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- Leserpost: Notgeld von Stassfurt 1918
Falls noch nicht bekannt, will ich Ihnen Abbildungen von zwei Scheinen der Stadt Stassfurt zukommen lassen. Stassfurt 25 Pfennig, Wz. dunkle Kreuze, aber mit 5-stelliger KN, 4 mm Höhe. Der 10-Mark-Schein dunkle Kreuze ohne Prägestempel und KN ist ja wohl katalogisiert, bislang aber nicht der 5er soweit ich weiss. Vielleicht könnten Sie ihn an die "zuständige Stelle" leiten. T. Neldner Antwort der Redaktion Vielen Dank für Ihre Informationen und die Abbildungen. Der Kleingeldschein zu 25 Pfennig vom 1.10.1918 mit 5-stelliger Kontrollnummer wäre eine Ergänzung zu S103.1a in meinem Katalog "Deutsches Notgeld, Band 6 – Deutsche Kleingeldscheine: Amtliche Verkehrsausgaben, Linnich – Zwickau. Der 5-Mark-Schein der Stadt Stassfurt vom 1.10.1918 mit Wasserzeichen dunklen Kreuzen ist im Katalog von Anton Geiger "Deutsches Notgeld, Band 3 – Das deutsche Großnotgeld 1918 – 1921" unter Nr. 507.1 katalogisiert. Hier werden lediglich zwei Varianten (a mit und b ohne Prägestempel) aufgeführt, beide mit Kontrollnummer. Es wäre also eine Ergänzung als neue Variante c ohne Prägestempel und KN. Ich leite die Meldung gern an den Autor weiter. Hans-Ludwig Grabowski #Notgeld #Europa #Deutschland #Mark #Grabowski
- Philippinen: Banknotenfamilie mit neuen Sicherheitsmerkmalen
Die Bankgo Sentral ng Philippinas stattete die aktuelle, ab 2010 ausgegebene Banknotenfamilie mit neuen Sicherheitsmerkmalen aus, um einerseits Fälschungen vorzubeugen und andererseits Menschen mit Sehbehinderungen bei der Erkennung der Nominale zu unterstützen. Betroffen sind Noten über 50, 10, 200, 500 und 1000 Piso. Neu sind folgende Elemente: ertastbare horizontale Linien am rechten Rand, wobei die Anzahl der Linien je nach Nominal variiert (alle Nominale); mit Durchsichtsfenstern ausgestatteter Sicherheitsfaden, der traditionelle Webmuster aus verschiedenen Regionen des Landes aufweist (ab 100 Piso aufwärts); OVI-Effekt (500 und 1000 Piso) und Kippeffekt der Wertzahl (500 und 1000 Piso). Die alten Banknoten bleiben vorerst im Umlauf. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Asien #Philippinen #Piso #Totsuka
- Iran: Neue 1.000.000-Rials-Schecks
Seit 2008 ist die Iranische Zentralbank die einzige Herausgeberin der sogenannten "Iran-Cheques", die dem Aussehen nach Banknoten ähneln, jedoch die Aufschrift "IRAN CHEQUE" tragen. Am 7. August 2020 begann die Zentralbank mit der Ausgabe neuer Schecks über 1 Million Rials. Aktuell befinden sich Schecks in den Nominalen zu 500.000 und 1.000.000 Rials im Umlauf. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Schecks #Asien #Iran #Rial #Totsuka
- Venezuela: Neue Banknoten von Goznak
Die Banco Central de Venezuela gab Scheine über 10.000, 20.000 sowie 50.000 Bolívares in Umlauf, die von der russischen Druckerei Goznak produziert wurden. Diese Scheine, deren Nominale aufgrund einer Inflation im Jahr 2019 eingeführt worden sind, weisen dieselbe Gestaltung wie die Vorgängernoten auf – u.a. auch die Druckereiangabe "CASA DE LA MONEDA-VENEZUELA"; einen Unterschied stellt der 2 mm breite Sicherheitsfaden mit Durchsichtsfenster dar. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #Venezuela #Bolívar #Totsuka
- Mexiko: Neue 1000-Pesos-Note
Am 19. November 2020 gab der Banco de México neue 1000-Pesos-Noten in Umlauf. Die Vorderseite der neuen Scheine thematisiert die Mexikanische Revolution und zeigt Porträts von Francisco I. Madero, dem Anführer der Revolution und späteren Präsidenten, von der Frauenrechtlerin Hermila Galindo, die als erste Frau in Mexiko für ein Parlamentsmandat kandidierte, sowie von der Revolutionärin Carmen Serdán. Im Hintergrund ist außerdem eine Lokomotive zu sehen. Auf der Rückseite ist ein Jaguar vor Calakmul, einer der größten Städte der Maya, dargestellt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #Mexiko #Peso #Totsuka
- Ukraine: Neue Souvenir-Note eingeführt
Am 26. November 2020 gab die Nationalbank der Ukraine einen neuen "Souvenirschein" zum Gedenken an Leonid Kadenjuk, den ersten Astronauten der unabhängigen Ukraine, aus. Der Avers zeigt Kadenjuks Porträt, während auf dem Revers die US-amerikanische Raumfähre Columbia abgebildet ist, mit der Kadenjuk im Jahr 1997 in den Weltraum flog. Der Entwurf stammt von Wolodimir Taran, Oleksandr Charuk und Sergij Charuk, die bereits Gedenkmünzen der Ukrainischen Nationalbank gestaltet haben. Die Auflage dieser Scheine, die reine Sammlerstücke darstellen, ist auf 50.000 Exemplare limitiert; davon sind 40.000 in einer Souvenir-Verpackung erhältlich. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Souvenirscheine #Europa #Ukraine #Totsuka
- Thailand: Neue 100- und 1000-Baht-Gedenknoten
Die Bank von Thailand gab bekannt, am 12. Dezember 2020 neue Gedenknoten über 100 und 1000 Baht zum einjährigen Jubiläum des königlichen Besuchs von Phra Nakhon im Zuge der Krönungszeremonie in Umlauf zu bringen. Beide Nominale zeigen König Maha Vajiralongkorn sowie Szenen aus den Feierlichkeiten. Während der Hunderter dieselben Sicherheitsmerkmale aufweist wie die aktuellen Umlaufnoten, ist der Tausender im Hochformat mit weiteren Elementen ausgestattet, wie beispielsweise fluoreszierende Farben. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Thailand #Baht #Totsuka
- Philippinen: Neue Gedenkbanknote
Am 17. Januar gab die Bangko Sentral ng Pilipinas neue Gedenkbanknoten zu 5000 Piso aus, die dem Nationalhelden Lapu-Lapu gewidmet sind. Der Stammeshäuptling der Insel Mactan ging am 27. April 1521 in die Geschichte ein, als er durch die Tötung von Ferdinand Magellan in der Schlacht von Mactan den ersten Kolonialisierungsversuch der Spanier abwehrte. Diese Gedenknote, die als gesetzliches Zahlungsmittel gilt, ist Teil der "2021 Quincentennial Commemorations in the Philippines" zur Feier mehrerer 500-jährigen Jubiläen: Ankunft Magellans im Zuge der Weltumsegelung, Schlacht von Mactan sowie Einführung des christlichen Glaubens durch die Spanier, dem heute über 90 % der philippinischen Bevölkerung angehören. Die Vorderseite der Note zeigt ein Porträt von Lapu-Lapu, flankiert von einer Szene aus der Schlacht von Mactan und einem Karaoka, einem einheimischen Auslegerboot; auch das Logo der "2021 Quincentennial Commemorations in the Philippines" ist zu sehen. Auf der Rückseite ist hingegen ein Philippinen-Adler abgebildet, der mit Freiheit und Stärke assoziiert wird und im indigenen Glauben als Vater der Schöpfung galt. Im Hintergrund sind außerdem eine Kokospalme – mit Kokosnüssen wurden Magellan und seine Mannschaft von den Einheimischen versorgt – und der Berg Apo zu sehen, der höchste Berg der Philippinen auf der Insel Mindanao. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Philippinen #Piso #Totsuka
- Syrien: Neue 5000-Pounds-Noten
Am 24. Januar 2021 gab die Zentralbank von Syrien neue 5000-Pounds-Noten in Umlauf. Im Kontext des Bürgerkriegs sowie der heute noch bestehenden Sanktionen gegen Syrien waren bereits vor zwei Jahren Scheine dieses neuen Nominals aufgrund einer hohen Inflationsrate vorbereitet worden, was sich auch in der Jahresangabe niederschlug. Auf der Vorderseite der neuen Noten ist in ein salutierender Soldat neben der Flagge der Syrischen Republik abgebildet, während die Rückseite einen Ausschnitt aus einem Relief des Bel-Tempels in Palmyra zeigt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Asien #Syrien #Pfund #Totsuka
- Zahl der gefälschten Euro-Banknoten 2020 auf Rekordtiefstand
Pressemitteilung der EZB vom 22.1.2021 2020 wurden 460 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen, so wenige wie nie zuvor im Vergleich zur Zahl aller umlaufenden Banknoten Bei etwa zwei Dritteln der Fälschungen handelte es sich um Banknoten mit den Nennwerten 20 € und 50 € Euro-Banknoten sind nach wie vor ein verlässliches und sicheres Zahlungsmittel Alle Euro-Banknoten können nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ auf ihre Echtheit geprüft werden 2020 wurden etwa 460.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen, 220.000 davon im zweiten Halbjahr. Gegenüber 2019 stellt dies einen Rückgang um 17,7 % dar. 20-€- und 50-€-Banknoten wurden erneut am häufigsten gefälscht – rund zwei Drittel aller Fälschungen entfielen auf diese beiden Nennwerte. 94,5 % der Fälschungen wurden in Ländern des Euroraums entdeckt, 2,8 % in EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums, und 2,7 % entfielen auf die übrige Welt. Zahl der pro Jahr erkannten Fälschungen je 1 Million echter umlaufender Euro-Banknoten Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie eine gefälschte Banknote erhalten. Im Vergleich zu den über 25 Milliarden umlaufenden Euro-Banknoten ist die Zahl der Falschnoten weiterhin äußerst niedrig. 2020 wurden 17 Fälschungen pro 1 Million im Umlauf befindlicher echter Banknoten entdeckt und somit so wenige wie nie zuvor (siehe Abbildung). Schlechte Fälschungen werden laufend aus dem Verkehr gezogen. Sie sind allesamt leicht zu erkennen, weil sie keine Sicherheitsmerkmale aufweisen oder die Merkmale nur laienhaft nachgeahmt sind. Seit Ausgabe der ersten Euro-Banknotenserie empfiehlt das Eurosystem – d. h. die EZB und die 19 nationalen Zentralbanken des Euroraums – der Bevölkerung, wachsam zu sein. Sie können Ihre Banknoten nach dem einfachen Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ prüfen. Wie Sie dabei vorgehen, wird auf einer gesonderten Seite auf der EZB-Website beschrieben. Auch auf den Websites der nationalen Zentralbanken finden Sie Informationen hierzu. Außerdem hilft das Eurosystem Personen, die mit Bargeld arbeiten, sicherzustellen, dass Banknotenbearbeitungsgeräte Fälschungen zuverlässig erkennen und einziehen können. Mit Falschgeld zu bezahlen, ist strafbar und kann strafrechtlich verfolgt werden. Erscheint Ihnen eine Banknote verdächtig, so vergleichen Sie diese direkt mit einem Geldschein, von dem mit Sicherheit feststeht, dass er echt ist. Falls sich Ihr Verdacht erhärtet, setzen Sie sich bitte mit der Polizei oder – je nach nationalen Gepflogenheiten – der zuständigen nationalen Zentralbank bzw. Ihrer Hausbank in Verbindung. Das Eurosystem unterstützt die Strafverfolgungsbehörden bei der Bekämpfung von Bargeldfälschung. Die Halbjahreszahlen im Überblick: Anteil an den einzelnen Stückelungen (in %): Es ist Aufgabe des Eurosystems, die Fälschungssicherheit von Euro-Banknoten zu wahren und die Entwicklung der Banknotentechnologie weiter voranzutreiben. Die zweite Euro-Banknotenserie, die Europa-Serie, bietet noch mehr Sicherheit und trägt dazu bei, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Euro aufrechtzuerhalten. Europäische Zentralbank Generaldirektion Kommunikation, Abteilung Internationale Medienarbeit Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main, Deutschland Tel.: +49 69 1344 7455, E-Mail: media@ecb.europa.eu, Website: www.ecb.europa.eu
- Stellungnahmen zur Embargo-Praxis von PayPal
Unser Blog-Beitrag zu Sperrung von Zahlungen für Waren aus US-Embargoländern durch PayPal stieß auf großes Interesse und es gingen bereits eine Reihe von Anmerkungen und Stellungnahmen dazu ein. Unseren erwähnten Beitrag finden Sie hier: https://www.geldscheine-online.com/post/vorsicht-bei-bestellungen-von-geldscheinen-im-internet Stellungnahme des PayPal-Kundenservice "Vielen Dank für Ihre Anfrage an PayPal. PayPal erfüllt eine Reihe behördlicher Vorschriften. Die PayPal-Nutzungsbedingungen erlauben es PayPal, eine Transaktion zu überprüfen und die Verarbeitung von Transaktionen zu verweigern, die gesetzlich verboten sind oder die möglicherweise gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßen. Falls Sie noch andere Fragen haben, helfen wir Ihnen jederzeit gerne weiter. Viele Grüße PayPal-Kundenservice" Stellungnahme eines erfahrenen Münzhändlers "Hallo Herr Grabowski, solche Sperren und Löschungen sind schon länger bei Paypal und Ebay üblich. Noch grotesker wird es, wenn man sich mal den genauen Wortlaut der Embargoverordnung anschaut. Ausgenommen sind Münzen und Zahlungsmittel, aber auch Waren, die vor dem Embargo produziert wurden. Aber das interessiert Ebay und PayPal leider nicht, lässt sich wahrscheinlich nicht automatisch programmieren. Gruss Marinus Lass coins.de GmbH" Stellungnahme des Berufsverbands des Deutschen Münzenfachhandels: "Herr Becker hat mir Ihre Nachricht mit dem Link zu Ihrem Online-Artikel weitergeleitet, da wir die Mitgliederinformationen und Warnmeldungen hier in der Geschäftsstelle des Berufsverbandes bearbeiten. So berechtigt Ihre Kritik und Empörung über das Verhalten von PayPal ist, besteht das von Ihnen in Bezug auf kubanische Geldscheine angesprochene Problem schon seit Jahren. PayPal ist US-amerikanischer Konzern mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Deshalb muss PayPal die Wirtschaftssanktionen, welche die USA über Länder wie Kuba, Nordkorea und den Iran verhängt hat, zwingend beachten und umsetzen. Dies setzt der Konzern auch bei der in Luxemburg ansässigen Europa-Tochter durch, obwohl diese EU-Recht unterliegt und Europa keine Sanktionen z.B. gegen Kuba verhängt hat. Deshalb können Artikel, welche ihren Ursprung in sanktionierten Ländern haben, nicht mittels PayPal bezahlt werden. Das ist nicht neu und nicht nur auf Geldscheine und Münzen beschränkt. Wenn Sie bei Google „PayPal Kuba“ als Suchbegriff eingeben, finden Sie seitenweise Berichte über mehrere Jahre zurück zu dieser Problematik. Auch haben Deutsche Gerichte schon zu Gunsten von PayPal-Nutzern entschieden, dass die Sperrung ihrer Konten durch PayPal nicht auf US-Sanktionen begründet werden darf – diese Deutschen Urteile lassen sich aber offenbar nicht durchsetzen. Jedenfalls ist das Thema keine neue Praxis von PayPal, wie von Ihnen dargestellt. Bei meinem früheren Arbeitgeber, dem Schaubek-Verlag hatten wir regelmäßig das Problem, wenn ein Sammler Vordruckblätter Kuba-Briefmarken bestellt und mit PayPal bezahlt hat. Der Prüfalgorithmus bei PayPal hat „Kuba“ erkannt und den Vorgang ausgefiltert. Nach wenigen Tagen wurde die Zahlung nach manueller Prüfung bei PayPal aber freigegeben, da der Artikel nicht kubanischen Ursprungs ist, sondern sächsischen. Diesen Unterschied hat man sogar bei PayPal inzwischen erkannt… Kurzum, ob Rum, Zigarren oder eben Geldscheine und Münzen, alles was in Kuba produziert wurde kann man nicht via PayPal bezahlen. Wir werden unsere Mitgliedsunternehmen im nächsten Rundschreiben hierauf explizit hinweisen und sensibilisieren. Leider können wir nicht mehr tun, als allen Händlern dringend zu empfehlen, für die Zahlung von Artikeln mit Herkunft / Ursprung aus US-Embargoländern die Zahlungsart PayPal zu deaktivieren. Mit freundlichen Grüßen Stefan Lutter, Geschäftsführer" Anwort an den PayPal-Kundenservice "Liebe Frau Rücker, vielen Dank für Ihre Mail. Gestern habe ich in dem redaktionell von mir geleiteten Online-Magazin für Geldscheinsammler www.geldscheine-online.com einen Beitrag zum Verhalten von PayPal bezüglich Embargo-Ländern verfasst, der inzwischen mit einer Stellungnahme des Berufsverbands des Deutschen Münzenfachhandels ergänzt wurde. In unserer nächsten Ausgabe der Zeitschrift Münzen & Sammeln folgt ein entsprechendes Vorwort zur Information für unsere Leser. Als Eine von vielen Reaktionen auf den Blog-Beitrag erhielt ich heute entsprechende Anmerkungen eines erfahrenen Fachhändlers, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Danach sind solche Sperrungen und Löschungen bei PayPal und Ebay schon länger üblich. Er schreibt: Noch grotesker wird es, wenn man sich mal den genauen Wortlaut der Embargoverordnung anschaut. Ausgenommen sind Münzen und Zahlungsmittel, aber auch Waren, die vor dem Embargo produziert worden. Aber das interessiert EBay und PayPal leider nicht, weil es sich wohl nicht automatisch programmieren lässt. Wenn sich PayPal also sogar im Rest der Welt an US- Embargos halten will, dann sollten auch die davon ausgenommenen Gelder und Waren ausgenommen bleiben. Vorauseilender Gehorsam hat schon manch Unheil in der Geschichte angerichtet! Es wäre sinnvoll, wenn sich PayPal zu diesem Sachverhalt äußern würde. Unsere Empfehlung für Sammler und den Handel lautet derweil ganz klar, PayPal für Zahlungen zu meiden. Danke und m.f.G." PayPal und verbotene Staaten Das läuft schon ewig bei PayPal, hat auch nichts mit Trump zu tun. Es gab schon vorher diese Probleme. Ich verkaufe Artikel aus diesen Ländern nur noch ausdrücklich innerhalb der EU unter generellem Ausschluss von PayPal. Das Problem ist, dass Kunden trotzdem diese Zahlungsmöglichkeit wählen und dadurch ungewollt die Händler in Schwierigkeiten bringen. Die Konten werden eingeschränkt und es werden reihenweise Unterlagen verlangt. Man kann das Verfahren nicht mal beenden indem man die von PayPal suspendierte Zahlung zurückweist. Das macht PayPal nach einigen Wochen. Bei MA haben wir eine Opt-Out-Möglichkeit für PayPal Zahlungen für Münzen aus bestimmen Ländern erreicht. Funktioniert sehr gut. Innerhalb der USA wird dieses Thema auch gerade unter Händlern diskutiert. Betrifft auch die Grading-Firmen. Bei Versand in die USA kann man Münzen und Banknoten aus diesen Ländern nicht mitschicken. Betrifft übrigens auch Kongo bis zurück zu Belgisch Kongo. PayPal hat übrigens auch den Verkäufer- und Käufer-Schutz bei Anlage- und Goldmünzen abgeschafft. Bitte auch darauf hinweisen. Paypal ist dadurch eh innerhalb Deutschlands vollkommen überflüssig geworden. Wäre auch mal ein Artikel. Mit freundlichen Grüßen Thomas Pollandt
- Die Paper Money Fair ist abgesagt!
Wie der Veranstalter der bekannten Sammlermesse "Paper Money Fair" (ehemals Maastricht und Valkenburg), Herr Jos F.M. Eijsermans, auf seiner Internetseite bekannt gibt, musste die für den 17. und 18. April 2021 in Herzogenbusch geplante Papiergeldmesse wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Herr Eijsermans schreibt: Zu meinem großen Bedauern muss ich - im Hinblick auf die aktuelle CORONA-Situation - die kommende April-Messe absagen. Solange diese Pandemie nicht unter Kontrolle ist – nicht nur in den Nieder-landen, sondern auch weltweit – macht es keinen Sinn, diese internationale Veranstaltung zu organisieren. Auf jeden Fall werde ich im Moment keine Genehmigung von der Regierung bekommen. Wie jeder verstehen wird, bin ich alles andere als glücklich darüber, aber ich kann wirklich nicht anders handeln Ich kann nur hoffen, dass sich die Situation schnell und vor allem so rechtzeitig verbessert, dass ich im Oktober wieder starten kann. Ich habe noch nicht aufgegeben! Mit freundlichen Grüßen Jos Eijsermans Hans-Ludwig Grabowski #Veranstaltungen #Europa #Niederlande












