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  • Libanon: Proof-Hefte für die neue Gedenkbanknote zu 100.000 Livres

    Am 7. Dezember 2020 gab die Banque du Liban ihre vierte Polymer-Gedenkbanknote aus, die hier erstmals vorgestellt wurde: Die Banknote erinnert an den 100. Jahrestag der Gründung des Staates Großlibanon, der am 1. September 1920 unter den vorgeschlagenen Bedingungen des französischen Mandats für Syrien und den Libanon, das 1923 ratifiziert werden sollte, zum Völkerbundsmandat erklärt wurde. Die Banque du Liban produzierte in Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Polymersubstrats (CCL Secure) und der Druckerei (Polish Security Printing Works [PWPW]) eine kleine Anzahl von VIP-Progressive-Proofs-Heften, die die fünf Druckstufen für die ausgegebene Polymerbanknote enthalten: Das Substrat selbst Offsetdruck Stichtiefdruck (erhabener Druck) Nummerierung Lackierung (abschließende transparente Schutzschicht). Alle Scheine sind mit dem Aufdruck "NO VALUE" versehen. Jede der fünf Seiten enthält vier Proofs plus Rand, insgesamt also 20 Proofs in jedem Heft. Auf einer einleitenden Seite werden die Banknote und ihr Motiv vorgestellt sowie ihre Sicherheitsmerkmale und ihre Gestaltung beschrieben (auf Englisch und Arabisch). Bei diesem Proof-Heft handelt sich um ein recht ungewöhnliches und besonderes Stück, das nach Kenntnis des Autors noch nie in dieser Form von einer Zentralbank hergestellt wurde. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Die aktuelle Aruba-Serie – ein genauerer Blick

    Am 3. Juni 2019 gab die Centrale Bank van Aruba (CBA) eine neue, technologisch fortschrittliche, vertikal ausgerichtete Banknotenserie raus. Das Thema lautet "Life in Aruba" (das Leben in Aruba) und die Scheine enthalten Design-Elemente, die die arubanische Flora, Fauna, das kulturelle Erbe, Denkmäler und Wahrzeichen zeigen. Über die Ausgabe dieser Serie wurde am 5. Juni 2019 hier im Blog berichtet. Schauen wir uns die Banknoten genauer an: 10 Florin: Auf der Vorderseite ist die Grüne Meeresschildkröte abgebildet, oben ein kleiner Gefleckter Schwarzpunkt-Kofferfisch und unten der Gemeine Seefächer. Die Rückseite zeigt die ein Gebäude der Goldmühlenruinen von Bushiribana und oben eine kleine Grüne Meeresschildkröte. 25 Florin: Auf der Vorderseite ist ein Trupial auf einem Zweig sitzend abgebildet, zusammen mit einem kleinen Steinkauz oben und Passionsblumen unten. Die Rückseite zeigt zerbrochene Töpferware und oben einen kleine Trupial. 50 Florin: Auf der Vorderseite ist die Blaukrabbe abgebildet, oben eine kleine Eidechse und unten Portulak (ein Mittagsblumengewächs). Die Rückseite zeigt den Willem-III-Turm und die Kanonen von Fort Zoutman in Oranjestad sowie oben eine kleine blaue Krabbe. 100 Florin: Auf der Vorderseite ist ein Grüner Leguan abgebildet, zusammen mit einer kleinen Eidechse (Gestreifte Anole) oben und einer Aloe-Vera Pflanze unten. Die Rückseite zeigt tanzende Frauen mit Bändern und oben einen kleinen Grünen Leguan. Diese Banknote gewann den Preis "IBNS Bank Note of the Year 2019". 200 Florin: Ein Karibikkarakara ist auf der Vorderseite abgebildet, zusammen mit einem kleinen Moskitokolibri oben und einem Thunfisch-Feigenkaktus unten. Die Rückseite zeigt Musikinstrumente und oben einen Karibikkarakara im Flug. Wasserzeichen (Shoco). Diese innovative und sehr beliebte Banknotenserie umfasst die folgenden Sicherheitsmerkmale: Stichtiefdruck (Intaglio): Für verschiedene Designelemente auf jeder Banknote benutzt. Elemente für sehbehinderte Menschen: Erhabene Tinte in Form einer kleinen Welle befindet sich oben und unten auf der Vorderseite jeder Banknote: 1 Welle für die 10er, 2 Wellen für die 25er, usw. Ein MOTION SURFACE®-Streifen verläuft über die Vorderseite jeder Banknote. Kippen Sie jede Banknote, um die pulsierenden Sonnenstrahlen und die dreidimensionalen Tröpfchen zu sehen, die die Sterne darunter vergrößern. Farbwechselnde Tinte: Der Kopf eines St.-Thomas-Sittichs einschließlich des Nennwerts, ist mit optisch variabler Tinte (OVI) in der Mitte der Vorderseite jeder Banknote aufgedruckt. Kippt man die Banknoten, sieht man einen Welleneffekt, bei dem die Farbe von Gold zu Grün wechselt. Wasserzeichen: Jede Banknote zeigt eine Shoco (Aruba-Grabkauz oder Kaninchenkauz, seit 2015 Nationalsymbol von Aruba) und das stilisierte CBA-Logo. UV-Druck: Unter ultraviolettem Licht kommen folgende Merkmale zum Vorschein: der Nennwert, versteckte Tiere, die jedem Nominal entsprechen, und Sicherheitsfasern in drei Farben (blau, rot und gelb) auf jeder Banknote. Die Banknoten wurden von Crane Currency gedruckt. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Lust auf SEX?

    Sex verkauft sich gut, wie man so schön sagt. Wenn wir an das Sammeln von Banknoten denken, kommt einem Sammler Sex normalerweise nicht in den Kopf, aber "SEX" hat eine bestimmte Banknote zu einem Dauerbrenner unter Sammlern gemacht. Die Seychellen gaben im Juli 1968 eine neue Banknotenserie heraus, auf der Königin Elisabeth II. auf allen fünf Nennwerten abgebildet war. Die Entwürfe wurden von Wendy Veevers-Carter und Mary Hayward gezeichnet. Wilhelmine Veevers-Carter geb. Day, Wendy genannt (1931-2018), eine in New York City geborene US-Amerikanerin, war die Tochter des Schriftstellers Clarence Shepard Day, Jr. ("Life with Father"). Sie heiratete 1954 den britischen Abenteurer und Geschäftsmann Richard Mark Veevers-Carter, mit dem sie viele Jahre auf den Seychellen lebte. Im November 1970, einige Monate nach dem frühen Tod ihres ersten Mannes, kehrte sie in die Vereinigten Staaten zurück. Mary Hayward war eine einheimische Künstlerin, die Entwürfe sowohl für Briefmarken als auch für Banknoten anfertigte, oft in Aquarell und/oder in Tinte. Original-Entwurf Die 50-Rupien-Banknote wurde entworfen, um eine einfache Szene mit einem Zweimastschoner, der an der Küste der Seychellen entlangsegelt, und mit einer Palme auf der rechten Seite zu zeigen. In die Gestaltung wurde das berühmte Annigoni-Porträt von Königin Elisabeth II. eingefügt. Dieses weit verbreitete Porträt wurde einem Gemälde von Pietro Annigoni nachempfunden, das 1954 von der Worshipful Company of Fishmongers privat in Auftrag gegeben, aber erst 1955 fertiggestellt wurde. Dieses Porträt erschien auch auf den Banknoten der Insel Man, Maltas, Rhodesiens, Trinidad und Tobagos sowie der Seychellen. Eine leicht veränderte Version erschien außerdem auch auf den Banknoten von Fidschi, Jersey, den ostkaribischen Staaten und Mauritius. Bevor der Entwurf der Banknote fertiggestellt und graviert wurde, wurde rechts eine zusätzliche Palme hinzugefügt. Es scheint, dass der Graveur (Brian Fox) von Bradbury Wilkinson & Co., aus welchem Grund auch immer, die Wedel der Palmen so gezeichnet hat, dass sie ein bestimmtes Wort ergeben. Drehen Sie die Banknote um 90 Grad nach links, schauen Sie auf die Palmen, und was sehen Sie? Das Wort "SEX" in den Palmen wurde entdeckt, als die 50-Rupien-Banknote noch im Umlauf war. Eine britische Zeitung berichtete schon im Oktober 1972 darüber und illustrierte das versteckte Wort in den Palmen. Dies dokumentiert, dass das Wort "SEX" schon recht früh entdeckt wurde. Wenn man heute im Internet nach "Seychelles SEX 50 Rupees" sucht, findet man zahlreiche Beispiele dafür, dass die Banknote zur Versteigerung steht und/oder humorvolle Artikel darüber, darunter zum Beispiel diesen: Am 19. April 2016 berichtete "MailOnline" (Großbritannien): " Würden SIE für 'Sex' bezahlen? Seltene Banknote der Seychellen, die das Wort über dem Kopf der Königin zu zeigen scheint, wird versteigert". Die Seychelles News Agency (SNA) berichtete darüber in ihrem Artikel "The Central Bank of Seychelles possesses two 50 rupees notes with the letters "SEX" highly sought-after by collectors" vom 21. August 2015: In den 1970er Jahren gehörte die Inselgruppe der Seychellen im Indischen Ozean zum britischen Reich, bis sie 1976 ihre Unabhängigkeit erlangte. Damals gab es eine 50-Rupien-Banknote (Gegenwert von $4) mit dem Porträt der britischen Königin Elisabeth II. und ihrem Kopf in der Nähe einiger Kokospalmen. Diese Banknote wurde 1973 aus dem Verkehr gezogen. Bis vor kurzem interessierte sich niemand für diese Banknote, bis die BBC ankündigte, dass die auf Auktionen spezialisierte Firma Duke's of Dorchester diese Banknoten, die neben dem Kopf der Königin von England die Buchstaben "SEX" tragen, zum Verkauf anbieten wird. Die Auktion sollte im Oktober stattfinden. Für die Central Bank of Seychelles CBS ist diese Information nicht neu. "Nach Recherchen, die wir für das Buch über die Geschichte des Geldes der Seychellen durchgeführt haben, entdeckten wir einen Artikel aus dem Jahr 1972, in dem über die Buchstaben 'SEX' neben dem Kopf der Königin auf der Banknote berichtet wurde. Wir haben das Buch 2007 und 2008 veröffentlicht", erklärt der Leiter der Bankdienstleistungen Mike Tirant gegenüber der SNA. Das Wasserzeichen auf der Banknote ist der Kopf des schwarzen Seychellen-Papageis. Die Note wurde mit folgenden Daten ausgegeben: 1st JANUARY 1968, 1st JANUARY 1969, 1st OCTOBER 1970, 1st JANUARY 1972 und 1st AUGUST 1973. Das Datum 1969 ist mit Abstand das seltenste, gefolgt von dem Datum von 1970. Es folgen die Banknoten mit dem Datum 1968, 1973 und 1972. Katalognummern: Pick 17 (Standard Catalog of World Paper Money) BNB B124 (The Banknote Book) Die folgende Anzahl von ausgegebenen Banknoten wurde von PMG bis zum 18. April 2023 gegradet: Datum 1968: 33 Stück Datum 1969: 7 Stück Datum 1970: 20 Stück Datum 1972: 102 Stück Datum 1973: 86 Stück Das bisher höchste vergebene Grade ist 67EPQ (1 Stück 1968 und 5 Stück 1973). Und wie viel kostet SEX in "guter Qualität" heutzutage? Eine PMG-gegradete 67EPQ-Banknote (Datum 1973) wurde am 23. März 2023 bei Heritage Auctions für 2.220 USD verkauft. Und davor wurde eine andere 67EPQ (Datum 1973) am 23. Oktober 2021 für 2.400 USD verkauft, ebenfalls bei Heritage Auctions. Donald Ludwig Quellen: "Sex" and "Hate" in Seychelles 1968 QEII Series (Jaime Sanz, IBNS Journal 56-4, S. 38-39). a "Dear Editor" submission by Colin Narbeth (IBNS Journal 34-1, page 9). The Portraits of Queen Elizabeth II, Portrait 9 (Peter Symes, http://www.pjsymes.com.au/qe2/default.htm ). The Central Bank of Seychelles possesses two 50 rupees notes with the letters "SEX" highly sought after by collectors.

  • Die neue polnische Kopernikus-Gedenkbanknote: ein genauerer Blick

    Am 9. Februar 2023 wurde die neue 20-Złotych-Polymerbanknote zum 550. Geburtstag und zum 480. Todestag von Nikolaus Kopernikus in einer kleinen Gedenkmappe ausgegeben. Diese neue Gedenkbanknote wurde hier erstmals angekündigt: https://www.geldscheine-online.com/post/nikolaus-kopernikus-auf-polymer-kunststoff Die Banknote wurde in den Filialen der polnischen Zentralbank "first come, first served" verkauft. In Warschau beispielsweise standen 7.324 Banknoten zum Kauf bereit. Die Tickets wurden ab 7:45 Uhr am Ausgabetag an die Wartenden vor der Zentralbank verteilt. Etwa 300 Personen standen Schlange, um die begehrten Tickets zu erhalten, mit denen eine Person bis zu 10 Banknoten (pro Ticket) erwerben konnte. Sobald man ein Ticket in der Hand hatte, überquerte man die Straße und wartete vor der Filiale, wo die Banknoten an drei Kassenschaltern verkauft wurden. Diese Polymerbanknote kann immer noch im Online-Shop der Zentralbank bestellt werden, aber die Banknoten müssen persönlich abgeholt oder an eine polnische Adresse verschickt werden. Detaillierte Informationen über die Gedenkbanknote sind jetzt verfügbar, lesen Sie weiter... Die Vorderseite der Banknote zeigt stilisierte Abbildungen eines Quadranten und eines Fragments des heliozentrischen Systems, mit einem großen Porträt von Nikolaus Kopernikus ("Mikołaj Kopernik") ganz rechts. Die Rückseite der Banknote zeigt Abbildungen historischer Münzen: die Vorder- und Rückseite eines Danziger Sechsgroschenstücks (Gdánsk szóstak), die Vorderseite einer Münze aus Elbing (Elbląg szóstak) und die Vorderseite des preußischen Schillings aus Thorn (szeląg Toruń). Im Hintergrund (links) sieht man das Schloss des Ermländischen Kapitels in Allenstein (Olsztyn). Das Highlight dieser Polymerbanknote ist das große transparente blaue Fenster (Vorderseite, unten links), das das Cinema™-Merkmal von CCL Secure enthält. Dieses Sicherheitsmerkmal zeigt mehrere Abbildungen des Planeten Erde, der sich um die Sonne dreht, und ist eine Hommage an die bahnbrechende Entdeckung des Astronomen. Das Cinema™-Merkmal bietet einen 10 mm umfassenden Tiefeneffekt in Kombination mit einer Drehung der Erde um die Sonne. Ein kleines, sichelförmiges, transparentes Fenster flankiert das Cinema™-Merkmal und zeigt einen Text aus Kopernikus' Darstellung unseres heliozentrischen Sonnensystems in seinem Werk "De revolutionibus orbium coelestium" (Über die Umlaufbahnen der Himmelssphären). Die Komplexität und dimensionale Illusion des 25 mm breiten Cinema™-Merkmals wird durch ein mittig angeordnetes, völlig klares und transparentes Fenster mit Vignettenlinien und Schattenbildern ergänzt, das den anderen Planeten, die die Sonne umkreisen, weitere Tiefe und Bewegung sowie einen historischen Kontext verleiht, d. h. eine Darstellung unseres heliozentrischen Sonnensystems. Bei Tageslicht ist dieses Merkmal ein weißes, fotografisches Bild des inneren Sonnensystems: unter UV-Licht jedoch leuchtet es gelb, eine Metapher für die farbenfrohe Schönheit des Universums, in dem wir leben. Diese Merkmale sind alle in das Guardian™-Substrat eingebettet, um die Sicherheit zu maximieren. Ein vertikaler, schillernder Streifen ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal auf der Rückseite der Banknote, das die Abbildungen der alten Münzen ergänzt. Ebenfalls in das Substrat eingebettet ist ein multitonales Schattenbild (Schattenwasserzeichen), das Blätter des Ornaments des Gebäudes zeigt, in dem Kopernikus lebte. Die Gedenkbanknote wurde von Polska Wytwornia Papierow Wartosciowych (PWPW), der polnischen Sicherheitsdruckerei, auf dem Polymersubstrat Guardian™ gedruckt. Sie ist die erste polnische Banknote und die zweite ausgegebene Banknote der Welt, die ein Cinema™-Merkmal enthält, das beeindruckende visuelle 3D- und Bewegungseffekte erzeugt. Die weltweit erste Banknote mit Cinema™-Funktion war die libanesische 100.000-Pfund-Note aus dem Jahr 2020. Lesen Sie hier darüber: https://www.geldscheine-online.com/post/libanons-neue-100-000-livres-gedenkbanknote und hier: https://www.geldscheine-online.com/post/libanon-proof-hefte-f%C3%BCr-die-neue-gedenkbanknote-zu-100-000-livres Pressemeldung (u.a.): https://cclsecure.com/ccl-secure-collaborates-with-polish-security-printing-works-on-commemorative-20-zloty-banknote/ Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Folder für die neue philippinische 1000-Piso-Polymerbanknote

    Die neue 1000-Piso-Polymerbanknote mit dem vom Aussterben bedrohten philippinischen Adler wurde am 18. April 2022 von der Bangko Sentral ng Pilipinas (Zentralbank der Philippinen) ausgegeben. Serien mit zwei Buchstaben, die mit A und B beginnen, sind im Umlauf. Über die Banknote wurde zuerst hier im Blog berichtet. Zusätzlich zu den im Umlauf befindlichen Serien genehmigte die Zentralbank auch eine Sonderauflage mit dem Präfix BSP ( B angko S entral ng P ilipinas). Die BSP-Banknoten wurden in einem speziell gestalteten Folder verteilt und nicht direkt an die Öffentlichkeit verkauft. Es ist derzeit nicht bekannt, wie viele BSP-Banknoten gedruckt und an wen die Banknoten in den Mappen verteilt wurden. Diese Ausgabe im Folder hat sich als schwierig zu beschaffen erwiesen und wird derzeit für etwa 200 EUR verkauft. Wenn Sie nähere Angaben zu dieser BSP-Ausgabe machen können, wenden Sie sich bitte an den Autor. Dieses numismatische Produkt ist als BNP1005 im Kapitel "Philippines" von "The Banknote Book" aufgeführt. Die 1000-Piso-Polymerbanknote wurde von Note Printing Australia (auf dem Guardian™-Substrat von CCL Secure) gedruckt und ist die erste Ausgabe einer neuen Banknotenserie, die sich auf die Fauna und Flora der Philippinen konzentriert. Sie wurde von der International Bank Note Society mit dem renommierten "Bank Note of the Year Award 2022" ausgezeichnet, über den hier berichtet wurde. Außerdem wurde sie von den Lesern der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" und unseres Geldschein-Blogs zur " Banknote des Jahres 2022 " gewählt. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • US-Star-Banknoten werden ausgemustert

    Am 17. Juli 2023 gab die Federal Reserve (US-Notenbank) bekannt, dass das "United States Currency Program" (Währungsprogramm der USA) seine Produktionsanlagen modernisiert, was dazu führen wird, dass neue Bündel von US-Banknoten nicht mehr fortlaufende Kontrollnummern haben werden. Derzeit enthält ein Bündel 100 Banknoten, wobei die Kontrollnummer auf der ersten Note mit "01" und die auf der letzten mit "00" endet. Sogenannte "star notes" (Sternnoten) werden separat gedruckt und ersetzen die fortlaufenden Kontrollnummern auf Dollars, die entfernt werden, weil sie nicht den Qualitätsstandards entsprechen. In den USA werden Ersatz- oder auch Austauschnoten (replacement notes) seit jeher mit einem Stern gekennzeichnet; in anderen Ländern auf andere Weise, z. B. wurden die Buchstaben Y und Z für die BBk III-Serie der Deutschen Bundesbank verwendet. Das neue "Non-Sequential Large Examining and Printing Equipment" (NS LEPE, nicht fortlaufende Großprüf- und Druckanlage) wird keine Sternnoten mehr herstellen. Austauschnoten werden jedoch weiterhin mit den herkömmlichen Anlagen produziert. Das neue Druckverfahren wird eine mehrjährige Übergangsphase in Anspruch nehmen und ab 2023 schrittweise nach Stückelungen eingeführt. Derzeit wird nur die 1-Dollar-Note mit dem NS LEPE-Verfahren hergestellt. Künftige Kontrollnummern-Bereiche in einem von NS LEPE hergestellten Banknotenbündel können Lücken enthalten und werden nicht mehr fortlaufend sein. Es wird nicht erwartet, dass die erste Dollarnote in einem nicht-fortlaufenden Bündel eine Kontrollnummer hat, die mit "01" endet. Ebenso wird die letzte Dollarnote voraussichtlich keine Kontrollnummer haben, die mit "00" endet. Bis die Umstellung des Druckverfahrens abgeschlossen ist, wird die Federal Reserve sowohl fortlaufende als auch nicht-fortlaufende Notenbündel ausgeben. Donald Ludwig

  • Ostkaribische Staaten: Adieu an die Queen!

    Am 21. Juli 2023 stimmten die Mitglieder des Rates der Eastern Caribbean Central Union (ECCU) auf der 105. Sitzung des Währungsrats in St. Vincent und den Grenadinen in einer historischen Entscheidung dafür, das Bildnis von Königin Elisabeth II. vom Ostkaribischen Dollar zu entfernen und es durch das ECCU-Logo (nicht durch König Charles III.) zu ersetzen. Die 1965 gegründete East Caribbean Currency Authority war der Nachfolger des British Caribbean Territories Currency Board. Im Laufe der Jahre haben die Mitglieder gewechselt. Ab 1983, als die Eastern Caribbean Central Bank (ECCB) gegründet wurde, wurden die Banknoten mit eingekreisten Buchstaben links in der Mitte der Vorderseite überdruckt, um das Land oder Territorium anzugeben, in dem die Banknoten ursprünglich ausgegeben wurden (sie konnten natürlich in jedem der Länder/Territorien als Zahlungsmittel benutzt werden). Im Jahr 1993 wurde die Bezeichnung durch einen maschinenlesbaren Strichcode unten links auf der Vorderseite und einen Suffix-Buchstaben zur Kontrollnummer ersetzt, die beide das Land oder Territorium bezeichnen, in dem die Banknoten ausgegeben wurden. Im Jahr 2008 wurden die Strichcodes und Ländersuffixe abgeschafft. Die ersten Polymerbanknoten wurden im Jahr 2019 ausgegeben. Evolution der Banknoten der Ostkaribischen Staaten: 1965 ausgegeben: ohne Land/Territorium-Kennzeichnung. Ab 1983: Kennzeichnung durch eingekreiste Buchstaben, abgebildet ist ein Schein aus Anguilla (U). Ab 1993: Kennzeichnung durch einen maschinenlesbaren Strichcode und einen Suffix-Buchstaben zur Kontrollnummer, abgebildet ist ein Schein aus Saint Vincent (V). Ab 2008: ohne Land/Territorium-Kennzeichnung. Ab 2019: Polymerbanknoten: ohne Land/Territorium-Kennzeichnung, abgebildet ist eine Austauschnote. Die Länder und Territorien, die derzeit den Ostkaribischen Dollar verwenden, sind Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Lucia sowie St. Vincent und die Grenadinen. Die Änderung des Banknotendesigns wird nicht sofort erfolgen. Die ECCB hat einen umfassenden öffentlichen Konsultationsprozess angekündigt, der bis zum 31. Dezember 2023 andauern wird. Die Bank wird die Öffentlichkeit ermutigen, ihre Gedanken und Ansichten zu dem Plan, das Porträt der verstorbenen Königin durch ihr Logo zu ersetzen, während dieser Zeit mitzuteilen. Auch andere Vorschläge sind willkommen. Nach sorgfältiger Prüfung der Meinungen und Empfehlungen der Öffentlichkeit wird dann bis Februar 2024 eine endgültige Entscheidung über das neue Design erwartet. Bis dahin bleiben die derzeitigen Banknoten mit dem Porträt der Königin gesetzliches Geld. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Folder zur neuen 50-Ouguiya-Gedenkbanknote aus Mauretanien

    Am 18. Juni 2023 ist eine 50-Ouguiya-Gedenknote ausgegeben worden und HIER im Blog vorgestellt. Ein Folder wurde von der Zentralbank von Mauretanien gedruckt und als VIP-Geschenk verteilt. Der Text in Arabisch und Französisch berichtet [übersetzt]: Gedenkbanknote 50 Ouguiya Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Gründung der OUGUIYA (18. Juni 1973 - 18. Juni 2023) gibt die mauretanische Zentralbank eine 50-MRU-Gedenkbanknote heraus. Diese Banknote wird auf drei verschiedenen Substrate präsentiert: eine aus Polymer in der Mitte, die beidseitig mit Papier überzogen ist; eine aus Baumwollpapier, das mit Sisal gemischt ist; und eine aus Papier in der Mitte, die beidseitig mit einer dünnen Polymerschicht überzogen ist. Zu diesem freudigen Anlass ist es mir eine Ehre, diese 50-MRU-Gedenkbanknote vorzustellen, die gegenüber der bisherigen Banknote in Bezug auf Sicherheit, Haltbarkeit und Verschmutzungsschutz verbessert wurde. Dieser Nennwert wurde erstens gewählt, weil sie mit der Anzahl der Gedenkjahre übereinstimmt, und zweitens, weil es sich um einen Schnitt mit einer hohen Umlaufgeschwindigkeit handelt. Denn neben dem Gedenkzweck verfolgt diese Ausgabe noch ein weiteres Ziel: Innerhalb eines angemessenen Zeitraums sollen mehrere Substrate verglichen werden, um das geeignetste in Bezug auf Sicherheit und Haltbarkeit auszuwählen. Das sehr hohe Sicherheitsniveau (visuell und eingebaut), insbesondere das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden (der den Gedenkaspekt markiert, da er bereits von den ersten Banknoten getragen wurde), der "SPARK" und die hohe Qualität der Substrate verbessern den Bargeldumlauf und fördern das Vertrauen in unsere nationale Währung. Diese Banknote wird zusammen mit der anderen bestehenden 50-MRU-Banknote gesetzliches Zahlungsmittel im Einklang mit dem Gesetz sein. Der Gouverneur Der Folder weist auch darauf hin, dass man die drei verschiedene Substrate so erkennen kann: Präfix A: ein Sandwich-Hybrid: eine Polymerschicht zwischen zwei feinen Papierschichten (Durasafe® von Landqart). Präfix B: Baumwollpapier gemischt mit Sisalfasern (Agave sisalana) (von Oberthur Fiduciaire). Präfix C: ein Sandwich-Hybrid: eine Papierschicht zwischen zwei feinen Polymerschichten (Hybrid™ von Louisenthal (G+D)). Neben diesem wunderschönen Folder wurde zusätzlich eine Ersatznote für die von G+D gedruckte C-Präfix-Banknote gemeldet. Das Ersatzpräfix ist CZ: Donald Ludwig www.polymernotes.org

  • Fehldrucke bei der 100-DM-Banknote von 1996

    In seinem höchst interessanten Beitrag hat Herr Bronnert gemeldet, dass bei der 100-DM-Banknote mit Datum 2. Januar 1996 das Kinegram® bei einigen Noten der Serien GA/Y und GA/Z fehlt. Im Spezialkatalog  Die deutschen Banknote ab 1871  (Grabowski, 22. Auflage, 2021) werden diese zwei Serien bestätigt. Das fehlende Kinegram® ist auch bei einigen Noten der Serien GD/S, GG/S und GL/N zu finden: Bei der Banknote der Serie GL/N kann man deutlich sehen, dass das Kinegram® auf dem Schein nicht gehaftet hat, denn ein paar winzige Stücke davon sind sichtbar. Warum existieren Noten ohne Kinegram® überhaupt? Die Kinegrame® befanden sich beim Produktionsprozess auf einem laufenden Band (von einer Rolle). Fehlende Kinegrame® entstanden durch Abreißen des Kinegram®-Bandes. So konnten eine Reihe Scheine durchrutschen. Die Aufbringung der Kinegrame® erfolgte durch einen Heißklebeprozess, auch hier konnte es zu Problemen kommen, weshalb die Kinegrame® nicht richtig gehaftet haben. Haben Sie auch einen Hunderter von 1996 aus einer anderen Serie in Ihrer Sammlung, auf dem das Kinegram® fehlt?  Wenn ja, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Autor auf. Haben Sie gewusst, dass das von KURZ hergestellte nicht-holographische Kinegram® erstmals 1988 auf einer zirkulierenden Banknote verwendet wurde, und zwar als Sicherheitsmerkmal für die damals neue österreichische 5000-Schilling-Banknote. Banknoten der Serien GA/N und GN/K existieren auch mit einem geteilten Kinegram®, wobei dessen unterer Teil oben ist und der obere unten. Dazwischen gibt es einen Abstand von fünf Millimeter. Ein vollständiges Kinegram® misst genau zwei Zentimeter in der Höhe. Das geteilte Kinegram® misst auch genau zwei Zentimeter in der Höhe jedoch mit einer Fehlstelle von fünf Millimeter in der Mitte. Daraus kann man schließen, dass das Kinegram®-Folienband nicht korrekt eingelegt und ausgerichtet (justiert) wurde und die Aufbringung und Teilung der Kinegram®-Folien falsch erfolgten. Zwei ungewöhnliche und sehr auffällige Fehldrucke existieren von der 100-DM-Banknote von 1996:  unbedruckte Rückseite  fehlender Konzertflügel Tatsächlich gelangten Banknoten mit diesen auffälligen Fehlern in den Umlauf. Im September 1997 wurden echten Hunderter mit unbedruckter Rückseite in einer Sortierstelle der deutschen Bundesbank und bei der Reisebank am Hauptbahnhof von München entdeckt. Auch sind welche aus einem Geldautomaten in der Münchner Innenstadt ausgegeben worden. Einige Kunden haben die Fehldrucke nicht gleich bemerkt, andere haben sie sofort in der Bank umgetauscht und wieder andere haben sie aufbewahrt und sogar versucht, mehr von den wertvollen Fehldrucken aus dem Geldautomaten zu bekommen. So gelangten einige davon in den Umlauf und waren dann später in gebrauchter Erhaltung zu finden. Von bekannten Sammlern sind weniger als zehn Stück gemeldet worden. Alle sind aus der Serie GL/U mit den Kontrollnummern GLXXX8361U#, wobei XXX für unterschiedliche Ziffern und # für die Prüfziffer stehen. Beim Druck mit dem fehlenden Konzertflügel wurden zwei Stichtiefdruckschritte „vergessen“: der Druckschritt mit dunkelroter Farbe und der mit dunkelblauer Farbe. Nicht nur der Konzertflügel sondern auch andere Teile der Rückseite fehlen: „HUNDERT DEUTSCHE“ vertikal ganz links, das Banksiegel links, „Banknote“ vertikal rechts und der Nennwert unten rechts. Bei beiden Fehldrucken (unbedruckte Rückseite und dem fehlenden Konzertflügel) sind die Vorderseiten fehlerfrei. Nachfolgend ist zum Vergleich eine fehlerfreie Rückseite abgebildet. Haben Sie auch einen Hunderter von 1996 in Ihrer Sammlung, bei dem die Rückseite unbedruckt ist oder der Konzertflügel fehlt?  Wenn ja, melden Sie Sich bitte beim Autor. Zwei weitere Fehldrucke sind ebenfalls sehr auffällig:  ein „obstruction error“  fehlende Farbe Ein sogenannter „obstruction error“ (Fremdkörper-Fehldruck) kommt zustande, wenn ein Stück fremdes Material (meistens Papier) zwischen den Druckbogen und die Druckplatte gerät und die Druckfarbe auf dieses Stück statt auf die Banknote aufgetragen wird. Infolgedessen erscheint ein Teil der fertigen Banknote unbedruckt. Bei diesem Beispiel war der Fremdkörper ein dreieckiger Schnipsel Papier auf der rechten Gesichtsseite von Clara Schumann. Nachdem alle Druckschritte durchgeführt wurden, ist der Schnipsel irgendwann von der Banknote abgekommen. Und als letzter "Fehldruck" wird noch eine Banknote präsentiert, bei der die Druckfarbe oben zum größten Teil vorhanden ist und unten zum größten Teil fehlt. Entweder hat die Kalibrierung nicht gestimmt oder die Druckfarbe ist einfach ausgegangen. Haben Sie weitere auffällige Fehldrucke vom Hunderter von 1996? Wenn ja, schreiben Sie uns! Donald Ludwig

  • Abweichungen und Varianten bei Pakistans Gedenkbanknote von 2022

    Die pakistanische Gedenkbanknote zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Pakistans wurde am 14. August 2022 vorgestellt und HIER angekündigt. Am 30. September 2022 wurde sie mit den folgenden Serien ausgegeben: NFT, AAA, AAB, AAC, AAD, AAE, AAF, AAG, AAH, AAJ, AAK und AAL, insgesamt also 12 Serien-Präfixe. NFT ist die erste Serie und es gibt keinen Präfix AAI. Alle ausgegebenen Banknoten tragen die Unterschrift des neuen Gouverneurs der Staatsbank von Pakistan, Jameel Ahmad, der nur fünf Tage nach der Vorstellung der Scheine für eine fünfjährige Amtszeit ernannt wurde. Die Bank hat keine Erklärung dafür abgegeben, warum NFT als erste Serie gewählt wurde. Die Gedenkbanknote wurde bei der Pakistan Security Printing Corporation (Pvt.) Limited (PSPC) unter der Aufsicht der britischen Druckerei De La Rue plc gedruckt. Es gibt viele Unterschiede bei den Drucken, zum Beispiel: Einige Banknoten sind heller gedruckt, andere dunkler. Einige Banknoten sind breiter als andere, wobei horizontale Abweichungen von bis zu 3 mm beobachtet wurden, und einige Banknoten sind höher als andere, wobei vertikale Abweichungen von bis zu 1 mm vorkommen. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht ab, mit vertikalen Abweichungen von bis zu 10 mm. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsisten und reicht manchmal viel weiter nach rechts als auf anderen Scheinen. Einige Banknoten sind heller gedruckt (oben), andere dunkler (unten). Unterschiede bei der Breite einer Banknote. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht stark ab. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsistent. Nach Ansicht des Autors sind die oben genannten und abgebildeten Unterschiede auf eine mangelnde Qualitätskontrolle zurückzuführen und sollten nicht als eigenständige Varianten katalogisiert werden. Es gibt jedoch echte Varianten. Schauen wir uns die UV-Fluoreszenz der Kontrollnummer unten links auf der Vorderseite jeder Banknote an: Die NFT- und AAA-Banknoten haben eine Kontrollnummer, die nicht UV-fluoreszierend ist. Die Banknoten mit dem Präfix AAB haben Kontrollnummern, die sowohl UV-fluoreszierend als auch nicht UV-fluoreszierend sind. Die Banknoten mit AAC- bis AAL-Präfixen haben eine Kontrollnummer, die UV-fluoreszierend ist. Das Druckverfahren wurde offensichtlich beim Druck des AAB-Präfixes geändert. Die niedrigeren Kontrollnummern sind NICHT UV-fluoreszierend und die höheren Kontrollnummern sind UV-fluoreszierend. Die höchste bisher beobachtete nicht UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB6288118 und die niedrigste bisher beobachtete UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB8268306. Haben Sie eine Banknote mit AAB-Präfix in Ihrer Sammlung? Bitte prüfen Sie sie auf UV-Fluoreszenz und melden Sie das Ergebnis dem Autor. Am interessantesten ist es natürlich, Banknoten mit Kontrollnummern innerhalb des oben genannten Bereichs zu testen. Auf diese Weise können wir eingrenzen, wann die Umstellung auf UV-Fluoreszenz erfolgte. Eine andere Variante betrifft die Lackierung der Banknote. Auf den Banknoten mit AAJ-Präfix sind die rechteckigen Bereiche, auf denen die Kontrollnummern gedruckt wurden (der letzte Schritt im Produktionsprozess), unlackiert. Ein zusätzlicher unlackierter Bereich erscheint im Bereich des Wasserzeichens (der Grund für diesen zusätzlichen unlackierten Bereich ist unbekannt). Die unlackierten Bereiche sind bei schräger Betrachtung einer Banknote mit bloßem Auge zu erkennen. Die unlackierten Bereiche (die nicht mit UV-fluoreszierender Farbe überdruckt wurden) erscheinen unter UV-Licht dunkler. Warum wurde das getan? Eventuell, um zu testen, wie gut die aufgedruckte Kontrollnummer auf der Banknote haften bleibt, ob sie mit der Zeit weniger verschmiert? Die 20- und 200-Córdobas-Polymerbanknoten aus Nikaragua aus dem Jahr 2007 weisen ebenfalls solche lackierten und unlackierten Varianten in den Bereichen der Kontrollnummer auf. Es ist derzeit nicht bekannt, ob alle Banknoten mit AAJ-Präfix diese lackierten/unlackierten Bereiche aufweisen oder ob dies auch auf Banknoten mit anderem Präfix zutrifft. Unlackierte Bereiche bei der AAJ-Banknote (unten links, mitten im Wasserzeichen und oben rechts). Es ist schade, dass sich die meisten Sammler nicht die Zeit nehmen, ihre Banknoten genau zu untersuchen und sie auch nicht unter UV-Licht betrachten. Dabei lassen sich unter UV-Licht viele wunderbare Sicherheitsmerkmale entdecken. HIER ist einer von vielen Artikeln, die die faszinierende Welt der UV-Sicherheitsmerkmale zeigen. Auch unbekannte Varianten können entdeckt werden, wie HIER bei der Ausgabe zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland von 2018. Donald Ludwig

  • Sammelgebiete: POLYMER-Banknoten

    Eine Polymerbanknote ist ein Tauschmittel in Form einer Banknote, die auf ein Kunststoffsubstrat gedruckt ist, von einer Ausgabestelle (Zentralbank) ausgegeben wird und als gesetzliches Zahlungsmittel in einem bestimmten Land oder Währungsgebiet in Umlauf ist. Polymerbanknoten umfassen Banknoten auf Polyethylenbasis (frühe Polymerbanknoten) mit Tyvek® als Substratbezeichnung (das Substrat wurde von der ABNC hergestellt; die Banknoten wurden von 1980 bis 1988 ausgegeben) und Banknoten auf biaxial orientierter Polypropylenbasis (moderne Polymerbanknoten) mit Guardian™ (das Substrat wird von CCL Secure hergestellt; diese Banknoten werden von 1988 bis heute ausgegeben) und Safeguard® (das Substrat wird von De La Rue hergestellt; diese Banknoten werden ab 2013 bis heute ausgegeben) als Substrat-Bezeichnungen. Mit Ausnahme von zwei Banknoten wurden alle modernen Polymerbanknoten entweder auf Guardian™ von CCL Secure oder Safeguard® von De La Rue gedruckt. Haiti-235Aa: 50 Gourdes ohne Datum (Gesetz von 1979) auf Tyvek ® , ausgegeben ab 1980, Druck: ABNC (American Bank Note Company), Vorder- und Rückseite. Die erste Polymerbanknote wurde 1980 in Haiti ausgegeben, einem kleinen Land, das von politischer Instabilität geprägt war: eine 50-Gourdes-Banknote auf dem Tyvek®-Substrat wurde in Umlauf gebracht. Australien-49b: Gedenkbanknote über 10 Dollars 1988 auf Guardian™-Substrat, Druck: NPA (Note Printing Australia), Vorder- und Rückseite. 1988 gab Australien die weltweit erste umlaufende Polymerbanknote mit Klarsichtfenster aus, die auf dem Guardian™-Substrat gedruckt wurde. Fidschi-115r: Banknote über 5 Dollars ohne Datum (2013) auf Safeguard®-Substrat, Druck: TDLR (Thomas De La Rue), Vorder- und Rückseite. Im Jahr 2013 gab Fidschi die weltweit erste Polymerbanknote auf dem Safeguard®-Substrat heraus. Heute, 43 Jahre nach den ersten Geldscheinen aus Polymer, haben Dutzende von Ländern auf der ganzen Welt Hunderte von Polymerbanknoten herausgegeben. Im Laufe der Jahre ist die technologische Entwicklung durch die Verwendung verschiedener Substrate, komplexerer transparenter Fenster und fortschrittlicher Sicherheitsmerkmale immer weiter vorangeschritten. Mit der Einführung einer neuen Polymerbanknoten-Serie mit vier Nennwerten im Vereinigten Königreich im Jahr 2021 hat sich die Verwendung und Akzeptanz dieser modernen Banknoten weltweit weiter verbreitet, ist zu einem echten "Mainstream" geworden und auch die Beliebtheit bei Sammlern ist ständig gestiegen. Von den fünfzehn größten Volkswirtschaften der Welt (gemessen an ihrem Bruttosozialprodukt) haben bereits neun Polymerbanknoten ausgegeben. Brunei-33a: Banknote über 10.000 Ringgit/Dollars 2006 auf Guardian™-Substrat , Druck: NPA (Note Printing Australia), Vorder- und Rückseite. Costa Rica-281a: Banknote über 2000 Colones 2018 auf Guardian™-Substrat , Druck: Oberthur Fiduciaire, Vorder- und Rückseite. Polen-197a: Gedenkbanknote über 20 Złotych 2022 auf Guardian™-Substrat mit faszinierenden neuen Sicherheitsmerkmalen , Druck: PWPW (Polska Wytwórnia Papierów Wartościowych S.A.), Vorder- und Rückseite. Katar-39r: Gedenkbanknote über 22 Riyals 2022 zur Fußballweltmeisterschaft in Katar auf Safeguard®-Substrat mit faszinierenden neuen Sicherheitsmerkmalen , Druck: TDLR (Thomas De La Rue) , Vorder- und Rückseite. Polymerbanknoten haben sich seit langem durch ihre Sicherheit, Haltbarkeit, Kosteneffizienz, Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit bewährt. Die jüngsten Länder, die ihre Banknoten auf Polymer umgestellt haben, sind Barbados und Jamaika. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Autogramme auf Banknoten: Interessant und Mehrwert oder nicht?

    Unter Autogrammsammeln versteht man das Sammeln von Autogrammen/Autographen berühmter Personen. Zu den beliebtesten Kategorien gehören Autogramme von Filmstars, Musikern, Künstlern, Sportlern, Wissenschaftlern, Politikern, Astronauten und Schriftstellern. Autogramme können sich auf fast allem befinden, von einer Autogrammkarte oder einem einfachen Stück Papier bis hin zu einem Kleidungsstück oder einem Fußball. Es gibt sogar Autogramme auf Banknoten. Dabei kann es sich um Autogramme von jedermann oder von Personen handeln, die mit der Banknote in Verbindung stehen, was sie für Sammler besonders attraktiv macht. Hier zwei Beispiele von Autogrammen, beide aus der letzten Serie (BBk III) der Deutschen Bundesbank. Diese 10-DM-Banknote wurde von Ernst Welteke, Präsident der Deutschen Bundesbank vom 01.09.1999 bis 14.04.2004, persönlich signiert und datiert. 10-DM-Banknote 1999 von Ernst Welteke signiert und datiert. Ernst Welteke, gelernter Landmaschinenmechaniker, erwarb über den zweiten Bildungsweg das Abitur am Hessenkolleg in Wiesbaden und studierte anschließend Volkswirtschaftslehre in Marburg und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seine politische Laufbahn begann der Diplom-Volkswirt in der Kommunalpolitik (als Kreistagsabgeordneter und SPD-Kreisvorsitzender im Hochtaunuskreis) und ab 1972 als Mitarbeiter des Hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald. 1974 wurde er Mitglied des Hessischen Landtags, dem er bis 1995 angehörte. 1995 wurde Welteke auf Vorschlag seines langjährigen politischen Weggefährten Eichel zum Präsidenten der Landeszentralbank in Hessen ernannt. Am 1. September 1999 wurde Welteke - wiederum auf Vorschlag von Hans Eichel, der inzwischen Bundesfinanzminister geworden war - als Nachfolger von Hans Tietmeyer Präsident der Deutschen Bundesbank. Diese 10-DM-Banknote ist die einzige, die Weltekes gedruckte Faksimile-Unterschrift trägt. Der 1000-DM-Schein wurde von José Lopez persönlich signiert, der von 1955 bis zu seiner Pensionierung als Graveur bei Giesecke & Devrient arbeitete. Neben einer Reihe ausländischer Banknoten gravierte Lopez auch die 20-, 100- und 1000-DM-Scheine der D-Mark-Serien BBk I und BBk III. 1000-DM-Banknote 1993 von José Lopez signiert. Der Graveur José Lopez wurde am 7. April 1925 in Madrid geboren, wo sein Vater als Graveur und Bildhauer arbeitete. Nach seinem Schulabschluss im Jahr 1941 trat er als Lehrling in die Fábrica Nacional de Moneda y Timbre, Madrid, die staatliche Banknotendruckerei, ein, um Kupferstich, Stahlstich und andere Arbeiten im Bereich der Herstellung von Originalplatten zu erlernen. Sein Lehrmeister war Professor Sánchez-Toda, der sich besonders dem Stechen von Briefmarken widmete. Nach Abschluss seiner Lehre besuchte er von 1944 bis 1946 die Escuela de Artes y Oficios in Madrid, um seine künstlerische Ausbildung, insbesondere im Zeichnen, Malen und Kupferstechen, zu vervollkommnen. Bis 1953 arbeitete er in der staatlichen Banknotendruckerei und machte sich dann als Grafiker und Kupferstecher in Madrid selbstständig. Zwei Jahre später trat er als Kupferstecher in die Firma Giesecke & Devrient in München ein. Bis zu seiner Pensionierung um 1990 blieb er bei Giesecke & Devrient und verstarb am 6. August 2018 in München. Was sagen Sie dazu? Sammeln Sie auch Banknoten mit Autogrammen oder haben Sie welche in Ihrer Sammlung? Würden Sie eine Banknote mit Autogramm für Ihre Sammlung kaufen? Gerne stelle wir Ihre Geldscheine mit Autogramm hier im Blog vor! Donald Ludwig

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