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  • Großbritannien: Wildtiere ersetzen historische Persönlichkeiten auf Banknoten

    Wildtiere Britanniens werden historische Persönlichkeiten auf der nächsten Serie von Banknoten der Bank of England (BoE) ersetzen, und die Öffentlichkeit kann mitbestimmen, welche Tiere und Vögel darauf abgebildet werden sollen. Damit endet die manchmal umstrittene Tradition, historische Persönlichkeiten auf den 5-, 10-, 20- und 50-Pfund-Banknoten abzubilden, die seit mehr als 50 Jahren Bestand hatte. Die aktuellen, im Umlauf befindlichen Banknoten der BoE finden Sie HIER . Eine Expertenkommission wird eine Auswahlliste mit Wildtieren erstellen, die der Öffentlichkeit vorgelegt wird. Die endgültige Entscheidung trifft der Gouverneur der BoE, aber es wird noch einige Jahre dauern, bis die neuen Banknoten in Umlauf kommen. In den 44.000 Antworten auf eine öffentliche Konsultation und Fokusgruppen zum Thema Banknotenmotive war die Natur das beliebteste Thema. Etwa 60 % der Befragten wählten es als eines ihrer bevorzugten Themen, noch vor Architektur und Sehenswürdigkeiten (56 %), historischen Persönlichkeiten (38 %), Kunst, Kultur und Sport (30 %), Innovation (23 %) und bemerkenswerten Meilensteinen (19 %), so die BoE. Wildtiere sind bereits auf Banknoten im Vereinigten Königreich zu sehen, darunter Makrelen, Otter, Eichhörnchen und Fischadler auf Scheinen, die von der Royal Bank of Scotland ausgegeben werden. HIER finden Sie einen faszinierenden Artikel über die aktuelle Serie der Royal Bank of Scotland. Zu den im Vereinigten Königreich heimischen Säugetieren und Vögeln zählen u.a. Rotfuchs, Reh, Dachs, Igel, Baummarder, Schneehase, schottische Wildkatze, Rotmilan, Wanderfalke, Papageientaucher, Seeadler, Turmfalke und Bussard. Außerdem gibt es sechs einheimische Reptilienarten und sieben Amphibienarten, darunter die Erdkröte. Großbritannien beherbergt auch etwa 40 % der weltweiten Graurobben-Population. In den umliegenden Gewässern sind verschiedene Wale, Delfine und Schweinswale zu finden. Die Auswahl ist also groß. Hier eine kleine Auswahl der Möglichkeiten: Von rechts nach links und von oben nach unten: Rotfuchs, Turmfalke, Erdkröte, Dachs, Papageientaucher, Wanderfalke, Baummarder, Igel, Reh und schottische Wildkatze. Der Monarch ist seit 1960 auf den Banknoten der Bank of England abgebildet und wird dies auch in Zukunft bleiben. Bilder historischer Persönlichkeiten, beginnend mit William Shakespeare, waren ein Jahrzehnt später erstmals auf der Rückseite zu sehen. Die derzeit auf den im Umlauf befindlichen Banknoten abgebildeten Personen sind, in aufsteigender Reihenfolge der Stückelung, Sir Winston Churchill, Jane Austen, J.M.W. Turner und Alan Turing. 2013 geriet die BoE in eine Kontroverse, weil auf ihren Banknoten außer Königin Elisabeth II. keine Frauen abgebildet waren. Auf keiner britischen Banknote war jemals eine historische Persönlichkeit zu sehen, die schwarz war oder einer ethnischen Minderheit angehörte. Die Verantwortlichen der BoE gehen möglicherweise davon aus, dass sie mit der Wahl von Wildtieren weniger Kritik ernten werden. Im Sommer wird die Öffentlichkeit aufgefordert, sich zu äußern, welche der auf der Liste stehenden heimischen Wildtiere sie gerne auf der nächsten Banknotenserie sehen würden. Haustiere werden nicht berücksichtigt. Die neuen Banknoten könnten auch andere Elemente aus der Natur enthalten, wie Pflanzen und Landschaften, um die Gestaltung zu vervollständigen. Weitere Beiträge zur nächsten Banknotenserie Großbritanniens werden folgen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • König Edward VIII. – Zwei Druckproben, aber keine Banknoten!

    Zwei verschiedene Druckproben von 1936, aber keine Banknoten-Serie mit dem Bildnis von König Edward VIII. God save the King! Gott schützte ihn jedoch nicht: Edward VIII. war für nur 325 Tage König von Großbritannien und Nordirland sowie Kaiser von Indien. Er wurde am 23. Juni 1894 in London geboren und war der älteste Sohn von König George V. – er folgte ihm nach dessen Tod am 20. Januar 1936 auf den britischen Thron. Abb.1: Vignette aus der Sammlung der Canadian Bank Note Co. Ltd. (Graveur Robert Savage) – Edward VIII. wurde als Edward Albert Christian George Andrew Patrick David von Sachsen-Coburg und Gotha geboren (das britische Königshaus Saxe-Coburg and Gotha wurde 1917 in Windsor umbenannt). Seit 1931 kannte der Prince of Wales die US-Amerikanerin Wallis Simpson und während ihres Sommerurlaubs 1936 auf der kroatischen Insel Rab beschlossen der König und Simpson zu heiraten; gegen die Ratschläge seiner Berater hielt Edward VIII. an seinem Vorhaben fest, die im Oktober 1936 zum zweiten Mal geschiedene Frau zu heiraten und löste somit eine Verfassungskrise in Großbritannien aus – da die anglikanische Kirche eine Heirat des Königs mit einer geschiedenen Frau nicht zulassen würde und auf Druck der konservativen Regierung dankte Edward VIII. am 10. Dezember 1936 ab ... sein Bruder Prinz Albert folgte ihm als König George VI. auf dem Thron. König George V. äußerte sich schon 1934 besorgt über seinen ältesten Sohn und Nachfolger: „After I am dead, the boy will ruin himself within 12 months“ (= nach meinem Tod wird sich der Junge innerhalb von 12 Monaten selbst ruinieren.) Die Bank of England musste sich nach der Thronbesteigung von Edward VIII. keine Gedanken über die Gestaltung neuer Banknoten machen ... dort ließ man seit jeher die üblichen einseitigen Geldscheine bei der englischen Wertpapierdruckerei Thomas de la Rue herstellen … auch im Jahr 1936. Die Abbildung britischer Könige oder Königinnen auf Banknoten der Bank von England begann erst bei der Ausgabe der Pfund-Noten von 1960. Lediglich die 1-£-Schatznoten des britischen Finanzministeriums (His Majesty‘s Treasury) zeigen von 1917 bis 1928 einen Monarchen: König George V. – die 10-Schilling-Scheine kamen erst 1919 in Umlauf. Abb. 2: 20 Pfund vom 20. August 1936, Vs., Banknote der Bank of England aus der Regierungszeit von König Edward VIII. Anders in den früheren Besitzungen Großbritanniens Kanada und Australien: dort liefen Vorbereitungen zur Gestaltung und zum Druck von Banknoten mit dem Bildnis des neuen Königs sehr spät an. In Australien liefen bis dahin die von der Commonwealth Bank in Auftrag gegebenen und bei T. S. Harrison Banknote Printer im Melbourner Stadtteil Fitzroy gedruckten Banknoten mit dem Bildnis von König George V. um. In Kanada dauerte es ebenfalls bis in den Spätsommer 1936, die Neugestaltung von Banknoten in Angriff zu nehmen. Die Bank of Canada/Banque du Canada beauftragte die Canadian Bank Note Co. in der Richmond Road in Ottawa, Entwürfe für den Druck von Banknoten mit dem Bildnis von König Edward VIII. anzufertigen. Das Finanzministerium des Dominion of Canada hatte schon 1923 Banknoten mit dem Bildnis vom Prince of Wales (der spätere König Edward VIII.) ausgegeben und auch die Bank of Canada, die im März 1935 ihren Geschäftsbetrieb aufnahm, gab Banknoten von 1935 mit dem Bildnis des Prinzen aus. Abb. 3: 2 Dollars vom 23. Juni 1923, Vs., Dominion of Canada (ursprünglich sollte Kanada als „Kingdom of Canada“ bezeichnet werden, der damalige britische Außenminister Lord Derby hatte das aber abgelehnt, um die Vereinigten Staaten nicht zu verärgern); abgebildet ist Edward als Prince of Wales nach einem Foto aus den 1920er Jahren als Colonel der Welsh Guards. Abb. 4: 5 Dollars von 1935, Vs., Bank of Canada; abgebildet ist Edward als Prince of Wales in Militäruniform als Oberst der British Army, nach einem Foto von Carl Vandyk in der National Portrait Gallery, London, Originalgemälde Porträt von Reginald Eves; mit der Thronbesteigung seines Vaters am 6. Mai 1910 wurde Edward automatisch Herzog von Cornwall und Herzog von Rothesay und am 23. Juni 1910 per Patentbrief zum Prinzen von Wales und Earl of Chester ernannt. Die Ergebnisse der Druckereien in Kanada und in Australien lagen fast zeitgleich vor ... wenige Tage vor der Abdankung des Königs! Im Oktober 1936 erhielten sowohl die Canadian Bank Note Co. als auch die American Bank Note Co. in New York von der Bank of Canada den Auftrag, neue Banknoten zu entwerfen. Abb. 5: 1 Dollar vom 2. Januar 1937, Vs., Vorlage-/Musterschein der Bank of Canada/Banque du Canada mit dem handschriftlichen Datum „I2 / I / 36“ (= 1. Dezember 1936) und der Auftragsnummer „0867“ der Canadian Bank Note Co. Ltd.; abgebildet ist König Edward VIII. in Uniform der Seaforth Highlanders nach einem Foto von Alexander Bassano. Abb. 6: 1 Pfund o. D. (1936), Vs., einer der wenigen Vorlage-/Musterscheine des Commonwealth of Australia – ein Originalschein liegt im Museum of Australian Currency Notes (Reserve Bank of Australia, Archives # NP-003142) und zeigt das handschriftliche Datum „II / II / 36“ (= 11. November 1936) und „NPL“; abgebildet ist König Edward VIII. in Paradeuniform (die Gestaltung ist den 1-Pfund-Noten ab 1933 mit dem Bildnis Königs George V. gleich, die bei T. S. Harrison Australian Note Printer Melbourne hergestellt wurden). Abb. 7: Ausschnitt eines Wasserzeichenbogens für die 1-Pfund-Banknote der nicht ausgegebenen Banknoten des Commonwealth of Australia von 1936 mit dem Bildnis von Edward VIII. und „ONE POUND“; obwohl das Design und die Produktion einer neuen Note mit König Edward VIII. aufgegeben wurde, verwendete man das Edward-VIII.-Wasserzeichen bis 1940 für die Banknoten mit König George V. In den übrigen britischen Gebieten in der Südsee, in der Karibik oder in Afrika hat es keine Maßnahmen zum Neudruck von Banknoten mit dem Konterfei des Königs gegeben – auch nicht in Neuseeland, in Südamerika oder in Gibraltar. Anders verhielt es sich bei den Münzprägungen für einige Gebiete und für Großbritannien. Wurden bspw. für Britisch-West- und Britisch-Ost-Afrika, die Fidschi-Inseln und Neu-Guinea Umlaufmünzen geprägt und ausgegeben, fertigte die Royal Mint in London den kompletten Satz der 13 Wertstufen von 1 Farthing bis 5 Pounds mit der Jahreszahl 1937 an – aber lediglich als Probemünzen. Sie erreichten auf Auktionen mindestens 6-stellige Pfund- bzw. US-Dollar-Beträge. Abb. 8: 3 Pence 1937, Vs. und Rs., Probemünze in Nickelmessing der Royal Mint mit der Umschrift „EDWARDVS VIII D:G:BR:OMN:REX F:D:IND:IMP. (= Edwardus VIII Dei Gratia Britanniarum Omnium Rex Fidei Defensor Indiae Imperator = Eduard VIII., von Gottes Gnaden König von ganz Britannien, Verteidiger des Glaubens, Kaiser von Indien) mit neuem Rückseiten-Design (drei Strandnelken) von Thomas Humphrey Paget; es existieren noch 3-Pence-Probemünzen in 500-er Silber von 1937 mit anderer Rückseite, die nicht im Krause-Mischler-Katalog enthalten sind. Abb. 9 links: 1 Penny 1937, Vs., bronzene Probemünze im damals üblichen Design. Abb. 9 rechts: 5 Pounds 1937, Vs. eine in 917er Gold geprägte Probemünze erzielte auf einer Auktion der MDC Monaco am 21. Oktober 2021 2,11 Mio. Euro (etwa 2,45 Mio. US-Dollars – das andere von den nur zwei bekannten Exemplaren in Privatbesitz brachte zuvor im März 2021 bei einer Auktion in den USA den Rekordpreis von 2,28 Mio.US-Dollars), es existieren Fantasie-Nachprägungen in 375er Gold von 2004; die Rs. zeigt St. Georg als Drachentöter auf dem Pferd. Die wenigen Probemünzen, die nicht zusammen mit den über 200 Prägestempeln vernichtet wurden, befinden sich zum Großteil seit 1970 im Royal Mint Museum, im British Museum und in der Royal Collection. Zwischen 30 und 40 Probemünzen sollen sich in Privatbesitz befinden. Tim Wilkes, Leiter der Münzabteilung bei Noonans, erklärte: „Edward VIII dankte 1936 ab, bevor Münzen mit seinem Namen in Großbritannien in Umlauf gebracht wurden. Entwürfe für jede Nominalzahl waren zwar angefertigt worden (alle datiert 1937), hatten aber zum Zeitpunkt der Abdankung noch nicht die königliche Genehmigung erhalten. Nach der Abdankung wurden die wenigen geprägten Münzen unter Verschluss genommen, und die Arbeiten an den Münzen des neuen Königs, Georg VI., begannen. Es ist nicht bekannt, wie die Münzen aus Privatbesitz in den öffentlichen Besitz gelangten“. Abb. 10: Postkarte anlässlich des Drei-Königs-Jahres 1936, links König Georg V., Mitte sein Sohn König Georg VI. und rechts König Edward VIII., Bruder von Georg VI.; es existieren u. a. vergoldete Kupfer-Nickel-Medaillen mit den nach links blickenden drei Monarchen und der Jahreszahl 1936 und außerdem Ersttagsbriefe von 2006 mit den 1-Penny-Briefmarken der Könige. Abb. 11: Abdankungsurkunde vom 10. Dezember 1936, unterzeichnet von Edward VIII. und seinen drei Brüdern Prinz Albert (Herzog von York, später König Georg VI.), Prinz Henry (Herzog von Gloucester) und Prinz Georg (Herzog von Kent); deutsche Übersetzung des Gesetzes über die Abdankungserklärung „His Majesty‘s Declaration of Abdication Act 1936, 1 Edw. 8. & 1 Geo. 6. c. 3“ vom 11. Dezember 1936: „Da Seine Majestät mit Seiner Königlichen Botschaft vom zehnten Dezember dieses Jahres erklärt hat, dass Er unwiderruflich entschlossen ist, für sich und Seine Nachkommen auf den Thron zu verzichten, und zu diesem Zweck die in der Anlage zu diesem Gesetz enthaltene Abdankungsurkunde unterzeichnet hat und Seinen Wunsch geäußert hat, dass diese unverzüglich in Kraft treten solle: Und da, im Anschluss an die Mitteilung der genannten Erklärung und des Wunsches Seiner Majestät an Seine Herrschaftsgebiete, das Dominion Kanada gemäß den Bestimmungen von Abschnitt vier des Statuts von Westminster 1931 die Verabschiedung dieses Gesetzes beantragt und ihr zugestimmt hat und der Commonwealth of Australia, das Dominion Neuseeland und die Union von Südafrika ihr zugestimmt haben. Anmerkungen zum Gesetz: (1) Sobald die königliche Zustimmung zu diesem Gesetz erteilt ist, tritt die von Seiner Majestät am zehnten Dezember 1936 unterzeichnete Abdankungsurkunde, die im Anhang zu diesem Gesetz aufgeführt ist, in Kraft, und Seine Majestät verliert mit der Zeit seine Herrschaft als König, die Krone erlischt, und dementsprechend tritt das nächste Mitglied der königlichen Familie in der Thronfolge auf den Thron und alle damit verbundenen Rechte, Privilegien und Würden gehen auf ihn über. (2) Seine Majestät, seine Nachkommen, falls vorhanden, und die Nachkommen dieser Nachkommen haben nach der Abdankung Seiner Majestät kein Recht, keinen Anspruch und kein Interesse an der Thronfolge.“ König Edward VIII. wurde nie gekrönt. Abb. 12: 50 Pfund o. D., Vs. und Rs., polymerer Phantasieschein einer „Fantasy Bank“, auf der Vs. steht „King VIII. Edward“ über seiner Unterschrift und auf der Rs. „Queen Wallis“; nach seiner Abdankung am 10. Dezember 1936 sprach er im britischen Rundfunk zu seinen Landsleuten und fuhr am folgenden Tag mit dem Schiff nach Frankreich, ohne wieder einen Fuß auf die britischen Inseln zu setzen – ab März 1937 wurde ihm der Titel Duke of Windsor verliehen und am 3. Juni 1937 heiratete er Wallis Simpson ohne Teilnahme eines Mitglieds der königlichen Familie (Edward starb am 28. Mai 1972 – W. Simpson am 24. April 1986 als Duchess of Windsor ebenfalls in Paris, beide wurden auf dem königlichen Friedhof in Frogmore im Windsor Great Park beigesetzt). Darüber hinaus gibt es viele moderne Pseudomünzen mit dem Bild von König Edward VIII., gekrönt und ungekrönt, z. B. aus der umfangreiche Serie der Londoner Handelsfirma Coincraft. Michael H. Schöne Qellen: https://coincraft.com https://en.wikipedia.org https://museum.rba.gov.au https://www.bankofcanadamuseum.ca https://www.coinsandaustralia.com https://www.lastdodo.de https://www.noonans.co.uk https://www.royalmint.com https://www.sterlingcurrency.com.au

  • Das IBNS Journal Ausgabe 2026/1 ist da!

    Die neue Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der IBNS (International Bank Note Society) Volume 65, Nummer 1/2026 ist veröffentlicht. Mitglieder können das Heft als pdf-Datei auf der Webseite der IBNS herunterladen und bekommen es per Post zugeschickt. Es umfasst aktuell 92 Seiten in Farbe. Im neuen Heft finden sich (in englischer Sprache) wieder viele gut recherchierte und reichlich bebilderte Beiträge unter anderem über: Abbildungen auf algerischen Banknoten Eine allgemeine Einführung in britische Skit-Banknoten Die Geschichte der 1-Rupien-Banknoten der British India Bank mit roten Kontrollnummern Darstellungen der Luftfahrt auf internationalen Banknoten Die 1-Shilling-Banknote des East African Currency Board Ausländische Motive auf Banknoten - Belgien In der Buchkolumne werden neue Bücher über Papiergeld aus Guatemala, Jugoslawien, Mazedonien und von den Philippinen vorgestellt. Noch bis zum 30.06.2026 bietet die IBNS für Neumitglieder eine einjährige Testmitgliedschaft für 5 Euro an. Die Testmitgliedschaft wandelt sich nach einem Jahr in eine reguläre Mitgliedschaft um und kann zum Ablauf gekündigt werden. Neumitglieder können während der Testmitgliedschaft alle Vorteile der IBNS nutzen, das viermal jährlich in englischer Sprache erscheinende IBNS-Journal kann als pdf-Datei aus dem Mitgliederbereich der Webseite der IBNS heruntergeladen werden. Der reguläre Mitgliedsbeitrag beträgt 32 Euro pro Jahr und schließt den Versand des gedruckten Journals ein. Mitglieder der IBNS erhalten zudem eine Vergünstigung von 20 US-Dollars auf das jährliche Abonnement des Weltbanknotenkatalogs "The Banknote Book" von Owen W. Linzmayer. Eine Beantragung der Mitgliedschaft ist hier möglich: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=1006   Dr. Sven Gerhard

  • Autogramme auf Geldscheinen: Noten der Bank Indonesia mit Autogramm des ehemaligen Gouverneurs der Bank

    Ich nehme den interessanten Beitrag von Donald Ludwig " Autogramme auf Banknoten: Interessant und Mehrwert oder nicht? " zum Anlass, um hier auch einige Scheine mit Autogrammen aus meiner Sammlung vorzustellen. Es handelt sich um vier Noten der Bank Indonesia mit handschriftlichen Autogrammen von Arifin M. Siregar, dessen gedruckte Faksimile-Unterschrift als "Gubernur" (Gouverneur der Bank 1983 bis 1988) sich auch auf den Banknoten findet. Bank Indonesia: 122b, 100 Rupiah 1984, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 123a, 500 Rupiah 1988, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 124a, 1000 Rupiah 1987, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 125a, 5000 Rupiah 1986, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Arifin Mohamed Siregar (Aufnahme von 1993), Wikimedia Commons. Arifin Mohamed Siregar (1934–2019) war ein bedeutender indonesischer Politiker und Diplomat. Von 1953 bis 1956 studierte er an der Niederländischen Wirtschaftshochschule Rotterdam und ab 1958 an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster, wo er 1960/61 auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Bereits 1960 hatte er in Münster an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät zum Thema " Die Außenwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung Indonesiens. Eine Anwendung der modernen Außenwirtschaftstheorie auf den Fall Indonesien" promoviert. 1961 wechselte er in das Büro für allgemeine Wirtschaftsforschung und -politik der Vereinten Nationen in New York und wurde dann Leiter des gleichnamigen UN-Büros in Beirut. 1965 wurde er Ökonom in der Asien-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D. C. Von 1969 bis 1971 war Siregar Wirtschaftsberater des IWF in Laos. 1971 wurde er Direktor der Bank Indonesia und 1973 amtierender Gouverneur des IWF für Indonesien. Vom 19. März 1983 bis zum 19. März 1988 war er Gouverneur der Bank Indonesia. Außerdem war er ab 1983 alternierender Gouverneur der Islamischen Entwicklungsbank (IDB) für Indonesien. Am 23. März 1988 wurde Siregar Handelsminister in der fünften Regierung von Präsident Suharto. Er blieb bis 1993 Handelsminister und war dann bis 1998 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter in den USA und Grenada. Selbst in seinen späten Jahren war er noch Mitglied des Beirats der Deutsch-Indonesischen Industrie- und Handelskammer. Zeit seines Lebens setzte er sich für eine Verbesserung der Beziehungen Indonesiens zur internationalen Gemeinschaft und für den internationalen Handel ein. Wie nun aber kamen seine Autogramme auf die Banknoten? Als Arifin M. Siregar in seiner Eigenschaft als Handelsminister mit einer indonesischen Delegation vom 1. bis 10. März 1989 die Bundesrepublik Deutschland besuchte, um Gespräche über die beiderseitigen Handelsbeziehungen zu führen, war Bonn sein Ziel. Für die Planung und Gesamtkoordination dieses Besuches war im Referat VB3 des Bundesministeriums für Wirtschaft Herr Wilhelm R. Eglseer zuständig. Der Zufall wollte es, dass dieser Mann auch ein nicht ganz unbekannter Banknotensammler und Fachautor war. Herr Eglseer bat den indonesischen Handelsminister bei seinem Besuch darum, die hier gezeigten indonesischen Banknoten zu signieren. Im Frühjahr 2012 erzählte mir Herr Eglseer diese Geschichte auf der Paper Money Fair in Valkenburg und überließ mir die Banknoten zu einem fairen Preis. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer krank. Da er in seinem Leben im Auftrag der Regierung viele Länder bereist hatte - einer der Gründe, warum er begann, Geldscheine aus aller Welt zu sammeln -, verband er diese Reisen mit einem ganz besonderen Hobby. Wo immer es ihm möglich war, suchte er persönlich die Orte und Gebäude auf, die auf den Banknoten des jeweiligen Landes abgebildet waren, und versuchte, sie aus dem gleichen Blickwinkel zu fotografieren. Daraus entstand sogar eine kleine Artikelserie in unserer Zeitschrift "Münzen & Sammeln". Autogramme, die im Zusammenhang mit den ausgegebenen Geldscheinen stehen (z.B. von Bankpräsidenten oder Künstlern/Entwerfern) sind für Geldscheinsammler auf alle Fälle sehr interessant und stellen einen Wertsteigerung dar. Gerne stellen wir auch Ihre Geldscheine mit Autogrammen hier im Blog vor! Schreiben Sie uns Ihre Geschichte, wie Sie zu den Geldscheinen mit Autogrammen kamen! Hans-Ludwig Grabowski

  • Brunei: Gedenkausgabe zu 1 Dollar „2-in-1 Ungeschnittene Bögen“

    In Verbindung mit dem 73. Geburtstag des Sultans von Brunei dieses Jahr hat die Autoriti Monetari Brunei Darussalam (AMBD) in einem Gedenkfolder Scheine aus Polymer-Kunststoff zu 1 Dollar „2-in-1 Ungeschnittene Bögen“ herausgegeben. Die Banknoten sind sowohl in Brunei als auch in Singapur gesetzliches Zahlungsmittel. 1 Brunei-Dollar entspricht etwa 0,66 EUR. Nur 600 Gedenkpaare wurden zu einem Preis von 35 BND (ca. 23 EUR) ausgegeben, was diese Ausgabe zu einer sehr limitierten und möglicherweise seltenen Gedenkausgabe macht. Die Gedenkausgabe wurden am 22. und 23. August 2019 (an nur zwei Tagen!) an einem Ort in der Innenstadt von Bandar Seri Begawan (der Hauptstadt von Brunei) an die Öffentlichkeit verkauft. Sie war auf 1 Paar (Folder) pro Kunde begrenzt, die Zahlung erfolgte in bar und man musste seinen Personalausweis vorzeigen. Der vollständige Name des Sultans lautet Sultan Haji Hassanal Bolkiah Mu'izzaddin Waddaulah ibni Al-Marhum Sultan Haji Omar Ali Saifuddien Sa'adul Khairi Waddien Sultan und Yang di-Pertuan von Brunei Darussalam. Er wurde am 15. Juli 1936 geboren und ist der 29. und derzeitige Sultan und Yang di-Pertuan sowie der Premierminister von Brunei, was ihn zu einem der letzten absoluten Monarchen macht. Er wurde am 5. Oktober 1967 Sultan von Brunei Darussalam, nachdem sein Vater abdankte. Diese 1-Dollar-Banknote (auch als Ringgit bezeichnet) existiert bereits mit den auf der Rückseite abgedruckten folgenden Jahren: 2011, 2013 und 2016. Bis heute sind keine Einzelnoten mit der Jahreszahl 2019 im Umlauf zu finden, aber sie wurden offensichtlich gedruckt, da sie für diese Gedenkausgabe verwendet wurden. Die Präfixe für das Paar sind D / 65 und D / 66. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Brunei #Dollar #Ludwig

  • Wie „sicher“ sind Polymer-Banknoten wirklich? Wie leicht können sie gefälscht werden?

    Bloomberg berichtete am 24. Juni 2020, dass der „angeblich“ weltweit beste Fälscher von Hochsicherheits-Plastikbanknoten in Rumänien festgenommen wurde. Rumäniens Polymer-Banknoten, die erstmals 1999 eingeführt wurden, sind für die Rumänische Nationalbank aufgrund der Schwierigkeit, sie zu fälschen, und wegen ihrer Langlebigkeit eine Quelle des Stolzes. Banca Nationala Romaniei: Polymer-Banknote über 1 Leu vom 1. Juli 2005 (Abb. Hans-Ludwig Grabowski). Die Banknoten haben sich auch inmitten der Covid-19-Pandemie als nützlich erwiesen. Sie sind hygienischer und tragen (angeblich) zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus bei. „Plastikgeld hat zwei Eigenschaften: Es ist sehr schwer zu fälschen und kann ohne Verschlechterung leicht mit Wasser und Seife gewaschen werden“, sagte Adrian Vasilescu, ein Berater der Zentralbank, kürzlich. In Rumänien ist der Anteil an gefälschtem Bargeld weiterhin niedrig, aber diese Bande konnte hochwertige Fälschungen herstellen. Ihnen werden Straftaten vorgeworfen, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen, und sie sind für etwa 1,7 Millionen Lei (398.000 USD) Schadenersatz verantwortlich. Diese Abbildung zeigt echte 100-Lei-Banknoten (Abb. Donald Ludwig). Im Artikel von Bloomberg wird nicht genau angegeben, welche Stückelungen gefälscht wurden. Die erste Polymer-Banknote wurde zwar 1999 in Rumänien in Umlauf gebracht, jedoch die im Artikel abgebildete 100-Lei-Note wurde erst 2005 in Umlauf gebracht. Ihr Design ist seitdem praktisch unverändert geblieben. Hat jemand eine dieser Fälschungen gesehen? Kann ein „erfahrener“ Sammler feststellen, dass es sich um Fälschungen handelt? Wenn jemand eine dieser Fälschungen besitzt, kontaktieren Sie mich bitte privat (Donald Ludwig). Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Der „2020 IBNS Bank Note of the Year Award“ geht an die Banco de México!

    Die International Bank Note Society (IBNS) gab am 17. April 2021 bekannt, dass ihre Mitglieder eine Note der Banco de México ausgewählt haben, die ihre jährliche, prestigeträchtige Auszeichnung „Bank Note of the Year“ für 2020 erhalten wird. Bei über 100 neuen Banknoten, die weltweit im Jahr 2020 in Umlauf kamen, wurden nur 24 von den Mitgliedern der IBNS als „ausreichend neu“ eingestuft, um nominiert zu werden. Fast von Anfang an führte Mexikos neue 100-Pesos-Polymer-Banknote die Abstimmung an, gefolgt von der 20-Pfund-Banknote der Royal Bank of Scotland (Kate Cranston Tea Room / Eichhörnchen). Zwischen der nordirischen Ulster Bank (20 Pfund: Flora/Straßenmusiker), den Bahamas (5-Dollars: Staatsmann/Junkanoo-Tänzer) und Fidschi (50. Jahrestag der Unabhängigkeit) gab es ein virtuelles Unentschieden um den dritten Platz. Die Banco de México war sowohl Drucker als auch Herausgeber der preisgekrönten Banknote, die Teil der aktuellen G-Serie der Bank ist, welche 2018 eingeführt wurde. Die Banknote im Vertikalformat ist auf Polymer-Kunststoff gedruckt und zeigt eine der nationalen Heldinnen Mexikos, Sor Juana Inés de la Cruz, eine Schriftstellerin, Philosophin, Komponistin, Dichterin des Barock und Hieronymitin (Eremitin des heiligen Hieronymus). Die Rückseite zeigt ein gemäßigtes Waldökosystem, das weltweit als „Reserva de la Biósfera Mariposa Monarca“ (Monarchfalter-Biosphärenreservat) bekannt ist. Die Gestaltung hebt die kulturellen und historischen Merkmale Mexikos mit neuen grafischen Motiven hervor. Die Note wurde im neuen Druckkomplex der Banco de Mexico in Jalisco hergestellt, der kurz vor der Coronavirus-Pandemie in Betrieb genommen wurde. Polymer-Banknoten sind weiterhin beliebte IBNS-Favoriten bei der jährlichen Auszeichnung. Als erstmaliger Gewinner des IBNS-Banknotenwettbewerbs bietet der preisgekrönte Schein Mexikos möglicherweise eine Vorlage für andere Länder, wie sie zukünftige Banknoten gestalten und vermarkten könnten. Der aktuelle Umtauschwert von 100 Pesos beträgt 4,19 Euro. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Caveat emptor: „Fehldrucke“ hergezaubert, um den Sammler zu täuschen

    Azeton und Nagellackentferner, vielleicht auch andere Chemikalien, können verwendet werden, um Tinte von Banknoten zu entfernen. Bei Polymer-Banknoten bleibt das Substrat intakt, bei Papier-Banknoten wird das Papier dadurch beschädigt. Es gibt einige „Unternehmer“, die auf eBay und anderen Plattformen ihre Ware anbieten und alles daran setzen, Sammler zu täuschen und um Ihr hart verdientes Geld zu betrügen. Die Abbildungen zeigen drei Beispiele von solchen gefälschten Fehldrucken, die neuerlich bei eBay angeboten wurden. Wenn man die negativen Rezensionen des Verkäufers liest, sieht man: „Verkauft behandelte Gegenstände, Täuschung und Betrug. Pass auf und bleib weg“ „GEFÄLSCHTE AUFDRUCKE!“ „Original, aber gepresst, gewaschen und beschnitten“ Bei solchen Bewertungen kann man davon ausgehen, dass zumindest dieser Verkäufer seine „Fehldrucke“ selbst herstellt. Und er ist nicht der Einzige. CAVEAT EMPTOR: Möge der Käufer sich in Acht nehmen! Echte Fehler auf Polymer-Banknoten gibt es, aber sie sind äußerst selten. Wenn Sie eine fehlerhafte Banknote finden, die Sie interessiert, versuchen Sie, ihre Echtheit bei einem seriösen Händler überprüfen zu lassen – oder kaufen Sie nur, wenn die Banknote von einer unabhängigen Grading-Firma bewertet und zertifiziert wurde. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • „Banknotes From Around The World“: Numismatisches Produkt von The Franklin Mint

    The Franklin Mint (FM) bot 1978–1979 der Öffentlichkeit einen Abonnementdienst mit dem Titel „Banknotes From Around The World“ („Banknoten aus aller Welt“) an. FM verkaufte Banknotensätze, die von 16 verschiedenen Emittenten autorisiert wurden: Bahrain, Botswana, der Dominikanischen Republik, Ghana, Gibraltar, Jersey, Malta, Mauritius, Nordirland (Bank of Ireland, Provincial Bank of Ireland Ltd.), Paraguay, Philippinen, Sierra Leone, Salomonen, Swasiland und Tonga. FM hatte mit diesen 16 Emittenten Vereinbarungen getroffen, um die Erlaubnis zum Verkauf von Banknoten-Replikaten zu erhalten. Gedruckt wurden diese von Thomas de la Rue in London auf Originalpapier mit den Originalplatten. Jedes Replikat ist auf Vorder- und Rückseite mit dem Wort SPECIMEN überdruckt und vor jeder Kontrollnummer findet sich ein Malteserkreuz. Ein kompletter Satz „Banknotes From Around The World“ (normalerweise in einer braunen Sammlerbox von FM angeboten) kostet heute ca. 1.500 USD. Bitte beachten Sie: Diese Banknoten-Replikate sind KEINE Musterscheine, obwohl das Wort SPECIMEN darauf erscheint. FM hätte sie auch mit SOUVENIR, NOT LEGAL TENDER, FRANKLIN MINT oder was auch immer überdrucken können. Tausende dieser Sets wurden produziert und verkauft: Sie sind keine Seltenheit. Sie werden oft irrtümlicherweise (manchmal betrügerisch) als echte Musterscheine zum Verkauf angeboten, was sie nicht sind. Echte Muster haben üblicherweise Null-Nummern und keine normalen laufenden Kontrollnummern mit einem vorangestellten Malteserkreuz. Hier finden Sie Abbildungen aller Banknoten-Replikate, die in FMs „Banknotes From Around The World“ enthalten sind: http://paperbanknotes.blogspot.com/1978/12/franklin-mint-specimen-full-set.html Lohnt es sich, diese Replikate zu sammeln? Entscheiden Sie selbst, aber wissen Sie, was Sie kaufen und sammeln. Zum Beispiel ist die Gibraltar-20-Pfund-Banknote (1975) heute eine teure Banknote, die in Erhaltung I kaum zu einem erschwinglichen Preis zu finden ist. Ein FM-Replikat dieser Note könnte sicherlich als schöner Lückenfüller für viele Sammlungen dienen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Ein alter Freund hat ein neues Zuhause: „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“ 2021

    Am Samstag und Sonntag, den 23./24. Oktober 2021, fand in der Brabanthallen in Herzogenbusch (’s-Hertogenbosch, Den Bosch), Niederlande, 80 Kilometer südsüdöstlich von Amsterdam und 130 Kilometer nordnordwestlich von Valkenburg die „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“ statt. Herzlichen Glückwunsch an Jos Eijsermans und sein Team für eine gut organisierte und erfolgreiche Veranstaltung! Der Veranstalter: Jos F.M. Eijsermans. Die Frühjahrsbörse fand erstmals im März 1987 mit nur 27 Händlern statt. Mit Ausnahme von 2020 und 2021 (aufgrund von Covid-19-Beschränkungen) fand sie jedes Jahr statt, zuerst in Maastricht, dann in Valkenburg und jetzt in Herzogenbusch. Vor 15 Jahren wurde das Angebot mit einer Herbstsbörse erweitert. Die Vorbörse für Händler war von Mittwoch bis Freitag, 20. – 22. Oktober 2021. An diesen drei Tagen kamen die Händler an und begannen ihre Geschäfte abzuwickeln. Insgesamt buchten etwa 125 Händler, die aus der ganzen Welt kamen, Tische und nahmen an der Börse teil. Wie es leider in den letzten Jahren bei fast allen Banknotenbörsen zu beobachten war, besuchten am Wochenende, an dem die Halle für die Öffentlichkeit zugänglich war, weniger Sammler die Börse. Heritage Auctions , der Hauptsponsor der Veranstaltung, führte am 23. Oktober seine „Netherlands World Banknote Signature® Auction 4033“ durch. In der Auktion wurden 530 Lose verkauft. Erzielt wurden 1.783.583 USD, wirklich beeindruckend! Bieter vor Ort wurden mit Bossche bollen, einer lokalen Delikatesse, verwöhnt. PMG (Paper Money Guaranty) war anwesend und nahm Banknoten zum Grading entgegen. Neben Heritage Auctions waren auch andere Auktionshäuser vor Ort, darunter Dix Noonan Webb aus London und Lockdales aus Ipswich (beide Großbritannien). Auch Lindner war mit einem Stand vertreten, an dem Sammelzubehör angeboten wurde. Es waren mehr britische Händler anwesend als auf der Aachener Messe im vergangenen Monat, aber mit wenigen Ausnahmen waren die meisten nordamerikanischen und asiatischen Händler nicht gekommen. Gemäß den geltenden niederländischen Gesundheitsvorschriften waren keine Masken erforderlich und der Impfstatus wurde an der Tür nicht überprüft. Allerdings wurden in allen Hotels und Restaurants akribisch Impfnachweise und/oder tagesaktuelle Testergebnisse überprüft. So fühlte man sich sicher. Mitte: Die Vorsitzende der IBNS, Pam West. Am Freitagabend fand in einem lokalen Restaurant ein Abendessen der International Bank Note Society (IBNS) für Mitglieder und Freunde statt. 35 Personen nahmen am Essen teil, das von Pam West, der derzeitigen Präsidentin des IBNS, geleitet wurde. Am folgenden Tag versammelten sich die IBNS-Mitglieder zu einem Gruppenfoto, das noch lange nicht vollständig war, da viele Mitglieder ihre Händlertische besetzten, um Geschäfte zu machen. Es gab schon eine nostalgische Sehnsucht nach dem alten Standort in Valkenburg, unserem ehemaligen Zuhause für so viele schöne Jahre. Der neue Standort war für einige weiter und für andere näher. Der Hauptvorteil des neuen Standorts waren die Brabanthallen, eine riesige Halle des Kongresszentrums, die es allen Händlern ermöglichte, in einer einzigen Halle mit viel Platz für Sicherheitsabstand zusammen zu sein. Ein weiterer Höhepunkt von Herzogenbusch ist die lokale Spezialität Bossche bollen. Eine „Bosch-Kugel“, in seiner Herkunftsstadt manchmal Chocoladebol („Schokoladen-kugel“) genannt, ist ein Gebäck. Es handelt sich um eine große Profiterole (Windbeutel), etwa 12 cm im Durchmesser (etwas größer als ein Tennisball), gefüllt mit Schlagsahne und ganz oder fast vollständig mit (normalerweise dunklem) Schokoladenüberzug. So lecker schmeckten die!!! Die nächste „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“ ist für das Wochenende vom 23./24. April 2022 geplant. Wir sehen uns dort! Lesen Sie hier mehr über diese und zukünftige „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“-Veranstaltungen: https://www.papermoney-netherlands.com/ Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • SG50 „Safe and Secure“ Kontrollnummer 5AA000001 (mit 2 Diamanten) wird versteigert!

    Banknoten mit der Kontrollnummer 1 sind immer sehr beliebt. Eine PMG-gegradete 66EPQ #1 Singapur-Polymer-Banknote wird am 27. November 2021 bei Mavin International in Singapur versteigert. Zur Feier der 50-jährigen Unabhängigkeit von Singapur wurde 2015 eine Reihe von Polymer-Gedenkbanknoten herausgegeben: Eine 50-Dollars-Banknote und fünf 10-Dollars-Banknoten mit unterschiedlichen Themen. Das Thema der Banknote mit der Kontrollnummer 1 in dieser Auktion lautet „Safe and Secure“. Die Auktionsschätzung für diesen Schein (Los 161) beträgt 46.000 SGD (ca. 33.888 USD oder 29.940 EUR). Katalognummern für diese Banknote: Singapore S8R2 („POLYMER 2021“) Singapore B215b („The Banknote Book“) Die PMG-gegradete Kontrollnummer 1 für die 50-Dollars-Gedenkbanknote 2015 („Singapore S11“) wurde am 20. November 2018 in einer Mavin-Auktion für 460.000 SGD (548.596 SGD einschließlich Käuferaufschlag und Steuer von 19,26%) verkauft, umgerechnet insgesamt 397.995 USD bzw. 350.967 EUR. Diese Note wurde damit zur teuersten Polymer-Banknote, die jemals bei einer öffentlichen Auktion verkauft wurde. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Australien: „RESPONSIBILTY“ auf 50-Dollars-Polymer-Banknote korrigiert

    Australien gab am 18. Oktober 2018 seine „Next Generation (nächste Generation)“-50-Dollars-Banknote aus. Alle Scheine wurden von Philip William Lowe und John Arthur Fraser unterzeichnet. Die Kontrollnummern der Ausgaben 2018 beginnen mit zwei Buchstaben, gefolgt von „18“. Überraschenderweise enthielten diese Banknoten sämtlich einen Rechtschreibfehler: Auf der Rückseite der Banknote steht Edith Cowans erste Rede vor dem Parlament in Mikrotext über ihrer Schulter; darin wird das Wort „RESPONSIBILITY“ als „RESPONSIBILTY“ (ohne das dritte „I“) falsch geschrieben. Abb. 1 und 2: 50-Dollars-Note von 2018. Abb. 3: „RESPONSIBILTY“-Rechtschreibfehler auf der 50-Dollars-Note von 2018. Abb. 3: Auf „RESPONSIBILITY“ korrigierte 50-Dollars-Note von 2020. Neue 50-Dollars-Scheine sind mit dem Datum (20)20 in Umlauf gekommen. Es gibt zwei Unterschriftskombinationen für dieses neue Jahr: Philip William Lowe und Philip Gaetjens; Philip William Lowe und Steven Kennedy. Der Mikrotext-Rechtschreibfehler auf der Rückseite der Banknote wurde nun korrigiert. „RESPONSIBILITY“ wird jetzt richtig geschrieben. Abb. 4 und 5: Korrigierte 50-Dollars-Note von 2021, Unterschriften Lowe/Gaetjens. Abb. 6 und 7: Korrigierte 50-Dollars-Note von 2021, Unterschriften Lowe/Kennedy. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

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