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- Salomonen: Neue Polymernote zu 5 Dollars – der Folder dazu
Am 28. Mai 2019 wurde in diesem Blog über die Ausgabe neuer 5-Dollars-Banknoten berichtet (hier der Beitrag zum Nachlesen: https://www.geldscheine-online.com/post/salomonen-neue-polymernote-zu-5-dollars-ist-in-umlauf ). Die Central Bank of Solomon Islands (Zentralbank der Salomonen) hat einen attraktiven, seeblauen Folder für ihre neue Polymer-5-Dollars-Banknote hergestellt. 550 Folder wurden produziert und zu je 75 SBD (exkl. Banknote) verkauft. Dem Sammler ist es dann möglich, eine Banknote seiner Wahl darin aufzubewahren. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Ozeanien #Salomonen #Dollar #Ludwig
- Papua-Neuguinea: Sir Julius Chan wird auf neuer 100-Kina-Banknote geehrt
Sir Julius Chan, eine kontroverse Figur in der Geschichte Papua-Neuguineas (PNG), wird auf der neuen 100-Kina-Banknote abgebildet. Sir Julius übte zweimal das Amt des Premierministers im Parlament aus und spielt seit Beginn seiner Karriere im Jahr 1968 eine prägende Rolle in der Politik des Landes. Auf ihn sind die Einrichtung der Zentralbank und die Gründung der Toea- und Kina-Währung in Papua-Neuguinea zurückzuführen. Gestaltung und der Ausgabetag der neuen 100-Kina-Banknote sind noch nicht bekannt. Die Ankündigung erfolgte am 22. August 2019 im Zuge der Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag von Sir Julius durch den Gouverneur der Bank von Papua-Neuguinea. Weitere Informationen und Kommentare dazu finden Sie hier: https://www.facebook.com/EMTVonline/posts/3162447980439746 Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Ozeanien #PapuaNeuguinea #Kina #Ludwig
- Marokko: 20. Jubliäum der Thronbesteigung von König Mohammed VI.
Am 2. September 2019 wird in Marokko von der Bank Al-Maghrib (BAM; Zentralbank von Marokko) die neue 20-Dirhams-Polymer-Gedenkbanknote anlässlich des 20. Jahrestages der Thronbesteigung von König Mohammed VI. ausgegeben. Diese von der einheimischen Druckerei Dar As-Sikkah entworfene und hergestellte Banknote ist – zum ersten Mal in der Geschichte der marokkanischen Banknoten – auf einem Kunststoffsubstrat (Polymer) gedruckt. Die Pressemitteilung auf Französisch können Sie hier nachlesen: https://fr.hespress.com/90661-fete-du-trone-bank-al-maghrib-emet-un-billet-commemoratif-de-20-dirhams.html Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Afrika #Marokko #Dirham #Ludwig
- 60 Jahre Bank Al-Maghrib (Marokko) (Teil 1)
Am 13. März 2019 feierte der Gouverneur der Bank Al-Maghrib (BAM), Abdellatif Jouahri, offiziell das 60-jährige Bestehen der marokkanischen Zentralbank auf der Konferenz „Digital Transformation-Balancing FinTech Opportunities and Risks: Implementing the Bali FinTech Agenda“ in der Hauptstadt Rabat, indem er über die Bedeutung der Finanztechnologie (FinTech) in einer sich ständig ändernden Bankenumgebung sprach. Gouverneur Jouahri hob die Bedeutung der digitalen Technologie nach der globalen Finanzkrise und dem Boom bei der Nutzung von Smartphones, sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen hervor. Die am 30. Juli 1959 gegründete Bank Al-Maghrib (Banque du Maroc) war der Nachfolger der „Banque d'État du Maroc“ (gegründet 1906). Die marokkanische Staatsdruckerei Dar As-Sikkah hatte anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BAM eine in nur 30 Tagen entwickelte Gedenkbanknote herausgegeben, die kein gesetzliches Zahlungsmittel ist. Die Banknote wurde auf dem DuraSafe®-Substrat gedruckt. Sie enthält zwei Polymer-Durchsichtsfenster und mehrere Sicherheitsmerkmale. Die BAM entwickelte dazu eine Smartphone-Anwendung mit dem Titel „BAM 60“, um die zahlreichen Sicherheitsmerkmale zu demonstrieren und zu erläutern. Die Gedenkbanknote und ein Gedenkmedaillon aus Silber wurden in einem attraktiven Album verpackt und allen Mitarbeitern der BAM als Geschenk überreicht. Marokkanischen Quellen zufolge, wurde das Album samt Gedenkbanknote und Medaillon am 25. Januar 2019 intern verteilt. Keine Alben wurden an die Öffentlichkeit verkauft oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis dieses attraktive, numismatische Gedenkalbum den Sammlern bekannt wurde. Jede Gedenkbanknote hat eine Kontrollnummer, die der ID-Nummer des Mitarbeiters entspricht, der das Album erhielt. Aus Datenschutzgründen wurde die Nummer in den Abbildungen gelöscht. Es wurden 3.500 Silbermedaillons geprägt (d.h., bis zu insgesamt 3.500 Alben hergestellt). Die Vorderseite zeigt ein Bildnis Seiner Königlichen Majestät Mohammed VI., des Königs von Marokko. Die Rückseite zeigt einen fünfzackigen Stern mit der Nummer „60“ und die Jahreszahlen 2019 und 1959. Die Gedenkbanknote feiert das 60-jährige Bestehen der BAM und kombiniert zwei Themen: das architektonische Erbe der BAM und die digitale Transformation der BAM. Die Farben, das Substrat, die Gestaltung, die Abbildungen und die verschiedenen Sicherheitsmerkmale werden auf dem, dem Album beigefügten, Informationsblatt ausführlich erklärt (sowohl in französischer als auch in arabischer Sprache). Einige der Alben haben mittlerweile den Weg in den Sammlermarkt gefunden, die meisten jedoch nicht und werden es wohl auch nicht, da jede Gedenkbanknote auf den einzelnen Mitarbeiter zurückgeführen ist. Daher zögern viele Bankmitarbeiter oder haben Angst davor, ihre Alben zu verkaufen, obwohl ein Album derzeit die Höhe eines Monatsgehalts auf dem Sammlermarkt erzielen kann. Das Album, die Gedenkbanknote und die Gedenkmünze sind im wahrsten Sinne des Wortes Kunstwerke, eine passende Hommage an den Erfolg und das 60-jährigen Bestehen der BAM ... und ein wunderbares Andenken und Erinnerungsstück für ihre Mitarbeiter. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) & Houssam Bakri #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Afrika #Marokko #Dirham #Ludwig #Bakri
- Schweiz: Neue 100-Franken-Note schließt die neue Banknotenserie ab
Die Schweizerische Nationalbank hat am 12. September 2019 die neue 100-Franken-Banknote, die sechste und letzte Stückelung der neuen Banknotenserie herausgegeben. Damit findet die Emission der 9. Banknotenserie der Schweiz ihren Abschluss. Die erste Stückelung der neuen Serie, die 50-Franken-Banknote, war am 13. April 2016 in Umlauf gebracht worden. Danach folgten mit jeweils sechs oder zwölf Monaten Abstand die 20-, die 10-, die 200- und die 1000-Franken-Banknote. Das Thema der neuen Banknotenserie lautet „Die vielseitige Schweiz“. Jede der sechs Banknoten stellt eine für die Schweiz typische Seite vor, die durch verschiedene grafische Elemente illustriert wird. So zeigt die 100-Franken-Banknote die humanitäre Seite der Schweiz, die gestalterisch durch das Wasser repräsentiert wird. Wie bei allen Werten der neuen Serie, so sind auch auf der 100-Franken-Banknote die Hand und der Globus prägende Merkmale. Die neue Banknote wurde bereits hier angekündigt: https://www.geldscheine-online.com/post/schweiz-neue-100-franken-banknote https://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20190903/source/pre_20190903.de.pdf Wie bei den anderen Banknoten der Schweiz gibt es drei verschiedene Unterschrift-Kombinationen. Jeder Schein zeigt die Unterschrift des Präsidenten des Bankrats: Jean Studer. Unter seiner Unterschrift ist die eines Mitglieds des Direktoriums zu finden, entweder Thomas Jordan (Präsident), Fritz Zurbrügg (Vizepräsident) oder Andréa M. Maechler. Eine vollständige App „Swiss Banknotes“ der Schweizerischen Nationalbank (SNB) steht auch zur Verfügung. Sie ist um die 100-Franken-Note erweitert worden und bietet nun Informationen zu allen sechs neuen Werten. Die App ist kostenlos im App Store von Apple (apps.apple.com) und bei Google Play (play.google.com) erhältlich. Wer sie bereits heruntergeladen hat, kann sie in den App Stores aktualisieren. Sie liefert auf spielerische Art und Weise die wichtigsten Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen und interessante Details zur Notengestaltung. Mehr dazu hier zu lesen: https://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20190912/source/pre_20190912.de.pdf Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Albanien: Neue Banknotenserie wurde vorgestellt
Am 12. September 2019 hat die Zentralbank von Albanien im Rahmen einer Zeremonie, die zu diesem Anlass organisiert wurde, ihre neue Banknotenserie vorgestellt. Mehr als 20 Jahre nach der Einführung der aktuellen Serie von Lek-Banknoten, präsentiert sich die neue Serie in einem frischen Design, das den albanischen Banknoten ein modernes Aussehen verleiht. Die Noten werden mit modernsten Technologien für den Banknotendruck hergestellt und mit neuen Sicherheitsmerkmalen versehen, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen. Die neue Serie behält das Thema der bisherigen Serie bei, ein von der Öffentlichkeit weithin akzeptiertes Thema. Die Farben und das Design werden jedoch aufgefrischt. Die neue albanische Banknotenserie besteht aus sechs Stückelungen: 200, 500, 1000, 2000, 5000 und 10.000 Lekë. Die Ausgabe der neuen Serie soll schrittweise in dieser Reihenfolge erfolgen: Die neuen 200- und 5000-Lekë-Banknoten (siehe Abbildungen) werden ab 30. September 2019 in den Umlauf gebracht. Neue 1000- und 10.000-Lekë-Noten kommen ab 2020 in den Umlauf. 2021 werden neue 2000-Lekë-Banknoten ausgegeben und 2022 folgen neue 500-Lekë-Banknoten. Zum ersten Mal wird eine Polymer-Banknote (200 Lekë) eingeführt. Laut der Zentralbank: „Polymer, ein Kunststoff, der widerstandsfähiger als Papier ist, ist eine Innovation in der Branche der Geldproduktion. Insgesamt wechseln Banknoten mit niedrigerem Nennwert häufiger den Besitzer und nutzen sich deshalb mehr im Gebrauch ab. Daher ist die Verwendung eines haltbareren Materials effizienter.“ Donald Ludwig ( polymernotes.com ) Abb. 200 und 5000 Lekë: Don Ludwig, alle anderen Werte: Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Albanien #Lek #Ludwig
- England: Die neue 20-Pfund-Polymer-Banknote
Die Gestaltung von Englands neuer 20-Pfund-Note aus Polymer-Kunststoff wurde von der Bank of England am 10. Oktober 2019 offiziell angekündigt. Die Note wird am 20. Februar 2020 in Umlauf gebracht. Auf der Vorderseite ist ein Porträt von Königin Elisabeth II. zu sehen. Auf der Rückseite ist Joseph Mallord William Turner abgebildet, ein englischer Maler, Grafiker und Aquarellist der Romantik. Eines von Turners berühmtesten Gemälden, „The Fighting Temeraire“, ist eine Hommage an das Schiff HMS Temeraire, das 1805 eine herausragende Rolle bei Lord Nelsons Sieg in der Schlacht von Trafalgar spielte. Das Gemälde ist derzeit in der National Gallery in London ausgestellt . Die Banknote enthält auch das Zitat „Light is therefore colour“ aus einem Vortrag von Turner aus dem Jahr 1818, in dem er über seine innovative Verwendung von Licht, Schatten, Farbe und Ton in seinen Bildern berichtete. Ein großes, durchsichtiges Fenster mit einer blau-goldenen Folie auf der Vorderseite zeigt Margate Lighthouse und Turner Contemporary. Die Folie ist auf der Rückseite silberfarbig. Die Form des großen Fensters orientiert sich an der Form der Brunnen auf dem Londoner Trafalgar Square. Das Porträt der Königin wird im Durchsichts-Fenster mit dem zweifachen Aufdruck „£ 20 Bank of England“ am Rand angezeigt. Weitere Informationen und Details zu den neuen Sicherheitsfunktionen findet man hier (in englischer Sprache): https://www.bankofengland.co.uk/banknotes/polymer-20-pound-note?fbclid=IwAR2VimhtTiPTk1pXGWJAqbYTVS6HhPiflPRi3wMNKUR5zB5R7yhinJAE-4A Ein 2,32-minütiges Video stellt die Sicherheitsmerkmale vor. Die offizielle Pressemitteilung zur Ankündigung findet man hier (in englischer Sprache): https://www.bankofengland.co.uk/news/2019/october/the-new-20-note-unveiled Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Großbritannien #England #Pound #Ludwig
- Rumänien: Gedenkbanknote über 100 Lei wird am 1. Dezember 2019 emittiert
Laut einer Pressemitteilung der Banca Naţională a României vom 27. November 2019 werden am 1. Dezember 2019 eine Goldmünze und eine Polymerbanknote ausgegeben. Die Banknote gedenkt des Jahrestages der „Vollendung der Großen Union“ und zeigt das Porträt von Ion I. C. Brătianu auf der Vorderseite. In der Mitte ist ein Bild des Ordens von Carol I. abgebildet, das Ion I. C. Brătianu im Jahr 1922 erhielt. Im Hintergrund (Mitte) ist das Innere des rumänischen Athenaeum abgebildet. 30.000 Banknoten werden in einem Folder verkauft. Der Verkaufspreis für diese Gedenkbanknote (einschließlich des Folders) beträgt 150 Lei (ohne MwSt.). Sie müssen online vorbestellt (zwei pro Person) und vor Ort bei einer Nationalbank-Filiale abgeholt werden. Weitere Details zur Banknote finden Sie in der Pressemitteilung: https://www.bnr.ro/page.aspx?prid=17117 Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Europa #Rumänien #Leu #Ludwig
- Geldscheinporträts: Demokrit – Der Alleskönner der Antike
Reihe zu Porträts bedeutender Persönlichkeiten auf Geldscheinen. Geburtsname: Demokrit von Abdera Zur Person: Philosoph und Universalgelehrter Nationalität: Griechisch Lebensdaten: 460 – 370 v. u. Z. Geburtsort: Abdera (Thrakien) Sterbeort: Unbekannt Heiterer Demokrit, Gemälde von Charles-Antoine Coypel (1694–1752), Öl auf Leinwand, 1746, Abb. Wikimedia Commons. Die Philosophie als der Versuch des Menschen, die Rätsel seines Daseins zu lösen, ist älter als alle geschriebenen Zeugnisse, die wir darüber besitzen. Unsere Kenntnis reicht rund 3000 Jahre zurück. Einführungswerke zur Philosophiegeschichte beginnen meist um 600 v. u. Z. mit den sogenannten „Vorsokratikern“, den griechischen Philosophen vor Sokrates – zu denen auch Demokrit von Abdera gezählt wird. Wie bei allen frühgriechischen Philosophen sind von Demokrits umfangreichem Werk nur kümmerliche Fragmente und indirekte Überlieferungen erhalten. Auch zu seinem Leben gibt es wenige gesicherte Daten. Fest steht, dass Demokrit um 460 v. u. Z. in Abdera in Thrakien geboren wurde. Sein Vater war reich, das Erbe ermöglichte Demokrit ausgedehnte Bildungsreisen. Sein bedeutungsvollster Lehrer war Leukippos, dessen Atomlehre er deutlich ausbaute. Sie beruht auf der Vorstellung, dass Materie aus kleinsten, nicht teilbaren Teilchen besteht – den Atomen. Aus den Atomen fügen sich laut Demokrit im leeren Raum alle Dinge zusammen. Diese Vorgänge folgen natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Alle Dinge unterscheiden sich nur in der Zahl und Anordnung ihrer Atome. Eigenschaften wie Farbe oder Geschmack verortete Demokrit nicht in den Dingen selbst, sondern in unserer subjektiven Sinneswahrnehmung. Die Annahme, dass es jenseits der Materie ein Seelenprinzip gäbe, verwarf Demokrit. Auch die Seele sei ein Aggregat aus den glattesten und feinsten Atomen. Der Atomismus beschäftigte über Jahrhunderte einige der namhaftesten Denker; noch im 17. Jahrhundert bekannten sich Galileo Galilei und Isaac Newton zur atomistischen Materieauffassung, Karl Marx promovierte zur demokritischen Naturphilosophie. Demokrit betätigte sich neben der Atomistik auch auf zahlreichen anderen Gebieten. Er verfasste Schriften zu Medizin, Logik, Mathematik, Astronomie, Botanik und Zoologie. Aristoteles bescheinigte ihm, dass er den Eindruck habe, Demokrit habe sich über alles seine Gedanken gemacht. GRE P196b, 100-Drachmen-Banknote, Griechische Nationalbank, 1967. Vorderseite: links Statue von Demokrit, rechts Atommodell und das Gebäude des nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung „Demokritos“. GRE P196b, 100-Drachmen-Banknote, Griechische Nationalbank, 1967. Rückseite: Akademie von Athen. Auch aus den ethischen Schriften Demokrits sind einige Fragmente überliefert. Er stützt sich dabei auf herkömmliche griechische Lebensweisheiten. Vor allem seine Überlegungen zur Euthymie (etwa: gute Laune, Heiterkeit) sind bekannt. Seinen Beinamen „der lachende Philosoph“ hat Demokrit wohl diesen Fragmenten zu verdanken. Die Euthymie ist Demokrit zufolge Resultat des Maßhaltens und einer gleichmäßigen Lebensweise. Das Zuwenig und das Zuviel versetzen die Seele in Unruhe: „Wenn einer das rechte Maß überschreitet, kann ihm das Erfreulichste zum Unerfreulichen werden.“. Eine Haltung, die wie die Atomlehre kaum an Aktualität eingebüßt hat. Auch nach über zwei Jahrtausenden. Elias Heindl Literatur/Quellen: Christof Rapp: Vorsokratiker. München: C.H.Beck, 1997. Hans Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Frankfurt am Main: Fischer, 1999. Rudolf Löbl: Demokrit. Texte zu seiner Philosophie. Amsterdam: Rodopi, 1989.
- Aus alten Zeitungen: Diebe, die sich selbst verraten!
Gefunden in: "Amtliches Wittgensteiner Kreisblatt", Nr. 111 vom 21. September 1923 Der Zeitungsleser, Abbildung KI-generiert. Herne, Bergwerksgesellschaft Hibernia, Sept. 1923, 100 Millionen Mark, Vorderseite. Diebe, die sich selbst verraten Der große Lohngeldraub von 196 Milliarden auf der Zeche Wilhelmine Viktoria, der Ende voriger Woche verübt wurde, hat durch die Dummheit der Diebe seine Aufklärung gefunden. Das geraubte Geld war Notgeld der Bergwerks-Aktiengesellschaft Hibernia, zu deren Bereich auch Wilhelmine Viktoria gehört. Von diesem Gelde war noch kein Stück im Umlauf. Obwohl die Kaufleute in Gelsenkirchen durch die Tageszeitungen von diesem Umstande Kenntnis hatten, boten die Diebe doch in einem Warenhause das Notgeld der Zeche an und zwar Hunderte von neuen Scheinen mit fortlaufenden Nummern. Der Inhaber des Warenhauses benachrichtigte sofort die Polizei, die die beiden Diebe verhafteten. Es sind zwei jüngere Bergleute, in deren Begleitung zwei Frauenspersonen waren; sie haben ein umfassendes Geständnis abgelegt. Leider nennt der Zeitungsartikel nicht das Nominal der gestohlenen Geldscheine. Vielleicht waren es aber Scheine zu 100 Millionen Mark (siehe Abbildung)? Uwe Bronnert Anmerkung der Redaktion Unter der Rubrik "Aus alten Zeitungen" möchten wir unseren Lesern in lockerer Folge interessante und amüsante Berichte aus historischen Zeitungen rund um Geldscheine, Falschgeld und echte "Räuberpistolen" präsentieren. Wenn auch Sie eine passende Geschichte in einer alten Zeitung gefunden haben, dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden, um sie mit anderen Lesern zu teilen.
- Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2026, Teil 1
Bhutan, Brasilien, Cayman Islands, England, Indonesien, Jordanien, Kolumbien, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Tadschikistan, Zentralafrikanische Staaten BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Bhutan 1000 Ngultrum von 2021 BNB B223c: wie BNB B223b (SCWPM 34), aber mit neuem Jahr. Brasilien 20 Reais, neue Auflage BNB B877f: wie BNB B877e (SCWPM 255), aber mit neuen Unterschriften (Fernando Haddad/Roberto de Oliveira Campos Neto). Das Präfix der Kontrollnummer gibt das Jahr und den Monat des Drucks an: M = 2024; E = Mai. 100 Reais, neue Auflage BNB B879h: wie BNB B879g (SCWPM 257), aber mit neuen Unterschriften (Fernando Haddad/Gabriel Muricca Galípolo). Das Präfix der Kontrollnummer gibt das Jahr und den Monat des Drucks an: Q = 2025; G = Juli. Cayman Islands 100 Dollars von 2024 BNB B223c: wie BNB B223b (SCWPM 43), aber mit neuen Unterschriften (Scotland/O’Connor-Connolly) und neuem Jahr. England 10 Pounds, neue Auflage BNB B209b: wie BNB B209a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Cleland). Indonesien 20.000 Rupiah von 2024 BNB B613g: wie BNB B613e (SCWPM 158), aber mit neuem Jahr (2016/2024). Jordanien 5 Dinars von 2025 BNB B236b: wie BNB B236a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Al-Shibli/Al-Sharkas) und neuem Jahr. Kolumbien 2000 Pesos vom 24.10.2023 BNB B993j: wie BNB B993i (SCWPM 458), aber mit neuem Datum (24 DE OCTUBRE DE 2023). 5000 Pesos vom 24.10.2023 BNB B994i: wie BNB B994h (SCWPM 459), aber mit neuem Datum (24 DE OCTUBRE DE 2023). Nigeria 50 Naira, neue Auflage BNB B236s: wie BNB B236r (SCWPM 40), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Adedeji). 200 Naira von 2025 BNB B244g: wie BNB B244f (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Adedeji) und neuem Jahr. 500 Naira von 2025 BNB B245g: wie BNB B245f (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Adedeji) und neuem Jahr. 1000 Naira von 2025 BNB B246g: wie BNB B246f (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Adedeji) und neuem Jahr. Pakistan 20 Rupees von 2025 BNB B233y: wie BNB B233x (SCWPM 55), aber mit neuem Jahr. 50 Rupees von 2025 BNB B234x: wie BNB B234w (SCWPM 47), aber mit neuem Jahr. Philippinen 100 Piso von 2025 BNB B1106b: wie BNB B1106a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Tadschikistan 200 Somoni von 2024 BNB B220d: wie BNB B220c (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Rahmon/Tolibzoda) und neuem Jahr. Zentralafrikanische Staaten 10.000 Francs CFA, neue Auflage BNB B115b: wie BNB B115a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Bangui/Angue). Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book , und Stane Straus, polymernotes.com )
- Varianten zu deutschem Notgeld und digitale Zukunft von Katalogen
Sehr geehrter Herr Besler (Grabowski), Ihre veröffentlichten Nachschlagewerke zählen zu meinen sehr treuen Begleitern, da es trotz digitaler Online-Kataloge kein so umfangreiches Nachschlagewerk gibt. Toll, und vielen Dank für das Publizieren! Beim Sammeln entdeckt man jedoch immer wieder ganz neue Varianten. In der Auflage (z. B. Band 10 „Papiergeld der deutschen Länder”) ist leider keine Kontaktadresse angegeben. Daher meine Fragen: Ist eine Neuauflage geplant und an wen könnte man neue Varianten zur Aufnahme schicken? Ist ggf. eine digitale Ausgabe bzw. Datenbank geplant? Viele Grüße! M. Seidel Antwort der Redaktion Sehr geehrter Herr Seidel, vielen Dank für Ihr Interesse. Mein Katalog „Das Papiergeld der deutschen Länder“ ist bereits seit 2023 vergriffen. Eine komplett farbige und überarbeitete Neuauflage war 2022 geplant, wurde aber wieder verworfen. Die Kosten für den farbigen Druck eines so umfangreichen Katalogs würden dessen Preis in die Höhe treiben. So hoch, dass kaum noch Sammler bereit wäre, diesen zu zahlen. Unabhängig davon, können Sie mir jederzeit gern Ergänzungen zu diesem oder auch andere meiner Kataloge zusenden. Ich würde diese dann sammeln und zumindest im Rahmen unseres Online-Magazins Geldscheine-Online.com veröffentlichen, um so die Sammler davon zu informieren. Siehe auch Hier: https://www.geldscheine-online.com/post/grabowski-das-papiergeld-der-deutschen-l%C3%A4nder-neuauflage-in-farbe-in-vorbereitung Interessant ist Ihre Anfrage zu digitalen Alternativen und einer Datenbank, weshalb ich etwas umfangreicher darauf eingehen möchte. Digitale Alternativen zu gedruckten Katalogen hatten wir bereits vor etlichen Jahren angeboten, z.B. als sog. „Blätterkataloge". Das war gestern, aber heute müssen wir an morgen denken. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich stetig weiter. Als klassische E-Books sind Kataloge aus satztechnischen Gründen nicht geeignet. Nicht umsonst werden die einzelnen Kapitel des „Banknote Book“ von Owen W. Linzmayer als PDF angeboten. PDF sind aber leicht zu kopieren, weshalb man sie beim „Banknote Book“ auch in der Regel nicht herunterladen kann. Man darf nicht vergessen, dass die den Katalogen "World Coins" und "World Paper Money“ einst beigelegten und massenhaft raubkopierten CD-ROM mit PDF-Katalogen zum Ende des Krause Verlags aus den USA geführt haben, weshalb diese Katalog heute schmerzlich am Sammlermarkt vermisst werden. Erst unlängst hatten wir wieder zahlreiche Nachfragen von Sammlern auf der World Money Fair in Berlin nach diesen Katalogen, die es nicht mehr geben wird. Die Bereitschaft für Inhalte im Internet zu zahlen, ist leider immer noch sehr gering. Wenn in Zukunft qualitativ hochwertige Inhalte im Netz eine Selbstverständlichkeit sein sollen, dann sollte es auch zu einer Selbstverständlichkeit werden, dass dafür Kosten anfallen. Zeitschriften und Bücher sind schließlich auch nicht kostenlos zu haben. Natürlich wäre die Fortführung von Sammlerkatalogen in Form von PDF-Publikationen möglich, wenn ein besserer Schutz der Dateien vor Raubkopien und unberechtigter Weitergabe gewährleistet wäre oder aber die „Geiz ist geil-Mentalität“ der Vernunft weicht. Die Erstellung einer Datenbank für ein oder mehrere Sammelgebiete, ja sogar für Geldscheine aller Art (Weltbanknoten, Notgeld, Serienscheine usw.) wäre theoretisch möglich, aber sehr aufwendig. Ich habe hierzu bereits mehrere Testversionen für das Internet erstellt, die eine benutzerfreundliche Auswahl der gesuchten Scheine (nach Ländern, Emittenten, Währungen, Themen, Motiven und zahlreichen weiteren Filtern) ermöglichen und so die ganze Vielfalt der Notaphilie zeigen. Die Arbeiten an einer optimalen und vom Aufwand her vertretbaren Lösung werden von mir fortgeführt. Ich bin dazu auch im Gespräch mit dem Verlag, unseren Autoren und dem Fachhandel, ohne dessen Unterstützung und Einbindung eine solche Mammut-Aufgabe kaum möglich sein wird. Auch hier stellt sich wieder die Frage von Aufwand und Nutzen. Wenn der Aufwand hoch und der Nutzen für den, der den Aufwand betreibt, nur gering ist, dann rechnet sich das nicht für professionelle Verlage. Es kann sich nur rechnen, wenn der Nutzer bereit ist, für hohen Nutzen auch geringe Kosten in Kauf zu nehmen und die Bereitschaft des Fachhandels und von Auktionen solche Zukunftslösungen zu unterstützen in einem sich ständig digitaler gestaltenden Sammlermarkt als Notwendigkeit erkannt und deshalb selbstverständlich wird. Am Ende braucht es für die positive Entwicklung des Sammelns immer alle Seiten, die wie die Glieder einer Kette zusammenhalten müssen, um das Sammlerboot auch in seichtem Gewässer erfolgreich in die Zukunft zu ziehen – engagierte Sammler, Autoren und Händler. Mit den besten Grüßen Hans-Ludwig Besler (Grabowski)












