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- Banco de México gewinnt den IBNS-Preis für die „Banknote des Jahres“ 2021!
Von den weit über 100 neuen Banknoten, die im Jahr 2021 weltweit ausgegeben wurden, wurden nur 20 als ausreichend neuartig eingestuft, um als Kandidaten für die „Banknote des Jahres 2021“ nominiert zu werden. Und von diesen zwanzig Banknoten waren immerhin die Hälfte Polymer-Banknoten. Drei waren Hybrid-Banknoten und sieben waren Papier-Banknoten. Die Abstimmung zwischen dem ersten und dem zweiten Platz war bis zum Schluss extrem knapp, als sich die 50-Pesos-Banknote aus Mexiko gegen die 200-Dobras-Banknote aus São Tomé und Príncipe durchsetzte. Und der Gewinner ist... Die am 28. Oktober 2021 ausgegebene mexikanische 50-Pesos-Banknote zeigt thematische Motive, die auf die historische Periode des alten Mexikos anspielen. Sie zeigen die Gründung von Tenochtitlan und das Ökosystem der Flüsse und Seen mit ihrer repräsentativen Fauna und Flora, insbesondere Xochimilco, eine Stätte, die in die Liste des Weltkulturerbes der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) aufgenommen wurde. Auf der Rückseite ist ein mexikanischer Axolotl (ein Salamander, der das Erwachsenenalter ohne Metamorphose erreicht) abgebildet. Auch Mexiko hat 2020 mit seiner wunderschön gestalteten 100-Pesos-Polymerbanknote gewonnen. Die Banco de México war erneut sowohl Drucker als auch Emittent dieser 2018 augegebenen, preisgekrönten Design-Banknote, die zur aktuellen G-Serie der Bank gehört. Der Schein im Hochformat ist auf dem Polymersubstrat Guardian™ von CCL gedruckt. Er wird in der neuen Druckerei der Banco de México in Jalisco hergestellt, die kurz vor der Coronavirus-Pandemie in Betrieb genommen wurde, und verfügt über deutlich verbesserte Sicherheitsmerkmale, die den Übergang zu einem Polymersubstrat koordinieren. Polymer-Banknoten sind weiterhin beliebte IBNS-Banknoten. Der aktuelle Nennwert von 50 mexikanischen Pesos beträgt 2,52 USD oder 2,28 EUR. Der zweite Platz geht an São Tomé und Príncipe für ihre wunderschön umgestaltete 200-Dobras-Banknote aus Papier. Die Banknote, die am 26. August 2021 ausgegeben wurde, zeigt auf der Vorderseite Rei Amador und auf der Rückseite Chibi-ficha, den Sonnenvogel von Príncipe. Den dritten Platz teilen sich zwei Banknoten, beide aus Polymer: Die 10.000-Cólones-Banknote von Costa Rica, die am 15. Oktober 2021 ausgegeben wird, zeigt auf der Vorderseite José Figueres Ferrer und auf der Rückseite ein Drei-Zehen-Faultier. Die 50-Pfund-Banknote der Bank of England, die am 23. Juni 2021 ausgegeben wird, zeigt Königin Elizabeth II. auf der Vorderseite und Alan Turing auf der Rückseite. Auf den Plätzen 5, 6, 7 und 8 folgen alle Polymer-Banknoten: Rumäniens 20-Lei-Note, die 50-Pfund-Note der Royal Bank of Scotland, Chinas 20-Yüan-Olympia-Note und die 3-Dollars-Note der Cook-Inseln. Sieben der ersten acht Plätze wurden von Polymerbanknoten belegt! Möchten Sie mehr über die TOP 8 erfahren? Dann klicken Sie einfach hier: 1. MEXIKO: https://www.geldscheine-online.com/post/mexiko-neue-50-pesos-polymerbanknote-ausgegeben 2. SAO TOME UND PRINCIPE: https://www.geldscheine-online.com/post/s%C3%A3o-tom%C3%A9-und-pr%C3%ADncipe-neue-5-10-und-200-dobras-banknoten-im-umlauf 3/4. COSTA RICA: https://www.geldscheine-online.com/post/costa-rica-1000-und-10-000-colones-polymer-banknoten-komplettieren-die-serie 3/4. ENGLAND: https://www.geldscheine-online.com/post/die-neue-50-pfund-banknote-der-bank-of-england-kommt-am-23-06-2021 5. RUMÄNIEN: https://www.geldscheine-online.com/post/rum%C3%A4nien-erste-rum%C3%A4nische-banknote-zu-ehren-einer-frau 6. SCHOTTLAND (Royal Bank): https://www.geldscheine-online.com/post/die-neue-50-pfund-polymernote-der-royal-bank-of-scotland-kommt-am-18-8-2021-in-umlauf 7. CHINA: https://www.geldscheine-online.com/post/china-gedenkbanknoten-f%C3%BCr-die-olympischen-winterspiele-2022 8. COOK-INSELN: https://www.geldscheine-online.com/post/ina-und-der-hai-auf-neuer-polymernote-der-cookinseln Im 62. Jahr ihres Bestehens hat die International Bank Note Society (IBNS) weltweit etwa 2.000 Mitglieder. Als gemeinnützige Bildungsorganisation verfolgt sie das Ziel, das Studium, die Sammlung und die Verbreitung von Informationen über alle Aspekte umlaufender Banknoten zu fördern, anzuregen und voranzutreiben. Sind Sie an einer Mitgliedschaft interessiert? Dann klicken Sie hier: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=102&Itemid=39 Pressemitteilung: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=809%3Abanknote-of-2021-nominations&catid=39%3Abanknote-of-2021&Itemid=51 Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Aus privaten Sammlungen: Der „Kleine Kaplan“ aus Österreich von 1961
Hinter dieser harmlos aussehenden Banknote verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte. Zwischen den Jahren 1956 und 1965 gab die Oesterreichische Nationalbank eine neue Serie von Banknoten in den Stückelungen zu 20, 50, 100, 500 und 1000 Schilling heraus. Die 1000-Schilling-Banknote vom 2. Januar 1961 wurde am 5. Februar 1962 ausgegeben. Auf der Vorderseite der Banknote war Viktor Kaplan abgebildet. Kaplan (1876–1934) war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder der Kaplanturbine, einer propellerartigen Wasserturbine mit verstellbaren Schaufeln. Die Kaplanturbine ist auch auf der Vorderseite der Banknote abgebildet, ganz rechts. Hier links abgebildet ist eine Gedenkbriefmarke, die 1976 zu Ehren Kaplans von der Republik Österreich herausgegeben wurde. Die Rückseite der Banknote zeigt Schloss Persenbeug mit Blick auf das Donaukraftwerk bei Ybbs-Persenbeug. Das Schloss in der niederösterreichischen Gemeinde Persenbeug-Gottsdorf wurde zuerst im Jahr 907 geschichtlich erwähnt. Heute ist es im Besitz von Nachkommen aus den Familien Habsburg-Lothringen und Waldburg-Zeil. Das Donaukraftwerk bei Ybbs-Persenbeug ist ein Laufkraftwerk an der österreichischen Donau. Die Österreichische Donaukraftwerke AG begannen den Bau nach 55 Projektvarianten und der endgültigen Umplanung auf Kaplanturbinen im Jahr 1954. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde 1959 das erste Wasserkraftwerk der Österreichischen Donaukraftwerke eröffnet und als Symbol des österreichischen Wiederaufbaus in den Nachkriegsjahren und der Zweiten Republik gefeiert. Im Jahr 2012 wurde projektiert, die sechs stehenden Kaplanturbinen, sowie die Leittechnik und die Steuerung zu tauschen. Am 7. Oktober 2022 wurde mit der Inbetriebnahme der neuen Maschine Nr. 1, mit fünfflügeliger Kaplanturbine, die Erneuerung feierlich abgeschlossen. Die 1000-Schilling-Banknote stieß in der österreichischen Bevölkerung auf Unmut. 1000 Schilling waren damals sehr viel Geld und die Banknote war viel kleiner als die 1000-Schilling-Banknote, die sie ersetzte - sie war nur 4 mm breiter als die damalige 100-Schilling-Note. Die Menschen beschwerten sich, dass der neue Tausender aufgrund der ähnlichen Größe, der ähnlichen Gestaltung und des weißen Hintergrunds leicht mit dem Hunderter verwechselt werden konnte. Außerdem wünschten sich die Menschen, dass eine Banknote mit einem so hohen Nennwert viel größer sein sollte. Die Oesterreichische Nationalbank nahm die Kritik ernst und zog die Banknote am 30. April 1962, nur elf Wochen nach ihrer Ausgabe, aus dem Verkehr. Die Bank behielt die Gestaltung der Banknote bei, vergrößerte sie jedoch um acht mm (Breite) und elf mm (Höhe) und änderte die Hintergrundfarbe von Weiß zu einem vertikal gestreiften Blau. Die neugestaltete Banknote wurde am 26. November 1962 ausgegeben und am 31. März 1972 eingezogen (eine neugestaltete 1000-Schilling-Note mit dem Porträt von Bertha Suttner kam am 9. September 1970 in Umlauf). Die Abmessungen der drei abgebildeten Scheine sind: 100 Schilling vom 1. Juli.1960: 150mm x 74 mm, 1000 Schilling vom 2. Januar 1961 (der kleine Kaplan): 154 mm x 74 mm, 1000 Schilling vom 2. Januar 1961 (der große Kaplan): 162 mm x 85 mm. Unter österreichischen Banknotensammlern ist die kleine als „Kleiner Kaplan“ und die neu gestaltete, größere als „Großer Kaplan“ bekannt. Vom „Kleinen Kaplan“ sind nur sehr wenige Exemplare im Privatbesitz erhalten geblieben. Diese Banknote ist eine moderne Rarität und fehlt in den meisten fortgeschrittenen österreichischen Banknotensammlungen. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Republik Österreich Emittent: Oesterreichische Nationalbank Nominal: 1000 Schilling Datierung: 2. Januar 1961 Vorderseite: „1000“ in allen vier Ecken, Viktor Kaplan (1876–1923) und eine Kaplanturbine, ein komplexes Guillochenmuster. Rückseite: „1000“ in allen vier Ecken, Schloss Persenbeug mit Blick auf das Donaukraftwerk in Ybbs-Persenbeug und ein komplexes Guillochenmuster. Material: Papier ohne Wasserzeichen Unterschriften: Dietrich (Generalrat), Kamitz (Präsident) und Stöger-Marenpach (Generaldirektor). Druck: Druckerei für Wertpapiere, Wien Format: 154 mm x 74 mm Nummerierung: A 215275 D Zitate: 140a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B244a ( The Banknote Book : Austria, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 2 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 1 Stück), 58 (1 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- „Georgia on My Mind“
Am 27. Dezember 2023 kündigte Georgien an, dass das Land im Jahr 2025 den 30. Jahrestag des Lari, seiner nationalen Währung, mit einer Polymer-Gedenkbanknote begehen wird. Die georgische Landeswährung wurde erstmals am 25. September 1995 in Umlauf gebracht und am 2. Oktober 1995 zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel in Georgien erklärt. Das Wort „Lari“ ist ein altes georgisches Wort und bedeutet Schatz oder Eigentum. Die Vorder- und Rückseite der 50-Lari-Banknote, die derzeit im Umlauf ist. Angesichts der Bedeutung dieses Ereignisses wird die georgische Nationalbank die erste Sammlerbanknote im Nennwert von 50 Lari in der Geschichte Georgiens herausgeben. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, um Entwürfe zu sammeln. Teilnehmen kann jeder Bewerber aus dem In- und Ausland, der die Wettbewerbsbedingungen erfüllt und innerhalb der festgelegten Frist Entwürfe vorlegt, mit Ausnahme der Mitglieder des bei der georgischen Nationalbank eingerichteten Ausschusses für die Auswahl der jeweiligen Entwürfe und der Mitarbeiter der georgischen Nationalbank. Die Nationalbank von Georgien hat die folgenden Bedingungen für die Designentwürfe festgelegt: Das Hauptthema und -konzept ist das 30-jährige Jubiläum des Lari. Der Nennwert ist 50 Lari. Das Substrat ist Polymer-Kunststoff. Die Banknote misst 137 mm x 68 mm. Das Farbschema der Banknote unterscheidet sich deutlich von dem der derzeit im Umlauf befindlichen Lari-Banknoten. Die Polymerbanknote soll folgende Sicherheitsmerkmale aufweisen: ein transparentes Fenster, holografische Folie und/oder Mikrooptik, optisch variable magnetische Druckfarbe mit zusätzlichen Effekten, Mikrotexte, Reliefbilder und -beschriftungen, Stichtiefdruck (beidseitig), durchsichtige(s) Image(s), Merkmale für Sehbehinderte, Die Vorderseite der Banknote sollte Georgien als einen modernen „europäischen“ Staat darstellen (Georgien liegt im Kaukasus und damit in Asien, strebt aber einen Beitritt zur Europäischen Union an). Es ist wünschenswert, die wichtigen Projekte und Errungenschaften des Landes in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und anderen Bereichen zu zeigen, die seit der Einführung des Lari umgesetzt wurden. Die Rückseite sollte die Geschichte des georgischen Geldes, beginnend mit dem Kolkhian Tetri vor dem Lari, darstellen und in Gestaltungselementen Fragmente des numismatischen und bonistischen Erbes zum Ausdruck bringen. Es ist wichtig, dass die Gestaltung beider Seiten diese Themen vermittelt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Weitere detaillierte Anforderungen an die Gestaltung findet man auf der Website der Nationalbank von Georgien. Es folgen einige eigene Urlaubsbilder aus der georgischen Hauptstadt Tiflis ( Tbilissi ) aus 2023, die Kirchen, Festungen und Denkmäler zeigen, die auf der neuen Gedenkbanknote erscheinen könnten: Ein Panoramablick auf Tiflis von der Narikala-Festung aus. Die Kirche des Heiligen Nikolaus in der Festung Narikala. Die Mauern der Festung Narikala. Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit ( Sameba-Kathedrale ) von Tiflis. Alle Entwürfe müssen zwischen dem 8. Januar 2024 und dem 11. März 2024 in elektronischer Form eingereicht werden. Der Gewinnerdesigner erhält 10.000 Lari für die Entwürfe beider Seiten (5000 Lari für jede Seite). Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Gewinner des Preises „Regional Banknote of the Year Award“
Zwei Banknoten mit Giesecke+Devrient (G+D)-Technologien wurden auf der High-Security-Printing (HSP)-EMEA-Industry-Conference mit dem „Regional Banknote of the Year Award“ ausgezeichnet: Marokkos neue 100-Dirhams-Banknote (als „2024 Best New Banknote“) und Lesothos erste grüne Banknote (als „2024 Best New Commemorative Banknote“). Jedes Jahr werden auf der HSP-Konferenz Banknoten, die herausragendes Design, technische Raffinesse und höchste Sicherheitsstandards vereinen, mit dem „Regional Banknote of the Year Award“ ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Banknoten vereinen künstlerische Ansprüche mit exzellenter Technik und Sicherheit und spiegeln den kulturellen Hintergrund des Landes auf ansprechende Weise wider. Die neue marokkanische 100-Dirhams-Banknote verwendet einen Galaxy®-Sicherheitsfaden zur schnellen und eindeutigen Authentifizierung. Der Faden hat einen gold-grünen Farbwechsel, ein individuelles Design in mehrere Fenster geteilt. Jedem der drei Fadenfenster wird durch registergetreues Einsetzen in das Papier ein bestimmtes Design zugewiesen, so dass alle Banknoten gleich aussehen. Auf der neuen 100-Dirhams-Banknote beispielsweise zeigt das mittlere Fenster einen fünfzackigen Stern, während das obere und das untere Fenster einen Flip-Effekt aufweisen und beim Kippen vom Text DH (für Dirham) zur Zahl 100 wechseln. Der 200-Maloti-Schein von Lesotho ist eine der ersten „grünen“ Banknoten der Welt, die sich durch mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit auszeichnen. Der Papierkern der Banknote besteht zu 75 Prozent aus nachhaltig zertifizierter „Cotton made in Africa“ und zu 25 Prozent aus zertifizierten Zellulosefasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das Naturfasersubstrat ist mit einer dünneren PET-Folie kaschiert, und die Trägerfolie des Sicherheitsfadens besteht zu einem großen Teil aus recyceltem PET, wodurch die Kunststoffmenge deutlich reduziert wird. Darüber hinaus wurden mineralölfreie Farben für den Simultandruck verwendet. Dank ihrer nachhaltigen Materialien und ihrer Langlebigkeit hat diese „grüne“ Banknote den geringsten Kohlenstoff-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus aller auf dem Markt befindlichen Banknoten. Donald Ludwig
- War die „Bürgermark“ ein Regionalgeld aus Bayern?
Seit gefühlt „ewigen“ Zeiten schlummerte ein Geldschein über 10 „Bürgermark“ in meiner Sammlung. Nun war es endlich an der Zeit, mehr über die Hintergründe dieser Ausgabe zu erfahren. Oberschleißheim: 10 Bürgermark vom 4. Oktober 1983, Vorderseite. Oberschleißheim: 10 Bürgermark vom 4. Oktober 1983, Rückseite. Der Schein hat das Format von ca. 161 mm x 80 mm. Er ist mit einer Kontrollnummer versehen und verfügt über ein Wasserzeichen ähnlich dem bekannten Schuppen-Wasserzeichen. Ausgegeben wurde die „Bürgermark“ in Oberschleißheim vermutlich am 4. Oktober 1983, so jedenfalls die Datierung links vom Porträt. Eine Druckfirma ist nicht angegeben. Die gedruckte Unterschrift lautet auf „Bürger“ und das Porträt zeigt eine Person gleichen Namens. Der Druck der Vorderseite zeigt neben dem Porträt die historische Gartenarchitektur des churfürstlichen Lustgartens zu Schleißheim. Die Rückseite ziert das königliche Lustschloss Schleißheim. Oberschleißheim ist eine Gemeinde im oberbayerischem Landkreis München. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind u.a. seine drei Schlösser, das „Alte Schloss Schleißheim“, das „Lustschloss Schleißheim“ sowie das „Neue Schloss Schleißheim“. Es gäbe aber noch viel mehr hier zu entdecken. Die Frage war nun: warum wurde die „Bürgermark“ ausgegeben und könnte es sich hierbei um ein Regionalgeld gehandelt haben. In der allgemeinen Sammlerliteratur fand sich leider kein Hinweis. Auch Nachfragen bei diversen Sammlern halfen nicht weiter. Also wurde die berühmte künstliche Intelligenz (KI) und auch die Google-Bildersuche befragt. Das Ergebnis war jeweils absolut unbrauchbar. KI weiß halt auch nicht alles! Mit Geduld und vielen diversen Suchbegriffen ergaben sich dann aber doch verwertbare Informationen und auch Kontakte. Der Geldschein bekam nun eine Historie und ein Gesicht. Das Porträt zeigt Otto Bürger, einen mit vielen Ehrungen ausgezeichneten Schleißheimer Heimatforscher, Ortschronisten und Sammler. Er entwarf in den 1980er Jahren ein ortsbezogenes „Kunstgeld“ und nannte es „Bürgermark“. Es handelt sich also nicht um Regionalgeld. Kaufen konnte man mit der Bürgermark nichts. Neben dem vorgenannten Wert entwarf Otto Bürger auch noch folgende Stücke: 6 Bürgermark mit dem Porträt seiner Ehefrau, 50 Dichter- und Bürgermark zu Ehren des Schriftstellers Siegfried Obermeier, 75 bürgerlich bayerische Fliegermark mit dem Ritterkreuz-Träger des Ersten Weltkriegs Max Müller und 10 Gedenk-Gulden zum 100. Todesjahr von König Ludwig II. Die Auflage betrug jeweils 200 Exemplare. Heute sind diese Scheine nur sehr selten zu finden. Otto Bürger ist auch heute noch im hohen Alter aktiv mit Heimatforschung beschäftigt, denn es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Seine Schlossführungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Forschen und entdecken, Historisches neu recherchieren und Licht ins Dunkle zu bringen hält anscheinend jung, meint Thomas van Eck
- Ukraine: Neue 50-Griwna-Gedenkbanknote „Einigkeit rettet die Welt“
Am 23. Februar 2024 gab die Nationalbank der Ukraine eine neue Gedenkbanknote zu 50 Griwna im Hochformat in einer limitierten Auflage von 300.000 Stück heraus. Die Gedenkbanknote „Einigkeit rettet die Welt“ ist der Unbeugsamkeit des ukrainischen Volkes im Kampf für Freiheit und europäische Werte, der Konsolidierung der ukrainischen Gesellschaft zum Schutz der territorialen Integrität und der Einigung der demokratischen Welt angesichts der russischen Aggression gewidmet. In der Mitte der Vorderseite befindet sich eine künstlerische Komposition, die einen stilisierten Umriss der Ukraine zeigt. Im Hintergrund ist das Bild eines Mädchens mit einem Militärhelm zu sehen, das nach Westen blickt. Im unteren Teil der Banknote ist vor dem Hintergrund einer Weltkugel eine stilisierte Karte von Europa zu sehen, von dessen Ländern Hilfe und Unterstützung für die Ukraine ausgeht. Stilisierte Herzen zwischen den Reisewegen der Transporte symbolisieren Aufopferung und Barmherzigkeit. Oben befindet sich ein Wasserzeichen und darunter eine Komposition aus gefüllten und konturierten Quadraten (die zentralen Quadrate sind mit dem Nennwert der Banknote versehen) sowie ein durchsichtiger Streifen, der mit den Umrissen des Logos der Nationalbank der Ukraine gefüllt ist. In der Mitte der Gedenkbanknote befindet sich die Aufschrift [übersetzt] „EINIGKEIT RETTET DIE WELT“ (auf Ukrainisch) mit zwei Textblöcken (links und rechts) auf Ukrainisch und Englisch: [übersetzt] EINHEIT UND SOLIDARITÄT MIT DEM UKRAINISCHEN VOLK DER SIEG DER UKRAINE RÜCKT NÄHER IM KAMPF GEGEN DEN RUSSISCHEN AGGRESSOR UND RETTET DIE WELT VOR DEM CHAOS UND DER DUNKELHEIT DER GEWALT; EINHEIT UND SOLIDARITÄT MIT DEM UKRAINISCHEN VOLK RÜCKEN NÄHER DEN SIEG DER UKRAINE IM KAMPF GEGEN DEN RUSSISCHEN AGGRESSOR, UND SIE RETTEN DIE WELT VOR DEM CHAOS UND DUNKELHEIT DER GEWALTTÄTIGKEIT. Das Hauptmotiv auf der Rückseite ist eine symbolische Komposition aus verschlungenen Händen, die Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung, Vertrauen und Partnerschaft symbolisieren, vor dem Hintergrund eines stilisierten Dreizacks, dem Symbol des ukrainischen Staates. Im oberen Teil der Gedenkbanknote befindet sich ein stilisiertes Bild der digitalen Bezeichnung des Nennwerts, das durch ein Schutzgitter gebildet wird. In der oberen Mitte der Banknote befindet sich die Aufschrift [übersetzt] EINHEIT – STÄRKE! Die Gedenkbanknote wird in einem Folder für 245 Griwna verkauft. Jede Person kann ein oder zwei Stück online bestellen. 150.000 Stück werden online verkauft. Der Online-Verkauf begann am 7. März 2024. Dies ist die zweite Gedenkbanknote, die seit Beginn des Krieges mit Russland im Jahr 2022 ausgegeben wurde. Im Februar 2023 führte die ukrainische Nationalbank eine 20-Griwna-Banknote zum Gedenken an ein Jahr seit Beginn des ukrainisch-russischen Krieges ein. Donald Ludwig
- „Schämen Sie sich nicht?“
Die Commercial Bank of Ethiopia (CBE), Äthiopiens größte Geschäftsbank, hat Plakate aufgehängt, auf denen Kunden beschämt werden, die angeblich Geld, das sie während einer technischen Störung erhalten haben, nicht zurückgegeben haben. Im März 2024 konnten Kunden der CBE während einer stundenlangen Störung mehr Geld abheben oder überweisen, als sie auf ihren Konten hatten. Plakate wurden in den CBE-Filialen aufgehängt, wie hier in der Hauptstadt Addis Abeba. Das meiste Geld wurde Berichten zufolge von Universitätsstudenten abgehoben, und es wurden 490.000 Transaktionen durchgeführt, bevor die CBE das Problem bemerkte. Ein Student der Universität Jimma im Westen Äthiopiens erzählte dem amharischen Dienst der BBC: „Ich kenne jemanden, der ein Smartphone und einen Laptop gekauft hat und kein Geld zur Hand hat, um sie zurückzugeben. Einige haben Internetpakete für ein Jahr gekauft, andere haben ihre Schulden abbezahlt“. Seitdem die CBE die Rückgabe des Geldes gefordert und denjenigen, die dies nicht tun, mit Verhaftung gedroht hat, haben nach Angaben der Bank Tausende die überschüssigen Gelder freiwillig zurückgegeben. Vor einer CBE-Filiale in der Hauptstadt Addis Abeba ist ein Plakat mit den Bildern von 28 Personen zu sehen: „Diejenigen, die das Geld nicht zurückgegeben haben, das sie unrechtmäßig von der Commercial Bank of Ethiopia genommen haben“. Auch vor anderen Filialen der CBE waren Plakate mit ihren Namen und Fotos zu sehen. Die Identitäten derjenigen, die das Geld angeblich behalten haben, werden auch auf der Website der Bank zusammen mit ihren Kontonummern angezeigt. Die Bank hat davor gewarnt, dass diejenigen, die Geld aufbewahren, das ihnen nicht gehört, strafrechtlich verfolgt werden. Die Bank hat mitgeteilt, dass sie bis Ende März fast drei Viertel der verlorenen 14 Millionen Dollars wiedererlangt hat. Die Bank erklärte, sie sei „gezwungen“ gewesen, die Identität der Personen preiszugeben, nachdem sie mehrere Warnungen ausgesprochen und Fristen für die Rückgabe des Geldes verlängert hatte. Digitale Transaktionen lassen sich zurückverfolgen, und die Kunden sind rechtlich für ihre Handlungen verantwortlich. Es ist jedoch schwieriger, Gelder zu finden, die an andere Banken überwiesen wurden, als Beträge, die auf ein anderes CBE-Konto überwiesen wurden. Die Bank hat nie genau erklärt, was die Störung im letzten Monat verursacht hat, sagte aber, dass es sich nicht um das Ergebnis eines Cyberangriffs handelte und dass die Kunden nicht beunruhigt sein sollten, da ihre persönlichen Konten unversehrt seien. [ursprünglich von der BBC berichtet, Foto von Amensisa Ifa/BBC] Donald Ludwig
- „IBNS Banknote of the Year Award 2023“... und der Gewinner ist:
Die East Caribbean Central Bank (ECCB) wurde von der International Bank Note Society mit dem renommierten „Banknote of the Year Award 2023“ ausgezeichnet. Für diese Auszeichnung waren 15 Banknoten nominiert. Der Gewinner und überwältigende Favorit war die 2-Dollars-Banknote, die am 6. Dezember 2023 in den ostkaribischen Staaten ausgegeben wurde. Die Banknote wurde von De La Rue gedruckt (auf dem von De La Rue hergestellten Safeguard®-Substrat). Die Gedenkbanknote ehrt sowohl das 40-jährige Bestehen der ECCB, die am 1. Oktober 1983 gegründet wurde, als auch Sir I. V. A. Richards, einen antiguanischen Kricketspieler im Ruhestand, der zwischen 1974 und 1991 die Kricketmannschaft der Westindischen Inseln repräsentierte. Die Banknote ist vertikal ausgerichtet und etwas kleiner als die anderen Polymer-Banknoten, die in den ostkaribischen Staaten im Umlauf sind. Es ist die erste 2-Dollars-Banknote, die die ECCB jemals ausgegeben hat. Weitere Einzelheiten zu dieser Banknote finden Sie HIER . Die Banknote wurde auch in einem VIP-Folder ausgehändigt: Der zweite Platz ging an die 200-Soles-Papierbanknote aus Peru, die am 15. Dezember 2023 ausgegeben wurde. Lesen Sie HIER über die Banknote. Der dritte Platz ging an die 1000-Dollars-Banknote aus Jamaika, die am 15. Juni 2023 ausgegeben wurde. Mehr über die Banknote erfahren Sie HIER und HIER . Herzlichen Glückwunsch an alle! Sind Sie IBNS-Mitglied? Wenn nicht, treten Sie bei! https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=102&Itemid=39 Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die Herbst-„Paper Money Fair“ in Maastricht, wieder ein voller Erfolg!
Die MIF-Papiergeldmesse („Paper Money Fair“) am 24.-29. September 2024 bot sechs Tage lang Gelegenheit zum Kaufen, Verkaufen, Bewundern, Graden, Plaudern, Diskutieren, Feilschen, neue Freundschaften schließen, alte Freunde wiedersehen... bis bei vielen Besuchern das Geld irgendwann ausging! Insgesamt 215 Aussteller aus 65 verschiedenen Ländern reisten nach Maastricht in den Niederlanden. Das Mekka des Banknotensammelns war wie immer gut besucht, sowohl bei der dreitägigen Vormesse („Pre-Show“), dem Händlertag am Freitag in der Haupthalle, als auch am Wochenende, zu dem alle Sammler freien Eintritt hatten. Der Veranstalter Dimitri Waltmans überreicht ein Geschenk an den Hauptsponsor. Hauptsponsor der Show war wieder das Auktionshaus Stack's Bowers mit Hauptsitz in Costa Mesa, Kalifornien. Einige Lose aus seiner Maastricht-Auktion 2024 des Weltpapiergeldes, die im Anschluss an die Messe stattfand, konnten vor Ort besichtigt werden. Die anderen Sponsoren der MIF-Show waren Paper Money Guaranty (PMG), The Banknote Book, Banknote World und PCGS Europe. Das Showformat blieb unverändert, mit einem „MIF B2B EVENING“-Empfang nach Schluss am Freitag und einem „GOOD MORNING MAASTRICHT“-Frühstück, das am Samstag um 7:30 Uhr begann und allen Ausstellern/Händlern die Möglichkeit bot, den Tag mit kostenlosem Kaffee, Tee, Sandwiches, Rührei, Gebäck, Obst usw. zu beginnen. Dimitri Waltmans mit seinem Geschenk zum 50. Geburtstag. Dimitri Waltmans, der Veranstalter der MIF, der wenige Tage vor der Show 50 Jahre alt wurde, wurde mit einer großen Banknote überrascht, auf der sein Porträt abgebildet war. Dimitri, seine Familie und seine Mitarbeiter sorgten dafür, dass das gesamte Wochenende sicher und unterhaltsam für alle war. Auch die Sicherheitskräfte leisteten gute Arbeit, es gab nur wenige Diebstähle auf der Messe... alle müssen aber immer vorsichtig sein und mit ihren Banknoten, Münzen und Bargeld wachsam bleiben. Gelegenheit macht leider Diebe. PMG bot zum vierten Mal auf einer europäischen Messe ein Vor-Ort-Grading an. Die professionellen Mitarbeiter konnten mit der Nachfrage Schritt halten und boten wie immer einen erstklassigen Service. Der Autor mit Schülern des Gymnasiums Qrios Campus de helix. Zwei Lehrer des Gymnasiums Qrios Campus de helix in Maasmechelen, Belgien, begleiteten 25 Schüler im Alter von ca. 17 Jahren zu einer einstündigen Präsentation über Banknoten (gehalten vom Autor, Donald Ludwig). Ich erklärte ihnen, was es mit dem Sammeln von Banknoten auf sich hat, wir sprachen über viele Geldscheine, einschließlich der kostenlosen Banknoten, die sie erhalten hatten, und ich gab ihnen einen Vorgeschmack auf das, was sie beim Rundgang durch die Show sehen würden. Die Schüler erhielten kostenlose Banknotenspenden von PMG, Banknote World und Polymernotes.org. Die Interaktion mit den Schülern, sowohl als Gruppe als auch einzeln in der Show, hat Spaß gemacht und war sehr befriedigend. Dies war das zweite Mal, dass diese Schule eine Gruppe von Schülern zur MIF brachte. Und hoffentlich wird es unter den Schülern ein paar zukünftige Sammler geben! Der georgische Botschafter David Solomonia stellt die Sammelbanknote vor. Georgien brachte am Wochenende in Maastricht seine erste Euro-Sammelbanknote auf den Markt und feierte damit 8.000 Jahre georgischen Weinbau. Sie wurde am Freitagnachmittag auf der MIF-Messe unter anderem von Christian Petermann, dem georgischen Botschafter in den Niederlanden, vorgestellt. Diese auf 5000 Exemplare limitierte Ausgabe wurde mit Zustimmung der Europäischen Zentralbank hergestellt und von TRESURIUM entwickelt und finanziert. Die IBNS war stark vertreten auf der Veranstaltung. Weitere Impressionen aus der MIF. Und wieder einmal beende ich meinen Beitrag mit dem Wunsch, warum kann sich die Welt nicht eine Lektion von einer solchen Banknotenshow abschauen? Alle zusammen, alle vertragen sich, alle sind glücklich, alle sind freundlich, fürsorglich und respektvoll. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Georgien führt seine erste „Euro-Sammelnote“ in den Niederlanden ein
In einem historischen Moment für Georgien wurde Ende September 2024 in Maastricht, dem Geburtsort des Euro, die erste „Euro-Sammelnote“ des Landes offiziell vorgestellt. Diese auf 5000 Stück limitierte Ausgabe wurde mit Zustimmung der Europäischen Zentralbank produziert und von TRESURIUM entwickelt und finanziert. Enthüllung auf der MIF, dabei auch: der georgische Botschafter in den Niederlanden David Solomonia (2. von links), der Entwerfer der Sammlernote Christian Petermann, Oxenaar Development (3. von links) und der Herausgeber Yashar Ajami, Treasurium (4. von links). Weltweit führende Banknotendesigner und eine Gruppe von Spezialisten arbeiteten sechs Monate lang mit der georgischen Künstlerin Gia Japaridze und dem georgischen Kalligrafiemeister Davit Maisuradze an der Gestaltung dieses Sammlerstücks. Die Sammelnote ist reich an symbolischen georgischen Elementen und verkörpert ein jahrhundertealtes, reiches kulturelles und historisches Erbe. Die Stückelung von 8000 wurde gewählt, um die 8000 Jahre alte Weinbau-Tradition in Georgien als „Mutterland des Weins“ zu ehren. Das Kloster Alaverdi (georgisch: ალავერდის მონასტერი), ein Symbol des georgischen Weinbaus, ist auf der Vorderseite abgebildet. Alaverdi ist ein georgisches ostorthodoxes Kloster in der Region Kachetien im Osten Georgiens. Während Teile des Klosters auf das 6. Jahrhundert zurückgehen, wurde die heutige Kathedrale des Heiligen Georg im 11. Jahrhundert erbaut. Im Herzen der ältesten Weinbauregion der Welt gelegen, stellen die Mönche auch ihren eigenen Wein her, der als Alaverdi-Klosterkeller bekannt ist und auf das 10. bis 12. Jahrhundert zurückgeht. Das Kloster Alaverdi im Osten Georgiens. Vor der Klosterkathedrale auf dem Schein sehen wir Kvevri (große Steingutgefäße, die für die Gärung, Lagerung und Reifung des traditionellen georgischen Weins verwendet werden), Krüge und Trauben. Oben rechts befindet sich ein farbwechselndes, holografisches Sicherheitsmerkmal unseres Planeten sowie einen georgischen Text, der übersetzt „Du bist der Weinberg“ bedeutet und ausgewählt wurde, weil er aus drei Worten besteht, die die Heilige Dreifaltigkeit symbolisieren. Der georgische Satz besteht aus 12 Buchstaben, die für die 12 Apostel Jesu Christi stehen. Unten steht der englische Text [übersetzt]: „8000 JAHRE WEINANBAU FEIERN“. Unterzeichnet ist die Note vom Vorsitzenden der Royal Joh. Enschede („President“), Gelmer Leibrandt und Jochen Winkels („Secretary“). Auf der Rückseite sind Kvevri und das Kloster David Gareji abgebildet. David Gareji ist ein sehr wichtiges Kloster in der Geschichte Georgiens. Der Sohn von David dem Baumeister, König Demetrius I., der der Autor von „Du bist der Weinberg“ ist, komponierte diese Hymne im Kloster. In der Mitte ist ein Kvevri mit einem Mann dargestellt, der ihn umarmt. Außerdem sind drei Weintrauben und drei Blätter abgebildet, ebenfalls Symbole der Heiligen Dreifaltigkeit. Zur Einweihung des Sammlerscheins organisierte TRESURIUM eine zweitägige Veranstaltung. Am 26. September 2024 fand eine georgische Weinverkostung und -präsentation in der historischen Weinhöhle von Château Neercanne statt, einem geschichtsträchtigen europäischen Ort, an dem niederländische Königin Beatrix 1992 die zwölf europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Abendessen zum Vertrag von Maastricht empfing, um die Geburtsstunde des Euro zu feiern. Am 27. September 2024, zeitgleich mit der Eröffnung der Internationalen Geldmesse MIF im MECC Congress Center in Maastricht, präsentierte TREASURIUM offiziell die georgische Euro-Sammelnote in Anwesenheit georgischer und niederländischer Delegationen. Der stellvertretende Bürgermeister von Maastricht, John Aarts, erhielt den Schein mit der Nummer 001992 vom georgischen Botschafter in den Niederlanden. Bei der Präsentation war der georgische Leiter der EU-Mission, Vakthang Makharoblishvili, anwesend, der auch als Botschafter Georgiens für das Königreich Belgien und das Herzogtum Luxemburg tätig ist. Eine beträchtliche Anzahl von Sammlernoten wird als diplomatische Geschenke benutzt. Ein Schein mit Grading soll in einer Spink-Auktion im Dezember angeboten werden. Die Verfügbarkeit und der Verkauf an Sammler sind noch nicht bekannt gegeben worden. Ein neues Kapitel hat begonnen: Die Entwicklung der Null-Euro-Banknoten Wie wir oben gelesen haben, hat mit diesem georgischen Sammlerschein die zweite Generation der „Null-Euro-Banknoten“ begonnen. Die Designer sind nun nicht mehr durch die Null-Stückelung und die violette Farbe eingeschränkt. TREASURIUM hat eine neue Euro-Vorlage für die so genannte flexible Generation entwickelt. Sie besteht aus einem echten Wasserzeichen, einer Taube (abgebildet). Das Banknotenpapier ist von hoher Qualität, wird von der Banknotenpapierfabrik Radium in Slowenien hergestellt und enthält einen echten Sicherheitsfaden. Donald Ludwig Anmerkung der Redaktion Natürlich handelt es sich um keine Banknote und auch um keine Note, so dürfen sich nur Geldscheine nennen, die von einer konzessionierten Notenbank ausgegeben wurden. Es handelt sich schlicht und ergreifend, wie der Autor bereits erwähnte, um das erste Exemplar einer nächsten Generation von „0-Euro-Souvenirscheinen“, nur dass die jetzt nicht mehr an die Null und an die violette Farbe gebunden ist. Das wird heftig zur allgemeinen Verwirrung auf dem Sammlermarkt beitragen, die bereits durch eine Präsentation mit „offiziellen Vertretern“ eingeläutet wurde. Geldscheinsammler sollten sich auf echte Geldscheine konzentrieren und sog. „Sammlerscheine“ ganz nüchtern als das betrachten, was sie in diesem Fall sind: Fantasieprodukte, die kein Geld sind und nie Geld sein werden, aber um Geld damit zu verdienen an Sammler von Geld für echtes Geld verkauft werden. Dass das „Kunstprodukt“ Euro sich jetzt auch Fantasiescheinen in Euro-Währung mit der Angabe von Nennwerten geöffnet hat, stimmt sehr nachdenklich. Ich bin gespannt, wann mit den ersten Euro-Souvenirscheinen der Zweiten Generation versucht wird, in Supermärkten zu bezahlen oder für „8000 Euro“ einen Luxusurlaub im Reisebüro zu buchen. Wenn das erst der Anfang ist, dann gilt es Schlimmes zu befürchten, etwa eine Flut von „Euro-Noten“ mit Nennwerten in unterschiedlichsten farblichen Gestaltungen aus allen Teilen der Welt. Wie schon bei den von einschlägigen Firmen vertriebenen sog. „Sammlermünzen", die in Wahrheit nichts anderes als fantasiereiche Medaillen sind, besteht nun auch beim Papiergeld die Gefahr, dass der Sammlermarkt nachhaltigen Schaden nimmt, weil gutgläubige Sammler geprellt werden. Viel Spaß bei Sammeln echten Papiergelds wünscht die Redaktion! Hans-Ludwig Grabowski
- Bangladesch: Porträt des „Vaters der Nation“ wird auf allen Banknoten ersetzt
Die von Muhammad Yunus geführte Übergangsregierung in Bangladesch hat die Zentralbank angewiesen, neu gestaltete Banknoten einzuführen, auf denen das Porträt von Scheich Mujibur Rahman, dem Gründungspräsidenten des Landes und „Vater der Nation“, nicht mehr zu sehen ist. Nach Angaben der Bangladesh Bank werden die Banknoten zu 20, 100, 500 und 1000 Taka auf Anweisung der Übergangsregierung gedruckt. Zunächst wird das Design der vier Scheine geändert, die anderen werden dann schrittweise umgestaltet. Die derzeitige 100-Taka-Banknote mit dem Porträt von Scheich Mujibur Rahman. Nach der im September getroffenen Entscheidung werden die neuen Banknoten innerhalb von sechs Monaten in Umlauf gebracht. Sie werden Motive aufweisen, die vom Aufstand im Juli 2024 inspiriert sind, in dessen Folge die von Sheikh Hasina geführte Awami-Liga-Regierung im August abgesetzt wurde. Religiöse Strukturen, bengalische Traditionen und „Graffiti“, die während des Aufstandes im Juli gezeichnet wurden, werden auf den neuen Banknoten zu sehen sein, so die Bank. Scheich Mujibur Rahman (1920-1975), „Vater der Nation“. Mujibur Rahman wurde am 15. August 1975 bei einen Militärputsch ermordet. Sein Erbe wurde während der Proteste angegriffen, die sich zunächst gegen eine umstrittene Beschäftigungsquote richteten. Statuen und Wandgemälde mit seinem Bildnis wurden beschädigt, während seine Tochter nach Indien floh und Berichten zufolge immer noch dort lebt. In jüngsten Äußerungen hat sie Yunus direkt vorgeworfen, er habe es versäumt, die Minderheiten, einschließlich der Hindus, zu schützen. Das Internationale Tribunal für Verbrechen in Bangladesch hat ihre Äußerungen als Hassrede bezeichnet, und die Staatsführung des Landes erklärte, dass eine Verleumdungskampagne gegen die Regierung Yunus im Gange sei. Seit die geschäftsführende Regierung die Macht übernommen hat, wurden mehrere symbolische Darstellungen von Scheich Mujibur Rahman entfernt, darunter auch sein Porträt in der Residenz des Präsidenten. Feiertage, die mit ihm in Verbindung stehen, wurden gestrichen, und bei Protesten wurden Statuen umgestürzt und Wandmalereien verunstaltet. Die Entwürfe der neuen Banknoten werden hier vorgestellt, sobald sie verfügbar sind. Donald Ludwig
- Belarus: Gedenkbanknote zum „80. Jahrestag des Großen Sieges“
Am 31. März 2025 gab die Nationalbank der Republik Belarus (Weißrussland) anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion im „Großen Vaterländischen Krieg“ (dem Zweiten Weltkrieg) Gedenkmünzen und eine Gedenkbanknote heraus. Die belarussische Regierung veranstaltet in diesem Jahr große Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Die Gedenkbanknote „80 год Перамогі савецкага народа ў Вялікай Айчыннай вайне“ (80 Jahre Sieg des belarussischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg) hat einen Nennwert von 80 Rubel. Es wurden 80000 Stück ausgegeben. Auf der Vorderseite der überwiegend rosafarbenen Banknote sind das Denkmal für den Mut der Brester Festung, die Skulptur des Vaterlands, architektonische Bauwerke und für Belarus bedeutende Friedenssymbole abgebildet. Auf der Rückseite sind die Hand einer Mutter, die die Hand eines Kindes hält, vor dem Hintergrund des des Minsker Tors, einer Apfelblüte und aufsteigenden Störchen abgebildet. Derzeit sind in Belarus Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Rubel sowie Münzen im Wert von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Kopeken sowie 1 und 2 Rubel in Umlauf. Der 80-Rubel-Schein ist damit eine neue Stückelung für das Land. Anmerkung: Obwohl in den Pressemitteilungen der 31. März 2025 als Ausgabedatum für die Gedenkbanknote und die Gedenkmünzen angegeben wurde, wurden sie von der Nationalbank erst am 8. Mai 2025 an Sammler ausgegeben. Donald Ludwig












