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2843 Ergebnisse gefunden für „“

  • Numismata: Die Münzbörse mit dem besonderen Flair

    Vom 2. bis zum 3. März 2024 gibt es in München eine neue Ausgabe der weltweit beliebten NUMISMATA. Angela Modes lädt Sammler und Münzhändler aus aller Welt ein, einmal mehr das umfassende Angebot auf der NUMISMATA zu erleben. Es gibt Münzbörsen, deren Datum steht schon seit Jahrzehnten in der Agenda jedes ernsthaften Münzhändlers. Die NUMISMATA ist eine davon. Der Klassiker unter den deutschen Münzbörsen findet auch dieses Jahr wieder vom 2. bis 3. März 2024 im beliebten MOC Event Center an der Lilienthalallee 40 statt. Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto, die NUMISMATA ist hervorragend erreichbar. Kein Wunder, dass jedes Jahr wieder Besucher aus der ganzen Welt kommen. Dieses Jahr können Sie ab 8.00 Uhr bei vier Kassiererinnen ihr Eintrittsticket zur NUMISMATA erwerben. Foto: Peter Kopitz. ​Ganz gleich, was Sie suchen: Die NUMISMATA hat für alle Besucher das richtige Angebot. Foto: Peter Kopitz. Ein numismatisches Familientreffen Auch wenn jedes Jahr zahlreiche Besucher zum ersten Mal da sind, die große Mehrheit der Anwesenden ist der NUMISMATA seit Jahrzehnten treu. Schließlich ist sie immer einen Besuch wert. Das breitgefächerte Angebot präsentiert von den wichtigsten Münzhändlern Europas und die angenehme Atmosphäre locken jedes Jahr wieder. Die NUMISMATA hat sich eben zu einer Art Selbstläufer entwickelt, der immer für gute An- und Verkäufe sorgt. Und das bedeutet, dass sich viele NUMISMATA-Teilnehmer seit Jahrzehnten kennen und schätzen; und das ist nur einer der Gründe, warum einem die NUMISMATA manchmal wie ein numismatisches Familientreffen vorkommt. Das Team der NUMISMATA freut sich auf Ihren Besuch. Foto: Peter Kopitz. Der andere Grund ist die kompetente Leitung der Veranstaltung durch ein erfahrenes Service-Team, geführt von Angela Modes. Jedes einzelne Mitglied des NUMISMATA-Teams kennt die Gewohnheiten und Vorlieben seiner Kunden seit Jahren und geht deshalb auf spezielle Wünsche gerne ein. Vier Kassiererinnen, und Ticketverkauf ab 8.00 Uhr Um die langen Warteschlangen zu vermeiden, gibt es bei der NUMISMATA erstmals vier Kassiererinnen, bei denen Tickets gekauft werden können. Die Kassen sind bereits ab 8.00 Uhr geöffnet. Einlass in die Halle für Besucher ist ab 9:30 Uhr. Für alle Münchner: Die Tickets sind im Vorverkauf in der Woche vom Montag, dem 26. Februar, bis zum Donnerstag, dem 29. Februar, auch direkt im Ladengeschäft von Münzen Modes zu den Öffnungszeiten zwischen 10 und 17 Uhr erhältlich. Versäumen Sie es also nicht, auch dieses Jahr wieder bei der NUMISMATA in München am 2. und 3. März 2024 dabei zu sein! 54. NUMISMATA München Samstag, 2. März 2024, 9.30-17.30 Sonntag, 3. März 2024, 9.30-15.00 MOC Halle 3 Lilienthalallee 40 80939 München Dauerkarte 15 Euro; Eintritt am Samstag 13 Euro; Eintritt am Sonntag 8 Euro; 10 Euro für Gruppen ab 10 Personen und Münzvereinsmitglieder; Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt Eintrittskarten sind an beiden Messetagen ab 8:00 Uhr an der Kasse am Halleneingang erhältlich. Weitere Informationen bei: NUMISMATA International Münzen Modes Inh. Angela Modes Reichenbachstraße 17 D-80469 München Tel.: +49 (0) 89 260 39 42 Fax: +49 (0) 89 260 90 60 E-Mail: info@numismata.de Internet: www.numismata.de

  • Lexikon: Horse-blanket

    Horse-blanket (Englisch = Pferdedecke, auch "saddle-blanket" = Satteldecke) ist eine volkstümliche Bezeichnung für die US-amerikanischen sog. "Large Size Notes", die bis 1929 in den USA ausgegebenen großformatigen Geldscheinen. USA: Silver Certificate zu 1 US-Dollar von 1923, "Large Size Note", Vorder- und Rückseite. Als horse- oder saddle-blanket wurden in den USA auch die großformatigen Banknoten anderer Länder bezeichnet. Ab 1928 wurden die einheitlich großen Large Size Notes (Format 189 x 80 mm) durch Geldscheine in einem einheitlich kleineren Format (156 x 66 mm), den Small Size Notes, abgelöst. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • Ostkaribische Staaten: Goldene Jubiläums-50-Dollars-Gedenkbanknote kommt im Juni 2024

    Eine neue 50-Dollars-Gedenkbanknote wurde am 5. Februar 2024 von Dickon Amiss Thomas Mitchell, Premierminister von Grenada, in St. George's vorgestellt. Die Banknote erinnert an den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Grenadas vom Vereinigten Königreich. Die Unabhängigkeit wurde am 7. Februar 1974 unter der Führung von Eric Matthew Gairy, dem ersten Premierminister Grenadas, erreicht. Das Land entschied sich für den Verbleib im Commonwealth und behielt deshalb Königin Elisabeth II. als Monarchin, die vor Ort von einem Generalgouverneur vertreten wurde. Die Vorderseite zeigt in der oberen Hälfte Eric Gairy (1922-1997), den ersten Premierminister von Grenada. Der olympische Sprinter Kirani James (geb. 1992) ist im Hintergrund rechts oben zu sehen. Ein Mann, eine Frau und ein Kind blicken als Silhouetten auf den Annandale-Wasserfall mit einer Karte von Grenada in der Mitte. Im unteren Teil der Vorderseite ist ein Flugzeug vom Typ Ilyushin IL96 auf dem Maurice Bishop International Airport abgebildet. Eric Matthew Gairy, der erste Premierminister Grenadas. Die Rückseite zeigt Maurice Rupert Bishop (1944-1983), den zweiten Premierminister Grenadas, in der oberen Hälfte über einer singenden Frau mit Big-Drum-Spielern/Tänzern aus Carriacou hinter ihm. Der untere Teil der Rückseite zeigt eine Hafenszene von St. George's. Maurice Rupert Bishop, der zweite Premierminister Grenadas. Das transparente Fenster zeigt das Wappen von Grenada, Kakaobohnen, Muskatnüsse, Muskatnusszweige und -blätter sowie Bougainvillea-Blüten. Die Polymerbanknote kommt von De La Rue, hat ein Format von 65 x 132 mm und ist auf Safeguard® gedruckt. Die Gedenkbanknote wird ab Juni 2024 ausschließlich in Grenada ausgegeben. Sie wird aber in allen ostkaribischen Ländern der ECCB als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. Die gesamte Zeremonie zur Vorstellung der neuen Gedenkbanknote kann HIER angesehen werden. Donald Ludwig (polymernotes.org)

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2024, Teil 1

    Afghanistan, Belize, Dänemark, Hongkong (Bank of China), Laos, Nigeria, Singapur, USA, Vietnam BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Afghanistan 50 Afghani von 2022 BNB B374b: wie BNB B374a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Idrees/Badri) und neuem Jahr (SH1401). Belize 2 Dollars vom 01.05.2021 BNB B324g: wie BNB B324f (SCWPM 66), aber mit neuen Unterschriften (Grant/Waight/Retreage) und neuem DATUM (1st. MAY 2021). Dänemark 100 Kroner, neue Auflage BNB B941a: wie BNB B936 (SCWPM 66), aber mit neuem Unterschriften, verbesserten Sicherheitsmerkmalen und neuem Kontrollnummer-Format. 200 Kroner, neue Auflage BNB B942a: wie BNB B937 (SCWPM 57), aber mit neuem Unterschriften, verbesserten Sicherheitsmerkmalen und neuem Kontrollnummer-Format. Hongkong 20 Dollars vom 01.01.2023 BNB B921c: wie BNB B921b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (1 JANUARY 2023). 50 Dollars vom 01.01.2023 BNB B922c: wie BNB B922b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (1 JANUARY 2023). Laos 1000 Kip von 2020 BNB B509c: wie BNB B590b (SCWPM 32A), aber mit neuem Jahr. Nigeria 200 Naira, neue Auflage BNB B244c: wie BNB B244b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Emefiele/Kwaghe). Singapur 2 Dollars, neue Auflage BNB B208p: wie BNB B208o (SCWPM 46), aber mit drei gefüllten Häuschen unter "EDUCATION" unten auf der Rückseite. USA 1 Dollar von 2021 BNB nicht gelistet: wie SCWPM 5449, aber mit neuen Unterschriften (Malerba/Yellen) und neuem Jahr. Vietnam 10.000 Dong von 2023 BNB B343o: wie BNB B343n (SCWPM 119), aber mit neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). 50.000 Dong von 2023 BNB B345o: wie BNB B345n (SCWPM 121), aber mit neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). 100.000 Dong von 2023 BNB B346p: wie BNB B346o (SCWPM 122), aber mit neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book, und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Das größte Problem der Menschheit!

    Zitate rund ums Geld und Diese Welt: Dieter Hallervorden "Das größte Problem in der Geschichte der Menschheit ist, dass die Leute, die die Wahrheit kennen, den Mund nicht aufmachen. Und diejenigen, die von nichts eine Ahnung haben, bekommt man einfach nicht zum Schweigen." Dieter Jürgen "Didi" Hallervorden (geb. 1935), deutscher Schauspieler, Kabarettist, Sänger, Moderator, Synchronsprecher und Theaterleiter. Anmerkung: Dem ist nichts hinzuzufügen!

  • Liefer- und Ausgabezahlen der Kupons zur Währungsumstellung in der SBZ im Juni 1948

    Am 23. Juni 1948 kündigte die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) mit Befehl 111/48 zum 24. Juni 1948 die Durchführung einer Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone sowie in Groß-Berlin an. Über die Durchführung der Währungsreform sind zahlreiche Artikel publiziert werden[1], so dass hier auf Einzelheiten verzichtet werden kann. Ausgegeben wurden im Umtausch gegen Reichs- und Rentenmark als Übergangslösung zunächst mit Kupons versehene Reichs- und Rentenbankscheine, bevor am 25. Juli 1948 die auf Deutsche Mark lautenden Banknoten der Deutschen Notenbank zur Ausgabe kamen. Die sogenannten Kuponmark-Scheine[2] mussten in wenigen Tagen mit großem manuellem Aufwand beklebt werden. Sowjetische Besatzungszone Deutschlands (SBZ): Spezialkupon über 2 Deutsche Mark 1948 auf 2-Rentenmark-Schein der Deutschen Rentenbank von 1937, Vorderseite, Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski. Sowjetische Besatzungszone Deutschlands (SBZ): Spezialkupon über 100 Deutsche Mark 1948 auf 100-Reichsmark-Schein der Deutschen Reichsbank von 1935, Vorderseite. Die Kupons zur Beklebung wurden durch die Leipziger Wertpapierdruckerei Giesecke & Devrient[3] gedruckt, und zwar in Markenbogen zu 100 Stück für die Nennwerte 1, 2, 5 und 10 DM sowie zu 50 Stück für die Nennwerte 20, 50 und 100 DM. Die fertigen Kupons wurden durch die Deutsche Emissions- und Girobank[4] Mitte Juni 1948 direkt bei Giesecke & Devrient in Leipzig in Empfang genommen. Erhalten geblieben ist eine per 30. Juni 1948 durch Giesecke & Devrient nachträglich erstellte Übersicht der insgesamt ausgelieferten Kupons: 1.568.500 Bögen zu 100 Marken im Wert von 1,- DM = 156.850.000 Marken im Wert von 156.850.000 DM 523.000 Bögen zu 100 Marken im Wert von 2,- DM = 52.300.000 Marken im Wert von 104.600.000,- DM 531.000 Bögen zu 100 Marken im Wert von 5,- DM = 53.100.000 Marken im Wert von 265.500.000,- DM 634.000 Bögen zu 100 Marken im Wert von 10,- DM = 63.400.000 Marken im Wert von 634.000.000,- DM 1.823.000 Bögen zu 50 Marken im Wert von 20,- DM = 90.925.000 Marken im Wert von 1.823.000.000,- DM 963.500 Bögen zu 50 Marken im Wert von 50,- DM = 48.175.000 Marken im Wert von 2.408.750.000,- DM. 206.500 Bögen zu 50 Marken im Wert von 100,- DM = 10.325.000 Marken im Wert von 1.032.500.000,- DM Nachtäglich erstellter Lieferschein der Druckerei Giesecke & Devrient über die zum Umtausch gelieferten Kupons vom 30. Juni 1948. Quelle: Bundesarchiv. Der Gesamtbetrag der von Giesecke & Devrient gelieferten Kupons betrug demnach 6.425.200.000,- DM. Davon wurden durch die Deutsche Emissions- und Girobank zum bekleben von Geldscheinen Kupons im Gesamtwert von 5.737.300.000,- DM bereitgestellt, und zwar in folgenden Beträgen und Stückzahlen: Kupons zu 1 DM für insgesamt 124.200.000,- DM = 124.200.000 Stück Kupons zu 2 DM für insgesamt 80.600.000,- DM = 40.300.000 Stück Kupons zu 5 DM für insgesamt 240.500.000,- DM = 48.100.000 Stück Kupons zu 10 DM für insgesamt 522.000.000,- DM = 52.200.000 Stück Kupons zu 20 DM für insgesamt 1.690.000.000,- DM = 84.545.000 Stück Kupons zu 50 DM für insgesamt 2.255.000.000,- DM = 45.100.000 Stück Kupons zu 100 DM für insgesamt 825.000.000,- DM = 82.500.000 Stück Nur ein Teil der für den Umtausch zur Verfügung gestellten Kupons wurde im Zuge der Währungsreform dann – auf entsprechende Scheine geklebt – auch tatsächlich ausgegeben. Leider stehen insoweit nur Gesamtwerte und keine Ausgabezahlen nach Notenwerten zur Verfügung. Die nachfolgenden Zahlen zeigen die für den Geldumtausch zur Verfügung gestellten Beträge an Kupons, sowie die tatsächlich ausgegeben Beträge an mit Kupons beklebten Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen für die einzelnen Emissions- und Girobanken der Länder in der SBZ: Sachsen: zur Verfügung gestellte Kupons 1.395.000.000,- DM; tatsächlich ausgegebene Scheine 857.500.000,- DM Sachsen-Anhalt: zur Verfügung gestellte Kupons 1.090.000.000,- DM, tatsächlich ausgegebene Scheine 561.000.000,- DM Thüringen: zur Verfügung gestellte Kupons 826.000.000,- DM, tatsächlich ausgegebene Scheine 414.400.000,- DM Brandenburg: zur Verfügung gestellte Kupons 897.200.000,- DM, tatsächlich ausgegebene Scheine 440.400.000,- DM Mecklenburg: zur Verfügung gestellte Kupons 622.000.000,- DM, tatsächlich ausgegebene Scheine 275.800.000,- DM Das Berliner Stadtkontor wurde mit Kupons im Werte von 673.000.000,- DM zur Beklebung ausgestattet, an beklebten Scheinen wurde im Zuge der Währungsreform hiervon ein Betrag von 467.000.000,- DM tatsächlich ausgegeben. Auch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland erhielt neues Geld, und zwar mit Kupons beklebte Reichs- und Rentenmarknoten als Erstausstattung gemäß Empfangsbescheinigung schon am 18. Juni 1948, also fünf Tage vor Erlass des SMAD-Befehls.  Der Gesamtbetrag an beklebten Noten, der der SMAD zur Verfügung gestellt wurde, betrug 234.100.000,- DM. Wieviel dieser Noten in den Geldumlauf gelangen, ist nach den Unterlagen der Deutschen Notenbank nicht nachzuvollziehen. Der Ausgabetrag im Zuge der Währungsreform am 24. Juni 1948 an Reichsmark und Rentenmark mit aufgeklebten Spezialkupons in den Ländern, in Berlin und an die SMAD betrug danach insgesamt 3.250.200.000,- DM. Das entsprach 50,6 % des tatsächlich hergestellten Betrages an Kupons – nur rund die Hälfte der von Giesecke & Devrient produzierten Kupons gelangte also tatsächlich in den Umlauf. Die Deutsche Emissions- und Girobank behielt nach dem Umtausch zudem einen Kassenbestand von 1.004.900.000,- DM. Man kann darüber spekulieren, warum nur Teilbeträge der Kupons verklebt und ausgegeben wurden. Möglicherweise reichte die kurze Zeit für die Beklebung weiterer Scheine nicht aus; möglicherweise wurden durch die einzelnen Emissions- und Girobanken die tatsächlich erstellten Beträge als für den Zahlungsmittelumlauf ausreichend angesehen. Vielleicht war auch die Menge der bei Giesecke & Devrient bestellten Kupons aufgrund der Kürze der Zeit, unzureichender statistischer Erhebungen über den Bargeldumlauf in der SBZ und Groß-Berlin, sowie aufgrund nicht vorhandener Hochrechnungen des Bargeldbedarfes auf Grundlage der Umtauschvorgaben schlichtweg zu hoch bemessen worden. Beklebt wurden die Scheine im Zeitraum vom 19. bis 23. Juni 1948 durch zahlreiche Freiwillige und dienstverpflichtete Personen in den Ländern der SBZ sowie im sowjetischen Sektor von Berlin[5]. Beklebt wurden[6] die Rentenbankscheine zu 1 und 2 Rentenmark der Ausgabe vom 30. Januar 1937, der Rentenbankschein zu 5 Rentenmark der Ausgabe vom 2. Januar 1926, sowie die Reichsbanknoten zu 5 Reichsmark vom 1. August 1942, zu 10 und 20 Reichsmark vom 22. Januar 1929, zu 50 Reichsmark vom 30. März 1933 und zu 100 Reichsmark vom 24. Juni 1935[7]. Die zu beklebenden Banknoten wurden aus den Kassenbeständen der Emissions- und Girobanken sowie, in Berlin, des Berliner Stadtkontors zur Verfügung gestellt. Es dürfte sich in der Regel um gebrauchte Scheine aus dem Umlauf gehandelt haben. Der Kupon war auf dem Schaurand bündig zum Druckbild anzubringen[8] – Scheine, bei denen die Klebemarke mitten auf dem Wasserzeichenfeld angebracht ist sind – insbesondere in druckfrischer Erhaltung – in der Regel nachträglich angefertigt und stammen nicht aus dem Umtausch. Der Umtausch selbst fand in den von den Emissions- und Girobanken der Länder bestätigten Umtauschkassen und Kreditinstituten statt. Nicht beklebt wurden die noch umlauffähigen Reichsbanknoten zu 50 und 100 Reichsmark der Ausgabe von 11. Oktober 1924, sowie der „Tirolerschein“ zu 20 Reichsmark vom 16. Juni 1939. Gleiches gilt für Alliierte Militärmarknoten. Im Sammlermarkt tauchen immer wieder mit Kupons beklebten Noten dieser Ausgaben auf. Diese sind nachträglich angefertigt; sie gelangten nicht zur Ausgabe. Auch eine versehentliche oder zufällige Verwendung während des Geldumtauschs ist auszuschließen, da die beklebten Noten vor der Ausgabe einer Kontrolle unterzogen wurden. Dr. Sven Gerhard Anmerkungen [1] Zuletzt sehr ausführlich Michael H. Schöne, Die drei Währungsreformen vor 75 Jahren in Deutschland, gelscheine-online.com vom 21. Juni 2023. [2] Lt. SMAD-Befehl 111/48 und der der Deutschen Wirtschaftskommission vom 21. Juni 1948, ZVOBl 1948 Nr. 20, S. 220) lautete die Bezeichnung offiziell „Reichsmark und Rentenmark alten Musters mit aufgeklebten Spezialkupons“. [3] Im Frühjahr 1948 war die private Firma Giesecke & Devrient in Leipzig enteignet worden; im selben Jahr erfolgte die Umfirmierung in den VEB Deutsche Wertpapierdruckerei. [4] Die Vorgängerbank der Deutschen Notenbank, deren Gründung offiziell am 20. Juni 1948 erfolgte. [5] Die Durchführung der Währungsreform oblag lt. Befehl 111/48 Ziffer 12 der SMAD und der gleichlautenden Verordnung der Deutschen Wirtschaftskommission vom 21. Juni 1948 in den Städten und Kreisen den Bürgermeistern und Landräten, die entsprechendes Personal zur Beklebung der Banknoten rekrutieren mussten. [6] Regelung dazu traf die Anlage zur Verordnung vom 21. Juni 1948 „Beschreibung der Spezialkupons und Regelungen für ihr Aufkleben auf Reichs- und Rentenmarkscheine“, ZVOBl 1948 Nr. 20, S. 223 - 224 [7] Grabowski DEU-222 – 223, DEU 209, DEU-220, DEU 183-184, DEU-210 – 211. [8] Ziff. 6 der Anlage zur Verordnung vom 21. Juni 1948 „Beschreibung der Spezialkupons und Regelungen für ihr Aufkleben auf Reichs- und Rentenmarkscheine“ Abbildungen Banknoten: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski.

  • Karibischer Gulden: Einführungstermin steht fest!

    Eine neue Währung, der Karibische Gulden (Caribbean Guilder), soll am 31. März 2025 in Sint Maarten und Curaçao eingeführt werden, die eine Währungsunion bilden, die von der Zentralbank von Curaçao und Sint Maarten (CBCS) verwaltet wird. In Curaçao und Sint Maarten, die bis 2010 zusammen mit Bonaire, Sint Eustatius und Saba die Niederländischen Antillen bildeten, ist derzeit der Niederländische Antillen-Gulden im Umlauf. Der Gulden wurde am 1. Januar 2011 auf Bonaire, Sint Eustatius und Saba durch den US-Dollar ersetzt. 25 Niederländisch-Antillische Gulden, Vorder- und Rückseite, derzeit im Umlauf auf Curaçao und Sint Maarten. Die Produktion wird von der Zentralbank mit 15 Millionen Gulden finanziert. Die Bank hat sich mit Crane Coin und der Royal Canadian Mint zusammengeschlossen, um Banknoten und Münzen für die neue Währung herzustellen zu lassen. Richard Doornbosch, Präsident der CBCS, erklärte kürzlich in einem Interview: "Die bestehende Guldenwährung muss aufgrund veralteter Sicherheitsmerkmale, die das Fälschen erleichtern, aktualisiert werden." "Die Währung ist nicht mehr zeitgemäß, so dass die Banknoten und Münzen im Grunde schon fast am Ende sind, weil sie in den Schredder wandern, wenn sie nicht mehr von ausreichender Qualität sind." "Wir haben die Banknoten bereits bestellt. Das Geld ist bereits ausgegeben." Die Gestaltungen der neuen Banknoten sind noch nicht bekanntgegeben worden. Die Tür zur Dollarisierung sei aber noch nicht geschlossen. Doornbosch fügte hinzu: "Das Geld wurde ausgegeben, aber natürlich kann man immer noch eine Entscheidung über die Dollarisierung treffen. Die Regierung hat nicht entschieden, dass sie nicht dollarisieren will, sie sagt nur, dass wir in der Zwischenzeit andere Banknoten und Münzen brauchen, und wir können nicht warten, bis diese Diskussion beendet ist, denn wenn man schließlich dollarisieren will, muss man eine vernünftige Diskussion über das Wie führen. Von Dollarisierung spricht man, wenn ein Land beginnt, den US-Dollar neben oder anstelle seiner eigenen Währung als Tausch- oder gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. Die CBCS, früher die Bank der Niederländischen Antillen, ist derzeit die Zentralbank für den Niederländischen Antillen-Gulden und verwaltet die Geldpolitik von Curaçao und Sint Maarten. Die Bank wurde 1828 gegründet und ist damit die älteste noch existierende Zentralbank Amerikas. Bis zur Auflösung der Niederländischen Antillen im Oktober 2010 war die Bank für die Geldpolitik der gesamten Niederländischen Antillen zuständig. Als die Inseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba der Zentralbank der Niederlande unterstellt wurden, erhielt sie ihren heutigen Namen. 2 ½ Niederländisch-Antillische Gulden von 1955, Vorder- und Rückseite. 250 Niederländisch-Antillische Gulden von 1986, Vorder- und Rückseite, seit 1998 nicht mehr ausgegeben. Über die Einführung des neuen Karibischen Gulden wurde schon HIER and HIER im Blog berichtet. Donald Ludwig

  • Leserpost: Wertbeständiges Notgeld des Reichsverkehrsministers mit unedierter Serie

    Auf der World Money Fair vom 2. bis 4. Februar 2024 in Berlin erschien Herr G. Adam am Stand des Battenberg Gietl Verlags, der auch schon Ergänzungen zum Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" gemeldet hatte, und zeigte mir einen stark gebrauchten wertbeständigen Notgeldschein aus einer noch nicht katalogisierten Serie. Anmerkung der Redaktion Es handelt sich um eine Notausgabe zu 0,42 Mark Gold = 1/10 Dollar der Deutschen Reichsbahn im Namen des Reichsverkehrsministers in Berlin, Rudolf Oeser, vom 7. November 1923. Die Scheine des Reichsverkehrsministers wurden an allen Kassen der Deutschen Reichsbahn und zuletzt auch an allen öffentlichen Kassen im gesamten Deutschen Reich angenommen. Katalogisiert ist dieser Wert unter RVM-26a in meinem Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" (nur mit Firmenzeichen, aber ohne Serien) und mit Serien im Katalog "Das Papiergeld der deutschen Eisenbahnen und der Reichspost" unter 002.35i. Unter dem Firmenzeichen RA sind hier die Serien 7-21, 24, 27, 29, 34, 35, 37, 41, 45-56, 60 und 64 aufgeführt. Es wurden nur die Serien aufgenommen, die auch belegt sind. Der abgebildete Schein gehört zur Serie 62, die noch nicht verzeichnet ist und daher für eine eventuelle Neuauflage des Katalogs vorgemerkt wird. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Müller/Geiger/Grabowski: Deutsches Notgeld, Band 13: Das Papiergeld der deutschen Eisenbahnen und der Reichspost Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-580-0 Auflage: 2. Auflage 2016 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbige Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 344 Preis: 39,90 Zur Leseprobe Mehr lesen

  • Die Goldmark-Schuldverschreibungen der Stadt Aschersleben von 1923

    Als in der Hyperinflation des Jahres 1923 die deutsche Markwährung zusammenbrach, mussten viele Kommunen nach kreativen Lösungen zur Schaffung von wertbeständigem Notgeld suchen. Eine von vielen seinerzeitigen Finanzinnovationen waren wertbeständige Schuldverschreibungen, die als Notgeld verwendet wurden und ab Mitte 1923 vermehrt in den Umlauf kamen. Die preußische Stadt Aschersleben (Provinz Sachsen) begab hierzu im Dezember 1923 eine Goldmarkanleihe als wertbeständiges Notgeld. Die Notgeldverordnung des Generals von Seeckt vom 12. November 1923 machte im Deutschen Reich unter dem Druck der Not die Ausgabe von auf Gold lautenden Geldes zu einem Recht für die Länder, Provinzen, Städte und Gemeinden. Innerhalb der Ausgabebezirke wurde damit wertbeständiges Notgeld, z. B. zur Beschaffung von Lebensmitteln, zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. So wurden in Aschersleben am 15. Dezember 1923 unverzinsliche Teilschuldverschreibungen als wertbeständiges, auf Gold lautendes Notgeld ausgegeben. Die Emissionswährung war die Goldmark bzw. Mark Gold mit Valutaklausel (4,20 Goldmark = 1 Dollar). Der absichtlich niedrige Nennwert bzw. die Stückelung dieser Teilschuldverschreibung war Zehn Mark Gold. Das Ausgabevolumen ist bis heute unbekannt. Die höchste bekannte Nummerierung ist die Nummer 6154, dies würde einem Volumen von 61.540 Mark Gold entsprechen. Der Nennwert von 10 GM dieser Teilschuldverschreibungen sollte nebst sieben von Hundert Zinsen am 15. Dezember 1924 an den Inhaber mit 10 Mark 70 Pfennig Gold in Mark Reichswährung zurückgezahlt werden (Agio von 7 Prozent). Stadt Aschersleben, Teilschuldverschreibung Nummer 004605 über 10 Mark Gold, ausgegeben am 15. Dezember 1923. Gleichzeitig und parallel zu dieser Emission gelang es im November 1923 mit der Währungsreform und der Ausgabe der Rentenmark die Inflation im Deutschen Reich zu stoppen. Die Ersparnisse weiter Bevölkerungskreise waren zu diesem Zeitpunkt aber bereits vernichtet, Vermögenswerte waren dahingeschmolzen. Am 20. November 1923 war 1 Dollar 4,2 Billionen Papiermark (= 4,20 Rentenmark oder Mark Gold) wert. Eine Rentenmark bzw. eine Mark Gold entsprach an diesem Tag offiziell einer Billion Papiermark. Die Einlösung des wertbeständigen Notgelds erfolgte gebietsweise im Deutschen Reich im Laufe des Jahres 1924 und speziell im Fall der 1923er-Teilschuldverschreibungen der Stadt Aschersleben wohl im Dezember 1924. Die Teilschulverschreibungen wurden bei der Einlösung durch einseitigen oder beidseitigen Aufdruck entwertet. Hans-Georg Glasemann Bildquelle: Dank an Oliver Sens Literaturhinweis: Wilhelmy, Rudolf; Geschichte des deutschen wertbeständigen Notgeldes von 1923/1924, Dissertation, Berlin, 1962. Literaturempfehlung: Manfred Müller: Deutsches Notgeld, Band 12: Das wertbeständige Notgeld der deutschen Inflation 1923/1924 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-519-0 Auflage: 1. Auflage 2011 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 608 Preis: 39,90 Euro

  • Lexikon: Holzschnitt

    Ein Holzschnitt ist eine in eine Holzplatte geschnittene Zeichnung und der unter Verwendung dieses Holzstockes angefertigte Abdruck. Die ältesten Geldscheine wurden in China mit Hilfe solcher Holzschnitte hergestellt. Tibet: 100 Srang ohne Datum (1942), Vorder- und Rückseite. Auch einige der frühen europäischen Scheine wurden ganz oder wenigstens in Teilen von Holzstöcken gedruckt, so der preußische 5-Taler-Schein von 1806 und die Wiener Banco-Zettel von 1762. Da zum Druck mehrere solche Holzstöcke angefertigt werden mussten, die sich jeweils voneinander unterschieden, war ein sorgfältiger wertpapiermäßiger Druck nicht möglich. Wenn bei der Herstellung späterer Scheine noch von Holzschnitten die Rede ist, meinte man den zunächst hergestellten Holzstock, nach dem dann zur Verwendung für den Druck auf galvanischem Wege Metallplatten angefertigt wurden. Die jüngsten Scheine, die noch unter direkter Verwendung von Holzstöcken hergestellt wurden, dürften die bis 1951 zirkulierenden Scheine von Tibet sein. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • World Money Fair 2024 in Berlin: Tausende von Numismatik-Fans auf der weltgrößten Münzenmesse!

    Berlin, 5. Februar 2024 – Die weltweit größte Münzenmesse World Money Fair hat erneut ihre Position als Zentrum der internationalen Numismatik-Szene unterstrichen. Vom 2. bis 4. Februar präsentierten sich rund 300 Aussteller aus über 50 Nationen im Estrel Congress Center in Berlin. Vorgestellt wurden nicht nur Sammlerstücke und faszinierende Neuheiten bei Münzen und Medaillen, sondern auch technische Innovationen aus den Bereichen Herstellung und Prägung. Großer Besucherandrang auf der World Money Fair 2024: 300 Aussteller aus 50 Nationen präsentierten wertvolle Sammlerstücke in Berlin. Fotocredit: World Money Fair/ Constanze Tillmann Das Team um Messechef Goetz-Ulf-Jungmichel hatte die World Money Fair, die seit 1972 stattfindet, im Vorfeld in vielen Bereichen neu ausgerichtet. Mit Erfolg: Rund 13.500 Besuche registrierte die Messe an den drei Messetagen auf den 9.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche an der Berliner Sonnenallee. Ein neuer Besucherrekord. „Unser Ziel ist es, die World Money Fair zum attraktivsten numismatischen Marktplatz der Welt weiterzuentwickeln“, so Goetz-Ulf Jungmichel. „Mit der World Money Fair 2024 sind wir diesem Ziel erheblich nähergekommen.“ Gestartet war die Messe bereits am 1. Februar für Fachbesucher. Im "Technical Forum" präsentierten Prägestätten und Hersteller Innovationen rund um die Herstellung von Münzen und Medaillen. Die Auktion des Osnabrücker Auktionshauses Künker verlief an diesem Donnerstag ebenfalls erfolgreich: Rund 11 Millionen Euro erlösten die 770 Lose mit seltenen Münzen und Medaillen – rund 4 Millionen Euro mehr als erwartet. Die Publikumsmessetage am Freitag bis Sonntag wurden von exklusiven Messeprägungen dominiert, die teilweise in wenigen Stunden ausverkauft waren. Gastland Frankreich präsentierte in Kooperation mit der staatlichen Münzprägeanstalt „Monnaie de Paris“ die mehrteilige Serie offizieller 2-Euro Gedenkmünzen mit dem Emblem „Paris 2024“ zu den Olympischen und Paralympischen Spielen im Sommer. Weitere Höhepunkte waren unter anderem die neue "Live Stage" im Entrée der Messe, auf der Münzenanbieter und Prägestätten ihre Neuigkeiten vorstellten, sowie die Einsteiger-Beratung für Sammler durch den Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. und der neue „World Money Fair Club“. Die World Money Fair wird sich auch 2025 weiterentwickeln. Goetz-Ulf Jungmichel kündigt für die Messe, die dann vom 30. Januar bis 1. Februar 2025 erneut in Berlin stattfindet, weitere Neuerungen an: „Wir werden die Laufzeit der Messe von Donnerstag bis Samstag anpassen und u. a. das Technical Forum noch professioneller ausgestalten. Zudem werden wir die Themenbereiche der World Money Fair neu gruppieren und einen Hallenrundgang konzipieren.“ Gastland ist im nächsten Jahr die Schweiz, vertreten durch die Eidgenössische Münzstätte Swissmint. Über die World Money Fair: Die World Money Fair ist die weltweit größte Münzenmesse, die jährlich Ende Januar/ Anfang Februar in Berlin stattfindet. Sie ist die wichtigste Leitveranstaltung der internationalen Münzenbranche. Händler, Anbieter von Zubehör und Auktionshäuser aus aller Welt präsentieren Sammlern ihr numismatisches Sortiment, staatliche Münzstätten und private Prägestätten zeigen ihre Neuheiten. Im Technik-Bereich treffen sich verschiedenste Maschinen-Hersteller und Zulieferer der Münzindustrie und zeigen von der Platinen-Herstellung über das Prägen bis hin zum Verpacken und der entsprechenden Werkzeugtechnologie den kompletten Herstellungsprozess für Münzen und Medaillen. Die World Money Fair hat sich seit Januar 1972, wo sie erstmals in der Schweiz als „Internationale Münzenbörse“ durchgeführt wurde, stets weiterentwickelt. Heute präsentieren sich während der dreitägigen Messe, die seit 2006 in Berlin stattfindet, auf 9.000 qm Fläche im Estrel Congress Center mehr als 300 Aussteller, darunter Prägeanstalten und Nationalbanken aus etwa 50 Nationen. Auch für Anleger und Investoren bietet die World Money Fair eine hervorragende Möglichkeit, sich über physische Edelmetalle und ihre Bedeutung als Wertanlage zu informieren. Die Ausstellung umfasst Münzen aus zahlreichen Ländern, spezielle Prägungen und hochkarätige Sondermünzen, sowie Sondermesseausgaben und diverse Gedenkmünzen. Pressemitteilung

  • Neu: Premium-Mitgliedschaft bei Geldscheine-Online

    Für nur 4,90 Euro pro Monat bieten wir ab sofort eine Premium-Mitgliedschaft an, die folgende Leistungen beinhaltet: derzeit rund 300 Premium-Beiträge zu Themen rund um das Papiergeld wöchentlich weitere Premium-Beiträge (Fachartikel und mehr) Zugang zu PDF-Dokumenten über File-Sharing im Mitgliederbereich Konkordanzliste der deutschen Banknoten mit Sortier- und Suchfunktion über den Menüpunkt KATALOG das Angebot wird ständig erweitert Der überwiegende Teil aller Blog-Beiträge, wie z.B. aktuelle Nachrichten für Banknotensammler, Leserbriefe und weitere Fachartikel, bleibt kostenfrei. Im Juni 2018 startete das Online-Magazin Geldscheine-Online.com mit Nachrichten und Fachartikeln für Geldscheinsammler und alle, die sich für Geld- und Zeitgeschichte interessieren. Der erste kostenlose Newsletter ist am 5. Juli 2018 erschienen. Unser selbst gestecktes Ziel war es, eine Online-Plattform zum Thema Papiergeld zu schaffen, auf der Sammler umfassend informiert werden, durch gebündelte Fachkompetenz ein breites Angebot an Artikeln aus allen Bereichen der Notaphilie zur Verfügung gestellt wird und Leserfragen beantwortet werden. Dieses Ziel haben wir in den vergangenen Jahren mehr als erreicht, wie die stetig steigende Zahl der Leser, Newsletter-Abonnenten und Lesermeinungen beweisen. Mittlerweile sind fast 3000 Blogbeiträge erschienen. Monat für Monat werden derzeit rund 15.000 Blogbeiträge gelesen. Wöchentlich erscheint ein Newsletter, der über die neuesten Nachrichten und Beiträge auf Geldscheine-Online informiert. Seit 2018 wurden bereits 270 Geldschein-Newsletter verschickt. Viele Leserinnen und Leser bestätigen uns, dass mit Geldscheine-Online die beste Seite für Geldscheinsammler im Internet entstanden ist. Das alles ist nur möglich, weil die Autoren hervorragende Arbeit leisten und viel Zeit in die redaktionelle Betreuung und Pflege der Software investiert wird. Hinzu kommen die laufenden Kosten für den Betrieb des Blogs und den Versand der Newsletter sowie die Autorenhonorare, die wir als seriöser Verlag zahlen. Mit einer Premium-Mitgliedschaft unterstützen Sie die Arbeit von Geldscheine-Online.com. Die Einnahmen werden für Autorenhonorare verwendet. Die Premium-Mitgliedschaft kann jederzeit online gekündigt werden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im Namen der Redaktion und aller Autoren! Hans-Ludwig Grabowski

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