbau des Handels mit England und den beiden Niederlanden zu fördern.


Schottland, Bank of Scotland: SCT-91b: 1 Pfund vom 1. März 1941, Vorder- und Rückseite.


Schottland, Bank of Scotland: SCT-120e: 10 Pfund vom 24. September 2004, Vorder- und Rückseite.


Schottland, Bank of Scotland: SCT-132: Polymer-Banknote zu 20 Pfund vom 1. Juni 2019, Vorder- und Rückseite.


Später kam es zum Konkurrenzkampf mit der 1727 gegründeten Royal Bank of Scotland.

Bis heute gibt die Bank of Scotland als eine von drei schottischen Notenbanken neben der Royal Bank of Scotland und der Clydesdale Bank eigene Banknoten in den Wertstufen zu 5, 10, 20, 50 und 100 Pfund aus, während andere Banken nur vorübergehend eigene Noten emittierten. So gab die British Linen Bank 1961 und 1962 Noten aus, wurde aber 1970 von der Bank of Scotland übernommen. Die National Commercial Bank of Scotland gab 1961 und 1967 eigene Noten aus und wurde dann 1969 von der Royal Bank of Scotland übernommen.

Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist die Bank of Scotland Teil der Lloyds Banking Group plc. Sie ist außer in Großbritannien auch noch in Nordamerika, in Spanien, in den Niederlanden und in Deutschland tätig.


Albert Pick/Hans-Ludwig Grabowski

Abb. Sammlung Hans-Ludwig Grabowski

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